eJournals Psychologie in Erziehung und Unterricht68/4

Psychologie in Erziehung und Unterricht
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0342-183X
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/peu2021.art23d
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Freundschaftskontakte von Kindergartenkindern während des ersten COVID-19-Lockdowns in Deutschland im Frühjahr 2020

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2021
Thorsten Naab
Alexandra Langmeyer-Tornier
Freundschaften und Peer-Beziehungen sind ein zentrales Element für die Entwicklung sozialer Fähigkeiten von Kindern. Dementsprechend stellten die Schließungen von Kindergärten und Schulen aufgrund der Covid-19-Pandemie im April 2020 einen dramatischen Einschnitt im Leben von Kindern und Jugendlichen dar. Die vorliegende Studie beleuchtet die Strategien, die Familien anwenden, damit Kinder im Kindergartenalter den Kontakt zu ihren Freunden pflegen und erhalten, und setzt diese in Beziehung zum Wohlbefinden der Kinder. Anhand einer Onlineumfrage von 12.628 Elternteilen mit Kindern im Altern zwischen 3 und 15 Jahren aus allen Bundesländern Deutschlands zeigt sich anhand von Regressionsanalysen, dass Kinder mit Geschwistern und diejenigen, die über persönliche Treffen, Telefon oder Videochat Kontakt zu Peers und Freunden haben, besser durch die Zeit des ersten Lockdowns kommen.
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Psychologie in Erziehung und Unterricht, 2021, 68, 275 -279 DOI 10.2378/ peu2021.art23d © Ernst Reinhardt Verlag München Basel n Forum Freundschaftskontakte von Kindergartenkindern während des ersten COVID-19-Lockdowns in Deutschland im Frühjahr 2020 Thorsten Naab & Alexandra N. Langmeyer Deutsches Jugendinstitut e.V., München Zusammenfassung: Freundschaften und Peer-Beziehungen sind ein zentrales Element für die Entwicklung sozialer Fähigkeiten von Kindern. Dementsprechend stellten die Schließungen von Kindergärten und Schulen aufgrund der Covid-19-Pandemie im April 2020 einen dramatischen Einschnitt im Leben von Kindern und Jugendlichen dar. Die vorliegende Studie beleuchtet die Strategien, die Familien anwenden, damit Kinder im Kindergartenalter den Kontakt zu ihren Freunden pflegen und erhalten, und setzt diese in Beziehung zum Wohlbefinden der Kinder. Anhand einer Onlineumfrage von 12.628 Elternteilen mit Kindern im Altern zwischen 3 und 15 Jahren aus allen Bundesländern Deutschlands zeigt sich anhand von Regressionsanalysen, dass Kinder mit Geschwistern und diejenigen, die über persönliche Treffen, Telefon oder Videochat Kontakt zu Peers und Freunden haben, besser durch die Zeit des ersten Lockdowns kommen. Schlüsselbegriffe: Freundschaftskontakte, Wohlbefinden von Kindergartenkindern, persönliche Kontakte, Geschwister Friendship Contacts of Kindergarten Children during the initial COVID-19-Lockdown in Germany in Spring 2020 Summary: Friendships and peer relationships are vital for the development of children’s social skills. Accordingly, kindergarten and school closures due to the Covid-19-pandemic in April 2020 represented a dramatic disruption in the lives of children and youth. This study echoes this sentiment by shining a spotlight on families’ strategies to ensure that kindergarten-aged children maintain and preserve contact with their friends and relate these to children’s well-being. Based on an online survey of 12,628 parents with children aged 3 to 15 from all states in Germany, regression analyses reveal that children with siblings and those who maintain contact with peers and friends via faceto-face meetings, telephone, or video chat cope better with the period of initial lockdown. Keywords: Friendship contacts, well-being of kindergarten children, personal contacts, siblings Kita-Schließungen und