unsere jugend
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Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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Editorial
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Michael Macsenaere
Monika Feist-Ortmanns
Liebe Leserinnen und Leser, in der aktuellen Ausgabe erwarten Sie spannende Beiträge, die zentrale Themenfelder der Heimerziehung sowie Leaving Care aufgreifen. Praxisnah und wissenschaftlich fundiert liefern die Autorinnen und Autoren wertvolle Einblicke, reflektieren aktuelle Herausforderungen und bieten Perspektiven für Fach- und Führungskräfte.
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289 Editorial unsere jugend, 77. Jg., S. 289 (2025) DOI 10.2378/ uj2025.art32d © Ernst Reinhardt Verlag Liebe Leserinnen und Leser, in der aktuellen Ausgabe erwarten Sie spannende Beiträge, die zentrale Themenfelder der Heimerziehung sowie Leaving Care aufgreifen. Praxisnah und wissenschaftlich fundiert liefern die Autorinnen und Autoren wertvolle Einblicke, reflektieren aktuelle Herausforderungen und bieten Perspektiven für Fach- und Führungskräfte. Im ersten Beitrag erläutern Katja Nowacki und Silke Remiorz die vielfältigen Settings der Heimerziehung nach § 34 SGB VIII, die jungen Menschen als temporäre oder langfristige Alternative zur Herkunftsfamilie angeboten werden. Sie beleuchten differenziert die unterschiedlichen Möglichkeiten der stationären Unterbringung und geben einen Überblick über deren Herausforderungen und Chancen. Claudia Equit, Elisabeth Thomas, Julia Kemp und Graham Lewis widmen sich aktuellen Entwicklungen im betreuten Wohnen. Mit besonderem Blick auf Partizipation, Inklusion und die Auswirkungen der Corona-Pandemie skizzieren sie die dynamischen Veränderungen aus Sicht von Wissenschaft, Einrichtungsleitung und Careleaver: innen. Manuel Theile stellt in seinem Beitrag aktuelle Themen und Entwicklungslinien der Heimerziehung in den Fokus. Er präsentiert wichtige statistische Kennzahlen, diskutiert politische und fachliche Trends und wirft abschließend einen Blick auf kommende Herausforderungen im Kontext der SGB VIII-Reform und inklusiver Kinder- und Jugendhilfe. Anna Lips und Martina Pokoj präsentieren Ergebnisse aus der ersten Befragungswelle der deutschlandweiten Care Leaver Statistics (CLS). Die Autorinnen richten im vorliegenden Beitrag den Fokus auf die Mitbestimmungsoptionen junger Menschen in Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe. Der Übergang junger Menschen von der stationären Erziehungshilfe in die Selbstständigkeit steht im Mittelpunkt des Artikels von Stephan Sting, Georg Streißgürtl und Julia Weissnar. Sie analysieren die Erfahrungen der Betroffenen und stellen den spezifischen Unterstützungsbedarf im Prozess des Leaving Care heraus. Abschließend widmet sich Maria Kurz-Adam der Beziehungsgestaltung junger Menschen in Sozialen Medien. Anhand zweier aktueller Publikationen reflektiert sie die oft kritisch betrachtete digitale Beziehungssuche. Die Autorin zeigt auf, dass trotz neuer medialer Ausdrucksformen grundlegende Bedürfnisse nach Anerkennung und sozialer Verbundenheit konstant bleiben. Wir wünschen Ihnen eine informative und anregende Lektüre! Michael Macsenaere und Monika Feist-Ortmanns Monika Feist-Ortmanns, Michael Macsenaere
