Frühförderung interdisziplinär
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0721-9121
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/fi2012.art05d
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Frühförderung und die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit
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Kerstin Thätner
Donald Vogel
Ausgangspunkt ist die Darstellung des Berliner Systems sozialpädiatrischer Versorgung und Frühförderung von Kindern mit Behinderung in Kooperation mit Kindertagesstätten vor dem Hintergrund sich verändernder gesellschaftlicher Lebensbedingungen von Familien. Berufstätigkeit und Familie zu vereinbaren und gleichzeitig erforderliche Hilfen und Unterstützung zu erhalten, ist für Familien in besonderen Belastungssituationen ein zunehmend in den Fokus tretendes Thema. In einer empirischen Studie zur elterlichen Zufriedenheit mit Frühförderung im November 2009 in Berlin wurden die allgemeine sowie spezifische Zufriedenheit von Eltern mit der Früh-förderung ihrer Kinder ermittelt. Verschiedene Zusammenhänge der Stärke dieser Zufriedenheit mit Merkmalen der Frühförderung führten zu Schlussfolgerungen, wie die bestehende Praxis insbesondere für berufstätige Eltern verbessert werden sollte.
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Originalarbeit 71 Frühförderung interdisziplinär, 31. Jg., S. 71 -79 (2012) DOi 10.2378/ fi2012.art05d © ernst reinhardt Verlag Frühförderung und die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit Versorgungsqualität im Ballungsraum Berlin aus der Sicht elterlicher Zufriedenheit Kerstin Thätner, Donald Vogel Zusammenfassung: Ausgangspunkt ist die Darstellung des Berliner Systems sozialpädiatrischer Versorgung und Frühförderung von Kindern mit Behinderung in Kooperation mit Kindertagesstätten vor dem Hintergrund sich verändernder gesellschaftlicher Lebensbedingungen von Familien. Berufstätigkeit und Familie zu vereinbaren und gleichzeitig erforderliche Hilfen und Unterstützung zu erhalten, ist für Familien in besonderen Belastungssituationen ein zunehmend in den Fokus tretendes Thema. In einer empirischen Studie zur elterlichen Zufriedenheit mit Frühförderung im November 2009 in Berlin wurden die allgemeine sowie spezifische Zufriedenheit von Eltern mit der Frühförderung ihrer Kinder ermittelt. Verschiedene Zusammenhänge der Stärke dieser Zufriedenheit mit Merkmalen der Frühförderung führten zu Schlussfolgerungen, wie die bestehende Praxis insbesondere für berufstätige Eltern verbessert werden sollte. Schlüsselwörter: Elterliche Zufriedenheit mit Frühförderung; Einbezug berufstätiger Eltern Early intervention and the compatibility of family and occupation Quality of care in the conurbation of Berlin from the viewpoint of parental satisfaction Summary: Point of departure of this article is an outline of the system of cooperation between social pediatrics, early interventions and Day Care Centers in Berlin for children with disability and their families. This system is seen on a background of changing social conditions for families. To balance family life and occupation and at the same time to take part in necessary forms of support is for families under pressure an increasingly important topic. An empirical study in November 2009 in Berlin on parental satisfaction with early interventions determined general and specific satisfaction of parents with these early interventions for their children. Various associations of the size of this satisfaction with characteristics of early interventions in Berlin lead to conclusions how the existing implementation of early interventions should be improved, especially for working parents. Keywords: Parental satisfaction with early interrentions; inclusion