mensch & pferd international
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1867-6456
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/mup2018.art07d
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Editorial
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2018
Magdalena Bauer
Simone Pülschen
Liebe Leserinnen und Leser, die kalten Wintertage sind bereits vorüber und Sie halten heute das zweite Heft 2018 der „mensch & pferd international“ in den Händen. Sie werden feststellen, dass wir im Forum an einen Inhalt des ersten Heftes anknüpfen, nämlich die Zertifizierungsmöglichkeiten für Betriebe, die pferdgestützte Interventionen anbieten. Nachdem im letzten Heft exemplarisch über eine von mehreren Zertifizierungsmöglichkeiten in Deutschland informiert wurde, freuen wir uns, Ihnen nun ein Beispiel für eine Zertifizierung in der Schweiz vorzustellen und dann im dritten Heft über das Anerkennungsverfahren der österreichischen Dachorganisation für tiergestützte Interventionen aufklären zu können […]
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Editorial Editorial mup 2|2018|© Ernst Reinhardt Verlag München Basel, DOI 10.2378 / mup2018.art07d | 45 Liebe Leserinnen und Leser, die kalten Wintertage sind bereits vorüber und Sie halten heute das zweite Heft 2018 der „mensch & pferd international“ in den Händen. Sie werden feststellen, dass wir im Forum an einen Inhalt des ersten Heftes anknüpfen, nämlich die Zertifizierungsmöglichkeiten für Betriebe, die pferdgestützte Interventionen anbieten. Nachdem im letzten Heft exemplarisch über eine von mehreren Zertifizierungsmöglichkeiten in Deutschland informiert wurde, freuen wir uns, Ihnen nun ein Beispiel für eine Zertifizierung in der Schweiz vorzustellen und dann im dritten Heft über das Anerkennungsverfahren der österreichischen Dachorganisation für tiergestützte Interventionen aufklären zu können. In ihrem Fachbeitrag befasst sich Lisa Schütt mit den Möglichkeiten, die die pferdgestützte Arbeit für die Therapie von funktionellen Stimmstörungen bietet. Neben einem Überblick über theoretische Aspekte der funktionalen Stimmtherapie werden Übungsvorschläge für die Arbeit auf dem Pferd vorgestellt. Die Übungen sind angelehnt an Übungen aus unterschiedlichen Therapiekonzepten und beziehen sich v. a. auf Körperhaltung und -spannung, die sich durch die Arbeit auf dem Pferd beeinflussen lassen. So könnten diese Übungen eine sinnvolle Ergänzung zur herkömmlichen Stimmtherapie darstellen. Die Beiträge im Forum lassen sich drei Themengebieten zuordnen: Im Beitrag von Kathrin Bohmert wird das fetale Alkoholsyndrom vorgestellt und dargelegt, inwiefern Betroffene von pferdgestützten Angeboten profitieren können. Im zweiten Beitrag gibt Anita Erne einen Einblick in die Ausbildung zur Reitpädagogin durch die Schweizer Gruppe für Therapeutisches Reiten (SG-TR). Anita Ernes Beitrag eröffnet damit eine Reihe im Forum, die wir in den folgenden Heften fortsetzen werden. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Arbeit mit Klienten im Rahmen der Ausbildung und spiegelt die Leitideen der Ausbildung der SG-TR wider. Der letzte Themenschwerpunkt knüpft - wie oben bereits erwähnt - mit einem Beitrag zur Zertifizierung von Therapiebetrieben an das vorhergehende Heft an. Lotty Wohlwend stellt an einem Beispiel die Qualitätsplakette der „Pferdegestützten Therapie Schweiz PT-CH“ vor und legt dar, welche Anforderungen von schweizerischen Betrieben erfüllt sein müssen, um dieses Zertifikat zu erhalten. Der Praxistipp in diesem Heft wurde von Marie Thomsen gestaltet. Die Autorin stellt mit der „Reise ins All“ eine Rahmenhandlung vor, in die unterschiedliche Förderbzw. Therapieaspekte integriert werden können und die sich somit für den Einsatz in unterschiedlichen Settings des pferdgestützten Arbeitens eignet. Wir hoffen, dass Sie die Beiträge dieser Ausgabe ansprechen, und wünschen gute Lektüre bei hoffentlich strahlendem Frühlingswetter. Viel Spaß beim Lesen wünschen Ihnen Ihre Magdalena Bauer und Dr. Simone Pülschen
