eJournals mensch & pferd international15/1

mensch & pferd international
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1867-6456
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/mup2023.art01d
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2023
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Editorial

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2023
Magdalena Bauer
Liebe Leserinnen und Leser, das erste gemeinsame Jahr als Schriftleitung ist wie im Flug vergangen und wir freuen uns auf das Jahr 2023, mit dem wir gleichzeitig den 15. Jahrgang der Zeitschrift einleiten. Außerdem gibt es einen personellen Wechsel in der Herausgeberschaft der MuP. Wir bedanken uns bei Frau Dr.Dorothée Debuse sehr herzlich für ihre langjährige Mitarbeit! Gleichzeitig freuen wir uns, dass die Veterinärmedizinerin Ruth Herrmann aus der Schweiz ab sofort die Zeitschrift als neue Herausgeberin unterstützen wird.
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Editorial Editorial mup 1|2023|© Ernst Reinhardt Verlag, DOI 10.2378 / mup2023.art01d | 1 Liebe Leserinnen und Leser, das erste gemeinsame Jahr als Schriftleitung ist wie im Flug vergangen und wir freuen uns auf das Jahr 2023, mit dem wir gleichzeitig den 15. Jahrgang der Zeitschrift einleiten. Außerdem gibt es einen personellen Wechsel in der Herausgeberschaft der MuP. Wir bedanken uns bei Frau Dr. Dorothée Debuse sehr herzlich für ihre langjährige Mitarbeit! Gleichzeitig freuen wir uns, dass die Veterinärmedizinerin Ruth Herrmann aus der Schweiz ab sofort die Zeitschrift als neue Herausgeberin unterstützen wird. Und auch über die Unterstützung von Ihnen als LeserInnen freuen wir uns weiterhin: Um eine möglichst große Bandbreite an Themen und Perspektiven zu bieten und uns selbst immer wieder aus unserer Komfortzone zu bewegen, laden wir Sie wieder herzlich dazu ein, uns mit der Einreichung von Ideenvorschlägen und eigenen Beiträgen zu unterstützen. Zu diesem Heft: Wir freuen uns sehr, dass Imke Urmoneit in ihrem Fachbeitrag ihr Wissen zu neurobiologischen Prozessen mit uns teilt und diese mit der heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd verbindet. Die Autorin beschreibt zuerst die theoretischen Grundlagen der Bereiche Motivation, Bindung und Exekutivfunktionen und darauf aufbauend drei Fallbeispiele aus der Arbeit mit KlientInnen. Im Fazit thematisiert sie nächste Schritte für Theorie und Praxis und hält damit Erkenntnisse für WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen bereit. Magdalena Bauer bringt uns in ihrem Forumsbeitrag die Vorgehensweise der Handpferdeausbildung näher. Dazu beleuchtet sie die einzelnen Schritte von der vorbereitenden Bodenarbeit über die Gewöhnung des Hand- und Führpferdes aneinander bis hin zu konkreten Übungen mit beiden. Sie nimmt auch die Ausrüstung, hilfreiche „goldene“ Regeln und gängige Fehler in den Blick. Darauf aufbauend beschreibt sie im Praxistipp die Vorteile des Handpferdereitens für pferdegestützte Interventionen: Die Gewöhnung an die Arbeit im Gelände und der Aufbau von Kondition und Kraft können die psychische und physische Gesundheit des Pferdes fördern. Darüber hinaus wird eine Kommunikation auf Augenhöhe mit den KlientInnen ermöglicht. Lisa Frost thematisiert in ihrem Forumsbeitrag eine Situation, der sich viele Fachkräfte pferdegestützter Interventionen zwangsläufig einmal stellen müssen: Dem Abschied von einem Therapiepferd. Die Autorin beschreibt den Umgang mit dem Tod des Wallachs Monsun und die traumasensible Begleitung einer intensivpädagogischen Wohngruppe im Trauerprozess. Diese beinhaltete die Grundsätze einer traumapädagogischen Grundhaltung mit Annahme des guten Grundes, Wertschätzung, Partizipation, Transparenz, Spaß und Freude. Der lange Prozess, in den ein multiprofessionelles Team involviert war, bietet sicherlich wichtige Anregungen für all diejenigen, die mit diesem Thema konfrontiert sind oder es noch werden. Viele Erkenntnisse und viel Freude beim Lesen wünschen Ihre Magdalena Bauer und Lisa Tometten