of working parents F rühförderung ist in den Bundesländern aufgrund ungleicher gesellschaftlicher Ausgangssituationen, verschiedener Konzepte zur Förderung der Entwicklung von Kindern und heterogener Formen des Zusammenwirkens mit den Eltern unterschiedlich strukturiert. Während in Westdeutschland und in ländlichen Regionen die Bildung und Förderung von Kindern in der Familie dominiert, werden Vorschulkinder in Ostdeutschland und in Ballungsräumen überwiegend in Kindertageseinrichtungen gebildet und betreut. In Berlin stellte die Integration von Kindern mit Behinderung und die gemeinsame Erziehung in der Kindertagesstätte (Kita) von Anfang an das von engagier- 72 Fi 2 / 2012 Kerstin Thätner, Donald Vogel ten und bildungsbewussten Eltern und Fachleuten gewünschte Modell der Förderung von Kindern dar. Ausgehend von dieser Entwicklung unterstützte das Land Berlin zunächst mit verschiedenen Integrationsprogrammen die gemeinsame frühe Bildung und Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung (vgl. Heinze, 2000). Damit konnte einerseits Kindern mit Behinderung ein gemeinsames Aufwachsen mit anderen Kindern ermöglicht werden und andererseits bekamen Eltern bessere Chancen, einer gewünschten oder erforderlichen Berufstätigkeit nachzugehen. Mit dem Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung haben Kinder nunmehr bundesweit Zugang zu früher außerfamiliärer Bildung und Erziehung und Eltern damit die Möglichkeit, Familie und Berufstätigkeit besser zu vereinbaren. Die Versorgungsquote (2009) 3 - 6-jähriger Kinder in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen ist hoch und liegt bei 92 %; bei Kindern mit Migrationshintergrund sind es 83,6 %, bei Kindern ohne 95,6 %. Damit ist die Bildungsbeteiligung von 3 - 6-jährigen Kindern bundesweit zur Regel geworden (vgl. Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2010). Durch diese Entwicklung und durch den sich jetzt vollziehenden bundesweiten Ausbau des Angebotes an Krippenplätzen für unter dreijährige Kinder nähern sich die verschiedenen Gestaltungsformen von Frühförderung zwischen den Bundesländern zunehmend an, da sich die gesellschaftlichen Ausgangssituationen mehr entsprechen. Insbesondere in städtischen Ballungsräumen beziehen sich Frühförderung und Kita stark aufeinander (vgl. Held, Höck, Thurmair & Wolf, 2010). Für eine erfolgreiche Förderung von Kindern mit Behinderung stellt sich die Aufgabe, mobile interdisziplinäre Frühförderung in Kitas unter Einbezug der Eltern zu gestalten. Welche Konzepte, Vorgehensweisen und Settings zum Gelingen von Integration und Frühförderung beitragen, ist zwischen den Bundesländern von gegenseitigem Interesse. Das Land Berlin hat mit der langjährigen Erfahrung des Zusammenwirkens von Kindertageseinrichtungen und Kinder- und Jugendambulanzen/ Sozialpädiatrischen Zentren (KJA/ SPZ) eine Praxis entwickelt, die sich grundsätzlich bewährt, aber auch Gestaltungsaufgaben zur Optimierung beinhaltet (vgl. z. B. Willms-Fass 2008). Diese werden auf der Grundlage einer Studie zur elterlichen Zufriedenheit mit Frühförderung in Berlin aufgezeigt (vgl. auch Vogel & Thätner, 2011). Sozialpädiatrische Versorgung und Frühförderung im Land Berlin Ausgehend vom SGB IX aus dem Jahr 2001 und der dazu konkretisierten Frühförderungsverordnung (FrühV) im Jahr 2003 hat Berlin bereits 2005, als eines der ersten Bundesländer, eine Rahmenvereinbarung zur Sozialpädiatrischen Versorgung und Frühförderung (zugleich Landesrahmenempfehlung gemäß § 2 der FrühV zu § 30 SGB IX) in gemeinsamer Verantwortung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales und den Berliner Krankenkassenverbänden geschlossen. Frühförderung heißt in diesem Kontext in erster Linie gemeinsames Handeln aller an der