unsere jugend
4
0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/uj2011.art27d
4_063_2011_6/4_063_2011_6.pdf61
2011
636
Von Pokémon und Tibia zu YouTube und Facebook
61
2011
Ralf Müller
Weil Kinder und Jugendliche sich heute in "medialen Welten und Netzen" bewegen und eine "Mediensozialisation" durchlaufen (vgl. Baacke u. a. 1997, 31), wurde 1999 das Internetcafé der Evangelischen Jugend Gelsenkirchen- Rotthausen konzipiert, ausgestattet und eröffnet. Damit wurde dem Aspekt der "Medienkindheit und Medienjugend" (Baacke u. a. 1997, 42) Rechnung getragen.
4_063_2011_6_0003
251 unsere jugend, 63. Jg., S. 251 - 257 (2011) DOI 10.2378/ uj2011.art27d © Ernst Reinhardt Verlag München Basel von Ralf Müller Jg. 1956; M. A., Sozial- und Diplom-Pädagoge, Leiter des Jugendzentrums der Offenen Tür der Evangelischen Jugend Gelsenkirchen-Rotthausen Von Pokémon und Tibia zu YouTube und Facebook Das Internetcafé der Evangelischen Jugend Gelsenkirchen-Rotthausen Weil Kinder und Jugendliche sich heute in „medialen Welten und Netzen“ bewegen und eine „Mediensozialisation“ durchlaufen (vgl. Baacke u. a. 1997, 31), wurde 1999 das Internetcafé der Evangelischen Jugend Gelsenkirchen-Rotthausen konzipiert, ausgestattet und eröffnet. Damit wurde dem Aspekt der „Medienkindheit und Medienjugend“ (Baacke u. a. 1997, 42) Rechnung getragen. Das Internetcafé befindet sich im Kinder- und Jugendzentrum der Offenen Tür der Evangelischen Jugend Rotthausen, welches von zwei hauptamtlichen pädagogischen Fachkräften geleitet wird. Diese begleiten im Rahmen ihrer Arbeitszeit ca. 5 Stunden pro Woche die Medienarbeit. Hinzu kommen zwei Honorarkräfte aus der Haupt- und Grundschulbetreuung, die 5 Stunden pro Woche Kurse für Schulkinder anbieten, eine Honorarkraft, die einen Computerferienkurs für Kinder anbietet, sowie drei Ehrenamtliche, die sich von Fall zu Fall um die Rechner und das Internetcafé kümmern. Die Honorar- und ehrenamtlichen Kräfte haben sich in der Schule oder im Studium mit Informatik beschäftigt oder sind pädagogisch geschult. Geschichte und Entwicklung Die Finanzierung des laufenden Betriebs wurde ab 1999 bei damals sehr hohen Onlinekosten zunächst vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen, später dann bei nunmehr niedrigen Onlinekosten vom Jugendamt Gelsenkirchen. Dies bezieht sich ausschließlich auf die Onlinegebühren und die Ausstattung des Internetcafés. Personal- und Gebäudekosten werden aus Zuschüssen von Stadt und Land für Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie aus Kirchensteuermitteln bestritten. Eine Gruppe von Ehrenamtlichen beschaffte Rechnerspenden, richtete die Rechner ein und vernetzte sie. Recht bald wurde die Anzahl der Rechner von 6 auf 11 erhöht, und es kamen Drucker und Scanner hinzu. Es folgte eine professionelle Verkabelung, dann wurden 19-Zoll- Bildschirme aufgestellt, heute sind es 19-Zoll- Flachbildschirme. Mit finanzieller Unterstützung des Jugendamtes wurden regelmäßig neue Rechner angeschafft, um technisch auf aktuellem Stand zu sein. 252 uj 6 | 2011 Aufwachsen mit Internet Rund um das Herzstück des Computerraums wurden Videokameras, Fotoapparate, Kartenlesegeräte, Speichersticks und zwei Trickboxen zur Herstellung von Trickfilmen angeschafft, sodass heute ein Medienpool für zahlreiche Anwendungen und Tätigkeiten rund um den Computer zur Verfügung steht. Die Nutzung geht bis zur Produktion von Videoclips und Powerpoint-Präsentationen für Jugendgottesdienste. Es ist also mittlerweile ein ganzes „Medienensemble“ (Baacke 1999 a, 8) vorhanden. Tulodziecki (2007, 9) kritisiert zu Recht die häufig einseitige Fokussierung der Medienpädagogik auf Computer und Internet und die damit verbundene konzeptionelle Verengung. Andererseits weist er auf die