unsere jugend
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0342-5258
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/uj2026.art14d
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Editorial
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Katrin Hermsen
Eva van Koolwijk
Liebe Leser:innen, Wohnen ist weit mehr als ein Dach über dem Kopf – es ist ein entscheidender Faktor für ein gelingendes Aufwachsen und eine selbstbestimmte Zukunft. Dennoch prägen prekäre Wohnverhältnisse die Lebensrealität vieler junger Menschen und wirken sich vielfältig, unter anderem auch auf Bildungschancen, Gesundheit und soziale Teilhabe aus. In dieser Ausgabe werden wissenschaftliche Analysen mit praxisnahen Einblicken und Erfahrungsberichten verbunden, um die Komplexität des Themas sichtbar zu machen.
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97 Editorial unsere jugend, 78. Jg., S. 97 (2026) DOI 10.2378/ uj2026.art14d © Ernst Reinhardt Verlag Liebe Leser: innen, Wohnen ist weit mehr als ein Dach über dem Kopf - es ist ein entscheidender Faktor für ein gelingendes Aufwachsen und eine selbstbestimmte Zukunft. Dennoch prägen prekäre Wohnverhältnisse die Lebensrealität vieler junger Menschen und wirken sich vielfältig, unter anderem auch auf Bildungschancen, Gesundheit und soziale Teilhabe aus. In dieser Ausgabe werden wissenschaftliche Analysen mit praxisnahen Einblicken und Erfahrungsberichten verbunden, um die Komplexität des Themas sichtbar zu machen. Der erste Beitrag von Sophie Linssner bespricht und analysiert die Erfahrung, aus der Jugendhilfe in die Wohnungslosigkeit entlassen zu werden. Eva van Koolwijk und Julia Oertelt thematisieren in ihrem Artikel queere Lebensrealitäten in und um Jugend- und Wohnungsnothilfen. Das Interview von Katrin Hermsen mit Trucy Vo von Careleaver e. V. zeigt unter anderem auf, welche Benachteiligung Care Leaver: innen bei der Wohnungssuche erfahren, und bespricht die Forderung nach einem eigenen Rechtsstatus als Care Leaver: in. Matthias Fischer geht in seinem Beitrag der Frage nach, ob sogenannte Straßenschulen zum Bildungserfolg von jungen Menschen in prekären Wohnverhältnissen beitragen können. Wir laden Sie ein, mit uns in die Beiträge dieser Ausgabe einzutauchen und darüber nachzudenken, wie prekäre Wohnverhältnisse junger Menschen abgebaut werden können. Eine anregende Lektüre wünschen Ihnen Katrin Hermsen & Eva van Koolwijk als Heftverantwortliche & das Redaktionsteam
