eJournals mensch & pferd international8/2

mensch & pferd international
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1867-6456
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/mup2016.art12d
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Forum: Vertrauen statt Dominanz

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2016
Nirina Meyer
Neuste Erkenntnisse der Verhaltensbiologie zeigen auf: Das Zusammenleben der Pferde ist weitaus komplexer, als lange Zeit angenommen wurde. Dabei spielen in stabilen Pferdegruppen soziale Interaktionen, die der Freundschaft dienen, eine viel größere Rolle als die Klärung von Rangordnung und Dominanz. Welchen Einfluss diese Erkenntnis auf die Beziehung zwischen Mensch und Pferd haben und wie dies in pferdegstützten Angeboten genutzt werden kann, wird in diesem Artikel beschrieben. Ich gehe den schmalen Trampelpfad entlang. Das Gras steht noch hoch und vom Waldrand her drücken Haselsträucher und Brombeerranken zur Wiese hin. Ein schöner Fleck Natur! Und da plötzlich um die Ecke stehen sie vor mir: die Pferde. Ich stelle mich dazu und wandere eine Weile mit der Herde mit. Einmal mehr bin ich beeindruckt davon, meine Pferde in ihrer Natürlichkeit zu erleben. Diese Erfahrungen sind prägend für mein Verständnis für das Wesen Pferd.
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mup 2|2016|69-74|© Ernst Reinhardt Verlag München Basel, DOI 10.2378 / mup2016.art12d | 69 Forum Vertrauen statt Dominanz Wenn Ethologie auf pferdegestützte Angebote trifft Nirina Meyer Neuste Erkenntnisse der Verhaltensbiologie zeigen auf: Das Zusammenleben der Pferde ist weitaus komplexer, als lange Zeit angenommen wurde. Dabei spielen in stabilen Pferdegruppen soziale Interaktionen, die der Freundschaft dienen, eine viel größere Rolle als die Klärung von Rangordnung und Dominanz. Welchen Einfluss diese Erkenntnis auf die Beziehung zwischen Mensch und Pferd haben und wie dies in pferdegstützten Angeboten genutzt werden kann, wird in diesem Artikel beschrieben. Die beschriebenen Voralpenweiden gehören zum Hof von Andreas Kurtz, Ethologe und Stallbauer, wo ich eine Reitschule führte. Auf diesen Weiden habe ich im Zelt mehrere Wochen im Jahr verbracht und mit den Pferden zusammengelebt. Hier und auf anderen Gestüten, auf denen ich gearbeitet habe, hatte ich so die Gelegenheit, Pferdeherden in unterschiedlichsten Formationen intensiv zu beobachten und mich mit dem Leben in der Herde zu beschäftigen. Diese Erfahrung ermöglicht mir, subtile Unterschiede im Verhalten der Pferde erkennen zu können. Ein Beispiel: Meine Pferde im Rahmen des Gruppenauslaufes und des Reitunterrichts einerseits und ihr Verhalten auf der Alpweide andererseits zu erleben, zeigte mir Folgendes auf: Pferde, die in einer stabilen Gruppe leben, sind viel ausgeglichener als Boxenpferde. Leben die gleichen Pferde auf der Alp, sind sie nochmals ein Stück lebendiger. Sind sie erneut zurück im Gruppenauslaufstall und bei ihrer Arbeit als Schulpferd und Co-Therapeut, sind sie wieder präsenter und aktiver beteiligt am Lernprozess mit Menschen. Ich gehe den schmalen Trampelpfad entlang. Das Gras steht noch hoch und vom Waldrand her drücken Haselsträucher und Brombeerranken zur Wiese hin. Ein schöner Fleck Natur! Und da plötzlich um die Ecke stehen sie vor mir: die Pferde. Ich stelle mich dazu und wandere eine Weile mit der Herde mit. Einmal mehr bin ich beeindruckt davon, meine Pferde in ihrer Natürlichkeit zu erleben. Diese Erfahrungen sind prägend für mein Verständnis für das Wesen