unsere jugend
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0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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2007
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„Sozialräumlich deuten“ - Sichtweisen auf jugendliche Straßenszenen
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2007
Marcus Hußmann
Seit langem ist bekannt, dass die Jugendhilfe mit ihren Maßnahmen, Methoden, Kooperationsbezügen und Verweisungsritualen häufig negativ auf jugendliche "Straßenkarrieren" einwirkt. Die dortigen Fallprozesse sind erheblich von professionellen Handlungslogiken geprägt. Die Handlungen, Positionierungen und Interaktionen zwischen Professionellen und Jugendlichen als einen "sozialen Raum" zu deuten, eröffnet Perspektiven für das sozialpädagogische Fallverstehen.
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Einleitung Seit dem Erscheinen des Buches „Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ vor knapp 30 Jahren wurden zahlreiche empirische Untersuchungen aus verschiedenen Fachrichtungen zum Phänomen „Jugendliche in Straßenszenen“ durchgeführt. Die Eigenschaften von „Straßenszenen“ beschreibt Hansbauer (2004, 1) wie folgt: „Ein zentrales Merkmal dieser ‚Straßenszenen‘ ist ihre Offenheit für andere Szenen. Typischerweise kumulieren daher in diesen Szenen verschiedene Gefährdungsrisiken: diese resultieren aus der nachhaltigen Verweigerung gegenüber gesellschaftlich etablierten Sozialisationsinstanzen (Schule, Berufsausbildung, Jugendhilfe), der Nähe zu devianten Subkulturen und Milieus (Prostitution, Drogenhandel, Hehlerbanden usw.) sowie aus szenetypischen Erlebnispraxen, die ein erhebliches Selbstgefährdungspotenzial bergen (S-Bahn-Surfen, Auto-Crashing, Alkohol- und Drogenabusus usw.).“ Eine allgemein anerkannte Begriffsbestimmung dieses Phänomens existiert bis heute jedoch nicht. Die Bezeichnungen „Straßenkinder“, „Bahnhofskinder“, „besonders Schwierige“, „Jugendliche in besonderen Problemlagen“, „Jugendliche mit Straßenkarrieren“, „wohnungslose Minderjährige“ oder „sozioökonomisch benachteiligte Jugendliche“ markieren nur einige der Versuche von ForscherInnen, diese Fallgruppe zu kennzeichnen (zu den Studien und den Ergebnissen des Forschungsstandes vgl. Hußmann 2007). In den 1990er Jahren wird vereinzelt darauf hingewiesen, dass auch Erwachsene ein Bestandteil des Phänomens seien und der Fokus nicht nur auf die Heranwachsenden, sondern gleichfalls auf professiolebensraum straße uj 10 (2007) 409 Unsere Jugend, 59. Jg., S. 409 - 414 (2007) © Ernst Reinhardt Verlag München Basel „Sozialräumlich deuten“ - Sichtweisen auf jugendliche Straßenszenen Marcus Hußmann Seit langem ist bekannt, dass die Jugendhilfe mit ihren Maßnahmen, Methoden, Kooperationsbezügen und Verweisungsritualen häufig negativ auf jugendliche „Straßenkarrieren“ einwirkt. Die dortigen Fallprozesse sind erheblich von professionellen Handlungslogiken geprägt. Die Handlungen, Positionierungen und Interaktionen zwischen Professionellen und Jugendlichen als einen „sozialen Raum“ zu deuten, eröffnet Perspektiven für das sozialpädagogische Fallverstehen. Marcus Hußmann Jg. 1970; Dipl.-Sozialpädagoge, Doktorand am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Dissertation zum Thema Fallprozesse Sozialer Arbeit nelle Handlungslogiken gerichtet werden sollte (vgl. Allert 1993; Lembeck 1995). Abgesehen von zahlreichen Forderungen, die Arbeitsweisen und Institutionen von Jugendhilfe und Schule zu verändern, wurden die hier angedeuteten Sichtweisen, welche die Positionierungen und Handlungen von Jugendlichen mit denen von involvierten Erwachsenen in eine Beziehung zueinander setzen, weder im Wissenschaftsdiskurs zum Phänomen „Jugendliche