der Wegfall eines Lernorts für soziale Fähigkeiten Die Entwicklung grundlegender sozialer Fähigkeiten ist eine zentrale Entwicklungsaufgabe in der frühen Kindheit (Heimlich, 2017; Wang, Palonen, Hurme & Kinos, 2019). Dementsprechend ist das soziale Spiel mit Gleichaltrigen ein wesentlicher Bestandteil im Betreuungsalltag von Kindertageseinrichtungen (Sommer- Himmel & Titze, 2018). Hier finden Kinder einen geschützten Raum, um im sozialen Spiel „kommunikative Kompetenzen wie Rollendistanz, Empathie, Ambiguitätstoleranz und Identitätspräsentation“ (Heimlich, 2017, S. 18; Sommer-Himmel & Titze, 2018) zu erproben und zu erlernen. Die positiven Folgen gelingender Peer-Beziehungen sind durch zahlreiche Forschungsarbeiten gut dokumentiert (im Überblick Mann-Feder, 2018): Neben der Fähigkeit Freundschaften aufzubauen und langfristig zu erhalten (Brandes & Schneider- Andrich, 2017; Wang et al., 2019), fördern sie positive Persönlichkeitseigenschaften wie Selbstwertgefühl, Selbstdifferenzierung, Sinn für Handlungsfähigkeit, Fähigkeit zu gesunder Autono- 276 Thorsten Naab, Alexandra N. Langmeyer mie (Mann-Feder, 2018). Darüber hinaus sind sie positiv korreliert mit späteren akademischen Erfolgen (Nix, Bierman, Domitrovich & Gill, 2013; Wang et al., 2019), motorischen Fähigkeiten (Hermann et al., 2021) und haben einen bedeutenden Einfluss auf das unmittelbare körperliche und geistige Wohlbefinden von Kindern (Sommer-Himmel & Titze, 2018). Vor diesem Hintergrund erscheinen die im Kontext der Covid-19-Pandemie im April 2020 erlassenen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, insbesondere die Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen besonders dramatisch. Zu Beginn der Pandemie war es zumeist Kindern von Eltern in systemrelevanten Berufen vorbehalten, die Notbetreuung zu besuchen (Steinmetz, Batzdorfer & Bosnjak, 2020). Der Alltag von Kindern spielte sich im Wesentlichen in der Kernfamilie ab; der unmittelbare Kontakt zu Freunden und Peers war auf ein Minimum reduziert. Der vorliegende Beitrag wirft ein Schlaglicht auf die Strategien, die Familien anwenden, damit Kinder im Kindergartenalter den Kontakt zu ihren Freunden pflegen und erhalten, und setzt diese in Beziehung zum Wohlbefinden der Kinder während der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im April und Mai 2020. Die Studie „Kind sein in Zeiten von Corona“ und Typen des Kontakts zu Freunden und Freundinnen Den empirischen Ausgangspunkt für die Analysen dieses Beitrags bildet die im April und Mai 2020 durchgeführte Onlinebefragung Abb. 1: Typen der Kontaktpflege Anmerkungen: N = 12.628; Wie häufig nutzt Ihr Kind folgende Wege für den Kontakt mit Freunden? ; Skala: 1 = nie, 2 = selten, 3 = manchmal, 4 = häufig, 5 = sehr häufig. 5 4,5 4 3,5 3 2,5 2 1,5 1 0,5 0 kaum Kontakt zu Peers (46 %) medial-intensive Kontaktpflege (18 %) traditionell-persönliche Kontaktpflege (36 %) mit Abstand persönlich sehen Brief E-Mail Telefon persönliche Treffen soziale Onlinenetzwerke Textnachrichten aufgenommene Videobotschaften Videochat MW Freundschaftskontakte Corona 277 „Kind sein in Zeiten von Corona“ (Langmeyer, Guglhör-Rudan, Naab, Urlen & Winklhofer, 2020). An der Studie beteiligten sich insgesamt 12.628 Elternteile mit Kindern im Alter zwischen 3 und 15 Jahren aus allen Bundesländern Deutschlands. Wie es bei einem convenience sample zu erwarten ist, wird die deutsche Wohnbevölkerung durch die vorliegende Stichprobe nicht abgebildet (vgl. Langmeyer et al., 2020). Anhand von Auskünften der Eltern der gesamten Stichprobe zu Kontaktwegen ihrer Kinder zu ihren Freunden und Freundinnen lassen sich mithilfe einer Clusteranalyse drei Strategien der Kontaktpflege identifizieren: 1) Kinder, die während des ersten Lockdowns über alle Möglichkeiten hinweg kaum Kontakt zu