Psychologie in Erziehung und Unterricht
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0342-183X
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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Hot Topic: Professionelles und institutionelles Lernen sichtbar machen: Chancen für Transferforschung im Startchancen-Programm
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Susanne Prediger
Lernziele und Lernfortschritte prozessbezogen sichtbar zu machen, ist der empirisch nachweislich wirksame Kern diagnosegeleiteter Förderung für fachliches Lernen von Kindern und Jugendlichen. Im Startchancen-Programm wird er unterstützt durch lernprozessbegleitende Checks und Fördermaterialien zu Basiskompetenzen für Lehrkräfte und Lernende. Die digitale Erfassung der Checks ermöglicht zugleich auch Forschenden, aus vielen Schulen gleichzeitig typische Verläufe, Gelingensbedingungen und Wirkungen der fachlichen Lernprozesse empirisch zu identifizieren. Datengestützte Unterrichtsentwicklung umfasst darüber hinaus zwei weitere Ebenen: das professionelle Lernen von Lehrkräften und das institutionelle Lernen von Schulen. Der Kurzbeitrag skizziert, wie im Startchancen-Programm beides sichtbar gemacht wird und welche Prozess-Einsichten dadurch für Transferforschung über professionelle und institutionelle Lernprozesse ermöglicht werden.
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Psychologie in Erziehung und Unterricht, 2026, 73, 279 -283 DOI 10.2378/ peu2026.art20d © Ernst Reinhardt Verlag Dieser Beitrag steht open access online unter https: / / dx.doi.org/ 10.2378/ peu2026.art20d n Hot Topic Professionelles und institutionelles Lernen sichtbar machen: Chancen für Transferforschung im Startchancen-Programm Susanne Prediger Deutsches Zentrum für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM) am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) und Technische Universität Dortmund Zusammenfassung: Lernziele und Lernfortschritte prozessbezogen sichtbar zu machen, ist der empirisch nachweislich wirksame Kern diagnosegeleiteter Förderung für fachliches Lernen von Kindern und Jugendlichen. Im Startchancen-Programm wird er unterstützt durch lernprozessbegleitende Checks und Fördermaterialien zu Basiskompetenzen für Lehrkräfte und Lernende. Die digitale Erfassung der Checks ermöglicht zugleich auch Forschenden, aus vielen Schulen gleichzeitig typische Verläufe, Gelingensbedingungen und Wirkungen der fachlichen Lernprozesse empirisch zu identifizieren. Datengestützte Unterrichtsentwicklung umfasst darüber hinaus zwei weitere Ebenen: das professionelle Lernen von Lehrkräften und das institutionelle Lernen von Schulen. Der Kurzbeitrag skizziert, wie im Startchancen-Programm beides sichtbar gemacht wird und welche Prozess-Einsichten dadurch für Transferforschung über professionelle und institutionelle Lernprozesse ermöglicht werden. Schlüsselbegriffe: Lernen sichtbar machen, fachliches, professionelles und institutionelles Lernen, datengestützte Unterrichtsentwicklung, Basiskompetenzen Making professional and institutional learning visible: Opportunities for transfer research in the program Startchancen Summary: Making implementation research goals and learning progress visible in process-oriented manners was empirically shown to be key for the assessment-informed promotion of subjectspecific learning of students. In the Startchancen program, making learning of basic competences visible is supported by formative assessment checks and tightly connected curriculum materials. The digital administration of online-checks also enables researchers to empirically identify typical learning pathways, conditions for success and effects of subject-specific learning processes across many schools simultaneously. Data-driven teaching development also encompasses two further levels: the professional learning of teachers and the