eJournals mensch & pferd international5/2

mensch & pferd international
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1867-6456
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/mup2013.art04d
2_005_2013_2/2_005_2013_2.pdf41
2013
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Entwicklung von Qualitätsstandards und Professionalisierung in der pferdegestützten Personalentwicklung

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2013
Detlev Lindau-Bank
Die Professionalisierung pferdegestützter Personalentwicklung steckt noch in den Kinderschuhen. Bisher gibt es nur einen unabhängigen Verein in Deutschland der erstmalig Qualitätsstandards für pferdegestützte Trainings und Seminare aufgestellt hat. An Hand dieser Standards werden die Potentiale und Herausforderungen ungeklärter Fragen der pferdegestützten Personalentwicklung diskutiert. Unbestritten scheinen die Einmaligkeit des Erlebnisses und die eindrückliche Wirkung auf die professionelle Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen zu sein. Allerdings fehlen Forschungsbeiträge, die die Wirkung der pferdegestützten Interventionen erklären sowie Konzepte, die einen nachhaltigen Transfer in den Arbeitsalltag sicherstellen.
2_005_2013_2_0004
78 | mup 2|2013|78-88|© Ernst Reinhardt Verlag München Basel, DOI 10.2378/ mup2013.art04d Detlev Lindau-Bank Schlüsselbegriffe: Pferdegestützte Personalentwicklung, Professionalisierung, Entwicklung von Qualitätsstandards für pferdegestützte Trainings und Seminare, Pferdeeinsatz als Didaktik und Methode Die Professionalisierung pferdegestützter Personalentwicklung steckt noch in den Kinderschuhen. Bisher gibt es nur einen unabhängigen Verein in Deutschland der erstmalig Qualitätsstandards für pferdegestützte Trainings und Seminare aufgestellt hat. An Hand dieser Standards werden die Potentiale und Herausforderungen ungeklärter Fragen der pferdegestützten Personalentwicklung diskutiert. Unbestritten scheinen die Einmaligkeit des Erlebnisses und die eindrückliche Wirkung auf die professionelle Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen zu sein. Allerdings fehlen Forschungsbeiträge, die die Wirkung der pferdegestützten Interventionen erklären sowie Konzepte, die einen nachhaltigen Transfer in den Arbeitsalltag sicherstellen. Entwicklung von Qualitätsstandards und Professionalisierung in der pferdegestützten Personalentwicklung Lindau-Bank - Pferdegestützte Personalentwicklung mup 2|2013 | 79 In dem Fachbeitrag „Pferdegestützte Personalentwicklung - einmalig und nachhaltig“, der in der MuP 4 / 2012 veröffentlicht worden ist, sind die Annahmen erläutert worden, dass pferdegestützte Personalentwicklung Bildungs- und Trainingsangebote im gesamten Spektrum des Personalmanagements umfasst. In diesem Beitrag soll nun der zusätzliche Wert des Pferdeeinsatzes für die Erreichung von Zielen der Personalentwicklung diskutiert werden. Dies ist umso notwendiger, da über die Wirksamkeit pferdegestützter Interventionen im Bereich der Personalentwicklung derzeit nur wenig wissenschaftlich Haltbares (Kolzarek / Lindau-Bank 2010; Bode 2007) ausgesagt werden kann. Die gegenwärtigen Studien gehen in der Regel von zu geringen Fallzahlen aus und erheben einen zu kleinen Zeitraum, um Effekte auf die professionelle Persönlichkeitsentwicklung wirklich zuverlässig zu messen (Bode 2007; Hiller 2010; Kolzarek / Lindau-Bank 2010; Scharaditsch 2006). Trotzdem zeigen die Trends und mittlerweile verlässlichere Studien aus dem reittherapeutischen Bereich, dass pferdegestützte Interventionen nachhaltige Wirkungen auf das Verhalten und die Einstellungen von Menschen haben können. Gomolla (2009) fasst die für Personalentwicklung interessanten erforschten Wirkungen der pferdegestützten Interventionen im reittherapeutischen Zusammenhang mit gebotener Skepsis wie folgt zusammen: „Entgegen der Annahmen aus Einzelfallstudien konnten bislang bei verschiedenen Klientengruppen keine eindeutigen Veränderungen der Frustrationstoleranz, Selbstwahrnehmung oder des Selbstkonzepts nachgewiesen werden, nur im Hinblick auf körperliche Selbstwirksamkeit“ (Gomolla 2009, 6). Im Kontext der Personalentwicklung und Führungskommunikation ist das Ergebnis insoweit interessant, da Untersuchungen zu Führungsverhalten den