unsere jugend
4
0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/uj2018.art40d
4_070_2018_6/4_070_2018_6.pdf61
2018
706
Kita digital
61
2018
Eva Reichert-Garschhammer
Digitale Bildung von Anfang an und lebenslang sowie digitale Transformation des Bildungssystems sind bildungspolitisch die strategischen Leitziele, nach denen Bildung in der digitalen Welt zu gestalten ist. Kita digital steht für diese Strategieziele im Bildungssystem Kita, in dem bereits erstaunlich viele Initiativen im Gange sind (Reichert-Garschhammer 2016, 2017 a, 2017 b).
4_070_2018_6_0004
251 unsere jugend, 70. Jg., S. 251 - 259 (2018) DOI 10.2378/ uj2018.art40d © Ernst Reinhardt Verlag München Basel von Eva Reichert- Garschhammer Jg. 1961; Juristin, stellv. Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) München Kita digital Chancen und Grenzen der Digitalisierung im frühen Bildungssystem Digitale Bildung von Anfang an und lebenslang sowie digitale Transformation des Bildungssystems sind bildungspolitisch die strategischen Leitziele, nach denen Bildung in der digitalen Welt zu gestalten ist. Kita digital steht für diese Strategieziele im Bildungssystem Kita, in dem bereits erstaunlich viele Initiativen im Gange sind (Reichert-Garschhammer 2016, 2017 a, 2017 b). Aufwachsen in einer digitalen Welt Kinder wachsen heute in eine digitalisierte, sich rasch verändernde Welt hinein und machen von Geburt an erste Erfahrungen mit ihr in ihrer Familie. Digitale Alltagsdurchdringung, Phänomene und Revolution: Die Digitalisierung ist ein unaufhaltsamer globaler Prozess seit Aufkommen und Verbreitung von Computer und Internet und bezeichnet die immer rasanter werdende technologische Entwicklung und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Wandel. Sie durchdringt unseren Lebensalltag und alle Gesellschaftsbereiche und bringt kontinuierlich neue Phänomene hervor (z. B. mobiles Internet, soziale Medien, Internet der Dinge, Roboter, künstliche Intelligenz). Wie wir uns informieren, kommunizieren, lernen und arbeiten, hat sich in den letzten 25 Jahren tiefgreifend verändert. Diese digitale Revolution, die mit der Buchdruckerfindung und industriellen Revolution verglichen wird, bringt viele neue Chancen, aber auch neue Risiken, Anforderungen und Fragen (z. B. Umgang mit Komplexität, Big Data, Mensch und Maschine). Um die digitalen Chancen für alle nutzbar zu machen und Sicherheit vor neuen Risiken zu gewährleisten, braucht es eine digitale Transformation, eine bewusste Gestaltung dieses Veränderungsprozesses mit allen Beteiligten. Verjüngung der Medien- und Internetnutzung: Familien-Haushalte mit jungen Kindern sind mit digitalen Medien bestens ausgestattet (mpfs 2015). Kinder erkennen schon sehr früh, welche Bedeutung Smartphone und Tablet für ihre Eltern und Geschwister im Alltag haben, und wollen diese auch selbst erfahren. Die intuitiv bedienbare Oberfläche mobiler Medien macht es ihnen leicht, die digitale Welt zu erobern und immer früher auch schon im Netz unterwegs zu sein (DIVSI 2015). Der digitale Medienmarkt für Kinder ab zwei Jahren wächst rasant (z. B. Apps, Filme auf YouTube) und auf dem Spielzeugmarkt ist Digitalisierung auf dem Vormarsch (z. B. internetfähige Puppen, Autos, Roboter). 252 uj 6 | 2018 Kita digital Bildung und Medienkompetenz im digitalen Wandel: Die Digitalisierung wirkt sich auf das Bildungswesen von der frühen bis zur Weiter- und Familienbildung in hohem Maße aus. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit ihr und ihr Einfluss auf pädagogische Arbeitsweisen sind für den Bildungsauftrag wesentlich. Bund und Länder haben daher 2016 bildungspolitische Strategien vorgelegt, die Perspektiven für Deutschland aufzeigen (KMK 2016; BMBF 2016): Junge und erwachsene Menschen sind zu befähigen, sich in einer digitalen Welt zurechtzufinden. Der kompetente d. h. kreative, sichere, kritischreflektierte und verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien ist neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine vierte Kulturtechnik und für eine gleichberechtigte Gesellschaftsteilhabe unverzichtbar geworden. Der in der KMK-Strategie 2016 enthaltene Rahmen „Kompetenzen in der digitalen Welt“ entwickelt bisherige Medienkompetenz-Modelle weiter. Die digitale Transformation betrifft im