in Straßenszenen“ noch in der praxisorientierten Debatte um „Sozialraumorientierung“ hinreichend berücksichtigt. Ich werde diese Sichtweisen im Folgenden als „relationale Perspektiven“ bezeichnen, wie sie im Wissenschaftsdiskurs Sozialer Arbeit über Sozialräume seit einigen Jahren thematisiert werden. In diesem Beitrag möchte ich mich nach einer Reflexion von Forschungsergebnissen zum Phänomen „jugendliche Straßenszenen“ an relationale und damit an sozialräumliche Perspektiven sozialpädagogischer Kasuistik (Fallverstehen/ Fallanalyse) annähern und sie in Abgrenzung zur territorialen Bestimmung des vorherrschenden Praxisdiskurses diskutieren. 1 Probleme der Fallwahrnehmung: die Flucht zur Szene als Merkmal defizitärer Lebensbewältigung oder als Ausdruck von Widerstandsfähigkeit? Trotz der heterogenen und teils wenig übereinstimmenden Begriffsbestimmungen über „Jugendliche in der Szene“ kommen die ForscherInnen der verschiedenen Studien übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass diese Heranwachsenden in kumulierenden Mangellagen sozialisiert sind. Die Forschungsergebnisse dokumentieren nicht nur aktuell bestehende und handlungsbestimmende Mangellagen, sondern weisen zudem (früh-)kindliche Traumatisierungen und Verelendungserfahrungen nach. „Leben ist in diesen Fällen existentieller Überlebenskampf und ständige Angstabwehr“, schreibt Köttgen (1998, 17f). Die Hinwendung zur „Szene“ gilt als eine Flucht vor (massiver) familialer Gewalt und Ablehnung, vor Deprivation sowie vor Desintegrationsprozessen durch Schule und Jugendhilfe. Für die Jugendhilfe werden vor allem Mängel beim Fallverstehen konstatiert (u. a. von Allert 1993; Lembeck 1995; Bodenmüller/ Piepel 2003; Möbius 2005). Durch die Flucht verstärken sich in der Regel die benannten Ausgrenzungsprozesse mit der drohenden Gefahr einer dauerhaften Marginalisierung (vgl. Bodenmüller/ Piepel 2003). Haben die Jugendlichen ihren Lebensmittelpunkt in die Straßenszene verlegt, kennzeichnen Selbstgefährdung und Fremdausbeutung ihren Alltag, z. B. durch Prostitution, Gewalt und Drogenkonsum. Im Horizont dieser Perspektiven erscheinen „Jugendliche in der Szene“ primär in einem defizitären Licht - einerseits. Ihre Fluchten gelten andererseits als Überlebensstrategie und als die vorübergehend günstigere Alternative, um einen Ausweg aus einer für sie nicht mehr erträglichen Situation zu schaffen, in der andere Alternativen nicht verfügbar scheinen. Auf ihre belastende Lebensumwelt wirken die Jugendlichen auf ihre Weise aktiv, regulierend und konstruierend ein: Dies sind Merkmale einer psychischen Widerstandsfähigkeit, wie sie die Resilienzforschung (vgl. Opp/ Fingerle/ Freytag 1999) beschreibt. Eine Sichtweise, welche hauptsächlich die Defizite der Heranwachsenden fokussiert, würde ihrer Situation insofern nicht gerecht werden. 410 uj 10 (2007) lebensraum straße 1 An dieser Stelle danke ich Birgit Herz und Timm Kunstreich für konstruktive Anregungen. Vor diesem Hintergrund mögen kasuistische Aktivitäten, welche die kumulierenden Mangellagen im Zusammenhang mit Resilienzfaktoren interpretieren, zwar zu prekären Verstehensprozessen führen. Jedoch wären für die Entwicklung einer pädagogischen Handlung beide Komponenten zu berücksichtigen. Doch auch eine Kasuistik, die sich lediglich auf die Lebenslage, das Verhalten, die Biografie und auf die Ressourcen konzentriert, schließt u. a. den Kontext und das Interesse derjenigen Person aus, die sich verstehend und deutend auf das zu klärende Phänomen richtet. Versuche, jene Jugendlichen als Zielgruppe für pädagogisches Handeln zu definieren, etwa als „Straßenkinder“ oder als „schwierige Fälle“, isolieren sie von ihren sozialen Netzwerken, von ihren Ressourcen und Lebenswelten. Diese