Pygmalion-Effekt nachweisen, also den gleichgerichteten Zusammenhang von bestimmten Einstellungen, Haltungen und Erwartungen des Führenden auf die Mitarbeiter (Eden 1990). Diese Untersuchungen nimmt Bode zum Anlass über das „Kluge-Hans-Phänomen“ nachzudenken. Der Kluge Hans war ein Pferd, das angeblich rechnen bzw. zählen konnte. Stellte man dem klugen Hans eine Rechenaufgabe, konnte er die Lösungszahl mit der entsprechenden Anzahl an Kopfnicken oder Hufklopfen anzeigen. Hans konnte zwar nicht rechnen, dafür aber feinste Nuancen in Gesichtsausdruck, im Muskeltonus und in der Körperhaltung des menschlichen Gegenübers wahrnehmen. Wenn dem klugen Hans also eine Rechenaufgabe gestellt wurde, dann nahmen die Fragesteller vor dem entscheidenden richtigen Hufklopfen oder Kopfnicken des Pferdes unwillkürlich eine gespannte Haltung ein, und im Moment der „richtigen Antwort“ drückten sie mit ihrer Körpersprache Signale der Erleichterung und Entspannung aus, die das Pferd in fast allen Fällen wahrnahm. Die Klugheit von Hans bestand darin, an dieser Stelle in Erwartung einer Belohnung mit seinem Gebaren aufzuhören. Dieser Effekt ist auch als Reaktivität bekannt. Die Nähe zu dem häufig empirisch nachgewiesenen Pygmalion-Effekt ist augenfällig und führt Bode zu der These: „Personen mit einem angemessenen nonverbalen Führungsverhalten evozieren angemessene Pferdereaktionen“ (Bode 2007, S. 10). Fotos: Detlev Lindau-Bank 80 | mup 2|2013 Lindau-Bank - Pferdegestützte Personalentwicklung Im Rückgriff auf Studien zur Mensch-Pferd- Interaktion von Sighieri / Bargli (2003) und Chamove u. a. (2002), die zeigen, dass ein entspannter, freundlicher, zugewandter und Vertrauen fördernder Umgang mit dem Pferd dazu führt, dass das Pferd die Führungsposition des Menschen als Leittier anerkennt, kommt Bode in ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Pferde im Rahmen von Coaching-Prozessen einen wertvollen Beitrag leisten und einen zusätzlichen Trainingseffekt bewirken (Bode 2007, 32). Denn auf der einen Seite zeigen die Reaktionen der Pferde, inwieweit die Führungskräfte einen angemessenen Führungsstil haben, der übrigens bei Bode (2007) nicht näher expliziert wird, aber es ist davon auszugehen, dass ein eher situativer und mitarbeiterbezogener Führungsstil gemeint ist. Auf der anderen Seite trägt der methodisch geleitete Umgang mit den Pferden dazu bei, Menschen in ihrem nonverbalen Ausdruck eines angemessenen Führungsstils zu trainieren, was sich auf Grund der im Zusammenhang mit Reittherapie gemessenen Effekte auf die körperliche Selbstwirksamkeit (Gomolla 2009) stark vermuten lässt. Es spricht vieles dafür, die Forschung über pferdegestützte Interventionen in anderen Bereichen aufmerksam zu studieren, um für pferdegestützte Personalentwicklung relevante Fragestellungen und Studiendesigns zu entwickeln. Allerdings hält Gomolla (2009) im Bereich der Reittherapie noch fest: „Es ist deutlich geworden, dass die Studienlage nach qualitativ hohen wissenschaftlichen Kriterien für die pferdegestützte (Psycho-)Therapie noch dürftig erscheint und dem stetig immens wachsenden therapeutischen Einsatz weit hinterherhinkt! Hier besteht eine tiefe Kluft zwischen dem praktischen Einsatz und dem Nachweis des Nutzens! “ (Gomolla 2009, 6). Was Gomolla (2009) den Reittherapeuten ins Stammbuch schreibt, müssen die Protagonisten pferdegestützter Personalentwicklung ebenfalls ernstnehmen. Die Unterstützung einzelner Forschungsarbeiten im Rahmen von Qualifizierungsarbeiten reicht nicht aus. Allerdings fehlen auch Forschungsverbünde von Forschungseinrichtungen im Bereich der Personalentwicklung und pferdegestützter Intervention im Bereich der Erwachsenenbildung, die größere und qualitativ hochwertigere Studien realisieren können. Es bleiben demnach im Wesentlichen kurzfristig drei Wege übrig, um die Professionalisierung pferdegestützter Personalentwicklung voranzubringen. 