Bildungssystem alle Handlungsfelder und Beteiligte. Kinderrecht auf Begleitung durch die digitale Welt Der kompetente Umgang mit digitalen Medien ist ein Lernprozess, bei dem Kinder aufmerksame und kompetente Begleitung brauchen. Dies ist eine gemeinsame Aufgabe von Familie und Kita, die für sie neuartig ist, bei der sie selbst viel Information und Unterstützung benötigen und auch einfordern (Wagner u. a. 2015). Gemeinsame Herausforderung von Familie und Kita: Die Auseinandersetzung mit den Kindern beginnt, sobald sie von sich aus Erwartungen an Medien richten, sie als Botschaftenvermittler und Aktionsfelder und nicht mehr nur als bloße Reizquelle wahrnehmen. Dies ist Voraussetzung für eine Stärkung ihrer Medienkompetenz, die in Familie und Kita nun einsetzt und mit zunehmendem Alter kontinuierlich komplexer wird (Theunert/ Demmler 2007). Mit Blick auf die entwicklungspsychologischen Grundlagen zur Medienaneignung beginnt die Begleitung spätestens ab dem zweiten, vollendeten Lebensjahr (Eggert/ Wagner 2016; Fthenakis u. a. 2009). Die für das Bedienen von Touchscreen und Apps nötige Gestenkommunikation können auch schon jüngere Kinder intuitiv lernen; denn Gesten wie Drücken, Zoomen, Wischen kommen ihren Fähigkeiten sowie ihrer Art und Weise, sich mit Gegenständen auseinanderzusetzen, entgegen (Michaelis 2015). Kitas im Spannungsfeld - Medienbildungsauftrag und kontroverse Diskussion: Die Jugend- und Familienministerkonferenz hat sich 1996 in ihrem Beschluss „Medienpädagogik als Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe“ verständigt, dass sich diese auch an Kitas richtet. 2004 stellte sie im „Gemeinsamen Rahmen der Länder zur frühen Bildung in Kindertageseinrichtungen“ klar, dass Medien- und informatorische Bildung Kitaaufgabe sind. Trotz Verankerung in den Bildungsplänen der Länder hat Medienbildung in Kitas bis heute kaum Fuß gefasst (Friedrichs/ Meister 2015). Bei Eltern, Fachkräften und auch Trägern vorherrschend sind eine skeptische bis ablehnende Haltung und hohe Unsicherheit mit Blick auf die Pro-und-Contra-Diskussion, die hierzu seit Jahren polarisierend geführt wird. Medien bergen Chancen und Risiken, zentraler Streitpunkt ist, was im Kindesalter überwiegt: Die Chancen und das Bildungs- und Lernpotenzial oder die Risiken und das Gefahren- und Suchtpotenzial. Die Contra-Position, die nicht nur in Kreisen der Hirnforschung, Kinderärzteschaft, Kriminologie vertreten wird, fordert bis heute den Medienschonraum Kita. Drängender Handlungs-, Forschungs- und Unterstützungsbedarf: Die zur Konfliktlösung vom Deutschen Bundestag eingesetzte Enquete- 253 uj 6 | 2018 Kita digital kommission Internet und digitale Gesellschaft kommt in ihrem 6. Zwischenbericht (2013) zum Ergebnis: Die Digitalisierung stellt neue Anforderungen und Fragen an Bildung und löst einen hohen Forschungs-, konzeptionellen Entwicklungs- und Qualifizierungsbedarf aus. Frühe Bildung steht in der Pflicht, das Aufwachsen in der digitalen Welt in den Blick zu nehmen, wissenschaftlich begleitet in pädagogische Konzepte zu überführen und diese an die Herausforderungen der Zukunft fortlaufend anzupassen. Der Handlungsdruck wächst, je schneller die Digitalisierung die Jüngsten der Gesellschaft erreicht. Dabei den internationalen Anschluss nicht zu verlieren, ist Anliegen der BMFSFJ-Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“. Eltern gut informieren und Kitas ermutigen, eine aktivere Rolle bei der digitalen Bildung zu spielen, empfiehlt die EU-Studie Young Children (0 - 8) and Digital Technology (2015). Das Erfolgsgeheimnis der nordischen EU-Länder, die bei der digitalen Bildung auch in Kitas am weitesten sind, ist ihre positive Grundhaltung, mit der sie an dieses Thema herangehen und die digitalen Chancen fokussieren, ohne die Risiken zu vernachlässigen. Umgeschwenkt sind die amerikanischen Kinderärzte; mit ihren neuen Empfehlungen zur Mediennutzung im Kindesalter (AAP 2016) treten sie für ein gesundes Aufwachsen mit Medien ein, ebenso die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Fokus Kinderrechte und zeitgemäßer Kinderschutz im digitalen Raum: Kinder sind am besten vor Medienrisiken geschützt, je früher sie sich in einem begleiteten, kindgerechten und zeitlich dosierten Rahmen mit Medien aktiv, kreativ und kritisch