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Geschlecht und Behinderung: Prozesse der Herstellung von Identität unter widersprüchlichen Lebensbedingungen – Ergebnisse eines Forschungsprojektes

Bettina Bretländer, Ulrike Schildmann

Abstract


Im Rahmen eines empirischen Forschungsprojektes (2001–2003) wurde untersucht, unter welchen Bedingungen körperbehinderte Mädchen und junge Frauen (15- bis 18-jährig) Identität entwickeln. Auf der Basis teilstandardisierter Fragebögen wurden über 100 körperbehinderte Schülerinnen und Auszubildende des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen schriftlich befragt und mit einer Kontrollgruppe nicht behinderter Mädchen verglichen. Die Fragen befassten sich mit folgenden identitätsbildenden Lebensbereichen: Leiblichkeit, Geschlechtsidentität, soziales Netzwerk, Familie, Schule/ Ausbildung, Wohnen/Finanzen, Freizeit, Gesellschafts-/Behindertenpolitik, Kohärenzgefühl. In dem vorliegenden Beitrag werden zentrale Ergebnisse der Untersuchung zu den Feldern Schule und Ausbildung, Familie und Freizeit sowie (Geschlechts-)Identität zur Diskussion gestellt. Die quantitative Untersuchung wurde durch eine qualitative empirische Studie ergänzt, deren Ergebnisse Bettina Bretländer im Rahmen einer Monographie darstellen wird.

Volltext:

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