häufig medienvermittelte Weltaneignung hin. Dieser haben wir versucht, Rechnung zu tragen, ohne allein der Computerarbeit zu huldigen. Die NutzerInnen Zunächst wurde das Internetcafé von JugendheimbesucherInnen genutzt, die sich überwiegend für virtuelle Welten wie z. B. Tibia oder für kinder- und jugendkulturelle Phantasiewesen wie die Pokémon interessierten. Hier zeigte sich die „Durchdringung der (kindlichen und jugendlichen) Lebenswelt mit Elementen des Virtuellen“ (Fritz 1997, 27). Neben virtuellen Welten wurden auch viele CDs mit Spielen für Kinder und Jugendliche gekauft. Von Anfang an standen auch Messengerprogramme wie ICQ und die eigene Mailadresse sowie Chatsysteme im Vordergrund der Arbeit mit den Jugendlichen. Diese kommunikationsorientierten Angebote werden auch heute noch genutzt, jedoch sind sie gegenüber dem Mobiltelefon und seiner Bedeutung eindeutig in den Hintergrund getreten. Mittlerweile spielen Musik- und Filmportale wie YouTube sowie soziale Netzwerke wie SchülerVZ und Facebook für die NutzerInnen des Internetcafés eine wichtige Rolle. Seit der Eröffnung im Jahr 1999 gibt es eine Kooperation mit der Hauptschule vor Ort, deren SchülerInnen der Klassen 5 und 6 im Kinder- und Jugendzentrum betreut werden. Seit 2003 findet auch eine Betreuung der Ganztagsgrundschulkinder des Offenen Ganz- 253 uj 6 | 2011 Aufwachsen mit Internet tags unserer Partnergrundschule statt, die ihre Zeit an zwei Tagen der Woche und in den Ferien komplett im Jugendzentrum verbringen. Diese Zielgruppen nutzen regelmäßig das Internetcafé, wo sie zunächst einen Internetführerschein, das sogenannte E-Pferdchen, erwerben und dann sowohl unterrichtsorientiert als auch frei das Internet nutzen können. Darüber hinaus hat das Café spezielle Kurse für Fortgeschrittene wie z. B. die Erstellung von Trickboxx-Filmen oder Fotobearbeitung im Angebot. In Zusammenarbeit mit LokalrundfunkexpertInnen wurden sogar ein Hörspiel und eine Rundfunksendung produziert. Die rege Nutzung der Angebote und die Erstellung zahlreicher Produkte macht die Veränderung kinder- und jugendkultureller Ausdrucksformen in medialer Hinsicht deutlich (vgl. Zacharias 1999, 41f ). Zielvorstellungen und deren praktische Umsetzung Das Internetcafé der Evangelischen Jugend Rotthausen trägt dem Leben von Kindern und Jugendlichen in Medienwelten Rechnung. Baacke (1999 a, 6f ) spricht davon, dass Medien „Bestandteil biographischer Normalitätsstandards“ seien. Durch die Integration des Angebotes in den Alltag der jungen BesucherInnen können folgende Ziele umgesetzt werden: Information und Bildung Kinder und Jugendliche haben hier die Möglichkeit der Informationsrecherche, z. B. für schulische Belange, wobei bereits in den Anfängen des Internetcafés der Deutsche Bildungsserver eine wichtige Rolle spielte. Hypertextuelles Lernen, die Konstruktion und Vernetzung von Wissen mithilfe von Links und deren gedankliche und bildungsmäßige Aufbereitung und Verarbeitung stehen dabei im Vordergrund. Dabei sollte den Kindern und Jugendlichen die notwendige Hilfestellung gegeben werden. Vom Grundsatz her sollen sie lernen, wie man lernt. „Die Kunst des Lehrens hat wenig mit der Übertragung von Wissen zu tun, ihr grundlegendes Ziel muß darin bestehen, die Kunst des Lernens auszubilden“ (Glasersfeld 1997, 309). In konstruktivistischer und lebensweltorientierter Weise sollen Kinder ihren eigenen Zugang zum Lernen, zum Unterrichtsgegenstand finden, indem eine Öffnung hinsichtlich ihrer persönlichen Erfahrungs- und Denkwelt erfolgt (vgl. Brügelmann 2005, 35). Technischer Umgang und Medienkunde Kinder und Jugendliche haben im Internetcafé die Möglichkeit, den technischen Umgang mit dem Medium Computer und weiteren um diesen herum gruppierten Medien (Videokamera, Fotoapparat, Scanner, Drucker) zu erlernen. Medienkunde im Sinne von Baacke (vgl. Baacke 1998, 3) bedeutet hier die Fähigkeit, in konstruktivistischer Weise die Medien zu beherrschen, d. h. selbst organisiert und eigenmotiviert das Lernen zu steuern. Beispiele hierfür sind die Fähigkeiten, eine Idee multimedial umzusetzen, einen Videofilm zu drehen, zu schneiden, ihn auf den Rechner hochzuladen, ihn in eine Internetseite einzubinden, Fotos zu machen, sie hochzuladen, sie zu bearbeiten, sie zu einer selbst kreierten Fotostory oder zu einer Powerpoint-Präsentation weiterzuverarbeiten. Dazu gehört auch die Kompetenz, Informationen und Dateien aus dem Netz herunterzuladen, sie auf dem Rechner in einem selbst angelegten Ordner zu speichern, sie wiederfinden und bearbeiten zu können. 254 uj 6 | 2011 Aufwachsen mit Internet Internetlinks für NutzerInnen Deutscher Bildungsserver: www.bildungsserver.de E-Pferdchen: www.partner-fuer-schule.nrw.de/ e-pferdchen Tödliche Liebe. Eine Photostory der Evangelischen Jugend Rotthausen: www.ev-jugend-rotthausen.de/ liebe.pps Das Grusellabyrinth. Ein Trickboxx-Film der Evangelischen Jugend Rotthausen: www.ev-jugend-rotthausen.de/ grusel.wmv Kommunikation Das Internet ermöglicht die Kontaktaufnahme zwischen Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen. Die Teilnahme an „Newsgroups“ und die Einrichtung von elektronischen Briefkästen gibt Gelegenheit, mit Menschen und Organisationen (in aller Welt) Kontakte zu pflegen und interkulturelles Lernen zu fördern. Es kommt darauf an, die Kommunikationschancen des Mediums Internet wahrnehmen und nutzen zu lernen. Die Fähigkeit, in kommunikativer Weise mit dem Netz umgehen zu können, wird mittlerweile als grundlegende Kulturtechnik angesehen. Nach Baacke (1998, 1) setzt eine solche kommunikative Kompetenz Nachdenken und Verstehen voraus. Die Bewegung in internetgestützten kommunikativen Netzwerken erfordert keine lebensweltlich erzeugte Nähe (vgl. Baacke u. a. 1997, 40), es sei denn, man will so weit gehen, das Netz als eine Art Lebenswelt zu definieren. Baacke geht hingegen von einer Abschwächung des lebensweltlichen Milieus zugunsten einer Medienkommunikation aus, die querstrukturell zu sozialen Instanzen gepflegt wird (vgl. Baacke 1997, 19). Ein konsequentes Resultat dieser Medienkommunikation ist die Hinwendung zu sozialen Netzwerken, die auch hier zu beobachten ist (vgl. Baacke 1997, 22). Kommunikation findet mittlerweile in Chatsystemen, in virtuellen Welten, per Email, über Messengerprogramme, in thematisch ausgerichteten Foren und immer stärker auch über soziale Netzwerke statt. Für die Kommunikation von Kindern und Jugendlichen hat mittlerweile das Mobiltelefon eine mindestens ebenso große - wenn nicht größere - Bedeutung gewonnen wie das Internet (vgl. Feibel 2009, 104ff ), wobei es inzwischen angesichts der Verbreitung des Iphones fließende Übergänge gibt. Fachliche Kooperation und Transaktion Gemeinsam mit anderen Gruppen und Institutionen sollen im Internetcafé Projekte und gemeinsame Aktivitäten gefördert werden. Der flächendeckende Anschluss der Jugendeinrichtungen der Region hat dafür gesorgt, dass ein Netzwerk auf der Ebene von Haupt- und Ehrenamtlichen mit Internetpräsenzen, Foren und Mailinglisten entstanden ist, das den Austausch von Informationen und Materialien und die Kooperation bei Veranstaltungen enorm erleichtert. Über medienpädagogische Aspekte hinaus ist die fachliche Kommunikation erheblich vereinfacht worden. Fachliche und individuelle Präsentation Durch die Präsentation der Evangelischen Jugend und ihrer Angebote im Netz werden diese beworben. Zugleich können Informationen bei uns angefordert, Prospekte heruntergeladen und Anmeldungen online vorgenommen werden. So