Definitionsversuche geben hingegen Auskunft über die institutionelle Eingebundenheit, die Anliegen und die Deutungsmuster derjenigen, die jugendliche Zielgruppen zu beschreiben versuchen. Hier erscheint das Fallverstehen bzw. die Fall(re)konstruktion des Phänomens als eine Dialektik zweier Perspektiven, die ich in Anlehnung an Klatetzki als „Modelle von und für Wirklichkeit“ bezeichnen möchte. Er schreibt (1994, 44): „Ein Modell lässt sich ganz allgemein als eine Weise verstehen, die Realität zu betrachten und gemäß dieser Sichtweise zu handeln. Ein Modell ist ein Deutungssystem oder, wie ich synonym sagen möchte: ein Deutungsmuster, mit dem soziale Ereignisse interpretiert werden, und das benutzt wird, um sich gegenüber sozialen Ereignissen zu verhalten. Ein Modell hat demnach eine zweifache Qualität: Es ist zugleich ein Deutungssystem der Wirklichkeit und ein Deutungssystem für die Wirklichkeit.“ Mit der Definition eines Phänomens obliegt Professionellen die Deutungsmacht, Wirklichkeit zu konstruieren. Ihre „Modelle von und für Wirklichkeit“ werden nicht nur in ihren pädagogischen Interventionen, sondern auch auf die kollektiven Deutungsmuster der Fachöffentlichkeit wirksam. Ihnen obliegt dabei jedoch nicht in gleicher Weise die Deutungsmacht über jene „Modelle von und für Wirklichkeit“, die von den Jugendlichen ausgehen. Dies lebensraum straße uj 10 (2007) 411 Quelle: privat mag das Beispiel veranschaulichen, dass sich Jugendliche mit Kontakten zu Straßen- und Bahnhofsszenen der bundesdeutschen Metropolen niemals selbst als „Auto-Crasher“, „Straßenkinder“ oder gar als „schwierige Fälle“ bezeichnet haben. Inwieweit eine Übereinkunft von Deutungsmustern oder, um es mit Rätz-Heinisch (2005, 16) auszudrücken, ein „dialogisches Passungsverhältnis“ zwischen den Wirklichkeitskonstruktionen von Professionellen und Jugendlichen gelingt, scheint eine Frage der Qualität von Relationierungsprozessen (vgl. Gildemeister 1995; Kunstreich 2005) zu sein. Eine relationale Perspektive auf das Phänomen Mit der Figur der „dialogischen Passung“ nähert man sich einer Sichtweise, die Professionelle einbezieht. Wenn mit Lembeck (1995) davon auszugehen ist, dass Erwachsene selbst Bestandteil des Phänomens „Straßenkinder“ sind, hat dies Konsequenzen für „Modelle von und für Wirklichkeit“. Jene Jugendlichen sind eine Gruppierung unter vielen, die das Feld der „Szene“ gemeinsam mit anderen AkteurInnen erzeugen - und dazu zählen auch Professionelle der Hilfesysteme. Oder anders ausgedrückt: „Jugendliche in der Szene“ positionieren sich in aktiver Verknüpfung mit anderen Menschen in Relation zu anderen Platzierungen und konstituieren somit einen „sozialen Raum“ (vgl. Löw/ Sturm 2005, 44). Diese relationale Systematisierung des Terminus technicus aus der Raumsoziologie nach Löw und Sturm unterscheidet sich von der bundesweit geführten Sozialraumdebatte (ausführlich Möbius 2005), in der ein territoriales Verständnis praktiziert wird, in dem das Territorium als zu verwaltender oder besetzender Raum begriffen wird (vgl. Langhanky/ Frieß/ Hußmann/ Kunstreich 2004, 50) und eine neue sozialadministrative Funktionalität generieren soll (vgl. Kessl/ Maurer 2005, 116). Die relationale Auffassung hingegen beinhaltet, dass „Menschen nicht nur Dinge (also nicht nur die materiale Welt), sondern auch (selbst aktiv in das Geschehen eingreifende) andere Menschen oder Menschengruppen verknüpfen. … Räume sind, da sie im Handeln entstehen und auf Konstruktionsleistungen basieren, stets sozial“ (Löw/ Sturm 2005, 44). Die miteinander verknüpften sozialen Güter und Menschen bilden einen Raum (vgl. ebd.). Welche Perspektiven ergeben sich daraus für das Phänomen „Jugendliche in der Szene“? Zunächst stellt sich eine Reihe