eJournals unsere jugend71/1

unsere jugend
4
0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/uj2019.art06d
4_071_2019_1/4_071_2019_1.pdf11
2019
711

Projektvorstellung: Inspiring Quality Youth Work

11
2019
Frederike Hofmann-van de Poll
Markus Bloch
Jessica Köhler
Wie können Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit die Qualität ihrer Angebote verbessern und die eigene Arbeit reflektieren? Diese Frage wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa diskutiert. Mit dem Leitfaden „Inspiring Quality Youth Work“ liegt erstmals eine europaweit erprobte Methode zur Qualitätsverbesserung der offenen Kinder- und Jugendarbeit vor.
4_071_2019_1_0007
37 unsere jugend, 71. Jg., S. 37 - 41 (2019) DOI 10.2378/ uj2019.art06d © Ernst Reinhardt Verlag München Basel von Dr. Frederike Hofmann-van de Poll Jg. 1980; Politikwissenschaftlerin, wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut Projektvorstellung Inspiring Quality Youth Work: Die Nutzung von Indikatoren zur Qualitätsverbesserung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Wie können Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit die Qualität ihrer Angebote verbessern und die eigene Arbeit reflektieren? Diese Frage wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa diskutiert. Mit dem Leitfaden „Inspiring Quality Youth Work“ liegt erstmals eine europaweit erprobte Methode zur Qualitätsverbesserung der offenen Kinder- und Jugendarbeit vor. Die offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) kommt in Deutschland wie in anderen Ländern Europas auch regelmäßig in die Situation - vor allem wenn die kommunale Haushaltslage mal wieder klammer wird -, ihre Daseinsberechtigung nachweisen zu müssen. Für die OKJA bedeutet dies, anhand ihrer zentralen Grundprinzipien, wie Offenheit, Inklusion, Partizipation, Empowerment etc. die Qualität der Arbeit sichtbar zu machen und damit ihren Nutzen zu begründen. Die Sichtbarmachung der Qualität der OKJA dient nicht nur der Legitimation gegenüber Dritten, sondern auch ihrer fachlichen Weiterentwicklung. Für jede Einrichtung und für jeden Träger bietet die Auseinandersetzung mit der Qualität der Angebote eine Möglichkeit, die fachliche Arbeit zu reflektieren. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Maßstäbe zur Beurteilung expliziert und kommuniziert werden und die OKJA an der Entwicklung der Maßstäbe selbst beteiligt ist. Indikatoren können helfen den Evaluationsprozess zu strukturieren. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft, finanziert durch das Förderprogramm Erasmus+ JUGEND in Aktion, entstand innerhalb des europäischen Netzwer- Markus Bloch Jg. 1966; Diplom-Sozialpädagoge, Erzbischöfliches Jugendamt München und Freising, Bereichsleiter für Offene Jugendarbeit und Schulsozialarbeit Jessica Köhler Jg. 1978; Diplom-Pädagogin, Spiellandschaft Stadt e.V. München, Leitung Spielhaus am Westkreuz Alle AutorInnen sind Mitglied der Münchener Arbeitsgruppe, die die Entwicklung des hier vorgestellten Leitfadens begleitet hat. 38 uj 1 | 2019 Inspiring Quality Youth Work kes InterCity Youth ein Leitfaden zur Nutzung von Indikatoren zur Qualitätsverbesserung in der Kinder- und Jugendarbeit, der 2018 unter dem Titel „Inspiring Quality Youth Work“ (IQ Youth Work) veröffentlicht wurde (InterCity Youth 2018). Der Leitfaden soll der Qualitätsentwicklung der Arbeit vor Ort dienen und kann in Ergänzung zu bestehenden Qualitätssicherungssystemen genutzt werden. Der europäische Kontext, in dem der Leitfaden entstanden ist, spiegelt sich in den Begrifflichkeiten wider, die sich von den in Deutschland gängigen Verwendungen unterscheiden. So lassen sich in Deutschland die Angebote der Jugendarbeit, ob verbandlich oder offen, dem im Leitfaden genutzten Begriff Youth Work zuordnen. Indikatoren stellen in diesem Kontext Reflexionsanregungen dar, die Dimensionen von Qualität der Jugendarbeit beschreiben. Die Indikatoren des hier vorgestellten Leitfadens zur Qualitätsverbesserung legen den Fokus auf die NutzerInnen der Angebote der OKJA. Ziel ist es, mit den Indikatoren herauszuarbeiten, wie junge