ihren Peers hatten, 2) Kinder mit medial-intensiver Kontaktpflege, die sich mit ihren Freunden häufig über Textnachrichten, Videobotschaften, soziale Onlinemedien, Videochat sowie Telefon austauschten, und schließlich 3) Kinder, deren Kontaktpflege auf traditionell-persönliche Art über Treffen mit Abstand, Telefonate und Videochats stattfand (vgl. Abbildung 1). Diese drei Typen unterscheiden sich im Alter der Kinder: Während Kinder im Kindergartenalter und im Grundschulalter eher dem Typ des kaum Kontakts oder der traditionellpersönlichen Kontaktpflege zugehören, finden sich Kinder im Sekundarstufenalter häufiger im Typ des medial-intensiven Kontakts. Interessanterweise gehören Kinder aus städtischen Gebieten eher dem Typ der traditionell-persönlichen Kontaktpflege an und Kinder in ländlicheren Regionen dem Typ des medial-intensiven Kontakts. Betrachtet man nur die Informationen von 4.485 Personen mit Kindern im Kindergartenalter von unter sechs Jahren, deren Kind vor dem Lockdown in einer Betreuungseinrichtung betreut wurde, um die Kontakte von Kindergartenkindern in den Blick zu nehmen, verteilen sich die Typen folgendermaßen: 1) kaum Kontakt: 58,8 %; 2) medial-intensive Kontaktpflege: 5,6 %; 3) traditionell-persönliche Kontaktpflege: 35,7 %). Bedeutung des Kontakts zu Freunden und Freundinnen für das kindliche Wohlbefinden Um zu prüfen, welche Bedeutung die Kontakte zu Freunden und Freundinnen für das Wohlbefinden von Kindergartenkindern im Lockdown hatte, wurde eine schrittweise Regressionsanalyse berechnet, mit der Angabe der Eltern auf einer fünfstufigen Skala, wie gut ihr Kind mit der damals aktuellen Situation zurechtgekommen ist. Als Kontrollvariablen wurden, neben dem aktuellen Besuch einer institutionellen Notbetreuung und einer möglichen aktuellen Quarantäne, soziodemografische Merkmale von Kind und Auskunftsperson sowie Informationen zur Wohnsituation und der aktuellen sozialen Lage des Haushalts erfasst (zur Operationalisierung vgl. Langmeyer et al., 2020; zur sozialen Benachteiligung vgl. Langmeyer, Naab, Winklhofer, Guglhör-Rudan & Urlen, 2021). In Modell 1 wurden der Besuch der Notbetreuung sowie die soziodemografischen Variablen aufgenommen. Modell 2 beinhaltet zusätzlich die Typen der Kontaktpflege, wobei der Typ „kaum Kontakt“ die Referenzkategorie bildet. In Modell 1 (vgl. Tabelle 1) wird deutlich, dass Kinder in Risikolagen (niedriger Bildungshintergrund der Eltern oder ungünstige finanzielle Situation) weniger gut mit der Corona-Situation zurechtkamen als Kinder ohne Risikolagen und Mütter das kindliche Wohlbefinden etwas schlechter einschätzten als Väter. Dieser Geschlechtseffekt wird jedoch unter Hinzunahme der Kontakttypen nicht mehr signifikant (Modell 2). Die Ergebnisse aus Modell 2 verdeutlichen, dass während des erstens Lockdowns weder Notbetreuung ( β = .004) noch eine medial vermittelte Kontaktstrategie ( β = .160) die negativen Folgen der Schließung von Kindertageseinrichtungen für das kindliche Wohlbefinden auffangen konnten. Beide Faktoren stehen nicht im Zusammenhang mit dem Wohlbefinden der Kinder. Mit Blick auf die Notbetreuung lag dies daran, dass gerade zu Beginn der Kontaktbeschränklungen nur ein sehr geringer Teil der Familien dieses Angebot nutzen konnte bzw. durfte. Über den gesamten Erhebungszeitraum 278 Thorsten Naab, Alexandra N. Langmeyer war dies nur bei zwölf Prozent der Familien mit Kindern im Kindergartenalter der Fall (vgl. Langmeyer et al., 2020). Dennoch unterstreichen die Befunde deutlich die Bedeutung persönlicher Kontakte zu anderen Kindern. Sowohl Geschwister im eigenen Haushalt ( β = .077) als auch traditionell-persönliche Kontakte ( β = .037) mit haushaltsfremden Kindern, sprich über persönliche Treffen mit Abstand, Telefonate und Videochats, ließen Kinder besser