eJournals mensch & pferd international1/2

mensch & pferd international
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1867-6456
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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2009
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Forum: Dabei sein ist alles - Special Olympics und der Pferdesport

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2009
Gabriele Eickmeyer
Rudi, der geistig behindert ist, war acht Jahre alt, als er mit weiteren Kindern und Jugendlichen seiner Wohngruppe in den Reitstall kam. Dem Voltigierpferd Juri gegenüberzutreten und es anzufassen fiel ihm unendlich schwer. Mehrere Wochen dauerte das "Anschauen", "Begreifen", "Schnuppern" am Fell und am Trainingsanzug. Da waren natürlich auch die Mitbewohner von Rudi, die Juri putzten, ihn vom Stall in die Halle führten, wo dann nach Aufwärmspielen auf ihm voltigiert wurde. "Ich will das auch!" sagte Rudi immer wieder und dann war der Juri doch wieder so groß, hatte so tiefe dunkle Augen und Hufe mit Eisen - Neben ihm stehen, sein Fell rubbeln, stehen bleiben, wenn er sich mit seinem massigen Hals umdrehte und nach Rudi schaute - irgendwann erst war das auszuhalten. Der Wunsch ihn zu führen, mit ihm mitzulaufen, sich auf ihm geschickt zu bewegen, wurde wohl immer größer. Eines Tages nun wollte Rudi Juri nach der Stunde trocken führen. Juri wurde die Voltigierausrüstung abgenommen, das Halfter mit Strick angelegt und Rudi nahm den Strick und wollte mit Juri losgehen - oder? Juri blieb stehen - irgendetwas war nicht klar. Rudi schaute Juri an - und ließ den Strick los. Das ist nun zehn Jahre her. Rudi hat Juri irgendwann dann geführt und hat voltigieren gelernt. In Frankfurt bei den Special Olympics National Games 2002 war er Silbermedaillengewinner im Einzelvoltigieren. Im Rahmen dieser Veranstaltung hat er mit der mehrfachen Welt-, Europa- und Deutschen Meisterin im Voltigieren Nadia Zülow trainiert. Die National Games und das Training mit der Weltmeisterin waren für Rudi Erlebnisse, die seine Entwicklung stark beeinflusst haben. Neben weiteren Sportarten, wie z. B. Leichtathletik, denen er sich später zuwandte, begann er zu reiten. Die Beziehung zum Pferd ist nach wie vor vorhanden und nach einer Pause wird Rudi, inzwischen erwachsen, den Reitsport wieder aufnehmen. "Ich muss euch doch alle mal wieder besuchen" sagt Rudi - nun in gleicher Kopfhöhe mit Juri und rubbelt seine Stirn an dem breiten wuscheligen Pferdehaupt.
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98 | mup 2|2009|98 - 102|© Ernst Reinhardt Verlag München Basel Gabriele Eickmeyer Rudi, der geistig behindert ist, war acht Jahre alt, als er mit weiteren Kindern und Jugendlichen seiner Wohngruppe in den Reitstall kam. Dem Voltigierpferd Juri gegenüberzutreten und es anzufassen fiel ihm unendlich schwer. Mehrere Wochen dauerte das „Anschauen“, „Begreifen“, „Schnuppern“ am Fell und am Trainingsanzug. Da waren natürlich auch die Mitbewohner von Rudi, die Juri putzten, ihn vom Stall in die Halle führten, wo dann nach Aufwärmspielen auf ihm voltigiert wurde. „Ich will das auch! “ sagte Rudi immer wieder und dann war der Juri doch wieder so groß, hatte so tiefe dunkle Augen und Hufe mit Eisen … Neben ihm stehen, sein Fell rubbeln, stehen bleiben, wenn er sich mit seinem massigen Hals umdrehte und nach Rudi schaute - irgendwann erst war das auszuhalten. Der Wunsch ihn zu führen, mit ihm mitzulaufen, sich auf ihm geschickt zu bewegen, wurde wohl immer größer. Eines Tages nun wollte Rudi Juri nach der Stunde trocken führen. Juri wurde die Voltigierausrüstung abgenommen, das Halfter mit Strick angelegt und Rudi nahm den Strick und wollte mit Juri losgehen … oder? Juri blieb stehen - irgendetwas war nicht klar. Rudi schaute Juri an … und ließ den Strick los. Das ist nun zehn Jahre her. Rudi hat Juri irgendwann dann geführt und hat voltigieren gelernt. In Frankfurt bei den Special Olympics National Games 2002 war er Silbermedaillengewinner im Einzelvoltigieren. Im Rahmen dieser Veranstaltung hat er mit der mehrfachen Welt-, Europa- und Deutschen Meisterin im Voltigieren Nadia Zülow trainiert. Die National Games und das Training mit der Weltmeisterin waren für Rudi Erlebnisse, die seine Entwicklung stark beeinflusst