Pferd. Abb. 1: Herde 70 | mup 2|2016 Forum: Meyer - Vertrauen statt Dominanz Grundlagen der Ethologie bei Pferdegruppen Grundsätzlich bietet das Leben in der Gruppe Schutz und dient dem Überleben in freier Wildbahn. So gibt es verschiedene mögliche Gruppenkonstellationen, deren soziales Gefüge auch unterschiedlich gebildet und gepflegt wird. Der typische Familienverband mit klaren Rollenverteilungen ist nur eine davon. In dieser Konstellation sind stabile Bindungsverhältnisse für das Wohlbefinden des Pferdes sehr wichtig. In der Junggesellengruppe ist die Fluktuation höher und somit auch die Rangordnung variabel. Man kann also nicht, wie früher angenommen, von einer linearen Dominanz-Hierarchie in der Pferdegruppe sprechen, sondern muss von Netzwerken reden, die je nach Gruppengröße immer komplexer aufgebaut sind. Was bedeutet eigentlich Dominanz genau? Die Verhaltensbiologie nutzt den Begriff folgendermaßen: „Dominanz drückt den sozialen Status aus, wenn ein Tier in einer bestimmten Situation zu einer bestimmten Zeit gegenüber einem bestimmten Partner höher gestellt ist. Es gibt somit keine dominanten Pferde, es gibt nur dominantes Verhalten. Ebenso kann nach der modernen Verhaltensbiologie kein Pferd in sämtlichen relevanten Lebenssituationen eine Führungsposition einnehmen. Vielmehr entspricht das soziale Gefüge einer Art Aufgabenteilung, je nach Talenten der Tiere.“ (Wendt 2009). Ein Beispiel dafür sind zwei sehr gut befreundete Tinker Wallache: Der eine ist klar futter- und fortpflanzungsdominant. Wenn es aber darum geht, bei drohender Gefahr die richtige Entscheidung über Flucht oder Abwarten zu fällen, hat genau der andere Wallach die Führungsposition. An seinem Verhalten orientiert sich der Rest der Gruppe. Ranghohe Tiere halten ihren Raum sehr selbstbewusst. Das heißt, sie weichen nicht vor anderen zurück, haben aber auch keinen Grund, die Rangniederen ständig umher zu hetzen. Ein Pferd, das ständig durch aggressives, also dominantes Verhalten auffällt, ist meist nicht das ranghohe Tier. Ein weiteres Beispiel, wie flexibel sich das soziale Zusammensein gestalten kann: Bei Wallachspielen gibt es am Anfang meist einen ranghöheren Wallach, der den anderen von hinten treibt. Je besser sich die Spielkumpane kennen, desto mehr wechseln sie sich jedoch ab in der treibenden Position. Das bedeutet, dass auch der ranghohe Wallach sich vom rangniederen treiben lässt. Pferde kommunizieren untereinander sehr viel über die Körpersprache und nur wenig über die Lautsprache. Körpersprache beinhaltet die groben (von außen gut sichtbaren) Zeichen wie Bewegung der Extremitäten, des Kopfes, Schweifhaltung und Haltung der Ohren. Dazu gehört auch die Position im Raum: Wo steht ein Abb. 2-4: Spiel Forum: Meyer - Vertrauen statt Dominanz mup 2|2016 | 71 Individuum? Mit wem steht es zusammen? Wie bewegt es sich und mit welcher Energie? Die feineren Signale wie Muskelspannung, Atmung, Zentrierung, Geruchsausscheidungen (Ausscheidung, Schweiß, Hormone) und Mimik geben wichtige Details bekannt. Gerade diese Details der feineren Signale und die Position im Raum sind entscheidende Hinweise, um die Kommunikation der Pferde richtig zu verstehen. Und genau diese sind für uns Menschen sehr schwierig wahrzunehmen und erst recht schwierig zu entschlüsseln. Ranghohe Pferde verhalten sich angemessen gegenüber anderen. Sie verdienen sich Respekt, machen aber ihren Artgenossen keinen Stress oder sogar Angst. Sie können über Atmung und Zentrierung ihren Raum halten, das heißt Grenzen setzen. Kleine