durch den Lockdown kommen als Einzelkinder oder Kinder aus Familien, bei denen die Kinder während dieser Zeit kaum Kontakt zu ihren Freunden hatten. Dass medialintensive Kontakte im Gegensatz dazu keine Rolle spielten, lässt sich vor allem auf das Alter der Kinder zurückführen. Zwar kann davon ausgegangen werden, dass nahezu alle Haushalte über die technische Ausstattung für medial vermittelte Kontaktpflege verfügen (vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, 2021, 2014), allerdings ist deren Bedienung voraussetzungsvoll und kann von Kindern im Kindergartenalter nur mit Unterstützung der Eltern umgesetzt werden. Abschließend ist als Ergebnis der vorliegenden Analyse hervorzuheben, dass die Bildungs- und finanzielle Benachteiligung einer Familie der bedeutendste Faktor für das Wohlbefinden von Kindern ist (ausführlich dazu vgl. Langmeyer et al., 2021). Die schwierige Lebenslage geht hierbei auch mit einer im Vergleich eingeschränkteren Kontaktpflege zu Freunden und Peers einher: So nahmen die betreffenden Familien seltener Notbetreuung in Anspruch ( χ ² = 7.841, p < .01), nutzten häufiger mediale, für ihre Kinder voraussetzungsvolle Kontaktwege und hatten kaum Kontakt zu Freunden und Peers auf traditionell-persönlichem Wege ( χ ² = 41.069, p < .001). Fazit Ausgangspunkt des vorliegenden Kurzüberblicks waren Forschungsarbeiten, die sich mit der Bedeutung der institutionellen Bildung als Raum für Kindergartenkinder zur Pflege des Kontakts zu Freunden und Peers befassen. Diese sind Modell 1 Modell 2 Variablen B SE B β B SE B β Alter des Kindes a Geschlecht des Kindes b Geschlecht der Auskunftsperson b Partner*in im Haushalt c Bildungs-/ finanzielle Benachteiligung c Anzahl der Kinder im Haushalt unter 18 Jahren eigenes Kinderzimmer für jedes Kind c Wohnort d Kind besucht Notbetreuung c Person aus Haushalt in Quarantäne c traditionell persönliche Kontaktpflege c, e medien-affine Kontaktpflege c, e -0.026 0.022 0.207 -0.113 -1.037 0.218 0.138 0.014 0.014 0.221 0.032 0.064 0.104 0.131 0.089 0.049 0.076 0.065 0.098 1.014 -0.013 0.005 0.031* -0.014 -0.181*** 0.075*** 0.030 0.003 0.002 0.003 -0.030 0.013 0.203 -0.116 -1.022 0.224 0.138 0.007 0.023 0.185 0.160 -0.208 0.032 0.064 0.104 0.131 0.090 0.049 0.076 0.065 0.098 1.013 0.068 -0.148 -0.015 0.003 0.030 -0.014 -0.178*** 0.077*** 0.030 0.002 0.004 0.003 0.037* 0.160 Korr. R² .035 .037 Tab. 1: Hierarchische Regression von Einflussfaktoren auf wahrgenommenes kindliches Wohlbefinden Anmerkungen: N = 4.068; a Alter in Jahren; b 0 = männlich, 1 = weiblich; c 0 = nein/ nicht vorhanden, 1 = ja/ ist vorhanden; d 0 = ländlich/ kleinstädtisch geprägtes Wohnumfeld, 1 = städtisch geprägtes Wohnumfeld; e Referenzkategorie: kaum Kontakte; p < .05*, p < .01**, p < .001*** Freundschaftskontakte Corona 279 nicht nur für die Entwicklung sozialer Fähigkeiten wichtig, sondern haben wesentlichen Einfluss auf das kindliche Wohlbefinden. Durch die pandemiebedingten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen konnten Kinder institutionelle Räume der Kontaktpflege nicht mehr nutzen. Insbesondere persönliche soziale Kontakte waren weitgehend auf die Mitglieder der eigenen Familie beschränkt. Vor diesem Hintergrund fügen sich die Ergebnisse der vorliegenden Studie in die bestehende Forschungsliteratur. Kinder mit Geschwistern oder die, die über persönliche Treffen, Telefon oder Videochat Kontakt zu Peers und Freunden haben, kommen besser durch die Zeit des ersten Lockdowns. Notbetreuung und intensive mediale Kontaktpflege leisteten hingegen zu Beginn der Pandemie keinen bedeutsamen Beitrag, um die entstandene Lücke bei den sozialen Kontakten von Kindergartenkindern zu schließen. Die Corona-Kita- Studie (2021) zeigt jedoch, dass der Besuch der Notbetreuung während des zweiten und dritten