unsere jugend
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0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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Editorial
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2023
Monika Feist-Ortmanns
Michael Macsenaere
Liebe Leserinnen und Leser, was verbinden Sie mit dem Jahr 1949? Möglicherweise die Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Oder auch die erste Bundestagswahl und daraus resultierend Konrad Adenauer als erster Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Neben diesen „großen“ Ereignissen gab es auch Menschen, die im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe mit Mut und Zuversicht Visionäres leisteten. So ließen sich Hermine Albers, Elisabeth Bamberger, Adolf Busemann und Ella Kay im selben Jahr auf das Abenteuer ein, unter der Schriftleitung von Andreas Mehringer die Zeitschrift „Unsere Jugend. Zeitschrift für Jugendhilfe in Wissenschaft und Praxis“ zu gründen. Die Idee hatte offensichtlich das Potenzial hoher Nachhaltigkeit, denn mit dem vorliegenden Heft können wir nunmehr den 75. Jahrgang von „Unsere Jugend“ feiern.
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1 Editorial unsere jugend, 75. Jg., S. 1 (2023) DOI 10.2378/ uj2023.art01d © Ernst Reinhardt Verlag Liebe Leserinnen und Leser, was verbinden Sie mit dem Jahr 1949? Möglicherweise die Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Oder auch die erste Bundestagswahl und daraus resultierend Konrad Adenauer als erster Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Neben diesen „großen“ Ereignissen gab es auch Menschen, die im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe mit Mut und Zuversicht Visionäres leisteten. So ließen sich Hermine Albers, Elisabeth Bamberger, Adolf Busemann und Ella Kay im selben Jahr auf das Abenteuer ein, unter der Schriftleitung von Andreas Mehringer die Zeitschrift „Unsere Jugend. Zeitschrift für Jugendhilfe in Wissenschaft und Praxis“ zu gründen. Die Idee hatte offensichtlich das Potenzial hoher Nachhaltigkeit, denn mit dem vorliegenden Heft können wir nunmehr den 75. Jahrgang von „Unsere Jugend“ feiern. Auch wenn der Untertitel der Zeitschrift mittlerweile „Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik“ lautet, so ist doch der Impuls aus dem Jahr 1949, ein Forum für den konstruktiven Austausch von Wissenschaft und Praxis im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe zu gestalten, unverändert hoch aktuell. Ein Blick in das vorliegende Heft bestätigt dies. Hier wird mit den Beiträgen von Noëlle Behringer et al., Kim Kemmner et al., Pauline Eisinger, Alexandra Rodis sowie Mathias Schwabe und Christoph Lampe genau dieser angestrebte Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft befördert. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einerseits einen Moment zum Innehalten und Zurückblicken auf ein Dreivierteljahrhundert Kinder- und Jugendhilfe und andererseits eine anregende Lektüre zu aktuellen Fragestellungen der stationären Hilfen zur Erziehung. Monika Feist-Ortmanns und Michael Macsenaere Monika Feist-Ortmanns, Michael Macsenaere