Veränderung in der Mimik warnen Artgenossen, wenn diese den Grenzen zu nahe treten. Werden die Grenzen noch weiter auf die Probe gestellt, steigert das Pferd seine Signale. Die letzte Stufe dieser Kommunikationskette ist Beißen oder Schlagen. Bedeutung für die Mensch-Pferd-Beziehung: Empathie und klare Grenzen. Pferde haben also einerseits ein starkes Bedürfnis nach stabilen sozialen Bindungen, sind jedoch andererseits auch fähig, verschiedene Arten von Beziehungen einzugehen. Dies macht sie für uns Menschen interessant und insbesondere für die pferdegestützte Therapie zu hilfreichen Partnern. Pferde nehmen Menschen durchaus als sozialen Partner wahr, allerdings anders, als Menschen dies untereinander tun. Die Körpersprache ist das Kommunikationsmittel, welches das Pferd aus seiner Natur heraus am einfachsten versteht. Über sie können auch wir am einfachsten einen Zugang zum Pferd herstellen, um eine natürliche Beziehung aufbauen zu können. Dabei geht es zunächst darum, einen gemeinsamen harmonischen Seins-Zustand zu erreichen. Vertrauen herzustellen gelingt über das Beachten der Grenzen. Freundschaft bildet sich durch Zusammensein, sich im Einklang gemeinsam bewegen, zusammen kraulen. Aus dieser Harmonie heraus kann achtsame Führung entstehen, wie bei einem eingespielten Tanzpaar. „Harmonie ist der natürliche Zustand aller natürlichen Beziehungen. Wenn man Harmonie in der Verständigung erreicht hat, entsteht augenblicklich die Möglichkeit der Führung“ (Resnick 2012). Auch der Mensch kann eine ranghohe Position einnehmen, indem er zentriert ist, gut atmet und seinen Raum halten, also seine körperliche Individualdistanz verteidigen (Grenzen setzen) und so auch ein Pferd von der Stelle treiben kann. Aber wie setzt ein Pferd Grenzen? Mit Stufenwarnungen der Mimik und Gestik wird eine Reaktion verlangt. Wenn das subdominante Pferd weicht, ist die Sache normalerweise erledigt und das weichende Pferd wird in Ruhe gelassen. Dieses Klären der Rangordnung ist eine kurze Aktion. Es ist auch egal, wohin das Pferd läuft. Es wird keine korrekte Reaktionskette verlangt. Ständiges Wegtreiben und am Seil wieder zurückziehen oder wiederholtes Rückwärtsschicken, um es nochmals korrekter abzuverlangen, ist daher eine dominante Verhaltensweise, die für das Pferd an Schikane grenzt. Auch Pferde, die andere ständig hetzen, werden von ihren Artgenossen nicht gemocht. Ein solches Pferd kann die ganze Gruppe unter Dauerstress setzen. Dauerstress ist nichts, das dem Überleben der Gruppe dienlich ist, denn er verbraucht unnötig Lebensenergie und macht krank. Also warum sollte ein solches Pferd einen wirklich ranghohen Status erhalten, dem man Abb. 5: Bewegung im Einklang 72 | mup 2|2016 Forum: Meyer - Vertrauen statt Dominanz sich gerne anvertraut? Und warum sollte der Mensch dieses Vertrauen und diesen Status dadurch geschenkt bekommen? Man muss sich im Klaren sein: Jede Art, dem Pferd ein bestimmtes Verhalten abzuverlangen, das wir von ihm wollen, setzt von uns die Rolle des Bestimmens voraus. Jede Trainingsmethode beeinflusst das Pferd, jede Methode hat ihre positiven und negativen Konsequenzen. Es kommt jedoch darauf an, wie wir diese Methoden anwenden und ob wir die Grenzen des Pferdes respektieren können. Durchaus kann man in einer guten und stabilen Mensch- Pferd-Beziehung auch einmal die Rollen tauschen, wie beim Spiel der Wallache. Will man aber die grundsätzliche Rolle des verantwortungsvollen „Bestimmens“ nicht einnehmen, sollte man das Zusammensein mit Pferden auf der Weide