eJournals unsere jugend63/1

unsere jugend
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0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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2011
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Editorial

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2011
Sabine Behn
Gabriele Bindel-Kögel
Liebe Leserinnen und Leser, Freiheitsentzug im Rahmen der Kinder und Jugendhilfe ist spätestens seit Einführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes ein Dauerbrenner der Fachdiskussion. Waren die Positionen zu Beginn der 90er noch äußerst konträr, findet in den letzten Jahren eine Entwicklung in Richtung Differenzierung, teils sogar Annäherung statt, die nicht zuletzt aus der Vielgestaltigkeit der Praxis und aus Ergebnissen empirischer Wirkungsforschung erwächst, bei der auch die Betroffenen zu Wort kommen. Inzwischen ist klar: Der Begriff „Geschlossene Unterbringung“ ist kein Konzept, sondern ein solches Vorhaben bedarf der konzeptionellen Gestaltung und sorgfältigen Begründung. Einigkeit besteht auch darin, dass Grundrechte der Kinder und Jugendlichen in jedem Fall zu wahren sind. Das Thema wird auf den folgenden Seiten von erfahrenen PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen beleuchtet: Jörg-Achim Schröder, Mathias Schwabe, Hanna Permien, Michael Macsenaere und Otto Schittler beteiligen sich an der Diskussion und bringen ein ganzes Spektrum an gewichtigen Argumenten und Erkenntnissen ein. Wir möchten mit diesem Heft zur Vertiefung der Diskussion beitragen, wünschen unseren Leserinnen und Lesern natürlich ein erfolgreiches Jahr 2011 und hoffen, dass Ihnen das neue Layout der uj gefällt. Ihre Sabine Behn und Gabriele Bindel-Kögel
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1 uj 1 | 2011 Editorial Liebe Leserinnen und Leser, Freiheitsentszug im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe ist spätestens seit Einführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes ein Dauerbrenner der Fachdiskussion. Waren die Positionen zu Beginn der 90er noch äußerst konträr, findet in den letzten Jahren eine Entwicklung in Richtung Differenzierung, teils sogar Annäherung statt, die nicht zuletzt aus der Vielgestaltigkeit der Praxis und aus Ergebnissen empirischer Wirkungsforschung erwächst, bei der auch die Betroffenen zu Wort kommen. Inzwischen ist klar: Der Begriff „Geschlossene Unterbringung“ ist kein Konzept, sondern ein solches Vorhaben bedarf der konzeptionellen Gestaltung und sorgfältigen Begründung. Einigkeit besteht auch darin, dass Grundrechte der Kinder und Jugendlichen in jedem Fall zu wahren sind. Das Thema wird auf den folgenden Seiten von erfahrenen PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen beleuchtet: Jörg-Achim Schröder, Mathias Schwabe, Hanna Permien, Michael Macsenaere und Otto Schittler beteiligen sich an der Diskussion und bringen ein ganzes Spektrum an gewichtigen Argumenten und Erkenntnissen ein. Wir möchten mit diesem Heft zur Vertiefung der Diskussion beitragen, wünschen unseren Leserinnen und Lesern natürlich ein erfolgreiches Jahr 2011 und hoffen, dass Ihnen das neue Layout der uj gefällt. Ihre Sabine Behn und Gabriele Bindel-Kögel Gabriele Bindel-Kögel und Sabine Behn