ist die Evangelische Jugend im Netz präsent und ansprechbar, über Mailinglisten und per E-Mail. Darüber hinaus präsentieren sich auch die Kinder und Jugendlichen, z. B. auf eigenen Internetseiten, auf YouTube, MySpace, in Diskussionsforen, mit Fotostories, Videofilmen und Powerpoint-Präsentationen. Das dafür notwendige Handwerkszeug wird ihnen vermittelt oder sie eignen es sich selbst an. 255 uj 6 | 2011 Aufwachsen mit Internet Spielerischer Umgang mit dem Medium Um Kindern und Jugendlichen die Welt der Computerspiele zu öffnen, wurden für das Internetcafé schon früh Spiele-CDs angeschafft, die von Zeit zu Zeit in Computerkursen vorgestellt werden und ansonsten zum Spielen ausgeliehen werden können. Auch Bildungs- Software (Emil und Pauline, Addy u. a.) wurde angeschafft und kommt im Zuge der Schulkooperationen zum Einsatz. Edutainment (zusammengesetzt aus education und entertainment) als spielerisches Lernen ist hierbei das Ziel (vgl. Feibel 1997, 34). Zacharias (1999) spricht von der pädagogischen Hoffnung der „Bereitstellung digitaler Spiel- und Lernwelten“. So wurde eine Linkliste mit Spieleseiten und weiteren Links für Kinder angelegt, worauf sie stets zurückgreifen können. Beliebt sind Mal- und Bastelseiten. Der spielerische Umgang mit dem Medium motiviert die Kinder und sorgt für Begeisterung. Die mediale Spieleentwicklung hat sich inzwischen in Richtung Spielkonsolen verlagert (vgl. Feibel 2009, 57). Auch darauf hat unsere Jugendeinrichtung reagiert und eine WII-Konsole angeschafft. Wie das kindliche Spiel allgemein sollen auch Computerspiele Kreativität, Phantasie, Konzentration und Ausdauer fördern (vgl. Feibel 2009, 51ff ). Feibel weist auf die mit Computerspielen verbundenen Herausforderungen wie Aktion und Reaktion, Interaktivität, Reaktionsschnelle und Geschicklichkeit hin. Das breite Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten und Kompetenzen macht deutlich: Computerspiele sind in der Tat eine Sozialisationsinstanz (vgl. Fromme 1997, 299). Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche Als das Internetcafé eröffnet wurde, gab es zunächst einen großen Ansturm von Kindern und Jugendlichen, die zu Hause nicht die Möglichkeit hatten, das Internet zu nutzen. Insofern wurde im Hinblick auf die den NutzerInnen zur Verfügung stehenden geringen Finanzmittel 256 uj 6 | 2011 Aufwachsen mit Internet Chancengleichheit durch kostengünstige oder kostenlose Nutzung hergestellt. Heute spielt dieser Aspekt nur noch in Einzelfällen eine Rolle, weil die Internetzugänge preisgünstig sind. Die angeleitete Mediennutzung ist allerdings nach wie vor gerade für Kinder und Jugendliche aus eher bildungsfernen Schichten sehr wichtig. Sie brauchen diese Anleitung, um sich die erforderliche Medienkompetenz aneignen zu können. In der Gemeinschaft mit anderen - auch am Rechner - kann darüber hinaus einer vom anderen lernen. Fazit und Ausblick Aufgrund unserer Erfahrungen im Internetcafé kann man davon sprechen, dass sich eine Kinder- und Jugendkultur von „Medienfreaks“ herausgebildet hat, und ebenso auch davon, dass moderne Kommunikationsmedien zu einem wichtigen Bestandteil kindlicher und jugendlicher Lebenswelten im Allgemeinen geworden sind. Es findet Kommunikation im Netz und es findet Kommunikation der NutzerInnen untereinander statt. Zum Teil ist eine querstrukturelle Medienkommunikation abseits wohnortnaher Kommunikation entstanden: Es gibt gleichgerichtete (Gemeinschafts-)Interessen verschiedener kultureller Gruppen von InternetnutzerInnen (z. B. Spiele, Musik, Sport, Online-Kommunikation). Im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sollte es Ziel sein, Medien handlungsorientiert im Sinne der individuellen Interessen und Erwartungen der Kinder und