eJournals unsere jugend77/5

unsere jugend
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0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/uj2025.art23d
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Editorial

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Michael Macsenaere
Monika Feist-Ortmanns
Liebe Leserinnen und Leser, wie können Erziehungshilfen so gestaltet werden, dass sie der Vielfalt junger Menschen gerecht werden? Welche Rolle spielen geschlechtssensible Prävention und Partizipation für den Schutz und die Entwicklung junger Menschen? Und was sagt das Wahlverhalten junger Männer über gesellschaftliche Dynamiken aus? Die Beiträge dieser Ausgabe beleuchten zentrale Fragen einer inklusiven und reflektierten Jugendhilfe – von queer-sensiblen Ansätzen bis hin zu politischen Entwicklungen mit weitreichenden Folgen.
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197 Editorial unsere jugend, 77. Jg., S. 197 (2025) DOI 10.2378/ uj2025.art23d © Ernst Reinhardt Verlag Liebe Leserinnen und Leser, wie können Erziehungshilfen so gestaltet werden, dass sie der Vielfalt junger Menschen gerecht werden? Welche Rolle spielen geschlechtssensible Prävention und Partizipation für den Schutz und die Entwicklung junger Menschen? Und was sagt das Wahlverhalten junger Männer über gesellschaftliche Dynamiken aus? Die Beiträge dieser Ausgabe beleuchten zentrale Fragen einer inklusiven und reflektierten Jugendhilfe - von queersensiblen Ansätzen bis hin zu politischen Entwicklungen mit weitreichenden Folgen. Zu Beginn führt Steffi Krauter in eine queer-inklusive Ausgestaltung der Erziehungshilfen ein. Sie leitet dies in ihrem Beitrag vom 17. Kinder- und Jugendbericht und dem KJSG ab, das erstmals auch trans, nicht binäre und intergeschlechtliche Jugendliche als Zielgruppe benennt. Mart Busche, Jutta Hartmann, Elli Scambor und Malte Täubrich zeigen auf, wie Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Jungen gelingen kann - und zwar gleichermaßen geschlechterreflektiert, queer-sensibel und wirksam. In vielen uj-Ausgaben wurde bereits dargestellt, dass Partizipation eine notwendige Voraussetzung für gelingende pädagogische Prozesse darstellt. Claudia Wallner greift dies in ihrem Beitrag auf und beschreibt, wie Partizipation auch geschlechtergerecht gelebt werden kann. Der abschließende Beitrag von Roland Merten setzt an aktuellen politischen Entwicklungen (nicht nur) in Deutschland an. Pointiert beschreibt und erklärt er den überproportional hohen Anteil junger Männer, welche die AfD gewählt haben. Wir hoffen, dass es mit der vorliegenden Ausgabe gelingt, Anregungen für eine geschlechtergerechte und queer-inklusive Ausgestaltung der Erziehungshilfen zu geben. Wir wünschen Ihnen hierbei eine anregende Lektüre. Monika Feist-Ortmanns und Michael Macsenaere Monika Feist-Ortmanns, Michael Macsenaere