Entwicklung von Kindern beteiligten politisch Verantwortlichen und Fachkräfte. Aus diesem Selbstverständnis hat Berlin seit mehr als einem Jahrzehnt die Förderung von Kindern mit Behinderung der Durchführungszuständigkeit der Jugendhilfe zugewiesen (§ 53 Ausführungsgesetz zum KJHG für Berlin). Der inklusive Ansatz, der Leistungen 73 Fi 2 / 2012 Frühförderung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Kinder mit Behinderung primär an der Lebenslage von Kindern orientiert und erst sekundär (drohende) Behinderung oder andere belastende Lebenslagen differenziert, ist in Berlin für die Frühförderung rechtlich umgesetzt. Ziel der Betreuung und Frühförderung ist es, jedem Kind seine Möglichkeiten in seinem Umfeld zu erschließen sowie es in seiner Besonderheit anzuerkennen und zu akzeptieren. Gemeinsame Erziehung in Kitas, Frühförderung und sozialpädiatrische Versorgung gehören an dieser Stelle untrennbar zusammen. Kinder mit Behinderung besuchen in Berlin in der Regel die Kita gemeinsam mit allen Kindern. Nach § 6 Abs. 1 Kindertagesförderungsgesetz (Kita FöG vom 23. 6. 2005; unter Berücksichtigung der Änderungen der Artikel II und IV und der Änderung weiterer Vorschriften vom 17. 12. 2009) haben behinderte Kinder unabhängig von Art und Schwere ihrer Behinderung Anspruch auf Aufnahme in eine Kita. Mit diesem Anspruch korrespondiert die Verpflichtung der Träger von Kitas, behinderte Kinder aufzunehmen. Dafür wird der Kita entsprechend zusätzliches sozialpädagogisches Fachpersonal für die integrative Betreuung der Kinder mit Behinderung zur Verfügung gestellt (§ 11 KitaFöG in Verbindung mit § 16 Kindertagesförderungsverordnung, VOKitaFöG, vom 23. 6. 2005). KJA/ SPZ bilden gemeinsam mit den SPZ an Krankenhäusern in Berlin das Versorgungssystem für behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder und Jugendliche. Neben den klinikassoziierten SPZ, die über besonders spezialisierte medizinische Kompetenzen verfügen, sind KJA/ SPZ komplementär zur sozialpädagogischen Förderung in Kitas für die medizinisch-therapeutische und psychologisch-heilpädagogische Komplexleistung Frühförderung verantwortlich. Sie versorgen die Kinder im Vorschulalter mobil in der Kita bzw. im häuslichen Umfeld. D. h., die fördernde und therapeutische Hilfe kommt zum Kind; es wird in seinem (Kita)-Alltag mobil von der Fachkraft der KJA/ SPZ betreut. Gemeinsam mit der Facherzieherin für Integration werden Schwerpunkte für die Förderung entwickelt, die in der Kita schrittweise umgesetzt werden. Durch diese enge Kooperation der KJA/ SPZ mit den Kitas kann das Spannungsfeld zwischen Medizin, Therapie und Pädagogik positiv für Kind und Eltern gestaltet werden. Im Land Berlin sind alle KJA/ SPZ Einrichtungen von sechs Trägern der freien Jugendhilfe. Sie erfüllen den Auftrag zur Komplexleistung Frühförderung in Berlin flächendeckend. Die Träger sind mit 16 Standorten jeweils als SPZ ermächtigt und personell je KJA/ SPZ mit interdisziplinären Teams unter ärztlicher Leitung mit folgenden Berufsgruppen ausgestattet: n Facharzt/ in für Kinderheilkunde und Jugendmedizin als Leitung (mit sozialpädiatrisch anerkannten Weiterbildungen bzw. dem geforderten sozialpädiatrischen Erfahrungsspektrum), n Diplom-Psychologe/ in (mit Fortbildung in Entwicklungsdiagnostik und Weiterbildung als psychologischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/ in), Dipl.- Sozialpädagoge/ in, Sozialarbeiter/ in, Physiotherapeut/ in, Ergotherapeut/ in, Logopäde/ in, Dipl.-Musiktherapeut/ in, Heilpädagoge/ in und Arzthelfer/ in. Aufgaben der KJA/ SPZ sind insbesondere: sozialpädiatrische Diagnostik, Beratung und Therapie, Komplexleistung Frühförderung, (entwicklungs-)psychologische, (heil-)pädagogische und psychosoziale Leistungen sowie Beratung und Versorgung mit Hilfsmitteln. KJA/ SPZ gewährleisten darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten/ innen, insbesondere den behandelnden Kinderärzten/ innen der Region, therapeutischen Praxen, den SPZ an Kliniken und den Jugendämtern. 