auseinandersetzen und so Medienkompetenz entwickeln. Diese Überzeugung hat bereits 1989 auf internationaler Ebene dazu geführt, in der UN-Kinderrechtskonvention medienbezogene Kinderrechte zu verankern. Das Aufwachsen in einer digitalen Welt, in der Kinder immer früher Medien und Internet nutzen, katapultiert diese Kinderrechte ins Rampenlicht. Seit 2017 gibt es das Onlineportal „Kinderrechte digital“, mit dem Deutschland die Sofia-Strategie 2016 - 2021 des Europarats umsetzt. Die Kinderrechte auf Zugang, Bildung und Schutz in der digitalen Welt zugleich einzulösen, gelingt durch intelligentes Risikomanagement (I-Kiz 2015, 29f ), für das die Bundesregierung nachdrücklich eintritt. Kitaaufgabe digitale Bildung als Chance und Herausforderung Das Kind mit seiner Lebenswelt, seinen Bedürfnissen, Interessen und Kompetenzen ins Zentrum zu rücken ist Merkmal zeitgemäßer Bildungskonzepte: Kinderwelten sind Medienwelten und die Medienerfahrungen der Kinder machen vor der Kita nicht halt. Ein sinnvoller, kindgerechter Einsatz digitaler Medien als Werkzeug und Lerninhalt im Bildungsprozess birgt für junge Kinder ein reiches Lernpotenzial und ist für die Kita „unter Berücksichtigung sich verändernder Lebenswelten eine große Herausforderung“ (GMK 2017, 3). Früher, kindgerechter Start mit intelligentem Risikomanagement Bereits junge Kinder sind aktive Medienrezipienten, entwickeln digitale Kompetenzen am besten über eigene Erfahrungen. Kindgerechte Medienangebotsgestaltung, nutzerfreundliche Sicherheitstechnik und Medienkompetenzstärkung sind nach dem Modell des intelligenten Risikomanagements die drei Säulen, auf denen ein zeitgemäßer Kinderschutz beruht, und die für Kinder bis 6 Jahre das Schutzziel Risikofreiheit beachten müssen. Dieses „höchstmögliche Maß an Sicherheit“ ist notwendig, da junge Kinder „noch keinen verlässlichen eigenen Beitrag für das Erreichen des 254 uj 6 | 2018 Kita digital Schutzziels leisten“ können (I-KiZ 2015, 31). Mit staatlicher Förderung geschaffen wurden daher Kindersuchmaschinen und Kinderseiten, die einen sicheren Interneteinstieg ermöglichen (z. B. fragfinn.de, blinde-kuh.de, seitenstark.de) sowie Internetportale für Familie und Kita, die sie unterstützen durch Information, Download-Material und digitale Weiterbildung. Diese Portale informieren Eltern (z. B. Schau hin) und Kitafachkräfte über ihre aktive Rolle und die von ihnen zu beachtenden Grundregeln bei der Mediennutzung junger Kinder: ➤ Kinder stets aufmerksam, interessiert und kompetent begleiten, Erlebtes gemeinsam verarbeiten und dabei mit Kindern über digitale Medien und auch Sicherheitsthemen offen sprechen ➤ Kindgerecht starten, d. h. Endgeräte gut sichern (Sicherheitseinstellungen, um auch Apps sicher zu nutzen; Jugendschutzfilter) und kindgerechte Inhalte prüfend auswählen, dabei Altersempfehlungen beachten und Suchhilfen nutzen (z. B. Datenbank für Kindermedien im Portal „Gutes Aufwachsen mit Medien“, App-Empfehlungen Kita/ Grundschule im Portal „Ran an Maus und Tablet“) ➤ Regeln mit Kindern vereinbaren (z. B. Zeitvorgaben, Download als Erwachsenensache, Tabletnutzung nur gemeinsam mit Erwachsenen und anderen Kindern) und viel Abwechslung bieten (z. B. draußen spielen, Freunde treffen, Bücher vorlesen) Neue pädagogische Gestaltungsmöglichkeiten bei sinnvollem Medieneinsatz Digitale Medien erweisen sich als ergänzendes, vielseitig verwendbares Werkzeug in der Bildungsarbeit mit Kindern in der Kita. Im Fokus stehen derzeit Tablets, Apps und Co. und das Ziel „Vom Konsumieren zum kreativen Gestalten“ bei deren Einsatz (Reichert-Garschhammer 2016, 2017 a): ➤ Tablet-Mitnahme in den Wald für Recherche und Dokumentation vor Ort und anschließenden Analysen in der Kita ➤ Interaktives Bilderbuch-Kino mit Tablet, Apps und Beamer, das Kinder auch in digitale Lesewelten einführt ➤ Einsatz kreativer Apps, um mit den Kindern eigene Fotogeschichten, Bilderbücher, Hörspiele, Kurzfilme zu machen und dabei auch Themen wie Recht am eigenen Bild, Urheberrecht zu klären ➤ Experimentieren mit Musik-Apps, um digitale Klangwelten zu erschließen ➤ Heranziehen von Kindersuchmaschinen und -webseiten als eine Infoquelle bei Antwortsuche auf Kinderfragen ➤ Tablet-Nutzung als Planungsinstrument bei anstehenden Ausflügen (z. B. Fahrpläne, google-maps) ➤ Informatik in der Kita entdecken, auch Roboter, um Technik zu verstehen Diese Kita-Praxisbeispiele machen deutlich, dass der KMK-Kompetenzrahmen in der digitalen Welt mit seinen sechs ineinandergreifenden Kompetenzbereichen schon in der frühen Bildung greift: 1. Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren 2. Kommunizieren und Kooperieren 3. Produzieren und Präsentieren 4. Schützen und sicher Agieren 5. Problemlösen und Handeln 6. Analysieren und Reflektieren Bei alltagsintegrierter, kreativer und kooperativer Nutzung erweitern digitale Medien die pädagogischen Gestaltungsmöglichkeiten quer durch alle Bildungsbereiche, schaffen neue interaktive Spiel- und Lernformen und viele Sprachanlässe, erleichtern es, mit Kindern eigene Medienprodukte zu erstellen und Bildungsprozesse zu dokumentieren (Roboom 2016; Aufenanger 2015). Sie stärken Kinder in ihrem positiven Umgang mit digitalen Medien, wenn sie deren Nutzungsweisen kennenlernen und dabei auch Gesprä- 255 uj 6 | 2018 Kita digital che über die digitale Welt mit ihren Chancen, Risiken und Sicherheitsthemen (z. B. Gefühle, Recht am eigenen Bild, Benimmregeln im Netz) führen (Saferinternet.at 2013). Wesentlich ist, dass die Mediennutzung pädagogisch durchdacht erfolgt und begleitet wird, eine Regelaufstellung mit den Kindern und auch Eltern erfolgt und die Interaktion im Fokus steht. Die Schweizer Handreichung „Digitale Medien in der Heilpädagogischen Früherziehung“ (BVF 2013) zeigt am Beispiel von acht jungen Kindern mit verschiedenen Behinderungen eindrücklich auf, wie digitale Medien, insbesondere Tablets, ihre Kommunikations- und Teilhabemöglichkeiten und damit ihre individuelle Bildungsbegleitung enorm erweitern. Für die Zusammenarbeit mit neu zugewanderten Kindern und ihren Familien erleichtern digitale Medien die erste Kommunikation und den Einsatz mehrsprachiger Materialien. Beispiele sind Übersetzungs-Apps, Bildwörter-Apps wie kostenlos verfügbare App Willkommens ABC, Bilderbuch- Apps mit mehrsprachiger Erzählerstimme oder Sprachlern-Apps. Digitale Inklusion hat zudem das Thema Bildungschancengerechtigkeit im Blick. Die Unterschiede, wie Eltern ihre Kinder durch die digitale Welt begleiten, erzeugen bereits in früher Kindheit eine digitale Kluft, der digitale Bildung in der Kita entgegenwirken kann und muss, um als erster professioneller Bildungsort Kindern zu ermöglichen, ihre Medienerlebnisse zu verarbeiten und ihre Mediennutzungsweisen positiv zu erweitern. Digitale Transformation des frühen Bildungssystems Obgleich ein JFMK-Beschluss hierzu noch aussteht, sind bereits mehrere Länder, Trägerverbände und Fachinstitutionen initiativ geworden. Diese Initiativen mehren sich von Jahr zu Jahr und zeigen sich auf folgenden vier Ebenen. Digital gestützte Bildungs- und Arbeitsprozesse in Kitas unter Einbeziehung des Bildungsorts Familie: Zur Erforschung des sinnvollen digitalen Medieneinsatzes in Kitas haben Rheinland-Pfalz, Bremen und ab diesem Jahr auch Bayern wissenschaftlich begleitete Tablet-Projekte initiiert. Ziel ist es, mit Modellkitas tragfähige Konzepte und praxisnahe Materialien für digital gestützte Bildungs- und Arbeitsprozesse in Kitas weiterzuentwickeln und zu erproben, und diese sodann im Bildungsplan zu verankern und in die Fläche zu bringen. Ziel ist es auch, die Fachkräfte, Kinder, Eltern und Träger in den Modellkitas in ihrer Medienkompetenz zu stärken. Im Sinne eines exemplarischen Vorgehens fokussieren diese Modellversuche Handlungsfelder, in denen sich die digitale Mediennutzung im Kita-Alltag als chancenreich erweist: 1. Die Bildungsarbeit mit den Kindern 2. Beobachtung und Dokumentation ihrer Lern- und Entwicklungsprozesse 3. Kooperation mit Eltern, Schule und anderen Bildungspartnern Digitale Verfahren zur Beobachtung und Dokumentation der Lern- und Entwicklungsprozesse der Kinder erleichtern die Wahrnehmung dieser grundlegenden Kitaaufgabe (z. B. Auswertung ausgefüllter Bögen, Umgang mit Fotos). Am deutschen Markt gibt es erste Anbieter digitaler Beobachtungsbögen, erste E-Portfolio- Ansätze und einen Anbieter, der Beobachtungsbögen, E-Portfolio und freie Vermerke in einer Kita-App für Tablets verbindet und es mittels Cloud-Lösung und Kitazustimmung ermöglicht, dass Eltern die Beobachtungsdaten ihres Kindes einsehen und