1. Evaluation, als systematische Überprüfung der Praxis, 2. Entwicklung und Kommunikation von Standards, 3. Theoriebildung und Tabelle 1: In der Evaluation pferdegestützter Personalentwicklung eingesetzte Verfahren Ihre Evaluation erfolgt mit folgenden Methoden … ja nein - ≥ Gespräch / Interview 73,5 % 11,8 % 14,7 % ≥ schriftlicher Befragung und offenen Fragen 61,8 % 23,5 % 14,7 % ≥ Beobachtung 55,9 % 29,4 % 14,7 % ≥ Fragebogen und vorgegebenen Antworten 35,3 % 50 % 14,7 % ≥ Prä-Post-Test 11,8 % 73,5 % 14,7 % Es spricht vieles dafür, die Forschung über pferdegestützte Interventionen in anderen Bereichen aufmerksam zu studieren. Lindau-Bank - Pferdegestützte Personalentwicklung mup 2|2013 | 81 Forschung über den Einsatz von Pferden in der Personalentwicklung, um den zusätzlichen Wert im Vergleich zu anderen Personalentwicklungsmaßnahmen zu verdeutlichen. 1. Evaluation Bezugnehmend auf die in MuP 4 / 2012 beschriebene Befragung kann gesagt werden, dass die Evaluation der Seminare eher unsystematisch ist. Während sich viele der befragten Anbieter Rückmeldungen über Gespräche einholen (73 %), sind Bewertungen, die unabhängig von einer spontanen Kommunikationssituation entstehen, schon seltener. Systematische Überprüfungen der Effekte (Prä-Post-Test 11 %) sind die Ausnahme. Ebenso selten lassen sich Anbieter durch externe Evaluatoren bewerten. In diesem Zusammenhang durchgeführte Interviews zeigen, dass den Anbietern aussagekräftige Evaluationsinstrumente fehlen und der Aufwand angemessene Erhebungsbögen, Frageleitfäden und dazugehörige Auswertungsstrategien selbst zu entwickeln, als zu hoch eingeschätzt wird. Externe Evaluation wird gegenwärtig als schwierig eingestuft, da gefürchtet wird, dass die eigenen, hart erarbeiteten Seminarkonzepte von anderen übernommen bzw. die Seminarkonzepte schlecht geredet werden und dadurch Wettbewerbsnachteile entstehen oder eine externe Kontrolle etabliert wird. Diese Skepsis kennzeichnet alle Handlungsfelder in denen die Professionalisierung noch nicht weit entwickelt ist. Qualitätsentwicklung braucht Vertrauen und ein Forum, das von den Akteuren im Handlungsfeld gebildet und akzeptiert wird. 2. Standards - Qualitätsentwicklung als Expertendiskurs Vor dem Hintergrund der Ergebnisse dieser Studie haben einige Anbieter pferdegestützter Personalentwicklungsmaßnahmen im Jahr 2009 einen Arbeitskreis gegründet. Der Name des Arbeitskreises „EQPferd - Entwicklung von Qualitätskriterien und Standards für PFERDegestützte Personalentwicklungsmaßnahmen, Trainingskonzepte und Fortbildungen“ ist in diesem Fall auch Programm. Der Arbeitskreis ist mittlerweile ein eingetragener Verein und die erste bundesweite, anbieterunabhängige Interessensvertretung mit dem Ziel, die wissenschaftliche Evaluation, Systematisierung und Entwicklung pferdegestützter Interventionen im Personalmanagement zu fördern. Der Arbeitskreis EQPferd als unabhängige Netzwerkplattform für Anbieter, Kunden und Interessenten will zur Weiterentwicklung der Methode durch kontinuierlichen Knowhow-Transfer sowie Fachtagungen beitragen. Die Fachtagungen werden mittlerweile von ca. 50 Teilnehmern regelmäßig besucht, was im Hinblick auf die noch überschaubare Anbieterzahl in Deutschland beachtlich ist. Es wurden für die Bereiche Anbieterkompetenz, Infrastruktur, Organisation, Didaktik, Pferdehaltung und -einsatz und Versicherung Qualitätskriterien formuliert, die als Mindeststandards gelten und eine Orientierung für Nutzer dieser Angebote sein können (vgl. Kasten 1). 82 | mup 2|2013 Lindau-Bank - Pferdegestützte Personalentwicklung Trainer und Anbieter 1. EQPferd Trainer und Anbieter haben eine ausgewiesene Kompetenz für Personalmanagement in anerkannten Bereichen (Personalmanagement-, Fortbildungserfahrung etc.), Pferdeerfahrung muss vorhanden sein, ist allein aber nicht ausreichend. Bezogen auf Personalmanagement verfügen sie über: ■ eine abgeschlossene akademische Ausbildung mit mindestens drei Jahren praktischer Berufserfahrung als Führungskraft oder als Personalbzw. Organisationsentwickler oder ■ eine Berufsausbildung mit mindestens fünf Jahren praktischer Berufserfahrung als Führungskraft, Personal- oder Organisationsentwickler. Eine Sonderregelung ist in Einzelfällen möglich. 