Menschen die Angebote der OKJA erleben und ob das bei ihnen ankommt, was die MitarbeiterInnen in den Einrichtungen sich zum Ziel gesetzt haben. Das Projekt Inspiring Quality Youth Work Der Leitfaden IQ Youth Work wurde im Rahmen des InterCity Youth Netzwerkes erarbeitet. InterCity Youth ist ein 2014 gegründeter Zusammenschluss von Kommunen und kommunalen Netzwerken aus ganz Europa mit dem Ziel, durch Austausch und Voneinander-Lernen kommunale Jugendarbeit weiterzuentwickeln und zu stärken. Die Frage nach Qualität und Qualitätsstandards in der Jugendarbeit sind wichtige Themen im Netzwerk. Als einzige Kommune Deutschlands war die Stadt München 2014 bis 2018 Mitglied des Netzwerkes. Das Projekt IQ Youth Work wurde von dem kommunalen Netzwerk KEKS aus Schweden koordiniert und von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. An dem Projekt nahmen Fachkräfte der kommunalen Jugendarbeit aus Belgien, Bulgarien, Finnland, Griechenland, Italien, Niederlande, Schweden und Deutschland (Stadtjugendamt München) teil. Das Stadtjugendamt München wurde von einer Arbeitsgruppe unterstützt, die die Nutzung der Indikatoren in Einrichtungen vor Ort erprobte. In dieser Arbeitsgruppe waren Träger der OKJA (Spiellandschaft Stadt e.V., das Erzbischöfliche Jugendamt München und Freising und der Kreisjugendring München-Stadt) sowie der Bayrische Jugendring und das Deutsche Jugendinstitut vertreten. Damit wurde sowohl die Verbindung zur Basis der OKJA als auch zur Wissenschaft gewährleistet, und während der gesamten Entwicklungsphase des Leitfadens konnten die Fachkräfte die Indikatoren und den Aufbau des Leitfadens testen. Die Indikatoren sollen dazu beitragen, dass die Ziele der europäischen Jugendstrategie, nämlich Gendergerechtigkeit, Inklusion marginalisierter Jugendlicher, Partizipation und non-formales und informelles Lernen, bei der Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen systematisch einbezogen werden. Eine nicht ganz leichte Aufgabe vor dem Hintergrund der Heterogenität des Handlungsfeldes der OKJA. Es wurde deshalb entschieden, dass die Indikatoren aufzeigen helfen sollen, welcher auf Kinder und Jugendliche bezogene Outcome die OKJA erreicht. Es geht also darum darzustellen - unter Berücksichtigung der Grundprinzipien der OKJA, wie Freiwilligkeit und aktive Beteiligung, partizipative Gestaltung, Offenheit für alle Kinder und Jugendliche sowie OKJA als Ort non-formaler und informeller Bildung -, welche persönlichen und sozialen Entwicklungen Kinder und Jugendliche in der OKJA machen. Der Leitfaden beschreibt in fünf Schritten, wie die Indikatoren eingesetzt werden können, und nennt darüber hinaus Beispiele für die Zusammensetzung von Indikatoren sowie für die Auswertung. 39 uj 1 | 2019 Inspiring Quality Youth Work Schritte zur Qualitätsentwicklung Im Laufe der Entwicklung des Leitfadens wurde die Methode in allen teilnehmenden Kommunen und Netzwerken getestet und anhand der Rückmeldungen der Beteiligten weiterentwickelt. Schritt eins: Den Kontext bestimmen und das Erkenntnisinteresse formulieren Für die Analyse der erreichten Qualität und die Entwicklung von Ansätzen zur weiteren Verbesserung der Qualität ist es notwendig, genau zu definieren, von was die Qualität bestimmt werden soll. Dies kann sich sowohl auf einzelne oder mehrere Angebote einer Einrichtung oder die gesamte Einrichtung richten. In dem ersten Schritt werden also die Bezugspunkte, Kontexte und das Erkenntnisinteresse genau definiert. Inhalte der Qualitätsanalyse können sich auf quantitative Ziele, wie die Anzahl der BesucherInnen, beziehen. Selbstverständlich gehören auch qualitative Ziele, wie die Bedeutung spezifischer Angebote für die Jugendlichen selbst, inwiefern sie sie selbst sein können oder welche neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten sie entwickeln konnten, dazu. Schritt zwei: Die Zielgruppe bestimmen Im zweiten Schritt geht es darum, die Zielgruppe, die in dem Kontext im Fokus stehen soll, zu bestimmen. Welche Charakteristika hat die Zielgruppe, die mit dem Angebot erreicht werden soll? Es kann darauf ausgerichtet sein, einen