74 Fi 2 / 2012 Kerstin Thätner, Donald Vogel Die Zugangsvoraussetzung für die Frühförderung und/ oder sozialpädiatrische Behandlung und Therapie eines Kindes in einer KJA/ SPZ ist ein Überweisungsschein einer/ s Ärzt/ in. Langfristiges Ziel der in Berlin gut funktionierenden Integration von Kindern mit Behinderungen im Zusammenwirken mit der Frühförderung und sozialpädiatrischen Versorgung ist die qualitative Weiterentwicklung zur Inklusion auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention. Notwendigkeit einer Studie zur Elternzufriedenheit Die in Berlin seit 2005 gültige Rahmenvereinbarung zur sozialpädiatrischen Versorgung und Frühförderung schließt neben personellen und sächlichen Standards die Weiterentwicklung der Qualität des Versorgungsangebotes mit ein. Das Land Berlin ist verpflichtet, regelmäßig Erfolgskontrollen der KJA/ SPZ im Sinne einer Qualitätsanalyse durchzuführen. Fünf Jahre nach Inkrafttreten der Rahmenvereinbarung und der damit verbundenen strukturellen und fachlich-inhaltlichen Entwicklung der KJA/ SPZ entstand bei den Trägern und auch innerhalb der Einrichtungen der Wunsch, den Erfolg ihrer Arbeit zu messen. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, wie Erfolg in einer KJA/ SPZ zu ermitteln ist. In gemeinsamen Überlegungen in verschiedenen Diskussionsforen entwickelte sich ein Konsens, dass die Eltern die Experten/ innen der Entwicklung ihrer Kinder sind. Ihre Einschätzungen zur Zufriedenheit mit der Frühförderung ihres Kindes in KJA/ SPZ können Aussagen über die Qualität der Intervention durch KJA/ SPZ beinhalten, die zu strukturellen und inhaltlichen Verbesserungen der bestehenden Versorgung führen. Messung elterlicher Zufriedenheit Elterliche Zufriedenheit mit Frühförderung gilt als ein vages Konstrukt, das wissenschaftlichen Kriterien der Objektivität nicht entspricht. Sein Theoriebezug ist unscharf und es spiegelt eher eine subjektiv empfundene Qualität von Eltern wider als eine tatsächliche Wirkung (vgl. Siebeck, 2006, S. 83ff). Mit diesen Einschränkungen wird es im Rahmen von Maßnahmen zum Qualitätsmanagement pragmatisch genutzt, so auch in dieser Studie. Der eingesetzte Fragebogen fasste elterliche Zufriedenheit mit Frühförderung in drei Ausprägungen: 1. als allgemeine Zufriedenheit mit der KJA/ SPZ (Frage: „Wie zufrieden sind Sie im Allgemeinen mit Ihrer KJA/ SPZ“; fünfstufige Antwortskala von gar nicht bis sehr); 2. als spezifische Zufriedenheit mit dem Zugang zum und der Organisation in der KJA/ SPZ (ein Itemblock mit acht Aussagen, die Merkmale des Ablaufes in KJA/ SPZ als sehr gut kennzeichneten; Beispiele: „Die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen - z. B. Kita, Kinderarzt - war sehr gut organisiert“; oder: „Die Abläufe in der KJA/ SPZ wurden mir sehr gut erläutert“; fünfstufige Antwortskalen von stimme nicht zu bis stimme völlig zu); 3. als spezifische Zufriedenheit mit Förderung, Beratung und Unterstützung durch die KJA/ SPZ (ein Itemblock mit acht Aussagen, die Merkmale des Interventionsprozesses in der KJA/ SPZ als sehr gut charakterisierten; Beispiele: „Ergebnisse von Tests sind mir sehr gut vermittelt worden“; oder: „Um den Alltag mit meinem Kind besser bewältigen zu können, bekam ich sehr gute Unterstützung“; fünfstufige Antwortskalen von stimme nicht zu bis stimme völlig zu). 