Psychologie in Erziehung und Unterricht
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0342-183X
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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Einführung in die Themenreihe "Partnerschaft und Elternschaft"
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Sabine Walper
Eva-Verena Wendt
In den vergangenen Jahren hat die Forschung zu Eltern-Kind-Beziehungen und Erziehung in der Familie einen deutlichen Aufschwung genommen (Fuhrer, 2005). Hierbei ist ein Faktor in den Vordergrund getreten, dessen Bedeutsamkeit schon lange bekannt war, in Deutschland jedoch vergleichsweise selten in der empirischen Forschung thematisiert worden war: die Qualität der elterlichen Partnerschaft. Schon Belsky (Belsky, 1984) hat in seinem viel zitierten Artikel zu den Determinanten elterlichen Erziehungsverhaltens die Partnerschaftsqualität als einen wesentlichen Einflussfaktor innerhalb des Familiensystems herausgestellt. Im Vergleich zu heute war die damalige Befundlage jedoch noch sehr begrenzt. Mittlerweile hat sich die Frage nach der Bedeutung der Beziehung zwischen den Eltern für die kindliche Entwicklung als ein wichtiger Bereich der Sozialisationsforschung etabliert. Mit der Themenreihe „Partnerschaft und Elternschaft“ möchten wir an die zahlreichen internationalen Befunde hierzu anknüpfen und anhand einschlägiger Studien aus Deutschland und deutschsprachigen Nachbarländern aufzeigen, welche zentralen Themen in diesem Bereich behandelt werden.
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Psychologie in Erziehung und Unterricht, 2009, 56, 81 - 84 © Ernst Reinhardt Verlag München Basel Einführung in die Themenreihe „Partnerschaft und Elternschaft“ Sabine Walper, Eva-Verena Wendt Universität München In den vergangenen Jahren hat die Forschung zu Eltern-Kind-Beziehungen und Erziehung in der Familie einen deutlichen Aufschwung genommen (Fuhrer, 2005). Hierbei ist ein Faktor in den Vordergrund getreten, dessen Bedeutsamkeit schon lange bekannt war, in Deutschland jedoch vergleichsweise selten in der empirischen Forschung thematisiert worden war: die Qualität der elterlichen Partnerschaft. Schon Belsky (Belsky, 1984) hat in seinem viel zitierten Artikel zu den Determinanten elterlichen Erziehungsverhaltens die Partnerschaftsqualität als einen wesentlichen Einflussfaktor innerhalb des Familiensystems herausgestellt. Im Vergleich zu heute war die damalige Befundlage jedoch noch sehr begrenzt. Mittlerweile hat sich die Frage nach der Bedeutung der Beziehung zwischen den Eltern für die kindliche Entwicklung als ein wichtiger Bereich der Sozialisationsforschung etabliert. Mit der Themenreihe „Partnerschaft und Elternschaft“ möchten wir an die zahlreichen internationalen Befunde hierzu anknüpfen und anhand einschlägiger Studien aus Deutschland und deutschsprachigen Nachbarländern aufzeigen, welche zentralen Themen in diesem Bereich behandelt werden. Zunächst war es vor allem die internationale Scheidungsforschung (primär aus den USA), die darauf aufmerksam machte, wie elterliche Zerwürfnisse deren Erziehungskompetenzen unterminieren und die Entwicklung der Kinder in Mitleidenschaft ziehen können (Emery, 1982; Emery, 1988). Wie ein roter Faden zieht sich dieses Thema durch die Forschung, die sich mit den Scheidungsfolgen für Eltern und auch insbesondere für die mit betroffenen Kinder auseinandersetzt (Amato, 1993; Amato, 2000; Hetherington & Kelly, 2003; Hetherington & Stanley-Hagan, 2002; Sandler, Tein, West & Stephen, 1994). Auch in Deutschland wurde an diese Befunde aus den USA angeknüpft. So zeigen einige hiesige Untersuchungen, dass Scheidungskinder zwar vermehrte Belastungen und Problemverhalten im Vergleich zu Kindern aus „biologisch intakten“ Kernfamilien aufweisen, dass diese Unterschiede jedoch verschwinden, wenn man sie mit Kindern aus jenen Kernfamilien vergleicht, in denen