eJournals unsere jugend74/6

unsere jugend
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0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/uj2022.art37d
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2022
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Auf dem Weg zur qualitativen Ausgestaltung des Ganztags

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2022
Luisa Neininger
Die Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes für Kinder im Grundschulalter im Sinne eines Betreuungsangebots reicht nicht und wird den Bedarfen keinesfalls gerecht. Besonders eine qualitative Ausgestaltung des Ganztags ist wichtig. Der Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe e.V. (BVkE) hat das Projekt „Zukunft Ganztagesbetreuung! Erziehung, Bildung und Betreuung vom Kind aus gedacht“ ins Leben gerufen, um diese qualitätsvolle Grundlage zu schaffen. Mit dem Projekt sollen bereits vor Einführung des Rechtsanspruchs an Modellstandorten Konzepte für die Ganztagesbetreuung entwickelt, modifiziert und evaluiert werden.
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253 unsere jugend, 74. Jg., S. 253 - 257 (2022) DOI 10.2378/ uj2022.art37d © Ernst Reinhardt Verlag Auf dem Weg zur qualitativen Ausgestaltung des Ganztags Die Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes für Kinder im Grundschulalter im Sinne eines Betreuungsangebots reicht nicht und wird den Bedarfen keinesfalls gerecht. Besonders eine qualitative Ausgestaltung des Ganztags ist wichtig. Der Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe e. V. (BVkE) hat das Projekt „Zukunft Ganztagesbetreuung! Erziehung, Bildung und Betreuung vom Kind aus gedacht“ ins Leben gerufen, um diese qualitätsvolle Grundlage zu schaffen. Mit dem Projekt sollen bereits vor Einführung des Rechtsanspruchs an Modellstandorten Konzepte für die Ganztagesbetreuung entwickelt, modifiziert und evaluiert werden. von Luisa Neininger Jg. 1994; B. A. Kindheitspädagogik/ M. A. E-Learning und Medienbildung, Referentin beim Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe e. V. (BVkE), Projektleitung Zukunft Ganztagesbetreuung! Durch die Verankerung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsförderung im SGB VIII kommt der Kinder- und Jugendhilfe eine zentrale Rolle als Leistungserbringerin zu, die deutlich weitreichender ist als derzeitig bestehende Kooperationen zwischen der Schule und der Kinder- und Jugendhilfe sowie der verbandlichen Jugendhilfelandschaft (Bauer/ Baumeister 2020, 32ff ). Bei den derzeit vorherrschenden Strukturen des Ganztags für Kinder im Grundschulalter übersteigt die Nachfrage in allen Bundesländern meist sogar deutlich das zur Verfügung stehende Angebot (Bundesjugendkuratorium 2019, 2). Mit dem Greifen des Rechtsanspruchs muss ein massiver Ausbau der Ganztagsangebote folgen. Laut des Deutschen Jugendinstituts müssen um die 820.000 Plätze neu geschaffen werden (Alt et al. 2019, 1). Die rund 460 Mitgliedseinrichtungen und Dienste des BVkE möchten sich für diese Bedarfe gut aufstellen und formulierten den Wunsch, bereits vor Greifen des Rechtsanspruchs bundesweit ein Projekt ins Leben zu rufen zur besseren Umsetzung des Gesetzes zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter. Der BVkE sieht es daher als seine Aufgabe, die Realisierung des Rechtsanspruchs bestmöglich zu begleiten und startete im Juni 2021 das Projekt „Zukunft Ganztagesbetreuung! Erziehung, Bildung und Betreuung vom Kind aus gedacht“, welches von der Lotterie „GlücksSpirale“ gefördert