dessen Portfolio mitgestalten (Reichert-Garschhammer 2017 a, 2017 b). Die gemeinsame Herausforderung, Kinder durch die digitale Welt gut zu begleiten, ist eine Chance, die Bildungspartnerschaft mit 256 uj 6 | 2018 Kita digital Eltern zu intensivieren, sie als Mitgestalter der Kita digital zu gewinnen, welche im Austausch mit Eltern auch digitale Formate nutzt, und den Bildungsort Familie zu stärken. Für die Tablet-Einführung in Kitas unabdingbar ist ein frühzeitiger Elterneinbezug mit familienunterstützendem Begleitangebot (Grobbin/ Feil 2014; FH Nordschweiz 2015; Wagner u. a. 2016). Beispiele sind Einblicke in die kreative Tablet-Nutzung mit Kindern (z. B. Hospitation, Filme), Eltern-Kind-Angebote (z. B. App-Ausprobier-Stationen, digitale Leseaktionen), Elternabende und Elterninfo (z. B. Auslage von Elternmaterialien, Elternportale wie Schau hin). WhatsApp-Gruppen mit Eltern, Handy-Verbot in Bring- und Abholsituationen und Fotografier-Verbot bei Kitafesten für Eltern sind diskussionsbedürftige Entwicklungen; besser wäre es, Regeln hierzu im Dialog mit den Eltern zu finden. IT-Infrastruktur in Kitas: Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz digitaler Medien in Kitas ist der Aufbau einer IT-Infrastruktur, die sich an pädagogischen Zielsetzungen orientieren, modern, zuverlässig und hoch verfügbar sein muss. Für die Arbeit mit jungen Kindern braucht es Tablets mit sinnvollen Zusatzgeräten (Beamer, Drucker, Zubehör) und schnelles, stabiles WLAN für deren vielseitige Nutzung. Zu klären sind auch der Einsatz privater Geräte und die Sicherstellung von IT-Support. Aus-, Fort- und Weiterbildung des Kitapersonals und intelligente Online-Plattformen für Familie und Kita: Aus-, Fort- und Weiterbildung sind gefordert, die digitalen und medienpädagogischen Kompetenzen des pädagogischen Personals und auch ihres Lehrpersonals aufzubauen sowie ihre Lehrinhalte und Methoden laufend zu aktualisieren mit Blick auf den raschen technologisch-konzeptionellen Wandel. Hierfür zu etablieren und als Chance umfassend zu nutzen sind online-basierte Formate geeignet. So entsteht ein zeit- und ortsunabhängiges, interaktives Angebot, auf das ein großer Teilnehmerkreis flexibel zugreifen kann im Sinne lebenslangen Lernens (KMK 2016). Im Kitabereich ist E-Learning im Kommen: Es gibt drei größere E-Learning-Anbieter mit breiter Themenpalette (Reichert-Garschhammer 2017 a) und kostenfreie Anbieter zu bestimmten Themen (z. B. Stiftung Haus der kleinen Forscher, Stiftung Lesen, klicksafe). Blended-Learning- Kurse als effektivstes Format werden im Zuge der Bund-Länder-Initiative BiSS (Bildung durch Sprache und Schrift) gerade entwickelt, und braucht es auch zum Thema Kita digital angesichts des hohen Qualifizierungsbedarfs. Wesentlich ist, dass die E-Learning-Angebote für Kitas bereits in der Ausbildung Einsatz finden. Kosten- und barrierefreie Zugänge zu Wissen und Information im Netz (open access, open educational ressources - OER) zählen zu den größten digitalen Chancen (forsa 2014) und der Infobedarf von Eltern und Fachkräften ist anhaltend hoch (Wagner u. a. 2016; Grobbin/ Feil 2014). Im Bildungsbereich landeszentral aufzubauen sind daher intelligente, datenschutzkonforme IT-Managementsysteme bzw. Plattformen, die bestehende Infoportale und Angebote bündeln und vernetzen (Wegweiser), offenen Zugang zu Bildungsmedien und E-Learning-Angeboten schaffen und zur Interaktion im Netz einladen (KMK 2016). Er gibt erste Beispiele für landeszentrale, gut verlinkte Infoportale (z. B. Kindermedienland Baden- Württemberg, Medienkompetenz-Portal NRW, Ran an Maus und Tablet, Medienkindergarten Wien). Anstrebenswert sind Plattformen für Kita und Familie mit breitem Angebot (z. B. Infothek mit Service, Mediathek, Lernplattform mit Kita-Cloud, Beobachtungs- und Dokumentationssystem), die mit dem Bildungsplan-Portal vernetzt sind: Digitale Bildungspläne mit aktualisierbarem Praxis-Serviceteil sind die Zukunft. Vorbild sind die bayerischen Plattformen „mebis“ und „LehrplanPLUS“ für den Schulbereich. 