2. EQPferd Trainer und Anbieter steuern und begleiten Lernprozesse zur Erreichung definierter Lernziele im Bereich pferdegestützter Trainingsmaßnahmen und Fortbildungen. Sie sorgen für den Transfer des in den praktischen Übungsaufgaben Erlebten in den beruflichen Alltag. Sie verfügen über Methodenkompetenz im Bereich der Gruppenleitung, Einzelarbeit, Didaktik, die u. a. nachgewiesen werden kann durch Ausbildung oder praktische Erfahrung für Coaching, Supervision, Lehramt, Erwachsenenbildung etc. 3. EQPferd Trainer und Anbieter verfügen über Fachkompetenz im Hinblick auf Pferdehaltung, -umgang, und -kommunikation. Diese können u. a. nachgewiesen werden durch einen FN Sachkundenachweis, Pferdewirtausbildung, Reitlehrerausbildung etc. 4. Die Anbieter sind zur systematischen Überprüfung (Evaluation) bereit und unterstützen die wissenschaftliche Begleitung ihrer Angebote (Weiterentwicklung). Infrastruktur Die Trainingsmaßnahmen und Fortbildungen finden für Zuschauer und Teilnehmer in „geschützten Räumen“ (für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich) statt, mit Arbeitsbereichen für die praktische Arbeit auf dem Reitplatz bzw. ggf. in der Reithalle, sowie für Seminararbeit (Reflektion, Transfer und Theorievermittlung) in Räumlichkeiten mit Bewirtung und sanitären Anlagen. Organisation Basis der Organisation ist die Einhaltung der Grundsätze der professionellen Erwachsenenbildung und Personalentwicklung im Hinblick auf die Auftragsklärung, Durchführung der Trainingsmaßnahmen und Fortbildungen, Seminarunterlagen, Evaluationen etc. EQPferd Mitglieder verpflichten sich, an der Entwicklung von Ethikrichtlinien im Hinblick auf die Beziehung der Trainer zu den Teilnehmern, wie auch zu den Pferden mitzuarbeiten. Didaktik Pferdegestützte Personalentwicklungsmaßnahmen basieren auf der Möglichkeit durch Tun und Erleben, das eigene Handeln und das der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu reflektieren. Durch die Reflektion wird das Erlebte zu einer Erfahrung, die auch nachhaltig wirken kann. Dies erfordert Zeit für die Arbeit mit Pferden und für den Dialog mit Trainern und anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und stellt einen hohen Anspruch Kasten 1: EQPferd Qualitätskriterien und Standards Lindau-Bank - Pferdegestützte Personalentwicklung mup 2|2013 | 83 an die didaktischen Kompetenzen der Anbieter dar. Aus diesem Grund unterscheiden die Anbieter zwischen folgenden Angeboten. 1. Event/ Incentive - Angebote, die allein auf das Erlebnis ausgerichtet sind und keinen Transfer in den beruflichen Alltag bieten, werden als Events, Incentives, Schnupperangebote oder Kennlernseminare etc. bezeichnet. 2. Seminar - Ein auf mindestens zwei oder mehr Tage verteiltes Seminarangebot zu einem einschlägigen Thema zur Vermittlung von Wissenskompetenzen und der Möglichkeit durch die Arbeit mit dem Pferd die eigenen auf das Thema bezogenen Handlungsmöglichkeiten zu erfahren. 3. Training - Trainings bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, das eigene Handeln und Denken zu verändern und das neu Erfahrene zu erproben und zu üben. 4. Coaching - Coachings bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Option, über einen längeren Zeitraum (mindestens drei Monate) und wiederholte Zusammenkünfte berufsbezogene Herausforderungen zu bearbeiten. Die Angebotsformen zwei bis vier gehen davon aus, dass die Arbeit mit dem Pferd ein erlebnisbezogenes Lern- und Bildungsangebot ist, das durch kompetente Anleitung der Trainer zur Reflektion einen Transfer in den beruflichen Alltag ermöglicht. Alle Anbieter garantieren ein Trainer-Teilnehmer-Verhältnis von max. eins zu sechs. Pferde EQPferd Trainer und Anbieter arbeiten ausschließlich mit gesunden, ausgeglichenen, wesensstarken und verlässlichen Pferden. Ziel ist es, eine höchstmögliche Sicherheit zu erreichen, auch wenn die Arbeit mit Pferden grundsätzlich, aufgrund des arteigenen Verhaltens von Pferden, immer ein erhöhtes Risiko darstellt. Alle Übungen werden vorab mit den Trainingspferden getestet. Es wird ausschließlich mit Pferden aus fachgerechter Haltung gearbeitet. Die Frequenz der Seminare findet in einem angemessenen Zeitabstand für die Pferde statt. Versicherung Die Angebote werden durch die Trainer versichert (Haftpflicht). (http: / / www.eqpferd.de/ standards.php) Die Standards sind als Minimalstandards formuliert, weil sie einerseits die Zielsetzung der komplexen interaktionsreichen Aufgaben im Rahmen pferdegestützter Trainings, Seminare und Fortbildungen umfassen und andererseits die Spielräume aufzeigen sollen, in denen der Anspruch noch erfüllt wird, ein qualitativ hochwertiges