75 Fi 2 / 2012 Frühförderung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf Die Vorgabe der Bewertung sehr gut in den Aussagen der Itemblöcke zielte auf die Erzeugung von Antwortvarianz durch die Eltern, da bekannt war, dass Studien dieser Art meist einseitig positive Angaben zur Zufriedenheit ergeben, die statistisch nicht normal verteilt sind (vgl. Lanners, 2002, S. 123). Insgesamt umfasste der Fragebogen 36 Fragen bzw. Fragenkomplexe über vier Seiten, darunter zehn soziodemografische Fragen zu den Eltern und sieben Fragen zum Kind sowie ausgesuchte ergänzende Einzelfragen zu Merkmalen des organisatorischen Ablaufes und des Interventionsprozesses. In die Befragung einbezogen waren sechs zufällig ausgewählte KJA/ SPZ. Die Zufallsauswahl erfolgte nach fünf Regionen in Berlin (zwei Mitte, Nord- Ost, Nord-West, Süd-Ost und Süd-West); je Region wurde mindestens zwischen zwei KJA/ SPZ zufällig gewählt. Ein weiterer Zufallseinfluss erfolgte durch die Festlegung eines dreiwöchigen Zeitraumes der Befragung. In die Studie einbezogen werden sollten nur Eltern, deren Kind in diesem Zeitraum auf den Terminlisten der sechs ausgewählten KJA/ SPZ notiert war, sich mindestens bereits drei Monate in der Frühförderung befand und noch nicht zur Schule ging. Das Kriterium einer mindestens drei Monate andauernden Förderung wurde gesetzt, um Eltern mit noch wenig oder gar keiner Erfahrung mit der KJA/ SPZ auszuschließen. Die Verteilung der 360 Fragebögen führten die Arzthelfer/ innen und Diplom-Sozialpädagogen/ innen der KJA/ SPZ durch. Letztere boten bei Bedarf Eltern ihre Hilfe beim Ausfüllen des Fragebogens an, um Verzerrungen der Stichprobe aufgrund sprachlicher Hürden oder geringer Bildung der Eltern zu vermeiden. Die Methodik der Stichprobenziehung schließt leichte Verzerrungen in der Erhebung nicht vollständig aus. Dennoch wird die Befragung als repräsentativ für Eltern von Kindern vor Schuleintritt in Berliner KJA/ SPZ eingeschätzt. Hierfür sprechen sowohl die gesetzten Zufallseinflüsse bei der Auswahl der Eltern als auch der Umfang des Rücklaufes (154 der 360 ausgeteilten Fragebögen; 43 %). Darüber hinaus unterstützen diese Interpretation Übereinstimmungen zwischen soziodemographischen Merkmalen; zum einen zwischen der Stichprobe und jährlichen Abfragen bezogen auf die KJA/ SPZ. Beide zeigen z. B. einen Anteil von ca. 32 % Mädchen und 68 % Jungen. Und zum anderen zwischen der Stichprobe und der durchschnittlichen Bevölkerung Berlins; beide zeigen z.B. einen Anteil von 92 - 93 % der 3 - 6-jährigen Kinder, die Kitas besuchen. Die deskriptiven Statistiken der gezogenen Stichprobe (N = 154) bestätigten, dass die angestrebte Zielgruppe erreicht wurde. Das durchschnittliche Alter der Kinder lag bei vier Jahren und neun Monaten (M = 4,75; SD = 1,5) und die durchschnittliche Förderungsdauer bei einem Jahr und sechs Monaten (M = 1,5; SD = 1,25). Das mittlere Alter der antwortenden elterlichen Bezugspersonen rangierte mit 35 Jahren (M = 35; SD = 7,83) nur geringfügig über dem Alter, in dem Frauen in Deutschland am häufigsten Kinder zur Welt bringen (30 bis 34 Jahre; vgl. Statistisches Bundesamt, 2007, S. 14). Die informellen Rückmeldungen der Eltern (den Autoren berichtete Bemerkungen bei Rückgabe der Fragebögen; insgesamt 31 offene schriftliche Anmerkungen auf den Fragebögen) zeigten zum einen, dass Befragungen dieser Art von Eltern überwiegend begrüßt werden. Zum anderen verdeutlichten sie, dass Eltern neben den erfragten Kriterien weitere Aspekte für die Einschätzung ihrer Zufriedenheit einbezogen, die eher serviceorientiert waren (z. B. Verfügbarkeit eines Getränkeautomaten im Wartebereich; Parkplatzmöglichkeiten; viel mehr frische Luft für das Kind; im Sommer Hindernisparcours im Garten der KJA/ SPZ). Ergebnisse Die Frage nach der allgemeinen Zufriedenheit mit der KJA/ SPZ wurde von 90,8 % der Eltern mit mindestens ziemlich zufrieden beantwortet (sehr