Querschnitt der Kinder und/ oder Jugendlichen einer Stadt oder eines Sozialraumes oder aber gezielt eine spezifische Gruppe von jungen Menschen anzusprechen. Der Leitfaden enthält eine Reihe von Anregungen, wie datenbezogen eine Zielgruppe näher bestimmt werden kann. Mithilfe dieser Daten sollen Bedarfe der Zielgruppe formuliert und auf dessen Grundlage das Angebot bedarfsorientiert ausgerichtet werden. Möglicherweise sind vor Ort aber nicht immer alle Daten oder nur aggregiert verfügbar (z. B. über die familiäre Situation). Beziehungsarbeit und persönliche Gespräche ergänzen diese Daten bzw. ersetzen sie in Teilen und sind für die Planung bedarfsgerechter Angebote oft von großer Relevanz. Schritt drei: Auswahl der Indikatoren Stehen Kontext und Zielgruppe fest, werden die Indikatoren ausgewählt, die im Leitfaden in drei Bereiche unterteilt sind: ➤ Indikatoren dafür, wie Jugendliche Jugendarbeit wahrnehmen, bevor sie daran teilnehmen (z. B. Jugendliche haben den Eindruck, Zugang zu Angeboten zu haben, die ihre Bedürfnisse erfüllen), ➤ Indikatoren zur Zielgruppe (z. B. Jugendliche aus der gewählten Zielgruppe sind aktiv an der Planung einer Aktivität beteiligt), und ➤ Indikatoren dafür, wie Jugendliche die Nutzung der Angebote der Jugendarbeit erleben (z. B. Jugendliche haben das Gefühl, dass ihre Ideen, Gedanken und Gefühle in der Einrichtung ernst genommen werden). Schritt vier: Informationssammlung Auf Basis von Kontext, Zielgruppe und Indikatoren werden in einem vierten Schritt anhand von Fragebögen, Interviews oder Beobachtungen Informationen gesammelt. In dem Leitfaden sind Beispiele enthalten, wie ein Fragebogen in einem bestimmten Kontext aussehen kann. Schritt fünf: Auswertung Sind die Informationen erhoben und zu einem Ergebnis zusammengefasst, geht es an die Auswertung der Daten und die daran anschließende Entwicklung von Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung. Fragen, die man sich bei der Auswertung stellen kann, sind zum Beispiel, warum dieses Ergebnis erhalten wurde, welche Faktoren das Ergebnis beeinflusst haben und was in Zukunft zu einem anderen (besseren) Ergebnis führen könnte. 40 uj 1 | 2019 Inspiring Quality Youth Work Anregungen, Kritik und Entwicklungspotenzial Um den Leitfaden IQ Youth Work einem breiteren Publikum vorzustellen, wurde im Juli 2018 eine Fachtagung für die Träger der OKJA in München organisiert. Anschließend konnten die Teilnehmenden den Leitfaden in thematischen Workshops Schritt für Schritt durchgehen und anhand eines Szenarios erproben. Insgesamt waren sich die Teilnehmenden einig, dass IQ Youth Work hilfreiche Anregungen für die Ausgestaltung des Angebotes der OKJA bietet, zumal die Indikatoren praxisnah und verständlich beschrieben seien und durch Erläuterungen hinsichtlich ihrer Anwendung auch gut einsetzbar sind. Der Leitfaden lässt sich als Reflexionsanlass für Teamgespräche verwenden, z. B. bei Fragen wie: Was lief gut und was nicht und warum? Wobei haben sich (bestimmte) Jugendliche besonders eingebracht und woran nicht beteiligt? Wo wurde seitens der MitarbeiterInnen zu sehr eingegriffen und gesteuert? Ebenso kann der Leitfaden bei der Planung von bedarfsgerechten Angeboten helfen. Insgesamt lassen sich die Anmerkungen der Teilnehmenden der Fachveranstaltung in fünf Punkte zusammenfassen: Erstens wurde bei der Erprobung und bei der Präsentation des Leitfadens klar, dass Qualitätsmanagement in der OKJA in München schon lange einen hohen Stellenwert hat (vgl. Stadtjugendamt München 2011). Aus diesem Grund wurde der Leitfaden vor allem als eine hilfreiche Ergänzung zu schon bestehenden Methoden gesehen, der gleichzeitig auch bewusst macht, wie viel Qualitätsmanagement in der OKJA schon gemacht wird. Dies unterscheidet die Situation in München deutlich von anderen am Projekt beteiligten Kommunen. Ein wesentlicher Unterschied besteht auch darin, dass in München die meisten Einrichtungen der OKJA Verträge mit dem Stadtjugendamt, also dem zuständigen öffentlichen Jugendhilfeträger, haben. Diese Verträge sichern die Fachkräfte vor Ort finanziell ab, und ermöglichen damit auch eine