pferdegestütztes Personalentwicklungsangebot zu machen. Dies hat Folgen für die Etablierung von Standards. Die Standards werden nicht verordnet und kontrolliert, sondern müssen kommuniziert werden. Dazu werden Fachtagungen organisiert, die als Experts-train-Experts-Tagung bezeichnet werden. Dieses Konzept (Experts-train-Experts) beruht auf der Wertschätzung der Qualitätsentwicklung der Anbieter, ihrer Bemühungen um Vernetzung der verschiedenen anbieterbezogenen Strategien der Qualitätsentwicklung sowie der Anerkennung der unterschiedlichsten Expertisen in den Bereichen pferdegestützter Intervention und Personalentwicklung. Einfach formuliert sind die Mitglieder der EQPferd Experten, aber nicht Experten für alles. Daraus leitet sich ab, dass die 84 | mup 2|2013 Lindau-Bank - Pferdegestützte Personalentwicklung Experten nicht nur voneinander lernen können, sondern sich auch gegenseitig trainieren können. In diesem Sinn ist es nicht allein eine kollegiale Fortbildung von Menschen mit gleicher Qualifikation, sondern auch Qualifizierung. Das Leitbild dieses Konzepts beruht auf der Erfahrung, die viele Reiter machen, dass man Reiten nur durch reiten lernt und dass man immer dazu lernt, unabhängig davon wie gut man ist. Trotzdem muss die Entwicklung von Standards von Experten geleistet werden, weil diese in der Regel vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen nicht auf Hilfe angewiesen sind, stärker abstrahieren und mehr auf Strukturen achten. Diese Konzeption hat also zwei Herausforderungen zu bewältigen. Zum einen werden Experten nur dann als Experten anerkannt, wenn sie die fachliche Mehrheit oder den Mainstream in einem interdisziplinären Diskurs vertreten. Im Bereich der pferdegestützten Personalentwicklung gehört es zum Beispiel zum Mainstream, das Pferd als „Co-Trainer“ zu bezeichnen. Dahinter steckt die Diskussion, ob Anbieter mehr Expertise im Bereich der Personalentwicklung haben müssen oder mehr im Bereich des Lesens und Deutens von Pferdereaktionen. Im ersten Fall muss der Trainer im Bereich der Personalentwicklung und der Erwachsenenbildung ein Experte sein. Im zweiten Fall ist eher das Pferd der Trainer und der Mensch wird als Seminarbegleiter verstanden. Hier zeigt sich deutlich, dass Ausgrenzung von Expertise einen Verlust an Qualität darstellt. Zum anderen müssen die Experten auch Lernbedarf und Erfahrungsdefizite in bestimmten Bereichen ihres Handlungsfelds eingestehen und sich als Lernender definieren. Mit gleichem Recht hätte man die Expertenstrategie der EQ- Pferd auch als Lerner-lernen-von-Lernern-Strategie bezeichnen können. 3. Theoriebildung und Forschung Das Interesse an konzeptioneller und theoretischer Auseinandersetzung ist sehr hoch, was auch die hohe Beteiligung an den Fachtagungen der EQ- Pferd zeigt. Denn mit dem Einsatz des Pferdes, eines lebendigen Wesens, stellen sich konzeptionell relevante Fragen, wie am Beispiel der Methode gezeigt werden kann. Ist das Pferd der Trainer, wie es auf vielen Internetseiten der Anbieter zu lesen ist? Oder sind Pferde lediglich didaktische Methode oder Instrument? Ist die pferdegestützte Intervention eine Methode, die in andere Konzepte und Settings der Personalentwicklung, des Coachings, der Supervision u. a. zu integrieren ist, oder handelt es sich um ein Konzept, dass andere spezifische Methoden enthält bzw. nutzt? Aus Sicht der professionellen Anbieter ist die Beschränktheit des methodischen Einsatzes des Pferdes eine Herausforderung. Damit ist gemeint, dass auf den ersten Blick die arrangierten Lernsettings mit Pferden nicht sonderlich vielfältig sind. Pferde können beobachtet, angefasst, geführt, getrieben und geritten werden. Die Aktivitäten können dann noch wahlweise mit Hilfen (Stricke, Longen etc.), mit Hindernissen, mit Ablenkung, allein, in Tandems in Gruppen, mit einem Pferd, zwei oder mehr Pferden, in Hallen, auf bestimmten Plätzen und draußen unternommen werden. Interessanter wird es auf den zweiten Blick, wenn die Settings mit den Mensch-Tier-Interaktionen verknüpft werden. Otterstedt (2007, 343 f) unterscheidet dahingehend fünf Methoden von der freien Begegnung mit dem Pferd bis zur Integration des Pferdeeinsatzes in andere methodische Konzepte: 1. Die erste Methode ist die der freien Begegnung. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass sich Mensch und Tier nur dann begegnen, wenn beide das Bedürfnis hiernach verspüren. Es muss außerdem für beide die Möglichkeit bestehen, sich zurückziehen zu können. Die beste Voraussetzung hierfür ist, die Methode in der freien Natur anzuwenden. Das Tier bestimmt die Begegnung also selber. Dieses Setting kann nach Otterstedt (2007, 343 f) ein nachhaltiges, intensives, Lindau-Bank - Pferdegestützte Personalentwicklung mup 2|2013 | 85 emotionales Erleben bewirken. Die Methode der freien Begegnung ist die „Grundlage aller Methoden im Rahmen der tiergestützten Arbeit“ (Otterstedt 2007, 343 f). 2. Bei der Hort-Methode findet die Begegnung zwischen Mensch und Tier in einem abgegrenzten Raum statt. Jedoch sollte auch hier das Tier die Möglichkeit zum Rückzug haben. Bei dieser Methode wird die Wahrnehmung des Klienten gefördert. 3. Die dritte Methode die Otterstedt (2007) aufführt, ist die Brücken-Methode. Sie hat ihren Namen deswegen, weil der direkte Kontakt zwischen Mensch und Tier mit einem Gegenstand überbrückt wird. So etwa bei Kontakt mit einem Pferd durch eine Bürste, mit der der Mensch das Pferd putzt. So wird Kontakt zwischen Pferd und Mensch schrittweise ermöglicht. 4. Darüber hinaus benennt Otterstedt (2007) die Präsenz-Methode. Hier geht es darum, dass das Tier dem Klienten vorgesetzt wird. Ein vorsichtiger und schrittweiser Aufbau des Kontaktes wird umgangen. Aus diesem Grund muss die Fachkraft genau auf Signale von Klient und Tier achten, um eine Kontrolle der Situation zu gewährleisten. 5. Die Methode der Integration zeichnet sich dadurch aus, dass ein Tier in ein bereits bestehendes pädagogisches und / oder therapeutisches Konzept eingebunden - integriert - wird. Das Tier ist hier nicht wie in den anderen Methoden ein zentraler Bestandteil der Methode, sondern erfüllt vielmehr die Rolle eines Hilfsmittels. Je nach Konzept nimmt das Tier eine unterschiedliche Position ein. Das Tier wird quasi in die Methode integriert. So kann es in physiotherapeutische Übungen, pädagogische Lernmethoden oder z. B. kommunikative Spiele eingebunden werden. Mit diesem zweiten Blick werden zwar die Fragen nach dem Trainer beantwortet, aber neue Fragen aufgeworfen. Überträgt man Otterstedts (2007) Konzeption auf pferdegestützte Personalentwicklung, dann hat der Einsatz des Pferdes zunächst einmal die Funktion, ein Erlebnis zu ermöglichen. Dieses Erlebnis hängt in jedem Fall auch von der freien Entscheidung des Pferdes ab, es ist nicht planbar und verbleibt im Erlebnishorizont der Beteiligten, ist also subjektiv. Das Erlebnis erhält dadurch seine Einmaligkeit und wirkt nachhaltig, weil es noch eine lange Zeit vom Menschen erinnert wird. Doch Erlebnisse dieser Art zu arrangieren, sind ein riskantes Unternehmen, weil mit Seminaren und Trainings auch bestimmte Ziele verfolgt werden, die nicht dem Zufall überlassen bleiben sollen. Damit Erlebnisse nicht nur bloßes und beliebiges Tun bleiben und zu Erfahrungen werden können, müssen pferdegestützte Interventionen im Zusammenhang von Seminaren und Trainings zum Nachdenken und Reflektieren anregen. Dies kann nur im Austausch und in der Kommunikation über das eigene Tun im Zusammenhang mit Erwartungen geschehen. So wird aus Tun Handeln. „Findet dies nicht statt, erfolgt allein ein implizites Lernen (implizites Wissen), das zu einem kaum verbalisierbaren Erfahrungswissen führt. (…) Das eigene Handlungsvermögen wird selbst aufgrund der erfahrenen Arbeitssituation eingeschätzt bzw. bewertet“ (Schelten 2012, 39). Um festzustellen, inwieweit dieses Verständnis handlungsleitend für die Anbieter von pferdegestützten Personalentwicklungsmaßnahmen ist, wurde in der vorgenannten quantitativen Erhebung nach der Rolle und des Einsatzes der Pferde in Seminaren und Trainings gefragt. So bezeichnen 41 % der Befragten die Pferde als Unklar ist, was es im Zusammenhang mit pferdegestützten Interventionen bedeutet, die Verhaltensweisen des Pferdes lesen zu können. 