die elterliche Partnerschaft konfliktbelastet und wenig harmonisch ist (Reis & Meyer-Probst, 1999; Ständer, Kuschel, Heinrichs, Bertram & Naumann, 2007). Zudem bestätigen auch deutsche Befunde die Erkenntnis vieler internationaler Studien, dass sich ein beträchtlicher Teil der erhöhten Belastungen, die Scheidungskinder im Vergleich zu Kindern aus Kernfamilien aufweisen, auf die problematischere Beziehung zwischen den leiblichen Eltern dieser Kinder zurückführen lässt (Schick, 2002). Ähnlich erwies sich in der Kölner Längsschnittstudie zum Entwicklungsverlauf von Kindern aus Trennungsfamilien, dass die Beziehung zwischen den Eltern eng mit der Eltern-Kind-Beziehung sowie der Befindlichkeit und Verhaltensentwicklung der Kinder zusammenhängt (Schmidt-Denter, 2000; Schmidt-Denter, 2001). Mitunter finden sich sogar keine Unterschiede zwischen Trennungskindern und Kindern aus Kernfamilien, wohl aber nachhaltige Effekte einer konfliktbehafteten Beziehung zwischen den Eltern auf die Befindlichkeit und Sozialentwicklung von Kindern und Jugendlichen (Walper, 2003; Walper & Beckh, 2006). Erst im Verlauf der 1990er Jahre wurde die Qualität der elterlichen Partnerschaft auch in Kernfamilien als wesentlicher Aspekt kind- 82 Sabine Walper, Eva-Verena Wendt licher Sozialisations- und Entwicklungseinflüsse näher in den Blick genommen (Cummings & Davies, 1994; Fincham, 1998; Grych & Fincham, 1990). Hierbei konzentrierte man sich zunehmend auf die Rolle von Konflikten zwischen den Eltern, also saliente Kennzeichen von Dissonanzen in dieser Beziehung, die vermutlich von Kindern besser registriert werden als „mildere“ Anzeichen für Belastungen der Partnerschaft, wie sie sich etwa in mangelnder Zufriedenheit ausdrücken. Neben experimentellen Studien, die Kinder mit mehr oder minder konflikthaften Auseinandersetzungen zwischen Erwachsenen konfrontierten (Cummings, Davies & Simpson, 1994; Cummings, Simpson & Wilson, 1993), entstanden eine Reihe von Quer- und Längsschnittstudien, die dem Einfluss der elterlichen Paarbeziehung auf die Eltern-Kind-Beziehung und die Entwicklung der Kinder nachgingen. Vor allem Auswirkungen auf das Erziehungsverhalten der Eltern wurden intensiv erforscht und in Meta-Analysen integrativ analysiert (Erel & Burman, 1995; Krishnakumar & Buehler, 2000). Diese Forschung liefert zahlreiche Hinweise darauf, dass Konflikte in der Partnerschaft leicht auch in die Beziehung zwischen Eltern und Kindern „überschwappen“, und nur selten eine kompensatorische Zuwendung gegenüber den Kindern zur Folge haben (siehe jedoch Engfer, 1988). Vor allem jedoch legen einschlägige Studien zu den Auswirkungen elterlicher Konflikte auf die Kinder nahe, dass diese konflikthaften Auseinandersetzungen ein spezifischer Wirkfaktor sind, der - je nach dem Erleben der Kinder - deren Befindlichkeit und Verhaltensentwicklung belastet (Buehler & Gerard, 2002; Davies, Harold, Goeke-Morey & Cummings, 2002; Harold & Conger, 1997). In Deutschland wurde die Frage nach der Bedeutung der elterlichen Partnerschaft für die Kinder zunächst vor allem im Kontext von Untersuchungen aufgegriffen, die sich dem Übergang zur Elternschaft widmen, einem Übergang in der Familienentwicklung, der auch die Partnerschaft wesentlich tangiert (Graf, 2002; Nickel, Quaiser-Pohl, Ettrich, Rollett & Werneck, 2001; Reichle & Werneck, 1999). Hier zeigt etwa die Arbeit von Graf (2002), dass nicht nur die Harmonie in der Partnerschaft - schon vor Geburt des Kindes - Einfluss auf die Temperamentsentwicklung der Kinder nimmt, sondern dass mit der Autonomie auch andere Aspekte der elterlichen Paarbeziehung relevant sind - allerdings vor allem für Väter. Weitaus seltener sind Studien, die sich mit den Einflüssen der elterlichen Partnerschaftsqualität auf die Kinder in späteren Entwicklungsphasen befassen (Bodenmann, 2003; Ständer, Kuschel, Heinrichs, Bertram, Naumann et al., 2007; Wendt & Walper, 