genießen, nichts weiter. Schauen wir nochmals auf die Pferdeherde: Pferde teilen ihr Befinden durch feinste Muskelanspannungen und Veränderungen in der Mimik mit. Diese sind für uns Menschen, wenn man länger mit Pferden zusammen ist, sehr deutlich sichtbar. Wir können also klar erkennen, ob ein Pferd in einer entspannten, gestressten, depressiven oder zufriedenen Verfassung ist und ob wir Grenzen überschreiten. Man spricht bei Pferden von vier verschiedenen Mustern, wie ein Pferd auf Stress reagieren kann. Es flüchtet (flight), wird aggressiv (fight), erstarrt (freeze) oder zeigt sich übertrieben kooperativ (flirt) (Wendt 2013, 102). Diese Muster werden in der frühen Kindheit geprägt und bilden eine Art Unter-Persönlichkeit, die bei Stress in Aktion tritt - genauso ist es bei Menschen auch. Das Pferd - der Spiegel des Menschen? Diese sogenannten Stressmuster beeinflussen die Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Zum Beispiel: Ein Pferd mit aggressivem Stressmuster(fight) wird meist aggressiv auf Stress reagieren. Ein Mensch mit aggressivem Stressmuster wird ein solches Pferd schneller provozieren als einer mit dem Stressmuster „Flucht“ (flight), da dieser vielleicht schon gar nicht den Mut entwickelt, diesem Pferd zu begegnen. Tut er es doch, aber mit unterdrückter Angst, wird das aggressive Pferd ziemlich sicher auch aggressiv auf ihn reagieren. Ist dieser Mensch deshalb aggressiv und das Pferd spiegelt es ihm zurück? Nein, der Mensch hat Angst, also Stress. Das Pferd reagiert auf diesen Stress mit Aggression, oder anders gesagt: Das Pferd hat auch eine eigene Persönlichkeit, die eben unterschiedlich auf verschiedene Persönlichkeiten reagiert. Ebenso hat das Pferd Emotionen, die abhängig von der Tagesform sind. Mit dem Ausdruck dieser Emotionen bringt es sich auf seine Art in das Zusammensein ein. Oft wird in der Arbeit mit Mensch und Pferd das Pferd als „reiner Spiegel der menschlichen Persönlichkeit“ angesehen. Das Pferd auf ein Spiegel-Sein zu reduzieren, würdigt das Wesen Pferd nicht. Die Herde: Lebensquell für Pferde und Erfahrungsschatz für den Menschen. Aus ethologischer Sicht ist es von großer Bedeutung, den Pferden ein artgerechtes Leben im Sozialverband zu bieten, um ihnen somit genügend Ressourcen zur Verfügung zu stellen, damit sie mit uns Menschen in Beziehung treten können. Gerade Schul- und Therapiepferde werden Abb. 6: Stressmuster: links Hengst mit Stressmuster Flucht, rechts mit Stressmuster Kampf Forum: Meyer - Vertrauen statt Dominanz mup 2|2016 | 73 sehr stark in ihren sozialen Bindungsmöglichkeiten gefordert. Sie brauchen unbedingt die Herde zur Regeneration. Zudem werden in solchen Betrieben eher Pferde mit dem Stressmustern „Kooperation“ und „Erstarrung“ eingesetzt. Sie sind geeigneter für die Arbeit, aber man muss genau hinschauen, um bei ihnen die Anzeichen von Stress und Überforderung zu erkennen. Welchen Erholungsfaktor das Zusammensein mit der Herde hat, wurde am Anfang beschrieben. Wie vielseitig die Interaktionen zwischen den Pferden und schließlich auch mit den Menschen sind, lässt sich durch Ausprobieren der Wirkung von Körpersprache und Position im Raum erfahren. Diese besondere Erfahrung der Verbundenheit mit dem Pferd Reitschülern und Coaches ansatzweise zu ermöglichen, ist seither meine Lebensaufgabe geworden. Coaching-Tool „Pferd Sein“ - für pferdegestützte Angebote und für den Reitunterricht Beim Pacing (to pace=engl. Schritt halten, Bedeutung hier: anpassen, einfühlen) beobachtet der Kunde die Herde und fühlt sich in sie