Jugendlichen von ihnen selbst nutzen zu lassen (vgl. Baacke 1997, 46ff ). So entsteht eine Wechselbeziehung zwischen Kommunikation und Handeln. Kinder und Jugendliche werden zu Aktiven im Kommunikationsprozess, bei denen sich im Idealfall Alltags- und Medienkommunikation in ihrer Persönlichkeit verbindet, sodass sie sich zugleich in alltäglichen und medialen (Lebens-)Welten bewegen (vgl. Baacke 1997, 55ff ). Gerade wenn mehr und mehr das Zusammenwirken von Jugendeinrichtungen und Schulen im Medienbereich und damit der Bildungsaspekt im Vordergrund stehen werden, muss die Handlungsorientierung im Sinne konstruktivistischer Lerntheorien eine immer wichtigere Rolle spielen. „Freiräume für das Spielen“ (Fromme 1999, 307) in der Kinder- und Jugendarbeit muss es - unabhängig von schulischen Bildungsplänen - auch weiterhin beim Spielen am Computer geben. Und es gelten nach wie vor die wegweisenden Dimensionen der Medienkompetenz nach Baacke (1999 b), die mündige und kundige, gestaltende und kritische MediennutzerInnen vor Augen haben. Ralf Müller Evangelische Jugend Rotthausen Schonnebecker Straße 25 45884 Gelsenkirchen evjugend.rotthausen@web.de 257 uj 6 | 2011 Aufwachsen mit Internet Literatur Baacke, D., 1997: Medienpädagogik. Tübingen Baacke, D., 1998: Zum Konzept und zur Operationalisierung von Medienkompetenz. www.uni-bielefeld. de/ paedagogik/ agn/ ag9/ Texte/ MKompetenz1.htm, 12.3.2011, ohne Seitenzahl Baacke, D., 1999 a: Im Datennetz. Medienkompetenz (nicht nur) für Kinder und Jugendliche als pädagogische Herausforderung. In: Baacke, D./ Lauffer, J./ Thomsen, M. (Hrsg.): Ins Netz gegangen. Internet und Multimedia in der außerschulischen Pädagogik. Bielefeld, S. 14 - 28 Baacke, D., 1999 b: Medienkompetenz als zentrales Operationsfeld von Projekten. In: Baacke, D. u. a. (Hrsg.): Handbuch Medien: Medienkompetenz. Modelle und Projekte. Bonn, S. 31 - 35 Baacke, D./ Ferchhoff, W./ Vollbrecht, R., 1997: Kinder und Jugendliche in medialen Welten und Netzen. Prozesse der Mediensozialisation. In: Fritz, J./ Fehr, W. (Hrsg.): Handbuch Medien: Computerspiele. Bonn, S. 31 - 57 Brügelmann, H., 2005: Schule verstehen und gestalten. Perspektiven der Forschung auf Probleme von Erziehung und Unterricht. Lengwil Brügelmann, H., 2005: Schule verstehen und gestalten. Perspektiven der Forschung auf Probleme von Erziehung und Unterricht. Kommentare zum Buch unter www.agprim.uni-siegen.de/ schuleverstehen/ , 12. 3. 2011, ohne Seitenzahl Döring, N., 1999: Sozialpsychologie des Internet. Die Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. Göttingen Feibel, T., 1997: Multimedia für Kids: Spielen und Lernen am Computer. Was Eltern und Pädagogen wissen müssen. Reinbek bei Hamburg Feibel, T. , 2009: Kindheit 2.0. So können Eltern Medienkompetenz vermitteln. Berlin Fritz, J., 1997: Lebenswelt und Wirklichkeit. In: Fritz, J./ Fehr, W. (Hrsg.): Handbuch Medien: Computerspiele. Bonn, S. 13 - 30 Fromme, J., 1997: Pädagogische Reflexionen über die Computerspielekultur der Heranwachsenden. In: Fritz, J./ Fehr, W. (Hrsg.): Handbuch Medien: Computerspiele. Bonn, S. 299 - 308 Glasersfeld, E. von, 1997: Radikaler Konstruktivismus. Ideen, Ergebnisse, Probleme. Frankfurt am Main Tulodziecki, G., 2007: Zum Stellenwert der Medienpädagogik in der Bildungspolitik - Konzepte der Bundesländer: Nordrhein-Westfalen. www.uni-paderborn. de/ fileadmin/ kw/ institute/ Erziehungswissenschaft/ mepaed/ downloads/ tulodziecki/ Stuttgart.pdf, 12. 3. 2011, 12 Seiten Zacharias, W., 1999: Lebenswelten, Kulturen, Medien. Vernetzung in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. In: Baacke, D./ Lauffer, J./ Thomsen, M. (Hrsg.): Ins Netz gegangen. Internet und Multimedia in der außerschulischen Pädagogik. Bielefeld, S. 29 - 44
