eJournals mensch & pferd international6/1

mensch & pferd international
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1867-6456
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/mup2014.art01d
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Editorial

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2014
Henrike Struck
Meike Riedel
Liebe Leserin, lieber Leser, ein neues Jahr hat begonnen und dazu wünschen wir Ihnen natürlich alles Gute, Glück und Gesundheit. Die Fachzeitschrift "Mensch & Pferd international" startet mit diesem Heft in den sechsten Jahrgang und kann damit schon auf einige Erfahrung zurückblicken. Trotzdem gibt es auch für uns als Schriftleitung immer wieder Neues und Spannendes aus unserem Fachgebiet zu entdecken und zu diskutieren und wir freuen uns auf ein weiteres Jahr in intensiver Kommunikation mit Ihnen
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Editorial Editorial mup 1|2014|© Ernst Reinhardt Verlag München Basel, DOI 10.2378/ mup2014.art01d | 1 Liebe Leserin, lieber Leser, Henrike Struck Dr. Meike Riedel ein neues Jahr hat begonnen und dazu wünschen wir Ihnen natürlich alles Gute, Glück und Gesundheit. Die Fachzeitschrift „Mensch & Pferd international“ startet mit diesem Heft in den sechsten Jahrgang und kann damit schon auf einige Erfahrung zurückblicken. Trotzdem gibt es auch für uns als Schriftleitung immer wieder Neues und Spannendes aus unserem Fachgebiet zu entdecken und zu diskutieren und wir freuen uns auf ein weiteres Jahr in intensiver Kommunikation mit Ihnen. Für diesen Jahrgang scheint sich bei unseren Autoren ein Themenschwerpunkt in Richtung Qualitätsstandards und Qualitätssicherung abzuzeichnen. Dieses Themengebiet wird offenbar vor dem Hintergrund der bisher fehlenden Anerkennung fast aller Formen Pferdegestützter Interventionen bei öffentlichen Kostenträgern der zentrale Punkt sein, dem sich unsere Therapieform (und damit auch jeder Therapeut und Ausbilder) in den nächsten Monaten und Jahren stellen muss. In dieser Ausgabe finden Sie dazu einen Fachartikel von Gomolla, die im Rahmen einer Studie eine qualitative Analyse der Merkmale der Reittherapie vorgenommen und dabei zehn übergeordnete Faktoren herausgearbeitet hat. Luderschmid und Plümäkers haben sich mit den grundlegenden Möglichkeiten, Elemente der Montessori-Pädagogik mit der Heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd zu verbinden, beschäftigt. Hierzu finden Sie im Download für unsere Leserinnen und Leser auch einen Beobachtungsbogen. Im „Forum“ berichtet Mödinger sehr praxisbezogen über Pferde als „Co-Therapeuten“ bei der therapeutischen Arbeit mit psychisch kranken Menschen mit einer Angststörung. Thiel stellt im Bereich „Recht und Sicherheit“ eine interessante und umfangreiche Studie aus den Niederlanden vor, die sich mit Risikoeinschätzung und Prävention durch Qualifikation bei unterschiedlichen Anbietern pferdeunterstützter Aktivitäten in den Niederlanden beschäftigt. Auch wenn die Ergebnisse durch Besonderheiten im niederländischen Ausbildungssektor nicht nahtlos auf den deutschsprachigen Bereich übertragbar sind, finden sich hier ebenfalls viele Ansatzpunkte für Weiterentwicklungen im Bereich der Qualitätsstandards. Im „Praxistipp“ hat Wölker einmal ganz pragmatisch und aus hippotherapeutischer Sicht den Transfer des Reiters auf das Pferd über verschiedene Aufstiegshilfen unter die Lupe genommen. Unter der Rubrik „Aktuelles“ finden Sie noch ein Statement von El Kobbia, die als Geschäftsführerin des DKThR besonders auf die Herausforderungen, die das Therapeutische Reiten als Methode in den nächsten Jahren zu bewältigen hat, hinweist. Ein erfolgreiches und auch sicheres Jahr wünschen Ihnen