wird. Kernanliegen des BVkE Dem Projekt liegt das Papier der Kernanliegen des BVkE zugrunde, welches sowohl die Herausforderungen auf pädagogischer, personeller als auch auf struktureller Ebene in den Blick nimmt. Neben der kindgerechten Gestaltung des Ganztags, sowohl für schulische als auch außerschulische Lernphasen, ist ein einheitliches Bildungsverständnis mit verbindlichen 254 uj 6 | 2022 Qualitative Ausgestaltung des Ganztags (Mindest-)Standards essenziell, das fachlich begründet und bundesweit geltend ist. Ein pädagogisches Konzept sollte die Grundlage eines jeden Ganztagsangebots darstellen, welches auch die Kooperation der Schule mit der Kinder- und Jugendhilfe in den Blick nimmt. Bei der systemübergreifenden Zusammenarbeit gilt es, die Betriebserlaubnispflicht in Anlehnung an § 45 SGB VIII an der Schnittstelle zwischen der Schule und der Kinder- und Jugendhilfe hinsichtlich der Aufsichtspflicht zu klären. Die Qualität der Ganztagsangebote bedarf es sicherzustellen, indem einschlägig qualifizierte Fachkräfte gemäß des Fachkräftegebots (§ 72 SGB VIII) im Ganztag tätig sind. Auf personeller Ebene ist es wichtig, das qualifizierte Personal im Ganztag für eine systemübergreifende Zusammenarbeit zu schulen und dieses Knowhow in den jeweiligen Ausbildungs- und Studiengängen zu verankern. Der BVkE befürwortet eine inklusive Ausgestaltung des Rechtsanspruchs für die gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder (BVkE 2020, 1ff ). Diese Forderung wird durch das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz nur noch einmal pointiert. Projekt „Zukunft Ganztagesbetreuung! Erziehung, Bildung und Betreuung vom Kind aus gedacht“ Mit dem Hintergrund der Kernanliegen verfolgt das Projekt das Ziel, der Schule und der Kinder- und Jugendhilfe zu einem besseren Systemverständnis zu verhelfen und ihre Zusammenarbeit zu verbessern. Zudem werden die Trägerstrukturen gefördert, den Leistungsbereich des Ganztags auszubauen und weiterzuentwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine Projekt-AG mit 20 Modellstandorten gegründet. Die Modellstandorte haben jeweils eine Ansprechperson vonseiten der Schule als auch vonseiten des Ganztags zur Projektarbeit entsandt. In der Entwicklungsphase des Projekts werde mit den Modellstandorten bei gemeinsamen Workshops zu inhaltlichen Themen im Ganztag gearbeitet und Qualitätsstandards formuliert. Diese münden in einem pädagogischen Konzept, das anschließend in der Praxis implementiert werden soll. Dabei werden auch inklusive Konzepte mit eingeschlossen. Hierzu wird ein Handlungsleitfaden erstellt, den die Pilotstandorte in der Praxis anwenden, erproben und modifizieren. Zum Ende des Projekts steht das Vorhaben, die Erkenntnisse in ein Weiterbildungskonzept, sowohl für die Zielgruppe des Schul- und Lehrpersonals als auch für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, fließen zu lassen. Dadurch wird die Zusammenarbeit beider Systeme nachhaltig gefördert. Neben der Projekt-AG wurde ein Beirat mit relevanten AkteurInnen aus der Wissenschaft, der Politik, der freien Wohlfahrtspflege und TrägervertreterInnen gegründet. Sie begleiten das Projekt, lassen ihre inhaltliche sowie beratende Expertise einfließen und nehmen auch eine fachliche Bewertung der Projektergebnisse vor. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts nimmt das Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) vor. Durch eine breit angelegte Bestandsanalyse soll im ersten Jahr des Projekts bundesweit eine Befragung zum Ganztag durchgeführt werden, die sich sowohl an Fachkräfte als auch an Kinder und deren erziehungsberechtigte Personen im Ganztag richtet. Bundesweite Modellstandorte Die Landschaft der Ganztagsangebote ist in Deutschland in den einzelnen Bundesländern durch eine große Diversität sowohl bei den Angebotsformen als auch bei der tatsächlichen Kapazität an verfügbaren Plätzen gekennzeichnet. Hortmodelle sind vorrangig in ostdeutschen Bundesländern wie Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt vertreten. Hamburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Thüringen sind geprägt durch (offene) Ganztagsschulen (Lange et al. 2017, 45). Viele Bundesländer im westdeutschen Raum wie Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz usw. halten 255 uj 6 | 2022 Qualitative Ausgestaltung des Ganztags ein Mischangebot vor (ebd., 31ff ). Der Anteil des tatsächlichen Betreuungsangebots von Kindern im Ganztag reicht von Hamburg mit 91 Prozent über ostdeutsche Bundesländer (Sachsen, Thüringen, Brandenburg) mit jeweils über 80 Prozent zu Bayern mit 42 Prozent und Baden-Württemberg mit ausschließlich 21 Prozent (Guglhör-Rudan/ Alt 2019, 8). Im Projekt „Zukunft Ganztagesbetreuung! “ wurde daher bei der Auswahl der Modellstandorte, die sich auf die Ausschreibung beworben haben, das Bestreben verfolgt, ein breites Spektrum der unterschiedlichen Bundesländer und Formen von Ganztagsangeboten abbilden zu können. Das Projekt lebt vom gegenseitigen Austausch der Modellstandorte und der Expertise der Fachkräfte im Ganztag vor Ort. Sie sind die Personen, die Inhaltliches transportieren und einschätzen können, wo sie mit ihrer Einrichtung im Ganztag derzeit stehen. Sie wissen auch, welche Unterstützungsformen sie noch benötigen, wenn der Rechtsanspruch in Kraft treten wird, welche konzeptionellen Rahmenbedingungen, Arbeitsformen und Kooperationsmodelle in der Praxis gut funktionieren und von anderen Standorten als Best-Practice- Beispiel herangezogen werden können. Die nachfolgenden Praxiseinblicke von zwei Modellstandorten verdeutlichen diese Perspektive durch eine anschauliche Art und Weise. Praxiseinblicke Sankt Maria Fürstenzell Ganztagsschule, Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting in Bayern - Im Gespräch mit Maik Hollstein, Gesamtleitung Beschreibung der Einrichtung und ihres Konzeptes: „Wir arbeiten in unserem Ganztag aktuell nach einem inklusiv-pädagogisch-orientierten Ansatz. In der Praxis heißt das, dass wir in der Regelbeschulung und in der Nachmittagsbetreuung Einzelhilfen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe einstreuen. So erhalten die Kinder mit Mehrbedarf einzel- und gruppenbezogene Zusatzangebote durch kleinere Lerngruppen/ Einzelförderung, sozial-emotionale Förderangebote, Einzel- und Gruppengespräche mit einer Familientherapeutin, intensive Einbeziehung des familiären Milieus sowie sozialdienstliche Hilfestellung. Das ermöglichen wir durch eine Teilöffnung der Angebotsstruktur am Nachmittag und den Einsatz von Zusatzkräften im Unterricht am Vormittag. Sicher eine bekannte Wahrheit - nicht unser ganzes Angebot wird über die Leistungsträger finanziert. Wir betonen insbesondere das Zusammenwirken von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und der Schule und stellen gleichzeitig eine ganzheitliche Sicht und Kooperation für bzw. auf das Kind her. Wir arbeiten nach einem milieubasierten Ansatz, bei welchem wir ein in sich geschlossenes System bieten, das aber gleichzeitig eine gesteuerte und damit zielgerichtete Öffnung erlaubt, dort wo es aus