unsere jugend
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0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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Editorial
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Karsten Speck
Carmen Wulf
Astrid Marie Lüers
Martina Schiebel
Alexander Langerfeldt
Liebe Leserinnen und Leser, der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren – aus guten Gründen – immer mehr in den Blickpunkt der Fachöffentlichkeit und des Gesetzgebers geraten. Das aktuelle Heft widmet sich daher in acht unterschiedlich ausgerichteten Beiträgen mit aktuellen Entwicklungen im Kinderschutz. Eingegangen wird auf konkrete Herausforderungen, spezifische Zielgruppen und konzeptionelle Innovationen. [...]
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449 Editorial unsere jugend, 72. Jg., S. 449 (2020) DOI 10.2378/ uj2020.art71d © Ernst Reinhardt Verlag München Basel Liebe Leserinnen und Leser, der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren - aus guten Gründen - immer mehr in den Blickpunkt der Fachöffentlichkeit und des Gesetzgebers geraten. Das aktuelle Heft widmet sich daher in acht unterschiedlich ausgerichteten Beiträgen mit aktuellen Entwicklungen im Kinderschutz. Eingegangen wird auf konkrete Herausforderungen, spezifische Zielgruppen und konzeptionelle Innovationen. Thomas Klatetzki beschäftigt sich im ersten Beitrag mit Fehlern im Kinderschutz, die auf einer falschen Problemsetzung basieren. Christina S. Plafky analysiert im zweiten Beitrag Vor- und Nachteile von Fallanalysen im Kinderschutz und leitet daraus Konsequenzen für die Aus- und Fortbildung ab. Stefan Heinitz geht im dritten Beitrag auf die Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung für den Kinderschutz ein. Jan Schweinsberg, Christian Grüner und Julia Urban setzen sich im vierten Beitrag mit der Frage auseinander, wie auf sexualisierte Gewalt durch Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe reagiert werden sollte. Daniel Hajok widmet sich im fünften Beitrag den Grenzverletzungen gegenüber Heranwachsenden im Netz mittels sexueller Belästigung und Cybergrooming. Beate Pfeifer und Franz Eder geben im sechsten Beitrag Anregungen für eine psychosoziale Prozessbegleitung von gewaltbetroffenen Kindern und Jugendlichen im Strafverfahren. Astrid Helling-Bakki erläutert im siebenten Beitrag die multiprofessionelle Kooperation bei sexuell missbrauchten Kindern in den Childhood-Häusern. Karsten Speck, Thomas Ruprecht, Michaela Peponis, Heidi Bistritzky, Joachim Walter und Sabine Ott-Jacobs beschreiben im achten Beitrag die Kooperation von Kinder- und Jugendpsychiatrie/ -psychotherapie, Schule und Kinder- und Jugendhilfe im Innovationsprojekt „Drei für Eins“. Das vorliegende Heft ist nach fünf Jahren zugleich das letzte Heft in Verantwortung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Wir möchten uns bei Ihnen für Ihre Treue als Leserinnen und Leser bedanken und freuen uns zugleich, dass Prof. Dr. Michael Macsenaere und Monika Feist-Ortmanns vom Institut für Kinder- und Jugendhilfe künftig die Schriftleitung übernehmen werden. Wir wissen die Fachzeitschrift in guten Händen. Karsten Speck, Carmen Wulf, Astrid Lüers, Martina Schiebel und Alexander Langerfeldt Martina Schiebel, Astrid Lüers, Carmen Wulf, Karsten Speck, Alexander Langerfeldt