257 uj 6 | 2018 Kita digital Weitere Begleitmaßnahmen im Kitabereich: Für die risikofreie Internetnutzung in Kitas braucht es weitere Anstrengungen bei den Themen gute Kindermedien und einfache Sicherheitstechnik sowie einen zeitgemäßen Rechtsrahmen in den Bereichen Kindermedienschutz, Datenschutz und Urheberrecht. Im Kitabereich von Interesse ist auch E-Government; Online- Anmeldung bei Kitasuche (Kitafinder z. B. in NRW, in vielen Städten) und Online-Abwicklung der staatlichen Kita-Förderung (z. B. KiBiGWeb Bayern) sind erste Ansätze. Praxisempfehlungen zur digitalen Transformation in der Kita Evaluationsberichten zufolge unterstützt der Tableteinsatz kooperative Lernformen und den Austausch der Kinder, stärkt Eigenaktivität, Kreativität, positives Selbstbild und digitale Kompetenzen; Tabletzeiten wurden nie überschritten (KiTab Rheinland-Pfalz, Blog; Aufenanger 2016; FH Nordschweiz 2015). Diese positive Bilanz heißt jedoch nicht, mit der Tablet-Anschaffung sofort loslegen zu können, denn „Technik allein schafft noch keine Pädagogik“ (Palme 2016). Ein pädagogisch durchdachter, risikofreier Einsatz von Tablets, Apps & Co mit Mehrwert und aktiver Elternbeteiligung ist für Kita-Fachkräfte weitgehendes Neuland, für dessen Erschließung sie gute Konzepte und Qualifizierung brauchen. Medienkonzept für jede Kita und Verankerung in der Kitakonzeption: Digitale Transformation auf Kitaebene bedeutet, Vorstellungen zum sinnvollen digitalen Medieneinsatz für die eigene Einrichtung zu entwickeln und darauf aufbauend schrittweise die IT-Infrastruktur einzurichten und deren Nutzung in den verschiedenen Handlungsfeldern im Kitalltag zu implementieren. Notwendig hierfür ist ein Qualitätsentwicklungsprozess, der mit der Erstellung eines Medienkonzepts beginnt. Dieses systematisiert den alltagsintegrierten Medieneinsatz in der Kita aus pädagogischer, organisatorischer und technischer Sicht und besteht aus den Komponenten Beobachtungskonzept, Angebots-, Fortbildungs- und Ausstattungsplanung. Es orientiert sich an den rechtlich-curricularen Landesvorgaben, aktuellen Entwicklungen und lokalen Bedingungen und sieht in jeder Kita anders aus. Bei der Erstellung ihres Medienkonzepts und dessen notwendige Verankerung in ihrer Konzeption erhalten Kitas Unterstützung durch Fortbildung, Fachberatung, Fachportale, Handreichungen und Reflexionsfragen, die z. B. der bayerische Orientierungsrahmen zur Konzeptionsentwicklung (Modul B) zur digitalen Bildung in der Kita enthält (IFP 2018). Inanspruchnahme von Fortbildung und externer Unterstützungsangebote: Die Befragung von 6.090 Kitas im Zuge einer großen NRW-Studie (Meister u. a. 2012) ergab: Die Mehrheit wünscht sich externe Unterstützungsangebote in Form eines Koffers mit Mediengeräten und Materialien und Inhouse-Teamfortbildungen zu folgenden Themen: Kindgerechte Medienbildung, kreative, produktorientierte Medienarbeit, Medieneinsatz als sinnvolles Werkzeug im Bildungsprozess quer durch alle Bildungsbereiche und bildungspartnerschaftliche Kooperation mit den Eltern bei diesem umstrittenen Thema. Fachportale wie „Ran an Maus und Tablet“ und „Medienkindergarten Wien“ sind so niederschwellig konzipiert, dass Kitas auch ohne Vorwissen und bei geringer Medienausstattung erste kleine Schritte gehen können und Lust auf Fortbildung bekommen. Kita-Fortbildungen zur Informatik bietet das Haus der kleinen Forscher seit Kurzem an. Das Fortbildungsangebot zu „Digitale Medien in der Kita“ befindet sich im Aufbau, ebenso kostenfreie E-Learning- Angebote im Netz, die sich auch für Teamfortbildung eignen, wie Online-Konferenzen Weiterbilden im Portal „Gutes Aufwachsen mit Medien“ (z. B. Gute Kinder-Apps entdecken), 258 uj 6 | 2018 Kita digital Webinare der Stiftung Lesen (z. B. Vorlesen mit Apps) und von Klicksafe (z. B. Sicher im Netz mit Smartphone, Tablet & PC). Für erste Praxiserfahrungen mit Tablets kann deren Ausleihe über lokale Medienzentren sinnvoll sein. Zudem gibt es in allen Ländern medienpädagogische Referenten-Netzwerke für Elternabende, die Kitas über das Klicksafe-Portal suchen und kostenfrei buchen können. Kitas, die sich auf den Weg gemacht haben, mehren sich. Lokale Kita-Netzwerke, die das Jugendamt unter Einbezug medienpädagogischer Fachleute koordiniert, ermöglichen Erfahrungsaustausch, konzeptionelle Weiterentwicklung und gegenseitige Hospitation. Eva Reichert-Garschhammer Staatsinstitut für Frühpädagogik Winzererstraße 9 (Eckbau Süd) 80797 München E-Mail: eva.reichert-garschhammer@ifp.bayern.de Literatur American Academy of Pediatrics (2016): American academy of pediatrics announces new-recommendations for childrens media use. In: https: / / www.aap. org/ en-us/ about-the-aap/ aap-press-room/ pages/ american-academy-of-pediatrics-announces-newrecommendations-for-childrens-media-use.aspx, 6. 