eJournals unsere jugend62/7+8

unsere jugend
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0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
4_062_2010_7+8/4_062_2010_7+8.pdf71
2010
627+8

Editorial

71
2010
Sabine Behn
Gabriele Bindel-Kögel
Liebe Leserinnen und Leser, ambulante Erziehungshilfen wie Erziehungsberatung oder Sozialpädagogische Familienhilfe sind klassische familienunterstützende Leistungen, die mit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes eingeführt und seither kontinuierlich ausgebaut wurden. Anja Frindt gibt Ihnen einleitend einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen der ambulanten Hilfen. Deren Qualität bemisst sich nicht nur an der individuellen „Passgenauigkeit“ und einem flexiblen Umgang mit verschiedenen Bedarfslagen der Familien, sondern auch an der Kunst, die Betroffenen zu motivieren, Hilfeprozesse aktiv mit- und auszugestalten. Viele Träger der Kinder- und Jugendhilfe haben inzwischen ein entsprechendes Methodenrepertoire entwickelt, das auf Partizipation, Clearing und Empowerment setzt. Beispiele dafür werden in diesem Heft vorgestellt: Thomas Möbius und Willy Klawe erläutern die Ambulante Intensive Begleitung als Ansatz ressourcenorientierter Aktivierung von Netzwerken außerhalb des Kinder- und Jugendhilfesystems, Randi Speer und Siegfried Gröninger stellen ein Spektrum ambulanter Kriseninterventionshilfen zur Stabilisierung familiärer Situationen vor, um außerfamiliäre Unterbringung von Kindern zu vermeiden.
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uj 7 + 8 (2010) 289 Sabine Behn Gabriele Bindel-Kögel editorial Liebe Leserinnen und Leser, ambulante Erziehungshilfen wie Erziehungsberatung oder Sozialpädagogische Familienhilfe sind klassische familienunterstützende Leistungen, die mit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes eingeführt und seither kontinuierlich ausgebaut wurden. Anja Frindt gibt Ihnen einleitend einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen der ambulanten Hilfen. Deren Qualität bemisst sich nicht nur an der individuellen „Passgenauigkeit“ und einem flexiblen Umgang mit verschiedenen Bedarfslagen der Familien, sondern auch an der Kunst, die Betroffenen zu motivieren, Hilfeprozesse aktiv mit- und auszugestalten. Viele Träger der Kinder- und Jugendhilfe haben inzwischen ein entsprechendes Methodenrepertoire entwickelt, das auf Partizipation, Clearing und Empowerment setzt. Beispiele dafür werden in diesem Heft vorgestellt: Thomas Möbius und Willy Klawe erläutern die Ambulante Intensive Begleitung als Ansatz ressourcenorientierter Aktivierung von Netzwerken außerhalb des Kinder- und Jugendhilfesystems, Randi Speer und Siegfried Gröninger stellen ein Spektrum ambulanter Kriseninterventionshilfen zur Stabilisierung familiärer Situationen vor, um außerfamiliäre Unterbringung von Kindern zu vermeiden. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und einen schönen Sommer Ihre Sabine Behn und Gabriele Bindel-Kögel