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Rezension: Kerstin Bremken und Gisela Batliner: Praxistipps zu Hörgeräten und Cochlea-Implantaten vom Baby bis zum Teenager

Elke Schütz-Stefenelli

Abstract


Eltern von Kindern mit einer Hörbeeinträchtigung werden bei der Versorgung ihrer Kinder mit Hörhilfen mit vielen Fragestellungen und notwendigen Entscheidungen konfrontiert. Mit der Feststellung der Hörbeeinträchtigung wird eine schnelle Versorgung angestrebt, um die bestmögliche Entwicklung für die Kinder zu begünstigen. Dies gilt insbesondere im Zeitalter der Inklusion. Bei der Auswahl der Hörhilfen werden die Eltern bereits in den Kliniken, von Akustikern, von Frühförderstellen und anderen Fachleuten beraten und unterstützt. Vor allem in der ersten Zeit nach der Diagnose fühlen sich viele Eltern häufig überfordert mit den verschiedenen Empfehlungen. Dabei spielt die Frage nach der individuell passenden Hörhilfe eine zentrale Rolle. Die Entwicklung der Hörhilfen verbessert sich fortwährend und die technischen Ausstattungen sowie das Zubehör erweitern sich stetig. Gleichzeitig erfahren die Eltern in ihrem gelebten Alltag und durch die Beratung, dass es mit der alleinigen Versorgung ihres Kindes mit Hörhilfen nicht getan ist. Vielmehr bedarf es einer umfassenden Begleitung ihrerseits, damit das Kind die Hörhilfen akzeptiert, damit es „Hören“ lernt und sich in seiner Umwelt zurechtfindet.

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DOI: http://dx.doi.org/10.2378/fi2024.art17d