zufrieden 57,4 %; ziemlich zufrieden 33,4 %). Die Antwortmöglichkeit gar nicht blieb ungenutzt. Die interne Reliabilität der beiden Itemblöcke war ausreichend hoch (Cronbach-Alpha für Merkmale des Ablaufes lag bei .85 und für Merkmale des Interven- 76 Fi 2 / 2012 Kerstin Thätner, Donald Vogel tionsprozesses bei .89), aber die Antwortvarianzen in diesen Itembatterien waren nicht normal verteilt; KS-Z = 2,05; p < .001; N = 154 und KS-Z = 2,14; p < .001; N = 154. Daher erfolgte die statistische Analyse der Zusammenhänge zwischen den Antwortverteilungen der einzelnen Fragen und Items mit nicht parametrischen Verfahren. Zwischen den Verteilungen der Antworten der Eltern im Vergleich der sechs beteiligten KJA/ SPZ (N Min = 19; N Max = 36) bestand in der allgemeinen Zufriedenheit kein signifikanter Unterschied, ebenso wenig bezogen auf alle Items zu Merkmalen des Ablaufes und zu sieben Items zu Merkmalen des Interventionsprozesses. Nur im Item „Über zusätzliche Hilfsangebote (z. B. rechtliche/ finanzielle Hilfen) werde ich sehr gut informiert“ schätzten die Eltern das Angebot einer KJA/ SPZ im Vergleich zu den anderen signifikant schlechter ein; KW χ 2 (5) = 16,21; p < .01; N = 138. Dieses Ergebnis floss nach der Studie in die Rückmeldung an diese KJA/ SPZ ein. Insgesamt erwies sich die elterliche Zufriedenheit mit dem Angebot der KJA/ SPZ also nicht nur als hoch, sondern auch im Vergleich der Einrichtungen als homogen. Im Zusammenhang der drei verschiedenen Ausprägungen elterlicher Zufriedenheit zeigte sich, dass die Items von Merkmalen des Ablaufes mit der Antwort zur allgemeinen Zufriedenheit vergleichsweise niedrig korrelierten (Spearman; alle r < .50) während die Items von Merkmalen des Interventionsprozesses mit der Antwort zur allgemeinen Zufriedenheit höher korrelierten (alle r > .50). Dies wurde so interpretiert, dass Merkmale des Interventionsprozesses für die allgemeine Zufriedenheit von Eltern mit Frühförderung bedeutsamer sind als Merkmale des Ablaufes (und vermutlich auch als Merkmale des oben genannten Service). Entscheidend für das elterliche Urteil über Zufriedenheit mit Frühförderung ist die wahrgenommene Qualität des Förderprozesses, weniger die Einschätzung der Rahmenbedingungen. Obwohl die Antwortvarianz der Eltern zu ihrer Zufriedenheit eingeschränkt war, zeigten sich doch signifikante Unterschiede zwischen Elterngruppen, ob sie etwas mehr oder etwas weniger zufrieden waren (vgl. Tab. 1). Bestanden signifikante Unterschiede in der allgemeinen Zufriedenheit, wurde immer geprüft, ob diese auch in der bedeutsameren spezifischen Ausprägung von Zufriedenheit zu Merkmalen des Interventionsprozesses zu finden waren. Beurteilt nach der Signifikanz der Gruppenunterschiede erwiesen sich elterliche Antworten zur Nutzung von Beratungsangeboten der KJA/ SPZ und mögliche Auswirkungen von Beratung als für die elterliche Zufriedenheit mit Frühförderung wichtig. Eltern, die … sind zufriedener N allgemein spezifisch beratungsangebote der KJa/ SPZ immer oder oft nutzen durch KJa/ SPZ auf hilfreiche angebote aufmerksam wurden Verbesserung der Familiensituation durch KJa/ SPZ sehen sich durch KJa/ SPZ sicherer im Umgang mit Kind fühlen die Wartezeit kürzer als 7 Wochen erinnern nicht durch ein amt an KJa/ SPZ empfohlen wurden deren Kind nicht ausschließlich in der Kita gefördert wurde 150 148 150 143 142 143 138 p <.05 p <.001 p <.05 p <.05 p <.05 p <.05 p <.05 5 items s. 5 items s. 6 items s. 4 items s. 6 items s. nein nein tab. 1: Signifikant stärkere ausprägungen elterlicher Zufriedenheit mit KJa/ SPZ Anmerkung: s. = signifikant 77 Fi 2 / 2012 Frühförderung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf 1. Eltern, die angaben Beratungsangebote der KJA/ SPZ oft oder immer zu nutzen, waren signifikant allgemein zufriedener mit der KJA/ SPZ als Eltern, die hierzu gelegentlich, selten oder gar nicht antworteten; KW χ 2 (4) = 10,81; p < .05; N = 150. Dieser signifikante Unterschied bestätigte sich in entsprechend signifikanten Resultaten zu fünf Items der spezifischen Zufriedenheit mit Merkmalen des Interventionsprozesses. 