3. 2018 Aufenanger, S. (2016): Digitale Medien in der Kindheit. Tablet statt Kinderbuch (Vortrag). In: https: / / aufen anger.de/ wp-content/ uploads/ 2016/ 11/ Digitale- Medien-Kindheit_1116.pdf, 6. 3. 2018 Aufenanger, S. (2015): Projekteinschätzung im Blog- Beitrag „Jugend- und Familienministerin Irene Alt stellt Tablet-Modellprojekt ,KiTab‘ für Rheinland-Pfalz vor“. In: http: / / bildungsblogs.net/ wp/ kitab-rlp/ derstartschuss, 6. 3. 2018 BMBF (2016): Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft. Strategie des BMBF. Berlin. In: https: / / www.bmbf.de/ files/ Bildungsoffensive_fuer_die_digi tale_Wissensgesellschaft.pdf, 6. 3. 2018 BVF (Berufsverband der FrüherzieherInnen der deutschen, rätoromanischen und italienischen Schweiz) (Hrsg.) (2013): Einsatz digitaler Medien in der heilpädagogischen Früherziehung. In: http: / / www.frueh erziehung.ch/ uploads/ 1/ 7/ 9/ 4/ 17948117/ leitfaden_ digimedien.pdf, 6. 3. 2018 Chaudron, S. (2015): Young Children (0 - 8) and Digital Technology. A qualitative exploratory Study in seven countries. In: European Commission (Hrsg.): Report EUR 27052 EN. In: http: / / publications.jrc.ec.europa. eu/ repository/ handle/ JRC93239, 6. 3. 2018 DBT (Deutscher Bundestag) (2013): Sechster Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“. Bildung und Forschung. Drucksache 17/ 12029. In: http: / / dipbt.bundestag.de/ doc/ btd/ 17/ 120/ 1712029.pdf, 6. 3. 2018 DIVSI (Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet) (2015): Kinder in der digitalen Welt. Studie. In: https: / / www.divsi.de/ publikationen/ studien/ divsi-u9-studie-kinder-der-digitalen-welt/ , 6. 3. 2018 Eggert, S., Wagner, U. (2016): Grundlagen zur Medienerziehung in der Familie. Expertise im Rahmen der Studie MoFam - Mobile Medien in der Familie. JFF, München. In: http: / / www.jff.de/ jff/ themen/ news/ artikel/ art/ mobile-medien-in-der-familie-mofam/ , 6. 3. 2018 Fachhochschule Nordschweiz Pädagogische Hochschule (2015): MyPad im Kanton Solothurn. Kurzfassung des Schlussberichts des Projekts MyPad. Solothurn. In: https: / / www.so.ch/ verwaltung/ departement-fuerbildung-und-kultur/ volksschulamt/ schulbetriebund-unterricht/ informatische-bildung/ projekt-my pad/ , 6. 3. 2018 Forsa (2014): Im Auftrag des Wissenschaftsjahres 2014. Die digitale Gesellschaft durchgeführte Umfrage unter den Rednern der Konferenz re: publica im Mai 2014. In: http: / / docplayer.org/ 5015544-Einschaetzungenzu-trends-in-der-digitalen-gesellschaft-ergebnisseeiner-befragung-unter-rednerinnen-und-rednernder-konferenz-re-publica-2014.html, 6. 3. 2018 Friedrichs, H., Meister, M. D. (2015): Medienerziehung in Kindertagesstätten. Nachhaltigkeitsüberlegungen im Anschluss an eine Fortbildungsinitiative. Medien- Pädagogik Themenheft 22, Frühe Medienerziehung, 1 - 23. In: http: / / www.medienpaed.com/ globalassets/ medienpaed/ 22/ friedrichs_meister1505.pdf, 6. 3. 2018 Fthenakis, W. E., Schmitt, A., Eitel, A., Gerlach, F., Wendell, A., Daut, M. (2009): Natur-Wissen schaffen. Band 5: Frühe Medienbildung. Bildungsverlag EINS, Troisdorf GMK (2017): Kinder im Mittelpunkt: Frühe Bildung und Medien gehören zusammen. Positionspapier der 259 uj 6 | 2018 Kita digital GMK-Fachgruppe Kita. In: http: / / www.gmk-net.de/ fileadmin/ pdf/ gmk_medienbildung_kita_positions papier.pdf, 6. 3. 2018 Grobbin, A., Feil, C. (2014): Digitale Medien: Beratungs-, Handlungs- und Regulierungsbedarf aus Elternperspektive. Kurzbericht zur DJI-Teilstudie: Eltern mit 1bis 8-jährigen Kindern. DJI, München. In: http: / / www.i-kiz.de/ wp-content/ uploads/ 2015/ 01/ Kurzbe richt_Internet-Elternperspektive-06-07-2014.pdf, 6. 3. 2018 Haus der kleinen Forscher (Hrsg.) (2017): Informatik entdecken - mit und ohne Medien. HdkF, Berlin. In: https: / / www.haus-der-kleinen-forscher.de/ de/ praxis anregungen/ experimente-themen/ informatik/ , 6. 3. 2018 I-Kiz (Zentrum für Kinderschutz im Internet) (2015): Jahresbericht 2015. Berlin. In: https: / / kinderrechte.digi tal/ hintergrund/ index.cfm/ aus.11/ key.1496, 6. 