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Empirische Arbeit: Implementationsqualität unter der Lupe: Unterscheiden sich Eltern und Lesecoachs in der Umsetzung eines Trainings zur Förderung der Leseflüssigkeit?

Catherine Näpflin, Manuela Frommelt, Isabelle Hugener, Annette Tettenborn, Kathrin Krammer, Caroline Villiger, Silke Hauri, Erich Hartmann

Abstract


Die Implementation zentraler Elemente einer Intervention stellen wesentliche Gelingensbedingungen von Interventionsstudien dar und bestimmen letztlich die Güte und Interpretierbarkeit der Ergebnisse. Hierzu gehören auch eine gut strukturierte Schulung und deren programmkonforme Ausführung durch die Beteiligten. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, am Beispiel des Interventionsprojektes LiT – Lesen im Tandem aufzuzeigen, wie unterschiedliche Aspekte von Implementationsqualität multimethodisch erfasst werden können. Die Auswertungen der Videodaten und Lesetagebücher zeigen, dass die geschulten Elemente der Paired-Reading-Methode von beiden Trainergruppen (Eltern/Lesecoachs) größtenteils wie intendiert umgesetzt wurden. Wenige signifikante Gruppenunterschiede ergaben sich (a) in der Häufigkeit der Trainingssitzungen, (b) beim Einsatz von Lob und (c) in der buchbezogenen Kommunikation. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass die hohe Strukturiertheit der Fördermethode Paired-Reading unabhängig vom Setting die Implementationsqualität begünstigt.

Volltext:

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DOI: http://dx.doi.org/10.2378/peu2019.art17d

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