Lockdowns, in der sie für mehr Kinder zugänglich war, in positiven Zusammenhang mit dem kindlichen Wohlbefinden stand. Dies stützt jene Argumentation, die sich für eine breitere Öffnung von institutionellen Bildungseinrichtungen ausspricht, zumal insbesondere solche Familien davon profitieren, die sich in einer schwierigen sozialen Lage befinden. Literatur Brandes, H. & Schneider-Andrich, P. (2017). Die Bedeutung der Gleichaltrigen in Kindertageseinrichtungen. Ein soziologischer und entwicklungspsychologischer Blick auf Peerbeziehungen jüngerer Kinder. Frühe Kindheit, 17, 22 - 29. Corona-Kita-Studie (2021). Monatsbericht der Corona- KiTa-Studie. April 2021. Zugriff am 28. 5. 2021 unter https: / / corona-kita-studie.de/ media/ 98/ download/ Monatsbericht_2021_April.pdf? v=1 Heimlich, U. (2017). Das Spiel mit Gleichaltrigen in Kindertageseinrichtungen. Teilhabechancen für Kinder mit Behinderung. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte, WiFF Expertisen, Band 49. München: Deutsches Jugendinstitut e.V. (DJI). Herrmann, C., Bretz, K., Kühnis, J., Seelig, H., Keller, R., & Ferrari, I. (2021). Connection between Social Relationships and Basic Motor Competencies in Early Childhood. Children, 8 (1), 53. Langmeyer, A., Guglhör-Rudan, A., Naab, T., Urlen, M. & Winklhofer, U. (2020). Kind sein in Zeiten von Corona. Ergebnisbericht zur Situation von Kindern während des Lockdowns im Frühjahr 2020. DJI München. Abrufbar unter https: / / www.dji.de/ ueber-uns/ projekte/ projekte/ kind-sein-in-zeiten-von-corona.html Langmeyer, A., Naab, T., Winklhofer, U., Guglhör-Rudan, A. & Urlen, M. (2021). Kind sein in Zeiten von Corona. In D. Dohmen & K. Hurrelmann (Hrsg.), Generation Corona? Wie Kinder und Jugendliche durch die Pandemie benachteiligt werden (S. 38 - 52). Weinheim: Beltz. Mann-Feder, V. R. (2018). (You gotta have) friends: Care leaving, friendships, and agency intervention. International Journal of Child, Youth and Family Studies, 9 (1), 154 - 167. http: / / dx.doi.org/ 10.18357/ ijcyfs9120181 8125 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) (2014). miniKIM 2014: Kleinkinder und Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 2bis 5-Jähriger in Deutschland. Stuttgart. Zugriff am 25. 5. 2021 unter https: / / www.mpfs.de/ studien/ minikim-studie/ 2014 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) (2021). KIM-Studie 2020. Kindheit, Internet, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 6bis 13-Jähriger in Deutschland. Stuttgart. Zugriff am 25. 5. 2021 unter https: / / www.mpfs.de/ studien/ kim-studie/ 2020/ KIM-Studie2020_WEB_final.pdf Nix, R. L., Bierman, K. L., Domitrovich, C. E. & Gill, S. (2013). Promoting children’s social-emotional skills in preschool can enhance academic and behavioral functioning in Kindergarten: Findings from Head Start REDI. Early Education and Development, 24, 1000 - 1019. https: / / doi.org/ 10.1080/ 10409289.201 3.825565 Sommer-Himmel, R. & Titze, K. (2018). Wie geht’s dir im Kindergarten? Kinder bewerten ihren Kindergarten (KbiK) - ein Instrument zur Befragung von Kindern im Vorschulalter. Frühe Bildung, 7, 159 - 166. https: / / doi.org/ 10.1026/ 2191-9186/ a000383. Steinmetz, H., Batzdorfer, V. & Bosnjak, M. (2020). The ZPID lockdown measures dataset. ZPID Science Information Online, 20 (1). https: / / dx.doi.org/ 10.23668/ psycharchives.3019 Wang, Y., Palonen, T., Hurme, T. &Kinos, J. (2019). Do you want to play with me today? Friendship stability among preschool children. European Early Childhood Education Research Journal, 27, 170 - 184. https: / / doi. org/ 10.1080/ 1350293X.2019.1579545 Dr. Thorsten Naab Dr. Alexandra Langmeyer Deutsches Jugendinstitut e.V. Abteilung Kinder und Kinderbetreuung Nockherstr. 2 81541 München E-Mail: naab@dji.de langmeyer@dji.de