3. 2018 JFMK (Jugend- und Familienministerkonferenz), KMK (Kultusministerkonferenz) (2004): Gemeinsamer Rahmen der Länder für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen. In: http: / / www.kmk.org/ fileadmin/ Da teien/ veroeffentlichungen_beschluesse/ 2004/ 2004_ 06_03-Fruehe-Bildung-Kindertageseinrichtungen.pdf, 6. 3. 2018 JMK (Jugendministerkonferenz) (1996): Medienpädagogik als Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe. Beschluss und Konzeptionsbericht vom 13./ 14. Juni 1996 in Hamburg KiTab Rheinland-Pfalz: Medienbildung mit Tablets in der Kita. Bildungsblog. In: http: / / bildungsblogs.net/ wp/ kitab-rlp/ , 6. 3. 2018 KMK (2016): Bildung in der digitalen Welt. Strategie der KMK. In: https: / / www.kmk.org/ fileadmin/ Dateien/ pdf/ PresseUndAktuelles/ 2016/ Bildung_digitale_Welt_ Webversion.pdf, 6. 3. 2018 Meister, D. M., Friedrichs, H., Keller, K., Pielsticker, A., Temps Timon T. (2012): Chancen und Potenziale digitaler Medien zur Umsetzung des Bildungsauftrags in Kindertageseinrichtungen in NRW: Forschungsbericht der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und der Universität Paderborn. In: http: / / kw1.uni-paderborn.de/ filead min/ mw/ Meister/ Projeke/ Kitas_NRW_bericht_2012. pdf, 6. 3. 2018 mpfs (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest) (2015): miniKim 2014. Kleinkinder und Medien: Basisuntersuchung zum Medienumgang 2-bis 5-Jähriger. Stuttgart. In: https: / / www.mpfs.de/ fileadmin/ files/ Studien/ miniKIM/ 2014/ Studie/ miniKIM_Studie_ 2014.pdf, 6. 3. 2018 Michaelis, S. (2015): Welchen Einfluss haben Mobile Apps auf die frühkindliche Eltern-Kind-Beziehung? MerzWissenschaft 59 (6), 25 - 38 Palme, H.-J. (2016): Tabletkaravane. Zeitgemäße Medienbildung in Kindertageseinrichtungen. In: Lauffer, L., Röllecke, R. (Hrsg.): Krippe, Kita, Kinderzimmer. Medienpädagogik von Anfang an. Medienpädagogische Konzepte und Perspektiven. Kopaed, München, 85 - 89 Reichert-Garschhammer, E. Lehmann, J., Stegmann, G., Ko-Kita-Netzwerk Bayern (2018): Erfolgreiche Konzeptionsentwicklung leicht gemacht. Orientierungsrahmen für das Praxisfeld Kita in Bayern. In: IFP-Staatsinstitut für Frühpädagogik (Hrsg.): Modul B: Inhaltliche Empfehlungen entlang der Mustergliederung. München. In: https: / / www.ifp.bayern.de/ projekte/ qualitaet/ konzeption.php, 6. 3. 2018 Reichert-Garschhammer, E. (2017 a): Kita digital - Chancen der Digitalisierung im Bildungssystem Kita. Hauptvortrag auf dem Aktionstag „Digitale Medien in der Kita“ von BETA, KTK u. a. auf der Didacta am 17. 2. 2017 in Stuttgart Reichert-Garschhammer, E. (2017 b): Medienbildung ist Kitaaufgabe. Chancen der Digitalisierung für das Bildungssystem Kita. TPS Nr. 10, 10 - 14 Reichert-Garschhammer, E. (2017 c): Aktuelles Stichwort: Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken. IFP-Infodienst, 5 - 11. In: http: / / www.ifp.bayern. de/ imperia/ md/ content/ stmas/ ifp/ infodienst_2017_ web.pdf, 6. 3. 2018 Reichert-Garschhammer, E. (2016): Aktuelles Stichwort: Kita 4.0 - Digitalisierung als Chance und Herausforderung. IFP-Infodienst, 5 - 14. In: http: / / www.ifp.bayern. de/ imperia/ md/ content/ stmas/ ifp/ infodienst_2016_ web.pdf, 6. 3. 2018 Roboom, S. (2016): Mit Medien kompetent und kreativ umgehen. Basiswissen & Praxisideen. Kita kompakt. Beltz, Weinheim Saferinternet.at, Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation, BMUK (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur) (2013): Safer internet im Kindergarten. Handbuch für die Aus- und Weiterbildung von Kindergartenpädagog/ innen. Wien. In: https: / / www.saferinternet.at/ fileadmin/ files/ Materialien_2013/ Handbuch_Safer_Internet_im_ Kindergarten.pdf, 6. 3. 2018 Theunert, H., Demmler, K. (2007): Frühkindliche Medienaneignung. (Interaktive) Medien im Leben Nullbis Sechsjähriger. In: Herzig, B. Grafe, S. (Hrsg.): Digitale Medien in der Schule. Standortbestimmung und Handlungsempfehlungen für die Zukunft. Bonn. In: http: / / www.jff.de/ dateien/ Medien_im_Leben_Null-_ bis_Sechsjaehriger.pdf, 6. 3. 2018 Wagner, U., Eggert, S., Schubert, G. (2016): MoFam - Mobile Medien in der Familie. Kurzfassung der Studie. JFF, München. In: http: / / www.jff.de/ jff/ themen/ news/ artikel/ art/ mobile-medien-in-der-familie-mofam/ , 6. 3. 2018