ein. Dies gibt ihm Zeit, sich mit den Pferden zu verbinden und das Pferd hat die freie Wahl, Kontakt herzustellen oder nicht. Je nach Stärke und Möglichkeiten eines Kunden bleibt es beim Pacing oder man kann mittels Körpersprache in Aktion treten bis hin zur Führung. Das Training ist ein echter Beziehungsaufbau zwischen Mensch und Pferd. Wirkung des Tools „Pferd Sein“ bei Kunden: ■ Alle erleben eine Veränderung im Denken, was das Auflösen von Blockaden bewirken kann. ■ Fast alle finden es sehr beruhigend und sehr interessant, die Pferde auf diese Weise kennenzulernen. ■ Die meisten Kunden schließen daraus sofort eigene ganz unterschiedliche Erkenntnisse für ihr Leben. ■ Die meisten Kunden mit Ängsten können diese dabei abbauen. Voraussetzungen: ■ Die Pferde leben in Gruppen. ■ Der Ausbilder / Therapeut kennt seine Pferde sehr gut und bewegt sich sicher in der Herde. ■ Er kann die Pferde und Menschen sehr gut einschätzen, um einen sicheren Rahmen bieten zu können. ■ Er hat vertiefte Kenntnisse der Körpersprache. ■ Er verfügt über Flexibilität und Geduld, um das Pferd und den Kunden ihre eigenen Möglichkeiten entdecken zu lassen. Abb. 7: Pacing 74 | mup 2|2016 Forum: Meyer - Vertrauen statt Dominanz Literatur ■ Resnick, C. (2012): Tochter des Mustangs - Mein Leben unter Wildpferden. 2. Aufl. Franckh Kosmos, Stuttgart ■ Wendt, M. (2013): Die Intelligenz der Pferde - Ein kluger Kopf unter jedem Schopf. Cadmos, Schwarzenbek ■ Wendt, M. (2009): Vertrauen statt Dominanz: Wege zu einer neuen Pferdeethik. Cadmos, Schwarzenbek Die Autorin Nirina Meyer Ausbilderin FA, NLP-Trainerin IANLP, Trainer C SFRV, Ausbildungsleiterin für Trainer C beim Schweizer Freizeitreitverband SFRV, Reitschule «pferdemotion» mit Schwerpunkt Körpersprache und Dynamisches Reiten, pferdegestütztes Coaching und Reiten für Menschen mit Beeinträchtigung Anschrift Nirina Meyer · Tösstalstrasse 96 · CH- 8496 Steg im Tösstal info@pferdemotion.ch · www.pferdemotion.ch Anzeigen 2., durchges. Auflage 2015. 196 Seiten. 6 Abb. (978-3-497-02546-6) kt Durch Pferde in Beziehung kommen Die Autorin gibt eine anschauliche Einführung in neurobiologische und systemische Grundlagen und deren Umsetzung in der pferdgestützten Pädagogik. Sie illustriert anhand von vielen Fallbeispielen, auf welche Weise das Pferd wirkt und wie es gelingen kann, eine systemische Haltung aufzubauen. a w VI. Interdisziplinäre Fachtagung des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten e.V. (DKThR) Therapeutisches Reiten zeitgemäß im Visier von Ethik, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit Die Tagung behandelt im Überblick folgende Themenbereiche: Ethik mit Blick auf Mensch und Tier Die Anwendung der Inklusion Traumatherapie & Traumapädagogik Konzepte zur Gesundheitsförderung und Rehabilitation unter Einsatz des Pferdes Wirtschaftlichkeit von Reittherapiebetrieben Referenten sind u.a. Ethikwissenschaftler Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl (Berlin); Inklusionsexperte Prof. Dr. Heinrich Greving (Münster); ehem. Vorsitzender der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) Prof. Dr. Martin Sack (München), Dr. Katharina Wolf (Unfallklinik Murnau) und Martina Schünemann (Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Vizepräsidentin des Landespferdesportverbands Berlin-Brandenburg). 23.-24. April 2016 in Berlin, Reitstall Schloss Tegel Die vollständige Agenda, Fortbildungspunkte & weitere wichtige Informationen erhalten Sie unter: www.dkthr.de oder telefonisch: 02581-927919-0 Jetzt anmelden!