haben. Neben weiteren Sportarten, wie z. B. Leichtathletik, denen er sich später zuwandte, begann er zu reiten. Die Beziehung zum Pferd ist nach wie vor vorhanden und nach einer Pause wird Rudi, inzwischen erwachsen, den Reitsport wieder aufnehmen. „Ich muss euch doch alle mal wieder besuchen“ sagt Rudi - nun in gleicher Kopfhöhe mit Juri und rubbelt seine Stirn an dem breiten wuscheligen Pferdehaupt. Special Olympics ist eine internationale Sportorganisation, die sich dem Sport von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer geistigen Behinderung verschrieben hat, und ist zugleich die weltweit größte Behindertensportbewegung. Teil des Sportartenprogramms von Special Olympics sind mehrere Disziplinen aus dem Bereich des Pferdesports. Ganzjähriges, regelmäßiges Training und Wettbewerbe in zahlreichen Sportarten, so auch im Pferdesport, ermöglichen Menschen mit geistiger Behinderung, körperliche Fitness und sportspezifische Fähigkeiten und Begabungen zu entwickeln. Spaß und Freude mit den Pferden, der Gruppe der Gleichgesinnten und Dabei sein ist alles - Special Olympics und der Pferdesport Teil 1 Forum Dabei sein ist alles - Special Olympics und der Pferdesport mup 2|2009 | 99 Gabriele Eickmeyer den Familien eröffnen Wege der Anerkennung in der großen Familie des Pferdesportes. Durch mehr Fitness und die Verbesserung motorischer Fertigkeiten kann es zu größerem Selbstvertrauen und neuen Kontakten und Freundschaften kommen. Die Sportler können positive Auswirkungen des Sporttreibens in ihr Leben zu Hause, in der Schule, am Arbeitsplatz und in das gesellschaftliche Umfeld übertragen. Damit wird die Chance zur gesellschaftlichen Integration verbessert. An Sportveranstaltungen teilnehmende Familien erfahren die Wertschätzung ihrer Sportlerinnen und Sportler als Bereicherung. Freiwillige Helfer erleben die Freude der Sportler mit und erleben die freundschaftliche Beziehung, die Athleten zu ihnen aufbauen. Die positiven Eigenschaften von Menschen mit geistiger Behinderung werden so für einen großen Personenkreis erlebbar. Special Olympics vertritt die Überzeugung, dass der Wettbewerb zwischen Sportlern mit gleichen Voraussetzungen der beste Weg ist, um ihre Fähigkeiten und Fortschritte zu messen und sie zu höheren Leistungen anzuspornen. Dadurch entsteht ein Anstoß zu ihrer Weiterentwicklung auch im geistigen, psychischen und sozialen Bereich. Die Anfänge von Special Olympics gehen auf das Jahr 1968 zurück, als Eunice Kennedy- Shriver, Schwester von J. F. Kennedy, die ersten Special Olympics Spiele in Chicago veranstaltete. Das Konzept entstand in den frühen 1960er Jahren, als Frau Kennedy-Shriver ein Tagescamp für Menschen mit geistiger Behinderung abhielt. Sie erkannte, dass diese Mitbürger zu wesentlich größeren sportlichen Leistungen und sonstigen körperlichen Aktivitäten in der Lage waren, als Experten bis dahin angenommen hatten. Die ersten Veranstaltungen waren Freundschaftstreffen von Familien mit ähnlicher Betroffenheit. Kinder, die in „Regelschulen“, und bei Regelveranstaltungen nicht den normativen Ansprüchen entsprachen, aber Spaß hatten, Sport zu treiben, sich anzustrengen und eine individuelle Leistung zu erbringen, trafen sich in Begleitung ihrer Familien und Trainer. 1991 wurde Special Olympics Deutschland e. V. als gemeinsame Initiative großer deutscher Organisationen, die sich um die Förderung und Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung bemühen, gegründet. Der Verein wird von einem ehrenamtlichen Präsidium geführt. Seit dem Jahr 2005 ist Gernot Mittler, Finanzminister a. D. des Landes Rheinland-Pfalz, Präsident von Special Olympics Deutschland e. V. Die Anzahl der Landesverbände in Deutschland wächst ständig; z. Zt. gibt es 13 Landesverbände. Special Olympics Organisationen werden kontinuierlich in der ganzen Welt weiterentwickelt; derzeit existieren weltweit mehr als 170 Länderorganisationen. Bild 1: Training vor den Voltigierprüfungen bei den Special Olympics National Games in Karlsruhe 2008 (sitzend: Manuel Hartwich, knieend: Nicole Tiedemann, stehend: Joshua Weinert, alle RuF Lucie e. V.) 100 | mup 2|2009 Dabei sein ist alles - Special Olympics und der Pferdesport In Washington, D. C. dem Hauptsitz von Special Olympics laufen die Fäden aller Special Olympics Organisationen und