von Fragen (vgl. Langhanky/ Frieß/ Hußmann/ Kunstreich 2004, 48f). Dies sind nicht nur Fragen nach dem „Wie“ der Beobachterperspektive, sondern auch Fragen nach dem „Wie“ der Positionierung der Handelnden im sozialen Raum, an dessen Entstehung und an dessen Relationierung PädagogInnen und deren Institutionen mitwirken. An pädagogische Institutionen, die an dem Phänomen „Jugendliche in der Szene“ beteiligt sind, stellen sich zudem die Fragen nach dem „Wie“ der eigenen Positionierung im sozialen Raum, nach Praktiken der Kommunikation, der Kooperation, der Güterverteilung und der Koordination. Eine Kasuistik, die sich sozialräumlich ausrichtet, würde gleichsam die Perspektiven, die Netzwerke und die Interessen von Professionellen und AdressatInnen thematisieren - Letztere wären in den Deutungsprozess mit einzubeziehen. Aus dieser Sichtweise erhält das professionelle Wissen eine bemerkenswerte Relevanz, wenn man die Praxisentwicklung der szenenahen Institutionen seit den 1990er 412 uj 10 (2007) lebensraum straße Jahren betrachtet. Niedrigschwellige Anlauf- oder Notschlafstellen für Jugendliche sind nicht zuletzt deshalb entstanden, weil PraktikerInnen und ForscherInnen ihren spezifischen Blick für die Anstrengungen in der Lebensführung oder auch Lebensbewältigung (Kessl/ Maurer 2005, 120) der Jugendlichen als Expertenwissen in den Politisierungsprozess der pädagogischen Kontexte einbrachten. Ihr Bemühen, die Hilfelandschaft zu modifizieren und vermehrt auf die Situationen und Bedürfnisse der Jugendlichen abzustimmen, war auf lokaler Ebene wirklichkeitsverändernd. Eingebunden in die Hegemonie sozialstaatlicher Wohlfahrt haben Fachkräfte Einfluss auf die öffentlichen Diskurse und Fachdebatten - oder, um es mit den Worten von Kessl und Maurer (ebd.) auszudrücken: Sie verfügen über eine „Thematisierungsmacht“. Pädagogische Fachkräfte erscheinen dann als AkteurInnen in sozialen Räumen, die sie mitpositionieren und ein Stück weit gestalten können, deren Grenzen für ihre AdressatInnen jedoch kaum zu überwinden sind. Dementsprechend wäre die Entwicklung einer Methodik der Grenzbearbeitung auf unterschiedlichen Ebenen zu verfolgen. Und die Relevanz für die sozialpädagogische Kasuistik? Ein Fall in der Sozialen Arbeit stellt sich als eine Reduktion sozialer Wirklichkeit dar und spiegelt eine soziale Situation nicht einfach wider. So gesehen markiert ein Fall einen bestimmten Ausschnitt sozialer Wirklichkeit, der durch die Einwirkung Sozialer Arbeit einen neuen sozialen Handlungszusammenhang bildet. Die Fallkonstruktion ist stets eine Relationierung von verschiedenen (Handlungs-)Kontexten, an denen Soziale Arbeit maßgeblich beteiligt ist (vgl. Gildemeister 1995; Kunstreich 2005). Fall und Fallverstehen bzw. Fallkonstruktion und Fallrekonstruktion können kaum unabhängig voneinander betrachtet werden. Deshalb wäre die Dialektik zwischen der sozialen Situation der Zielgruppe und dem eigenen Anteil der professionellen Akteure und Institutionen im Fall, z. B. die Wirkmächte des institutionellen Kontextes, die Umsetzung des (sozialstaatlichen) Auftrages und des Fachwissens in professionelles Handeln, zu berücksichtigen. Entsprechend schreibt Ader (2006, 229) in ihrer Studie über Wahrnehmungen, Deutungen und Interventionen in der Jugendhilfe: „In der Praxis konstituiert sich der Fall in einem Dreieck von Biographie, institutionellem Kontext und professionellem Handeln.