86 | mup 2|2013 Lindau-Bank - Pferdegestützte Personalentwicklung „Co-Trainer“, 38 % als Methode oder Medium und immerhin 20 % als Trainer. Diese Ergebnisse sind insoweit interessant, weil sie zeigen, wie stark die Trainer und Trainerinnen die Verantwortung für den Reflektions- und Bildungsprozess übernehmen. Wer Pferde als Trainer sieht, überlässt den Adressaten die Reflektion und auch den Transfer. Hierin kommt zwar die Wertschätzung des Adressaten als eigenverantwortliche Persönlichkeit zum Ausdruck, aber diese Haltung kommt möglicherweise in den Konflikt, dass Personalverantwortliche von Unternehmen und Organisationen bestimmte Ziele erreichen wollen. Insofern darf die Entscheidung von 38 % der Befragten, die das Pferd als Methode einsetzen, nicht als Geringschätzung des Pferdes missverstanden werden, sondern als Verantwortung für die Nutzer von pferdegestützter Personalentwicklung. Ein weiteres theoretisches Interesse bezieht sich auf die Begründungen für die Lernarrangements. Salopp formuliert, bleibt offen inwieweit sich die „Co-Trainer“ Mensch und Pferd die Aufgaben und Verantwortungen teilen. So wird das Pferd als Symbol eingesetzt, das eine bewusste Reflektion im Sinne von rationaler Vermittlung von unterbewussten Haltungen und Verhaltensweisen erlaubt (Hiller 2010, 7) oder als Analogie genutzt, in dem Lernsettings mit Pferden gestaltet werden, die den grundlegenden Herausforderungen und Situationen der Personalführung und Kommunikation entsprechen (Kolzarek / Lindau-Bank 2010). Scharaditsch (2006) geht von Pferden als „perfect followers“ aus und meint damit, dass das Erlernen eines gelingenden und konfliktfreien Umgangs mit Pferden auf angemessene Führung von Mitarbeitern zu übertragen ist. Alle Autoren gehen davon aus, dass in systematisch gestalteten pferdegestützten Seminaren ein Mehrwert entsteht, der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geschätzt wird, aber nur schwer rational zu erklären ist, was einen theoretischen Diskurs notwendig macht. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach dem geeigneten Pferd, das diesen Mehrwert ermöglicht. Unstrittig dürfte sein, dass - schon aus Sicherheitsgründen - kaum ein Trainer auf die Ursprünglichkeit, unverfälschte Natürlichkeit und Wildheit des Pferdes, sondern auf die Lernfähigkeit und Beziehungsfähigkeit des Pferdes setzt. So wundert es nicht, dass Pferde unterschiedlichsten Ausbildungsstandes (Therapiepferd, Sportpferd, Freizeitpferde, Jungpferde) zum Einsatz kommen. Die Auswahlkriterien sind aber noch so geheim wie die Mixtur von Coca-Cola. Ebenso unklar ist, was es im Zusammenhang mit pferdegestützten Interventionen bedeutet, die Verhaltensweisen des Pferdes deuten zu können. Der Autor nennt dies Pferdelesekompetenz also die Fähigkeit, die Ausdrucksweisen, im übertragenen Sinn die Kommunikationsmittel des Pferdes kennen und umgehend einschätzen zu können. Dazu gehören das Kennen äußerlicher Ausdrucksweisen des Pferdes sowie des gesamten Wahrnehmungsapparates. Was das Pferd ausdrückt, hängt ja auch davon ab, was das Pferd wahrnimmt. Der Trainer kann ferner die Ausdrucksweisen des Pferdes, die sich auf den agierenden Menschen beziehen, von anderen unterscheiden und die wechselseitige Wirkung einschätzen. Dieses „sinnentnehmende Lesen“ der Mensch-Pferd-Interaktion ist eine Interpretationsleistung, die für das Feedback an die Teilnehmer genutzt werden kann und unzulässige Vermenschlichungen vermeidet. Schließlich nutzt der Trainer Ausdrucksweisen des Pferdes als Analogie für eine professionsbezogene Rückmeldung und einen Transfer der Pferd-Mensch- Interaktion vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und Diskussionen auf den Arbeits- und Organisationsalltag. Nicht zuletzt dient die theoretische Auseinandersetzung mit Angeboten der pferdegestützten Personalentwicklung der Abgrenzung zu therapeutischen und pädagogischen Konzepten der pferdegestützten Interventionen. Dies ist umso notwendiger, da professionelle Personalentwickler in Unternehmen eine Therapeutisierung oder Pädagogisierung vermeiden und die Mitarbeiter Lindau-Bank - Pferdegestützte Personalentwicklung mup 2|2013 | 87 in Unternehmen zu lebenslangem Lernen anregen wollen. Um die zunächst nicht immer offensichtlichen Unterschiede herauszuarbeiten, ist es hilfreich von der gemeinsamen Struktur der pferdegestützten Interventionen auszugehen. Gemeinsam ist den Interventionen, dass sie sich an Adressaten wenden, spezifische Prozessabläufe ausweisen, Ziele und Intentionen