Aktivitäten zusammen. Ein ehrenamtlicher Vorstand, geleitet vom Chairman of the Board Timothy Shriver, legt die internationalen Richtlinien fest und kümmert sich um die Übungsleiter, Athleten, Betreuer und Experten für geistige Behinderung aus der ganzen Welt. In manchen Ländern ist Special Olympics die einzige Organisation, die sich um Belange von Menschen mit Behinderungen kümmert. Auftrag und Ziel von Special Olympics Deutschland e. V. ist es, ganzjährig Sporttraining und spezielle Wettbewerbe in zahlreichen olympischen Sportarten für Menschen mit geistiger Behinderung aller Leistungsniveaus flächendeckend sicher zu stellen. Vorwiegend Ehrenamtliche managen die Special Olympics Länderorganisationen als Vorstände, Offizielle, Trainer und Helfer bei Veranstaltungen. Jeder kann sich an der Special Olympics Bewegung beteiligen und wird auf seine Aufgabe speziell vorbereitet. Die 2008 gegründete „Special Olympics Akademie“ stellt ein Netzwerk dar, in dem regional, auf Landesebene bzw. überregional Fortbildungsangebote durch in den jeweiligen Sportarten erfahrene bzw. von den jeweiligen Sport(fach) verbänden qualifizierte Coaches angeboten werden. Ganzjähriges Sporttraining und Wettbewerbe in 29 offiziellen Sommer- und Wintersportarten werden zurzeit angeboten und unterstützt. Dazu existiert ein weltweit verbindliches Regelwerk und ein „Sport Skills Guide“, der als Richtlinie für den Nachweis sportlicher Grundfertigkeiten bzw. -fähigkeiten vorgesehen ist. Special Olympics Wettbewerbe werden nach dem Muster Olympischer Spiele ausgerichtet. Höhepunkt sind die National Games (alle zwei Jahre) und die World Games (alle vier Jahre). Es gibt auch Veranstaltungen auf europäischer Ebene, die aber nicht immer alle Sportarten umfassen. Um an nationalen Wettbewerben teilnehmen zu können, muss der Sportler mindestens acht Jahre alt sein (international zwölf Jahre) und von folgenden Einschränkungen betroffen sein, die von legitimierter Stelle bestätigt werden müssen: Geistige Behinderung, Verzögerung der kognitiven Fähigkeiten, erhebliche Lern- und Sprachstörungen aufgrund mentaler Einschränkungen, die eine besondere Assistenz erfordert haben und erfordern. Angesichts der unterschiedlichen Fähigkeiten der Personen, die bei Special Olympics als Sportler aktiv werden möchten, hat Special Olympics mehrere spezielle Programme gestaltet. Für schwer behinderte Teilnehmer hat Special Olympics das „Motor Activities Program“ (MATP) ins Leben gerufen, vergleichbar mit deutschen Psychomotorik-Angeboten. Das MATP legt mehr Wert auf Training und Teilnahme als auf Wettbewerbe und wird damit dem Grundsatz von Special Olympics gerecht, alle - auch schwerbehinderte - Teilnehmer einzubeziehen. Special Olympics Veranstaltungen bieten deshalb auch immer ein wettbewerbsfreies Angebot an. Im „Unified Sports Program“ werden Menschen mit und ohne geis- Bild 2: Goldmedaillengewinner Ronny Hermann auf Erny im Geschicklichkeitstrail bei den Special Olympics National Games in Berlin 2006 Dabei sein ist alles - Special Olympics und der Pferdesport mup 2|2009 | 101 tige Behinderung vergleichbaren Alters und vergleichbarer sportlicher Leistung in Teams zusammengebracht. Gemeinsames Training und Wettbewerbe schaffenVerständnis und Freundschaft im täglichen Umgang miteinander. „Healthy Athlets“ , das Gesundheitsprogramm, bietet bei großen Sportevents zahlreiche Gesundheitschecks, durchgeführt von Klinikärzten und medizinischem Fachpersonal in den Bereichen: Hören, Sehen, Zähne, Füße, Ernährung, Fitness. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen, die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse von Athleten noch besser kennen zu lernen, neue Therapien zu entwickeln und optimale Unterstützung anzubieten. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, die medizinische Versorgung immer weiter zu verbessern. Nationale und internationale Special Olympics Veranstaltungen finanzieren sich zu einem großen Teil über Sponsoren. Weiterhin entrichten die Teilnehmer einen eigenen Beitrag, der Nenn- oder Startgeld, Unterbringung und Verpflegung umfasst. Regionale Veranstaltungen werden zumeist über Reit-, Voltigier- und Fahrvereine vor Ort in Zusammenarbeit mit den Landespferdesportverbänden angeboten. Die Prüfungen nach dem Special Olympics Regelwerk sind dann Bestandteil eines regulären Reit-, Voltigier- und / oder Fahrturniers. Der jeweilige Special Olympics Landesverband beteiligt sich nach seinen Möglichkeiten an der Organisation und Finanzierung der Veranstaltungen. Das Internationale Regelwerk „Equestrian“ beschreibt Wettbewerbe in folgenden Disziplinen: Dressage - Dressurwettbewerbe (level ■ A / B / C) English Equitation - Dressurreiterwettbe- ■ werbe (level A / B / C) Working Trail - Geschicklichkeitsparcours ■ (level A / B / C) Prix Caprilli - Springreiterwettbewerbe ■ diverse Wettbewerbe im Westernreiten ■ Pferdesport im Rahmen von Special Olympics Wettbewerben gibt es in Deutschland seit den 1990er Jahren, es werden allerdings bislang nicht alle im internationalen Regelwerk beschriebenen Wettbewerbe durchgeführt. In Deutschland und Österreich wird allerdings das Voltigieren (Einzel- und Gruppenvoltigieren) regelmäßig mit angeboten, da viele Sportler mit geistiger Behinderung über die Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd und damit oft über das Heilpädagogische Voltigieren zum Pferdesport kommen. Gundula Hauser, österreichische Präsidentin der Internationalen Föderation für Therapeutisches Reiten (FRDI, www.frdi.net), setzt sich national und international bei Special Olympics stark dafür ein, dass das Voltigieren auch in das internationale Regelwerk mit aufgenommen wird. Bild 3: Siegerehrung im Einzelvoltigieren bei den Special Olympics National Games in Karlsruhe 2008 102 | mup 2|2009 Dabei sein ist alles - Special Olympics und der Pferdesport Vereins- und Landesveranstaltungen sowie Nationale Spiele werden in Deutschland mittlerweile regelmäßig durchgeführt. Beteiligt sind hier die jeweiligen Landespferdesportverbände (Landesreiterverbände) als Fachverbände bei der Durchführung der Wettbewerbe und der Bestellung der Richter / FN (Federation National - Deutsche Reiterliche Vereinigung), örtliche Vereine und Betriebe als Gastgeber sowie die Landesbeauftragten des Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) als unterstützende Personen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Wettbewerbe finden nun auch Qualifikationsveranstaltungen und Sichtungen für nationale und internationale Veranstaltungen statt. Bei den nationalen Wettbewerben sind in den vergangenen Jahren steigende Teilnehmerzahlen zu verzeichnen: 2000 - in Berlin als Demonstrationssport- ■ art 26 Voltigierer und Reiter 2002 in Frankfurt 56 Voltigierer und ■ Reiter 2004 in Hamburg 52 Reiter und ■ 36 Voltigierer 2006 in Berlin 72 Reiter und 40 Voltigierer ■ 2008 in Karlsruhe 83 Reiter und ■ 39 Voltigierer Es sind die besonderen Fähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung, die Special Olympics in den Mittelpunkt stellt. Die entwaffnende Ehrlichkeit und unverfälschte Freude von Menschen mit geistiger Behinderung gehören zu den eindruckvollsten Erfahrungen eines jeden, der bei Special Olympics Veranstaltungen dabei war. „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben! “, so lautet der Olympische Eid der teilnehmenden Sportler. „Können, Mut, Gemeinschaft und Freude - kennen weder geographische Grenzen und Nationalitäten, Geschlecht, Alter, Rasse und Religion“ - das ist der besondere Geist von Special Olympics (Special Olympics „Prinzipien“, siehe www. specialolympics.de). Informationen: Informationen zu Special Olympics (Reglement, Veranstaltungen etc.) finden Sie auf diesen Internetseiten: International: www.specialolympics.com Deutschland: www.specialolympics.de Österreich: www.specialolympics.at Schweiz: www.specialolympics.ch Gabriele Eickmeyer Weitere Beiträge zum Thema Special Olympics folgen in den nächsten Heften: Teil 2: Special Olympics - Wettbewerbe im Voltigieren Teil 3: Special Olympics - Wettbewerbe im Reiten Gabriele Eickmeyer Heilpädagogin und Motopädin, Trainerin B Reiten und Voltigieren, Zusatzausbildung für Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd (DKThR), Leiterin einer Jugendhilfeeinrichtung, bietet in Kooperation mit einem ländlichen Reitverein für unterschiedliche Zielgruppen therapeutisches Reiten an; dabei liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Menschen mit einer geistigen Behinderung Anschrift: Gabriele Eickmeyer · Rundling 4 · 29439 Trebel E-Mail: Gabi.eickmeyer@nexgo.de Die Autorin