“ Ich meine, dass relationale Sichtweisen oder anders ausgedrückt ein „sozialräumliches Deuten“ Anregungen für die Methodenentwicklung der sozialpädagogischen Kasuistik und für ein sozialräumliches Handeln in der Praxis geben können. Ein pädagogisches Fallverstehen, aus dem ein professionelles Handeln entstehen soll, wäre unter dieser Perspektive ebenso ein Aushandlungsprozess (Merchel 2003) oder, um es mit Mannschatz (2003, 116) auszudrücken, eine „Vereinbarung aller Beteiligten auf eine gemeinsame Aufgabe und ihre Einbindung in die darauf gerichtete Aktivität“. Literatur Ader, S., 2006: Was leitet den Blick? Wahrnehmung, Deutung und Intervention in der Jugendhilfe. Weinheim/ München Allert, T., 1993: Autocrashing. Eine Fallstudie zur jugendlichen Selbst- und Fremdgefährdung. In: neue praxis, 23. Jg., H. 5, S. 393 - 414 Bodenmüller, M./ Piepel, G., 2003: Streetwork und Überlebenshilfen. Entwicklungsprozesse von Jugendlichen aus Straßenszenen. Weinheim/ Berlin/ Basel F., C., 1978: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Hamburg lebensraum straße uj 10 (2007) 413 Gildemeister, R., 1995: Kunstlehren des Fallverstehens als Grundlage der Professionalisierung sozialer Arbeit. In: Langhanky, M. (Hrsg.): Verständigungsprozesse Sozialer Arbeit. Beiträge zur Theorie- und Methodendiskussion. Hamburg, S. 26 - 37 Hansbauer, P., 2004: „Straßenkinder“: Problematik und Handlungsauftrag. Fachtagung am 6. Dezember 2004 in Zürich zum Thema: „Straßenkinder“. www.paed.unizh.ch/ psp/ download/ Vortrag-Hansbauer.pdf, 18. 7. 06, 14 Seiten Hußmann, M., 2007: „Jugendliche in der Szene“ - Eine Annäherung an Untersuchungsergebnisse aus rund 30 Jahren Forschung und der Versuch einer sozialräumlichen Sichtweise. In: Herz, B. (Hrsg.): Lern-„Brücken“ für Jugendliche in Straßenszenen. Münster/ New York/ München/ Berlin (in Vorbereitung) Kessl, F./ Reutlinger, C./ Maurer, S./ Frey, O. (Hrsg.), 2005: Handbuch Sozialraum. Wiesbaden Kessl, F./ Maurer, S., 2005: Soziale Arbeit. In: Kessl, F. u. a. (Hrsg.): Handbuch Sozialraum. Wiesbaden, S. 111 - 128 Klatetzki, T., 1994: Die Variation von Modellen - Reflexives Handeln in Jugendhilfestationen. In: Klatetzki, T. (Hrsg.): Flexible Erziehungshilfen. Münster, S. 42 - 52 Köttgen, C., 1998: Seelische Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen als Folge von Armut und Ausgrenzung. In: Köttgen, C. (Hrsg.): Wenn alle Stricke reißen. Kinder und Jugendliche zwischen Erziehung, Therapie und Strafe. Bonn, S. 12 - 24 Kunstreich, T., 2005: „Dialogische Sozialwissenschaft“. Versuch, eine „generative Methodik“ in der Sozialen Arbeit handlungstheoretisch zu begründen. In: Braun, W./ Nauerth, M. (Hrsg.): Lust an der Erkenntnis. Zum Gebrauchswert soziologischen Denkens für die Praxis Sozialer Arbeit. Bielefeld, S. 49 - 66 Langhanky, M./ Frieß, C./ Hußmann, M./ Kunstreich, T., 2004: Erfolgreich sozial-räumlich Handeln. Die Evaluation der Hamburger Kinder- und Familienhilfezentren. Bielefeld Lembeck, H.-J., 1995: Vom Umgang Erwachsener mit dem Phänomen Straßenkinder. In: Forum Erziehungshilfen, 1. Jg., H. 5, S. 205 - 206 Löw, M./ Sturm, G., 2005: Raumsoziologie. In: Kessl, F. u. a. (Hrsg.): Handbuch Sozialraum. Wiesbaden, S. 31 - 48 Mannschatz, E., 2003: Gemeinsame Aufgabenbewältigung als Medium sozialpädagogischer Tätigkeit. Denkanstöße für die Wiedergewinnung des Pädagogischen aus der Makarenko- Rezeption. Berlin Merchel, J., 2003: „Diagnose“ im Hilfeplanverfahren: Anforderungen und Problemstellungen. In: neue praxis, 33. Jg., H. 6, S. 527 - 542 Möbius, T., 2005: Handlungskonzepte der Sozialarbeit mit Jugendlichen in besonderen Problemlagen - Ambulante Intensive Begleitung (AIB): Die Implementierung eines innovativen Handlungskonzeptes in die deutsche Jugendhilfe. Berlin Opp, G./ Fingerle, M./ Freytag, A., 1999 (Hrsg.): Was Kinder stärkt - Erziehung zwischen Risiko und Resilienz. München Rätz-Heinisch, R., 2005: Gelingende Jugendhilfe bei „aussichtslosen Fällen“! Würzburg Der Autor Marcus Hußmann Hohenzollernring 87 22763 Hamburg Marcus.Hussmann@gmx.de 414 uj 10 (2007) lebensraum straße