fachlicher Sicht notwendig erscheint. Durch den niedrigschwelligen Zugang und dadurch, dass Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe auch in den Regelgruppen wirken, erkennen wir früh, wann Problemstellungen entstehen, und können dadurch die Eltern der Kinder auch beraten. Wir sehen, dass Kinder, die im Regelsystem auffällig werden, durch eine schnelle und niedrigschwellige Hilfe innerhalb des Systems zum einen im System stabilisiert werden können, also kein Systemwechsel notwendig ist, der Beziehungsabbrüche, Entwicklungshemmnisse etc. mit sich bringt, und zum anderen gleichzeitig eine deutlich intensivere und teure Hilfe vermieden werden kann.“ Herausforderungen hinsichtlich des Rechtsanspruchs: „Wenn der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Kraft tritt und mehr Kinder ins System kommen, ist auch davon auszugehen, dass die Problemstellungen wachsen werden und 256 uj 6 | 2022 Qualitative Ausgestaltung des Ganztags gleichzeitig die Systemstabilität der Regelangebote ins Wanken kommen wird. Insofern sind wir, meine ich, mit dem inklusiven Hilfeansatz schon auf der richtigen Spur. Systemübergänge im Ganztag können also keine Option sein. Ganztag muss so gestaltet sein, dass tatsächlich alle Kinder mit Rechtsanspruch den Ganztag am gewünschten Standort besuchen können. Dazu müssen die Strukturen jedoch jetzt schon ausgebildet werden. Und ehrlicherweise muss ich auch gestehen, im Bereich der Eingliederungshilfen sind wir mit unserer Einrichtung noch ganz am Anfang.“ Motivation zur Teilnahme am Projekt: „Wir suchen weiterhin nach Lösungen, die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, des Schulsystems, aber auch der Eingliederungshilfen so zu kombinieren, dass wir in einem Regelsystem noch differenzierter auf die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen reagieren können und uns damit noch weiter öffnen. Aus unserer Sicht sollen die Leistungssysteme nicht nebeneinander, sondern mit- und füreinander funktionieren, ohne zu große Hürden für die Kinder und deren Erziehungsberechtigten. Das betrifft aber auch/ ebenso viele andere Dienste und Fachstellen, die im Sinne einer Umweltkooperation hier mitgedacht werden müssen (sozialpädiatrische Zentren, therapeutische Angebote, Beratungsstellen etc.). An den Kindern, die im System sind, offenbaren sich natürlich aber auch die Probleme, mit denen die Eltern zu kämpfen haben. Wenn also Betreuung im Ganztag mit sozialpädagogischer Arbeit übersetzt wird, haben wir noch viel vor uns. Wenn Betreuung im Ganztag ,satt und sauber‘ bedeutet, schaffen wir uns ein System, das die Problemstellungen der Kinder/ Eltern sichtbar macht, ohne jedoch die Möglichkeit zu haben, diese auch zu bearbeiten. Was ist die Folge? Ein Systemkollaps, denn die Kinder sind dann ,zu schwierig‘, Eltern ,nicht erreichbar‘ und Mitarbeitende nur frustriert und bald nicht mehr im Arbeitsfeld.“ Schülerhaus an der Grundschule Ostheim, Sankt Josef gGmbH in Baden-Württemberg - Im Gespräch mit Mathias Vogel, Fachbereichsleitung Beschreibung der Einrichtung und ihres Konzeptes: „Die St. Josef gGmbH ist eine Verbundeinrichtung mit einem breit gefächerten Angebot von KitaBetreuung bis zu stationären Hilfen in Stuttgart Ost und Bad Cannstatt. Beim Schülerhaus handelt es sich um ein Nachmittagsangebot für Grundschulkinder direkt an der Grundschule Ostheim. Dieses Angebot dient als Vorstufe zur Ganztagesschule auf Hortniveau. Die Eltern haben die Möglichkeit, aus zwei unterschiedlichen Betreuungsansätzen zu wählen. Zur Auswahl stehen