eJournals unsere jugend59/7+8

unsere jugend
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0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
4_059_2007_7+8/4_059_2007_7+8.pdf71
2007
597+8

Editorial „Kindeswohl und Kindesschutz“

71
2007
Sabine Behn
Gabriele Bindel-Kögel
Liebe Leserinnen und Leser, mit diesem Heft wollen wir die Themen „Kindeswohl und Kindesschutz“ unter verschiedenen Aspekten beleuchten, Denkanstöße geben, den Blick jedoch nicht auf (sicherlichnotwendige) Maßnahmenwie transparente Verfahrenswege, Prüfung von Indikatorenlisten oder Frühwarnsysteme verengen. Den umfangreichen, auf detaillierter Aktenrecherche basierten Beitrag von Hans-Christoph Hoppensack haben wir in dieser Länge bewusst stehenlassen,weil dadurchviele Faktorenzutage treten, wie etwa das Aneinander-vorbei-Agieren von Verantwortlichen und die intransparenten Verfahrenswege. Der kritischeArtikel von RolandMerten beschäftigt sich mit der Prüfung der persönlichen Eignung der Fachkräfte nach §72a SGB VIII. Eine engagierte Sicherung des Kindeswohls schließt die Gefährdung junger Menschen zwar nicht grundsätzlich aus, kann aber Eskalationen frühzeitig entgegenwirken. Die Sicherung des Kindeswohls beginnt mit der Entlastung und Einbindung von Eltern und Familien durch alltagsnahe Bildungs-, Beratungs- und Freizeitangebote. Dies wird in den Beiträgen von Korinna Bächer und Michael Böwer deutlich. Passend zum Schwerpunkt des Heftes thematisieren Hans-Peter Heekerens und Maria Ohling einige „frag-würdige“ Indikatoren zur Beurteilung des Wohlergehens von Kindern. Wie immer sind wir für Anregungen und Kritik offen und wünschen einen schönen und erlebnisreichen Sommer. Ihre Sabine Behn und Gabriele Bindel-Kögel
4_059_2007_7+8_0001
uj 7+8 (2007) 289 Sabine Behn Gabriele Bindel-Kögel editorial Liebe Leserinnen und Leser, mit diesem Heft wollen wir die Themen „Kindeswohl und Kindesschutz“ unter verschiedenen Aspekten beleuchten, Denkanstöße geben, den Blick jedoch nicht auf (sicherlich notwendige) Maßnahmen wie transparente Verfahrenswege, Prüfung von Indikatorenlisten oder Frühwarnsysteme verengen. Den umfangreichen, auf detaillierter Aktenrecherche basierten Beitrag von Hans-Christoph Hoppensack haben wir in dieser Länge bewusst stehen lassen, weil dadurch viele Faktoren zutage treten, wie etwa das Aneinander-vorbei-Agieren von Verantwortlichen und die intransparenten Verfahrenswege. Der kritische Artikel von Roland Merten beschäftigt sich mit der Prüfung der persönlichen Eignung der Fachkräfte nach §72a SGB VIII. Eine engagierte Sicherung des Kindeswohls schließt die Gefährdung junger Menschen zwar nicht grundsätzlich aus, kann aber Eskalationen frühzeitig entgegenwirken. Die Sicherung des Kindeswohls beginnt mit der Entlastung und Einbindung von Eltern und Familien durch alltagsnahe Bildungs-, Beratungs- und Freizeitangebote. Dies wird in den Beiträgen von Korinna Bächer und Michael Böwer deutlich. Passend zum Schwerpunkt des Heftes thematisieren Hans-Peter Heekerens und Maria Ohling einige „frag-würdige“ Indikatoren zur Beurteilung des Wohlergehens von Kindern. Wie immer sind wir für Anregungen und Kritik offen und wünschen einen schönen und erlebnisreichen Sommer. Ihre Sabine Behn und Gabriele Bindel-Kögel