verfolgen, bestimmte Anforderungen an das Pferd als Medium stellen und von den Akteuren bestimmte Kompetenzen erwarten. Das Schema (siehe Grafik 1) zeigt, worauf pferdegestützte Personalentwicklung fokussiert. Die pferdegestützten Interventionen werden als Bildungs- und Beratungsangebote verstanden, in denen die Adressaten den Anbietern auf Augenhöhe und als gleichberechtigte Vertragspartner begegnen. Darum stehen im Mittelpunkt gemeinsame Lernprozesse, die die Akteure in die Rolle von Lernbegleitern und Lernenden versetzen. Ausblick Die Professionalisierung von pferdegestützter Personalentwicklung steht am Anfang und muss durch Forschung und Theoriebildung vorangetrieben werden. Trotz hohem Aufklärungsbedarf bezüglich der Funktionsweise von pferdegestützter Interventionen in der Personalentwicklung, kann festgestellt werden, dass dieses Angebot standardisierbar ist, in dem Sinne, dass Wirkungen evidenzbasiert überprüft und auch abgesichert werden können. Diese Arbeit steht allerdings noch aus. Bis dahin kann man nur auf die andere, die nicht empirische Wahrheit verweisen, dass die Arbeit mit Pferden die Haltung der Menschen beeinflusst und zwar in einer Art und Weise, auf die auch modernes Personalmanagement abzielt. Dies fasst Osterhammel (2005) zusammen, in dem er Parallelen zwischen Mitarbeiterführung und Führen von Pferden zieht und folgende Ideen in den Vordergrund stellt: ■ Vertrauen und Respekt ist die Basis für die Leichtigkeit des Umgangs miteinander. Aspekte Therapie Pädagogik Beratung Bildung Sport Adressat Klient Zögling Problemträger Person Leistungsträger Prozess Heilung Erziehungshilfe Problembearbeitung Lernen / Lehren Training Ziel Gesundheit Eigenständigkeit Alternative Kompetenz Leistung Pferd Therapiepferd Verlasspferd Sportpferd Kompetenz Therapeut Heilpäd. Pädagoge SozArb. Berater Coach Didaktiker Trainer Graphik 1: Abgrenzung der pferdegestützten Personalentwicklung von anderen Angeboten 88 | mup 2|2013 Lindau-Bank - Pferdegestützte Personalentwicklung ■ Man wirkt immer und ist Ursache für Wirkung: Pferde melden das zurück. ■ Kleinste Impulse bewegen das Pferd, so kann man effizient führen lernen. ■ An dem ansetzen, was das Pferd kann, heißt Talente finden und fördern und nicht an Schwächen arbeiten. ■ Es gibt nur einen wahren Augenblick - immer im Hier und Jetzt und zwar 100 % (Wer mit jungen Pferden arbeitet, kennt das). ■ Ängstliche Pferde sind nicht bei der Sache und suchen nach einem Ausweg - Angst schadet der Firma. Der Autor Detlev Lindau-Bank Jg. 1960; Dipl. Pädagoge, seit 1998 Dozent an der Universität Vechta im Fach Erziehungswissenschaft und Soziale Arbeit, Mitbegründer von respekt: ve - Agentur für Beratung und Coaching sowie Mitinitiator des Arbeitskreises „EQPferd - Entwicklung von Qualitätskriterien für pferdegestützte Personalentwicklung“, lehrt seit vielen Jahren an der Steinbeis Business Academy Berlin, u. a. auch im Studiengang „Equine assisted Therapy and Management“. Anschriften: Detlev Lindau-Bank · Universität Vechta Driverstraße 22 · D-49377 Vechta detlev.lindau-bank@uni-vechta.de Literatur ■ Bode, G. (2007): Die Auswirkungen des nonverbalen Führungsverhaltens ■ von Menschen auf Pferdereaktionen. In: www.ginabode.de/ download/ coaching_mit_ pferden.pdf, 15.9.2012 ■ Chamove, A. S., Crawley-Hartrick, O. J., Stafford, K. (2002): Horse reactions to human attitudes and behavior. Anthrozoos Vol 15 (4), 323-331 ■ Eden, D. (1990): Pygmalion in Management: Productivity as Self-Fulfilling Prophecy. Lexington Books / D. C. 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(2012): Erfahrungslernen in der Arbeitstätigkeit - Informelles Lernen. Die berufsbildende Schule 64, 39-40 ■ Scharaditsch, C. (2006): Führungskräfte- Training mit Pferden. Pferdegestützte Trainingsangebote in Managementseminaren und Teamtrainings sowie in der Persönlichkeitsentwicklung. In: it.fh-burgenland.at/ fileadmin/ Download/ …/ AC05804465. pdf, 15.9.2012 ■ Sighieri, C., Bargli, P. (2003): Behavior patterns of horses can be used to establish a dominantsubordinate relationship between man and horse. Animal Welfare Vol. 12 (4), 705-708 ■ Truckenbrodt, N., Fiegler, J. (2004): Von Pferden lernen. Wie der Umgang mit Pferden die Persönlichkeit entwickelt. Bücher fürs Leben, München