Betreuungsmöglichkeiten bis 14 Uhr und bis 17 Uhr. Aktuell werden 235 Kinder in elf Stammgruppen am Standort betreut. Die Familien können zudem einen Frühdienst von 7 Uhr bis Schulbeginn sowie eine Ferienbetreuung innerhalb des Schülerhauses zubuchen. Der Stadtteil Ostheim besticht durch eine sehr enge Bebauung, Familien mit Multiproblemlagen oder die staatliche Transferleistungen beziehen, u. ä. An der Grundschule Ostheim bzw. am Campus Ostheim werden zahlreiche Kinder inklusiv beschult. An unserem Schulstandort kooperieren wir deshalb mit zwei SBBZ (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum).“ Motivation zur Teilnahme am Projekt: „Wir nehmen am Projekt teil, um auch in Zukunft den wachsenden Herausforderungen der Gesellschaft, der steigenden Nachfrage an Betreuungsplätzen, auch im Grundschulalter, sowie den Interessen und Bedürfnissen der Kinder am Lebens- und Lernort Schule gerecht zu werden. Wir wollen im Projekt mit anderen Trägern ins Gespräch kommen und Erfahrungen austauschen, um gegenseitig zu lernen, da 257 uj 6 | 2022 Qualitative Ausgestaltung des Ganztags wir den Kindern unserer Schule und unseres Stadtteils stets das bestmögliche Betreuungsangebot bieten wollen. Aktuell befinden wir uns als sogenanntes Schülerhaus in der Vorstufe zur Ganztagesschule. Die Herausforderung der Inklusion nehmen wir hier sehr gerne an, mit den aktuellen Gegebenheiten ist dies allerdings an Grenzen gekoppelt. Hier sehen wir eine deutliche Verbesserung der Möglichkeiten, wenn alle Kinder im Ganztag beschult und betreut werden! Mit Blick auf die Inklusion hoffen wir im Projekt auf regen Austausch und das Teilen von Gelingensfaktoren sowie Herausforderungen im Ganztag.“ Luisa Neininger BVkE e.V. Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe Karlstr. 40 79104 Freiburg E-Mail: luisa.neininger@caritas.de Literatur Alt, C., Guglhör-Rudan, A., Horn, M. (2019): Kosten für zusätzliche Ganztagesangebote von Grundschulkindern steigen. Pressemitteilung vom 11.10.2019. Deutsches Jugendinstitut, München Bauer, A., Baumeister P. (2020): Betreuung allein reicht nicht. neue caritas 14, 32ff Bundesjugendkuratorium (Hrsg.) (2019): Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung für Kinder im Grundschulalter. Zwischenruf des Bundesjugendkuratoriums, München BVkE (Hrsg.) (2020): Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung für Kinder im Grundschulalter - Kernanliegen des BVkE. Vom Vorstand des BVkE am 06.02.2020 verabschiedet, Freiburg Guglhör-Rudan, A., Alt, C. (Hrsg.) (2019): Kosten des Ausbaus der Ganztagsgrundschulangebote - Bedarfsgerechte Umsetzung des Rechtsanspruchs ab 2025 unter Berücksichtigung von Wachstumsprognosen. DJI, München Lange, J., Hüsken, K., Alt, C. (Hrsg.) (2017): Kinderbetreuungim Grundschulalter, Angebotsstrukturen und Betreuungswünsche. Deutsches Jugendinstitut, München a www.reinhardt-verlag.de Menschliche Beziehungen lassen sich mit der Bindungstheorie besser verstehen. Kenntnisse auf diesem Gebiet sind für psychologische, soziale und pädagogische Ausbildungsfächer und Arbeitsfelder unverzichtbar. Das Buch führt kompakt in Bindungstheorie und -forschung ein. Es stellt Verfahren zur Erfassung der Feinfühligkeit und der Bindungsqualität dar und erklärt den Zusammenhang zwischen Bindung und Emotionen. Abschließend werden Bindungsstörungen, ihre Behandlung und geeignete Präventionsmaßnahmen beschrieben. Bindung kurz und bündig 2. überarbeitete Auflage 2019. 112 Seiten. 6 Abb. 4 Tab. Innenteil zweifarbig. utb-Profile (978-3-8252-5196-3) kt