2. Bejahten Eltern, durch die KJA/ SPZ auf für sie hilfreiche Angebote aufmerksam geworden zu sein, waren sie signifikant allgemein zufriedener mit der KJA/ SPZ, als wenn sie dies verneinten; KS-Z = 1,57; p < .001; N = 148. Entsprechend signifikante Unterschiede zeigten sich zu fünf Items der spezifischen Zufriedenheit mit Merkmalen des Interventionsprozesses. 3. Eltern, deren Familiensituation sich durch die Förderung des Kindes verbessert hatte, waren signifikant allgemein zufriedener mit der KJA/ SPZ, als Eltern, deren Familiensituation gleich geblieben war; KS-Z = 1,47; p < .05; N = 150. Derselbe signifikante Zusammenhang fand sich zu sechs Items der spezifischen Zufriedenheit mit Merkmalen des Interventionsprozesses. 4. Schließlich waren Eltern mit der KJA/ SPZ signifikant allgemein zufriedener, wenn sie aus ihrer Sicht seit der Förderung des Kindes in der KJA/ SPZ sicherer im Umgang mit ihrem Kind geworden waren; KS-Z = 1,42; p < .05; N = 143. Der signifikante Unterschied zu Eltern, die die Frage mit Nein beantworteten, bestätigte sich zu vier Items der spezifischen Zufriedenheit mit Merkmalen des Interventionsprozesses. Neben diesen Effekten stand nur die erinnerte Dauer der Wartezeit (vierstufige Antwortvorgabe von 3, 3 - 6, 7 - 10 und mehr Wochen), definiert als Zeitspanne zwischen Erstanmeldung und Ersttermin, in vergleichbarem signifikantem Zusammenhang mit elterlicher Zufriedenheit mit Frühförderung. Dabei entsprach die erinnerte Dauer nicht der tatsächlichen Dauer der Wartezeit, die in KJA/ SPZ eher länger ausfällt. 5. Eltern, die als Wartezeit 7 - 10 Wochen oder länger erinnerten, waren signifikant weniger allgemein zufrieden mit der KJA/ SPZ als Eltern mit kürzerer erinnerter Wartezeit; KW χ 2 (3) = 7,96; p < ,05; N = 142. Derselbe signifikante Zusammenhang fand sich zu sechs Items der spezifischen Zufriedenheit mit Merkmalen des Interventionsprozesses. Zusätzlich zeigten sich signifikante Gruppenunterschiede zwischen Eltern bezogen auf die allgemeine Zufriedenheit mit der KJA/ SPZ (bzw. deuteten sich durch Annäherung an das Signifikanzniveau von p < .05 an), ohne dass sich diese Effekte in der spezifischen Zufriedenheit mit Merkmalen des Interventionsprozesses widerspiegelten. 6. Eltern, die durch ein Amt zur KJA/ SPZ kamen, waren signifikant weniger allgemein zufrieden als Eltern, die durch den Kinderarzt, die Kita oder anders zur KJA/ SPZ gelangten; KW χ 2 (3) = 8,45; p < .05; N = 143. 7. Eltern, deren Kind Frühförderung mobil in der Kita erhielt, waren mit der KJA/ SPZ signifikant weniger allgemein zufrieden, als Eltern, deren Kind nicht in der Kita, also in der KJA/ SPZ, gefördert wurde; KW χ 2 (2) = 8,04; p < .05; N = 138. Knapp verfehlten das Signifikanzniveau von p < .05 zwei weitere Gruppenunterschiede. Berufstätige Eltern waren weniger allgemein zufrieden als nicht berufstätige Eltern; dies konnte daran liegen, dass sie signifikant seltener bei der Förderung des Kindes (fünfstufige Antwortskala von nie bis immer) dabei waren; KS-Z = 1,68; p < .01; N = 131. Schließ- 78 Fi 2 / 2012 Kerstin Thätner, Donald Vogel lich waren Eltern, die die Entwicklung des Kindes als schwer beeinträchtigt sahen, weniger allgemein zufrieden als Eltern, die die Entwicklung des Kindes als mittel oder leicht beeinträchtigt sahen. Dieses Ergebnis hat sich auch schon in anderen Studien zur elterlichen Zufriedenheit mit Frühförderung gezeigt (vgl. Leidel, 2005). Diskussion Im Zusammenhang betrachtet werden diese Ergebnisse als ein Muster interpretiert. Eltern, die durch Berufstätigkeit oder die mobile Versorgung des Kindes in der Kita Beratungsangebote der KJA/ SPZ seltener nutzen bzw. weniger in diese einbezogen werden, sind etwas weniger allgemein zufrieden mit der KJA/ SPZ. Umgekehrt sind Eltern, die das Beratungsangebot der KJA/ SPZ oft oder immer nutzen, mit der KJA/ SPZ sehr zufrieden, sowohl allgemein als auch spezifisch. Besondere Einflüsse (Auflage durch ein Amt, elterliche Sicht der Schwere der Entwicklungsbeeinträchtigung des Kindes, erinnerte Wartezeit) differenzieren dieses Bild, ebenso wie mögliche Effekte von Beratung (Sicherheit im Umgang mit dem Kind; veränderte Familiensituation; auf ein hilfreiches Angebot aufmerksam werden). Unterschieden nach Möglichkeiten der Beeinf lussbarkeit dieser Variablen durch die KJA/ SPZ, werden insbesondere kürzere Wartezeiten und das Erreichen der Eltern durch Beratung als zentrale Punkte gesehen, die die ohnehin hohe Zufriedenheit der Eltern mit KJA/ SPZ noch verbessern können; hinzu kommt teilweise der Aspekt der Information (z. B. über rechtliche/ finanzielle Hilfen; vgl. auch Sarimski 1996). Dabei sind die berufstätigen Eltern, deren Kinder Frühförderung mobil in der Kita erhalten, besonders zu berücksichtigen. Sie nehmen signifikant seltener an der Förderung ihres Kindes und tendenziell weniger an Beratungsangeboten der KJA/ SPZ teil als nicht berufstätige Eltern. Hier sind Konzepte zur Optimierung der Erreichbarkeit der Eltern und im Zusammenwirken von Fachkräften der Kita, der KJA/ SPZ und der Eltern gefragt. Insbesondere Eltern mit knappen Zeitbudgets benötigen eine Struktur geplanter Elterngespräche und Informationen zu Themen, die im Zusammenhang mit der Behinderung ihres Kindes stehen. Den speziell für diese Aufgabe ausgebildeten Facherzieherinnen für Integration in der Kita und den zuständigen Pädagogen und Therapeuten der KJA/ SPZ kommt hier eine zentrale Rolle zu. Ein gemeinsames Setting der Beratung und Hilfe für Eltern, die einer besonderen Belastungssituation ausgesetzt sind, könnte im Rahmen der regelmäßig in der Kita stattfindenden Entwicklungsgespräche vereinbart werden. In diesem Zusammenhang sollte die Einbeziehung der Eltern in die Erstellung und Fortschreibung des Förderplanes als Grundlage des Zusammenwirkens aller Beteiligten an der Förderung des Kindes etabliert und ausgestaltet werden. Denkbar sind außerdem die Erweiterung des Angebots gemeinsamer thematischer Elterngruppen (in der Kita und/ oder der KJA/ SPZ) oder auch Eltern-Kind-Reisen (als geplante und kompakte Zeiträume des Informationsaustausches). Diese Schwerpunkte sollten die Personal- und Konzeptentwicklung für die KJA/ SPZ in der nächsten Zeit prägen. Beim Thema Erreichen der Eltern durch Beratung und Unterstützung wird auch zu klären sein, wie die Öffnungszeiten der KJA/ SPZ mit der Familienfreundlichkeit für die berufstätigen Eltern besser in Einklang gebracht werden können, z. B. durch sogenannte Spätsprechstunden bzw. durch Präsenzzeiten am frühen Abend oder auch am Wochenende. 79 Fi 2 / 2012 Frühförderung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf Kerstin Thätner, Dipl. Soz. Päd. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Bernhard-Weiß-Straße 6 10178 Berlin-Mitte Donald Vogel, Dipl. Psych. Koordinationsstelle der KJA/ SPZ im Sozialverband VdK Friedbergstraße 39 14057 Berlin donald.vogel@vdk.de Literatur Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2010). bildung in Deutschland 2010. ein indikatorengestützter bericht mit einer analyse zu Perspektiven des bildungswesens im demografischen Wandel. bielefeld. 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