institutional learning of schools. This short paper outlines how both are made visible in the Startchancen program and what process insights this enables for transfer research on professional and institutional implementation processes. Keywords: Visible learning, subject-matter learning, professional and institutional learning. datainformed teaching development, basic competences Wie können Unterrichtsansätze der diagnosegeleiteten Förderung (Wiliam, 2007) auf die Professionalisierung von Lehrkräften übertragen werden? Welche Chancen eröffnet eine solche Übertragung für die Transferforschung zu typischen Verläufen, Gelingensbedingungen und Wirkungen über professionelle und institutionelle Lernprozesse als Transferprozesse? Diesen Fragen geht der Kurzbeitrag nach. Zunächst wird der Ansatz kurz im zugrunde liegenden Verständnis von Transfer und Transferforschung (erster Abschnitt) und im Forschungskontext des Startchancen-Programms verortet (zweiter Abschnitt). Danach wird er in Bezug auf die Unterrichtsebene (dritter Abschnitt) und Fortbildungsebene (vierter Abschnitt) skizziert und werden Chancen für Transferforschung aufgezeigt. 280 Susanne Prediger 1. Zugrunde liegendes Verständnis von Transfer und Transferforschung Transfer wird bidirektional verstanden als „zielgruppenspezifische Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse [und Innovationen], … an die Kultur und Handlungsweisen der verschiedenen Zielgruppen anschlussfähig, an ihren Bedarf angepasst und …[im] gegenseitigen Austausch“ (Graupner, Hucho, Röllig & Brandt, 2016, S. 1). Im Deutschen Zentrum für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM) wird Transfer befördert durch systemisch eingebundene Professionalisierungs- und Unterrichtsentwicklungsprojekte, in denen Materialien für Unterricht und Fortbildung bereitgestellt, mehrere Akteursgruppen professionalisiert und ihre systemischen Bedingungen weiterentwickelt werden (Rösken- Winter, Stahnke, Prediger & Gasteiger, 2021). Transferforschung zielt auf die qualitative und quantitative Untersuchung typischer Verläufe, Gelingensbedingungen und Wirkungen von bidirektionalen Transferprozessen (Century & Cassata, 2016; Cobb, Jackson & Dunlap Sharpe, 2017; Penuel & Fishman, 2012). Dazu werden im DZLM Ansätze und Forschungsformate, die auf Unterrichtsebene gut etabliert sind, auf weitere Ebenen (wie die Professionalisierungsebene von Lehrkräften oder die von Multiplizierenden) übertragen und der größeren Komplexität des hochskalierten Transfers angepasst (Rösken-Winter et al., 2021). 2. Forschungskontext des Startchancen-Programms Startchancen ist ein zehnjähriges Bund-Länder- Programm (2024 - 2034), in dem 4000 Schulen in sozial herausfordernden Lagen dabei unterstützt werden sollen, ihren Unterricht und ihre Schulkultur weiterzuentwickeln. Auf individueller Ebene steht das Ziel, dass mehr sozioökonomisch benachteiligte Kinder und Jugendliche die Mindeststandards in überfachlichen, sprachlichen und mathematischen Kompetenzen erreichen. Auf institutioneller Ebene soll dazu datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung angestoßen werden, auf systemischer Ebene die Weiterentwicklung des Unterstützungssystems und der Bildungsadministration (Bund-Länder-Vereinbarung, 2024). Die wissenschaftliche Begleitung des Transfers zu mathematischen Basis- und Kernkompetenzen erfolgt durch das Kompetenzzentrum am DZLM: Mit den Landeskoordinierenden wurden Bedarfe identifiziert und Transferstrategien verabredet. Forschungsbasiert werden Diagnose- und Fördermaterialien, weitere Instrumente zur datengestützten Unterrichtsentwicklung sowie Modulangebote für Fachnetzwerke für Mathematiklehrkräfte entwickelt. Multiplizierende der Länder werden für die Netzwerkleitung qualifiziert. 