2006) oder die Entwicklung der Kinder längsschnittlich verfolgen (Berger & Fend, 2005; Fend, 1998; Rollett & Werneck, 2006; Werneck & Rollett, 2007). Erstaunlich wenig beachtet wurde hierbei, wie die Eltern miteinander in der Erziehung kooperieren. Dieser Aspekt der Elternbeziehung - das „Coparenting“ - wurde zunächst vor allem in der Scheidungsforschung thematisiert (Maccoby, Depner & Mnookin, 1990) sowie vereinzelt in der Kleinkindforschung aufgegriffen (Belsky, Crnic & Gable, 1995; Crnic & Acevedo, 1995). Was hierbei unter Coparenting verstanden wurde, war jedoch keineswegs ein einheitliches Konstrukt. Stand in der Scheidungsforschung vor allem die Frage im Vordergrund, inwieweit der getrennt lebende Elternteil den häuslichen Elternteil des Kindes in der Kinderbetreuung unterstützt und überhaupt als Ressource für Erziehungsaufgaben zur Verfügung steht, so warf die Studie von Belsky einen differenzierteren Blick auf die Interaktionen in der Familie und bemühte sich darum, positive und negative Manöver des einen Elternteils bei erziehungsrelevanten Auseinandersetzungen des anderen Elternteils mit dem Kind zu identifizieren. Mittlerweile wird dem Zusammenspiel der Eltern mehr Aufmerksamkeit geschenkt, etwa mit Fokus auf erziehungsrelevante Differenzen der Eltern und die Rolle des dyadischen Copings in der Partnerschaft (Gabriel & Bodenmann, 2006). Einführung in die Themenreihe „Partnerschaft und Elternschaft“ 83 Viele dieser Fragen und Befunde haben direkte Relevanz für die Beratungsarbeit und Therapie mit Familien, aber auch für die Elternbildung. Paartherapie und Partnerschaftsberatung haben eine lange Tradition (Schmidt & Vierzigmann, 2003). Neu jedoch ist, dass Fragen der Partnerschaftsgestaltung auch zunehmend im Bereich der Erziehungsberatung und im Hinblick auf die Entwicklung der Kinder verhandelt werden. Besonders deutlich sichtbar wird dies in der aktuellen Diskussion um hochstrittige Elternbeziehungen im Kontext von Trennung und Scheidung (Weber & Schilling, 2006). Hier sind in jüngerer Vergangenheit vermehrte Anstrengungen unternommen worden, Entwicklungsbelastungen von Kindern durch verbesserte Beratungsstrategien im Umgang mit eskalierten Konflikten zwischen den Eltern vorzubeugen. Auch im Bereich der Elternbildung zeichnen sich neue Entwicklungen ab, die den Gefahrenquellen einer konflikthaften Elternbeziehung für die Kinder entgegenwirken wollen. So wendet sich beispielsweise das Kursprogramm „Kinder im Blick“ an strittige Eltern in der Trennungsphase (www.kinderimblick.de). Diese Entwicklungen sollen im Rahmen der Reihe „Partnerschaft und Elternschaft“ vorgestellt werden. Anders als bei Themenheften, die in Gänze einer spezifischen Themenstellung verschrieben sind, möchten wir einschlägige Arbeiten immer wieder in den Heften der PEU aufgreifen und in kleineren thematischen Einheiten sichtbar machen. Den Auftakt machen zwei Beiträge, die sich mit den Auswirkungen elterlicher Konflikte auf die Entwicklung von Kindern befassen, zum einen im Kontext von Kernfamilien (Werneck, Rollett & Hafstingl in diesem Heft), zum anderen im Kontext von Trennungsfamilien (Schwarz in diesem Heft). In den folgenden Heften werden wir Fragen des elterlichen Coparenting und Perspektiven der Prävention aufgreifen. Wir hoffen, dadurch nicht nur vermehrte Forschungsaktivitäten in diesem Bereich, sondern nicht zuletzt auch die Diskussion unter Praktiker/ innen anzuregen. Literatur Amato, P. R. (1993). Children’s adjustment to divorce: Theories, hypotheses, and empirical support. Journal of Marriage and the Family, 55, 23 - 38. Amato, P. R. (2000). The consequences of divorce for adults and children. Journal of Marriage and the Family, 62, 1269 - 1287. Belsky, J. (1984). The determinants of parenting: A process model. Child Development, 55 (83 - 96). Belsky, J., Crnic, K. & Gable, S. (1995). 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