längerfristige Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Aus diesem Grund gehört Qualitätsmanagement in den Einrichtungen bereits zum Standard. In anderen europäischen Kommunen ist das eher weniger der Fall, wodurch finanzielle Ressourcen oft nicht in diesem Maß gesichert sind und die Arbeit in der OKJA beispielsweise ehrenamtlich gestaltet wird. Zweitens bietet der Leitfaden einen niedrigschwelligen Zugang zu einem Qualitätsprozess. Insbesondere die Anleitung mit verschiedenen klaren Schritten wurde als hilfreich empfunden. Trotzdem bedeutet der ganze Prozess viel Arbeit, insbesondere in der Vorbereitung und Auswertung. Der Leitfaden strukturiert vieles, was sowieso in der täglichen Arbeit gemacht wird, gleichzeitig fehlt jedoch eine Antwort auf die Frage, wie die Anwendung des Leitfadens in die tägliche Arbeit eingebunden werden kann. Drittens wurde die Bedeutung so eines Qualitätsprozesses für das Team und die Teamarbeit hervorgehoben. Das Herausarbeiten von Indikatoren sensibilisiert das Team für die eigene Arbeit. Die Methode setzt somit niedrigschwellige Kommunikationsprozesse zwischen der Leitung und den MitarbeiterInnen sowie bei den MitarbeiterInnen untereinander in Gang. Die Systematik, die dabei angewendet wird, wurde auch als Zeichen der Professionalität empfunden. Zudem hilft es, die Resonanzen der eigenen Arbeit sowohl für die eigene Person als auch für Dritte sichtbarer zu machen. Mit Blick auf die Indikatoren wurde viertens positiv hervorgehoben, dass sich Partizipation als zentrales Prinzip durch die drei Bereiche der Indikatoren (vor Nutzung, Zielgruppe, während der Nutzung) zieht. Anregend für die Qualitätsentwicklung fanden viele TeilnehmerInnen, dass die Indikatoren die Perspektive auch auf die Frage lenken, wie die Kinder und/ oder Ju- 41 uj 1 | 2019 Inspiring Quality Youth Work gendlichen die Einrichtung und deren Angebot wahrnehmen. Da die Indikatoren nicht zu detailliert formuliert sind, können sie auf die jeweils spezifische Situation angepasst werden, und eröffnen so einen Spielraum für einen auf die Einrichtung zugeschnittenen Qualitätsentwicklungsprozess. Als fünfter Punkt wurde von den Teilnehmenden der Fachtagung angemerkt, dass das Ziel des Leitfadens sein sollte, die eigene Arbeit kritisch zu betrachten und zu verbessern. Vermieden werden sollte jedoch, den Leitfaden zur Überprüfung der Einrichtungen durch Dritte, insbesondere finanzierender Organisationen, einzusetzen oder einen Vergleich zwischen Einrichtungen mithilfe des Leitfadens vorzunehmen. Eine Standardisierung des Qualitätsmanagements zwischen verschiedenen Trägern mit unterschiedlichen Charakteristika kann und soll nicht Ziel dieses Prozesses sein. Das Interesse an und die Resonanz auf den Leitfaden durch die Fachkräfte der OKJA zeigt die Bedeutung und Relevanz von Qualitätsverbesserung in diesem Arbeitsfeld. Nicht zuletzt auch durch Entwicklungen, wie z. B. dem Ausbau von Ganztagsschulen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Jugendarbeit bzw. die dadurch intensivierte Kooperation Jugendarbeit mit Schule, muss sich die Jugendarbeit verstärkt über ihren Qualitätsanspruch definieren und positionieren. Hierzu ist der Leitfaden ein wichtiges Instrument, um eine kinder- und jugendgerechte Perspektive einzunehmen und zu vertreten. In der Binnenwirkung des Arbeitsfeldes bietet der Leitfaden eine Möglichkeit der Selbstreflexion innerhalb der Einrichtung und zur Weiterentwicklung von Angeboten. Darüber hinaus kann der Leitfaden als Impulsgeber für Fachdebatten unter den Fachkräften genutzt werden. Dr. Frederike Hofmann-van de Poll E-Mail: fhofmann@dji.de Literatur InterCity Youth (2018): Inspiring Quality Youth Work. Ein Leitfaden zur Nutzung von Indikatoren zur Qualitätsverbesserung in der Kinder- und Jugendarbeit. In: http: / / intercityyouth.eu/ wp-content/ uploads/ 20 18/ 08/ Book-GERMAN-LR3.pdf, 16. 8. 2018 Stadtjugendamt München (2011): Rahmenkonzeption der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in München. In: www.wir-sind-die-zukunft.net/ fileadmin/ WSDZ/ rahmenkonzeptOKJA_gesamtfassung.pdf, 16. 8. 2018