3. Fachliches Lernen sichtbar machen: Diagnosegeleitete Förderung von mathematischen Basiskompetenzen als erster Transfergegenstand Allgemein werden für diagnosegeleitete Förderung nicht nur Lernergebnisse summativ erhoben (z. B. in Klassenarbeiten oder bundesweiten Vergleichsarbeiten wie VERA), sondern Lernstände formativ, d. h. lernprozessbegleitend, erfasst, um Entscheidungen über Fördermaßnahmen und das interaktionale Fine-Tuning zu fundieren (Wiliam, 2007). Durch kurze, curriculumnahe lernprozessbegleitende Vor- und Nachchecks, die über fachdidaktisch fundiert designte Lernprogressionen miteinander verkoppelt sind, werden Lernstände und Lernfortschritte von Lernenden tiefgehend sichtbar gemacht, sodass Lehrkräfte lernendenorientiert mit den Lernständen weiterarbeiten können. Fallstudien zeigen, dass bei Lehrkräften durch fundierte lernprozessbegleitende Diagnosen fachdidaktisch tiefgehende Auseinandersetzung mit den jeweiligen Lernzielen entlang der Lernprogression angeregt, der Blick auf das Denken von Lernenden intensiviert und treffsicheres diagnosegeleitetes Unterrichtshandeln gestärkt werden kann (Stacey, Steinle, Price & Gvozdenko, 2018). Zudem betont Hattie, dass Lehrkräfte durch Einsicht in Lernfortschritte auch Selbstwirksamkeit erfahren können: Professionelles und institutionelles Lernen sichtbar machen 281 “The ‘visible’ aspect refers first to making student learning visible to teachers, ensuring clear identification of the attributes that make a visible difference to student learning, and all in the school visibly knowing the impact that they have on the learning in the school (of the student, teacher, and school leaders).” (Hattie, 2012, S. 1) Für Startchancen genutzt wird u. a. das (empirisch nachweislich lernwirksame) Mathe-sicherkönnen-Diagnose- und Förderkonzept, in dem Auswertungen der Checks unmittelbar mit Fördermaterial verknüpft werden (Prediger, Rösike & Wischgoll, 2025). Lehrkräfte berichten, dass sie nach ein bis zwei Jahren Arbeit mit den schriftlichen Checks einen diagnostischen Blick auf relevante Inhaltsaspekte gewinnen, der ihnen diagnostische Einsichten auch in mündlicher Arbeit mit Kindern ermöglicht. In Vorbereitung auf das Startchancen-Programm wurden die Checks digitalisiert, sodass Lehrkräfte bei der Auswertung digital unterstützt werden (Hankeln, Kroehne, Voss, Groß & Prediger, 2025). Die Ergänzung von Nach- Checks dient auch dem Sichtbarmachen von Lernfortschritten, was Kompetenzerleben für Lernende und Selbstwirksamkeitserfahrungen von Lehrkräften ermöglicht. Die aufgebaute digitale Infrastruktur des Mathe-sicher-können-Online-Checks auf der Plattform Alea.Schule dient nicht nur dem Transfer selbst, sondern auch der Transferforschung: Sie ermöglicht Forschenden, ressourcen- und zeitsparend Einblicke in typische Lernstände und Lernverläufe von Lernenden zu erhalten, aus denen sich - bei Verknüpfung mit Daten aus den Fachnetzwerken und Fortbildungen - weitere Gelingensbedingungen für den Unterricht und die Professionalisierung ableiten lassen. Zum Beispiel zeigen sich in einigen Bausteinen unmittelbar erhebliche Lernfortschritte, in anderen Bausteinen signalisieren die geringeren Fortschritte Weiterentwicklungsbedarfe für das Fördermaterial und die zugehörige Fortbildung. 4. Professionelles und institutionelles Lernen sichtbar machen Zur Begleitung von datengestützten Unterrichtsentwicklungsprozessen (Schildkamp, Karbautzki & Vanhoof, 2014; Prediger & Karst, 2026) sind zwei weitere Ebenen relevant: Professionelles Lernen von Lehrkräften zielt auf fachdidaktisches Wissen, Orientierungen und Praktiken. Mit dem Mathe-sicher-können-Fortbildungskonzept können z. B. Praktiken des Identifizierens, Diagnostizierens und Förderns von Basiskompetenzen empirisch nachweislich weiterentwickelt werden (Prediger, Dröse, Stahnke & Ademmer, 2023). Institutionelles Lernen bezieht sich auf Schulen als lernende Institutionen, die ihre Schulorganisation und fachbezogene Kooperationskultur weiterentwickeln (Cobb, Jackson & Dunlap Sharpe, 2017). Im DZLM wurde der Ansatz der lernprozessbegleitenden Diagnosen daher von der Unterrichtsauf die Fortbildungsebene übertragen (Prediger, Dohrmann, Kortenkamp, Lehmann & Rösken-Winter, 2026): Professionelles Lernen wird prozessbezogen sichtbar gemacht, indem Daten zu spezifischen fachdidaktischen Wissenselementen, simulierten Praktiken und Orientierungen von Lehrkräften fortbildungsintegriert erhoben und in-themoment an die Multiplizierenden ausgespielt werden. Professionelle Lernfortschritte (d. h. Änderungen in Wissen, Praktiken und Orientierungen) werden für Lehrkräfte und Multiplizierende durch zweite parallele Erhebungen sichtbar gemacht, ebenso Reflexionsergebnisse. Durchgeführt werden die lernprozessbegleitenden Diagnosen in einer neu aufgebauten digitalen Infrastruktur eines ländergemeinsamen Lernmanagementsystems. Die lernprozessbegleitenden Diagnosen dienen dem teilnehmendenorientierten Transfer, indem Multiplizierende mit erfassten Perspektiven von Lehrkräften teilnehmendenorientiert weiterarbeiten können. Zugleich dienen sie wiederum der Transferforschung: Sie ermöglichen Forschenden, ressourcen- 282 Susanne Prediger und zeitsparend Einblicke in typische Lernstände und Lernverläufe von Lehrkräften zu erhalten, aus denen sich - bei Verknüpfung mit Daten aus den Lernenden-Erhebungen und Praxiserprobungen - weitere Gelingensbedingungen für Professionalisierung ableiten lassen. Auch die Adaptionsprozesse von Multiplizierenden (z. B. Welche Aktivitäten wurden in einem Netzwerk übersprungen? In welchem Netzwerk wurden Praxiserprobungen besonders intensiv dokumentiert? ) sind so für die Analyse der Transferprozess-Verläufe erfassbar. Auch institutionelles Lernen soll in Zukunft aus den lernprozessbegleitenden Daten aus Unterricht und Fortbildung sichtbar gemacht werden: An welcher Schule engagieren sich wie viele Lehrkräfte in welcher Regelmäßigkeit in den Fortbildungen? Wie werden kollegiale Verabredungen zur Nutzung des Online-Checks eingehalten, welche Lernfortschritte zeigen sich bei Kindern und Lehrkräften je nach Kooperationsbedingungen? Gerade für die Einführung von Prozessen kollegialer datengestützter Unterrichtsentwicklung ist gut belegt, dass sie keinesfalls reibungslos verlaufen, sondern von gezielter Unterstützung profitieren (Schildkamp, Karbautzki & Vanhoof, 2014). Diese Unterstützung soll durch Datenauswertung im Hinblick auf institutionelles Lernen in Zukunft verbessert werden. Insgesamt kann die Übertragung des Ansatzes lernprozessbegleitender Diagnosen (vom fachlichen Lernen auf professionelles und institutionelles Lernen) auch für diese Bereiche schnellere Feedbackschleifen und teilnehmendenorientierte Weiterarbeit ermöglichen. Gleichzeitig bieten sie Forschenden tiefergehende Einblicke in Verläufe und Gelingensbedingungen der Prozesse statt nur Outcomes. Diese Potenziale gilt es, in dem Zehnjahresprogramm im Sinne der Bidirektionalität auszuloten, um nicht nur Angebote und Prozesse nachzusteuern, sondern auch neue fokussierte Forschungsfragen und Entwicklungsdesiderata in zunehmendem Detailliertheitsgrad zu generieren. Förderhinweis Das Startchancen-Kompetenzzentrum Mathematik am DZLM wird vom Bildungsministerium (BMBFSFJ- Förder-Kz. 01PL2401C/ G) gefördert. Ich danke dem erweiterten Leitungsteam des Chancenverbunds für die gute Kooperation. Literatur Bund-Länder-Vereinbarung (2024). Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Umsetzung des Startchancen- Programms. Berlin. https: / / www.bmftr.bund.de/ Shared Docs/ Downloads/ DE/ 2024/ blv-startchancen.html Century, J. & Cassata, A. (2016). Implementation research. Review of Research in Education, 40 (1), 169 - 215. https: / / doi.org/ 10.3102/ 0091732X16665332 Cobb, P., Jackson, K. & Dunlap Sharpe, C. (2017). Conducting design studies to investigate and support mathematics students' and teachers' learning. In J. Cai (Hrsg.), Compendium for Research in Mathematics Education (S. 208 - 233). NCTM. Graupner, J., Hucho, C., Röllig, K. & Brandt, M. (2016). Wissenstransfer in der Leibniz-Gemeinschaft. Online unter https: / / www.leibniz-gemeinschaft.de/ fileadmin/ user_upload/ downloads/ Organisation/ Arbeitskreise/ Arbeitskreis_Leibniz_Wissenstransfer.pdf Hankeln, C., Kroehne, U., Voss, L., Groß, S. & Prediger, S. (2025). Developing digital formative assessment for deep conceptual learning goals. Educational Technology Research and Development, 73 (4), 1953 - 1973. https: / / doi.org/ 10.1007/ s11423-025-10486-x Hattie, J. A. C. (2012). Visible learning for teachers. Routledge. Penuel, W. R. & Fishman, B. J. (2012). Large-scale science education intervention research we can use. Journal of Research in Science Teaching, 49 (3), 281 - 304. https: / / doi. org/ 10.1002/ tea.21001 Prediger, S. & Karst, K. (2026, online first). Datengestützte Unterrichtsentwicklung erfordert fachdidaktische Fokussierung und systematische Unterstützung. Die Deutsche Schule, 118, 1 - 13. https: / / www.waxmann. com/ artikelART106718 Prediger, S., Dohrmann, C., Kortenkamp, U., Lehmann, M. & Rösken-Winter, B. (2026, in Druck). Datengestützte Qualitätsentwicklung in Transferprojekten. In K. Scheiter et al. (Hrsg.), Perspektiven auf Transfer in einer Kultur der Digitalität (Arbeitstitel). Prediger, S., Dröse, J., Stahnke, R. & Ademmer, C. (2023). Teacher expertise for fostering at-risk students’ understanding of basic concepts: Conceptual model and evidence for growth. Journal of Mathematics Teacher Education, 26 (4), 481 - 508. https: / / doi.org/ 10.1007/ s10857-022-09538-3 Prediger, S., Rösike, K.-A. & Wischgoll, A. (2025). Beyond basic skills: An effective foundation intervention for low-achieving fifth graders’ understanding of basic concepts. Studies in Educational Evaluation, 85: 101452, 1 - 17. https: / / doi.org/ 10.1016/ j.stueduc.2025.101452 Rösken-Winter, B., Stahnke, R., Prediger, S. & Gasteiger, H. (2021). Towards a research base for implementation strategies addressing mathematics teachers and facilitators. ZDM - Mathematics Education, 53 (5), 1007 - 1019. https: / / doi.org/ 10.1007/ s11858-021-01220-x Schildkamp, K., Karbautzki, L. & Vanhoof, J. (2014). Exploring data use practices around Europe. Studies in Educational Evaluation, 42 (3), 15 - 24. https: / / doi. org/ 10.1016/ j.stueduc.2013.10.007 Professionelles und institutionelles Lernen sichtbar machen 283 Stacey, K., Steinle, V., Price, B. & Gvozdenko, E. (2018). Specific mathematics assessments that reveal thinking. In T. Leuders, K. Philipp & J. Leuders (Hrsg.), Diagnostic Competence of Mathematics Teachers (S. 241 - 261). Springer. Wiliam, D. (2007). Keeping learning on track. In F. K. Lester (Hrsg.), Second Handbook of Research on Mathematics Teaching and Learning (S. 1053 - 1098). Information Age. Prof. Dr. Susanne Prediger Deutsches Zentrum für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM) am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) und Technische Universität Dortmund Vogelpothsweg 87 44227 Dortmund Liebe Abonnentinnen und Abonnenten, wir haben eine erfreuliche Nachricht für unsere privaten Direktkunden: Der Bezugspreis der Zeitschrift Psychologie in Erziehung und Unterricht (PEU) bleibt auch im kommenden Jahr weiterhin bei € 90,-. Nicht-Private/ Institutionen zahlen ab 2027 für das Jahres-Einzelabonnement € 220,-, jeweils zuzüglich Versandkosten. Wenn Universitäten mit bisherigem Einzelabo auf eine Campuslizenz aufstocken wollen, bitten wir um Nachricht an vertrieb@reinhardt-verlag.de. Als besonderen Service bieten wir eine kostenlose Online-Recherche in den Volltexten aller Fachbeiträge der Psychologie in Erziehung und Unterricht (PEU) an, die seit Heft 4/ 2004 erschienen sind. 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