Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete
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Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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Aktuelle Forschungsprojekte: Gemeinsamer Unterricht in der Sekundarstufe: Gelingensbedingungen für Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung
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Debora Eck
Forschungshintergrund Seit 1999 wird am Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik unter der Leitung von Prof. A. Leonhardt im Rahmen eines umfassenden Forschungsprogrammes die „Integration / Inklusion Hörgeschädigter in allgemeinen Einrichtungen“ erforscht. Bisherige Ergebnisse lassen vermuten, dass das Gelingen der gemeinsamen Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Hörschädigung an der allgemeinen Schule während der Sekundarschulzeit auf eine besondere Probe gestellt wird: In Anlehnung an die Forschungsarbeit von Schmitt sprechen verschiedene Autoren von einer kritischen Phase in der Sekundarstufe, die insbesondere die Klassen sechs bis neun betrifft (Schmitt 2003). Mitarbeitende des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes MSD vermuten, dass dafür unter anderem der Selbstfindungsprozess der Jugendlichen in der Pubertät sowie die Anpassungsleistung der Lernenden an die sich ändernden schulischen Bedingungen ausschlaggebend sind (Lönne 2009, 84). Dennoch war der Sekundarstufenbereich in vorangegangenen Projekten meist nicht expliziter Forschungsgegenstand. Hier setzt das vorliegende Teilprojekt an: Es soll überprüfen, ob es Besonderheiten in der Sekundarstufe gibt, die das Gelingen der gemeinsamen Beschulung beeinflussen, und wie diesen begegnet werden kann.
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71 AK TU E LL E FORSCHUNGSPROJ E K TE Gemeinsamer Unterricht in der Sekundarstufe: Gelingensbedingungen für Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung Debora Eck Ludwig-Maximilians-Universität München Forschungshintergrund Seit 1999 wird am Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik unter der Leitung von Prof. A. Leonhardt im Rahmen eines umfassenden Forschungsprogrammes die „Integration/ Inklusion Hörgeschädigter in allgemeinen Einrichtungen“ erforscht. Bisherige Ergebnisse lassen vermuten, dass das Gelingen der gemeinsamen Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Hörschädigung an der allgemeinen Schule während der Sekundarschulzeit auf eine besondere Probe gestellt wird: In Anlehnung an die Forschungsarbeit von Schmitt sprechen verschiedene Autoren von einer kritischen Phase in der Sekundarstufe, die insbesondere die Klassen sechs bis neun betrifft (Schmitt 2003). Mitarbeitende des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes MSD vermuten, dass dafür unter anderem der Selbstfindungsprozess der Jugendlichen in der Pubertät sowie die Anpassungsleistung der Lernenden an die sich ändernden schulischen Bedingungen ausschlaggebend sind (Lönne 2009, 84). Dennoch war der Sekundarstufenbereich in vorangegangenen Projekten meist nicht expliziter Forschungsgegenstand. Hier setzt das vorliegende Teilprojekt an: Es soll überprüfen, ob es Besonderheiten in der Sekundarstufe gibt, die das Gelingen der gemeinsamen Beschulung beeinflussen, und wie diesen begegnet werden kann. Forschungsziel und Forschungsfragen Ziel der Arbeit mit dem Titel Gemeinsamer Unterricht in der Sekundarstufe: Gelingensbedingungen für Schülerinnen und Schüler mit einer Hörschädigung ist es, Bedingungen und Unterstützer zu identifizieren, die zu einer erfolgreichen gemeinsamen Beschulung in der Sekundarschulzeit beitragen und so als Grundlage für Handlungsempfehlungen dienen. Außerdem sollen Unterstützer und Ideen herausgearbeitet werden, die zu einer erfolgreichen inklusiven Beschulung beitragen können. Darüber hinaus soll der Einfluss verschiedener Persönlichkeitsmerkmale der Schülerinnen und Schüler, insbesondere deren Hörschädigung sowie der individuelle Umgang damit, auf das Integrationsgelingen festgestellt werden. Das Forschungsvorgehen wird hierbei von zwei Hauptfragen geleitet: 1) Welche Faktoren haben Einfluss auf die Beschulungssituation Jugendlicher mit einer Hörschädigung an der allgemeinen Schule während der Sekundarstufe I? 2) Welche Unterstützer und Ideen bestehen, um möglichst optimale Gelingensbedingungen zu schaffen? Erhebungsmethode und Untersuchungsteilnehmer Der Untersuchung liegt ein mehrgliedriger Forschungsansatz zugrunde, der aus drei konsekutiven Teilen besteht. Für den ersten Teil wurde mittels systematischer Literaturrecherche der derzeitige Forschungsstand bezüglich der gemeinsamen Beschulung während der Sekundarstufe festgestellt. Hieraus abgeleitet erfolgte der Entwurf verschiedener Interviewleitfäden, anhand derer überprüft wurde, welche Bedingungen und Unterstützer aus verschiedenen Perspektiven zur erfolgreichen Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Hörschädigung beitragen. Im Fokus stand dabei weniger, eine zahlenmäßig große Stichprobe zu generieren, als qualitative Erfahrungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu sammeln. Hierbei spielten die Sichtweisen sowohl aus professioneller (MSD, Lehrkraft im inklusiven Setting) als auch aus selbstbetroffener Perspektive (Schüler mit Hörschädigung, Eltern) eine Rolle. Die Stichprobenziehung erfolgte mittels qualitativen Stichprobenplans mit vier Feldern, die Interviewpartner wurden anhand eines Schneeballverfahrens gewonnen (Döring/ Bortz 2016, 303f.). Im dritten Schritt soll eine größere Stichprobe einbezogen werden, indem die Ergebnisse aus der qualitativen Interviewstudie durch eine vorwiegend quantitative Onlinebefragung überprüft werden. Da die Jugendlichen, als Experten in eige- VHN, 87. Jg., S. 71 -74 (2018) DOI 10.2378/ vhn2018.art06d © Ernst Reinhardt Verlag VHN 1 | 2018 72 AK TU E LL E FORSCHUNGSPROJ E K TE ner Sache, im Fokus des Forschungsprojekts stehen, sollen sie im Mittelpunkt der Befragung sein. Dies ergibt sich zum einen aus den Spezifika, die das Sekundarstufenalter mit sich bringt, wie beispielsweise das Autonomiebestreben, zum anderen aus der Empowerment-Bewegung, nach der Selbstbetroffene am besten über ihre eigene Situation Auskunft geben können. Erste Erkenntnisse Erste Ergebnisse der Interviewstudie legen nahe, dass verschiedene Rahmenbedingungen zu besonderen Herausforderungen während der Sekundarstufe I führen: Dabei werden vor allem strukturelle, räumliche, schülerbezogene, unterrichtliche und elternbezogene Bedingungen genannt, die Einfluss auf die Beschulungssituation von Schülerinnen und Schülern mit Hörschädigung nehmen. So verändert sich neben der Klassengröße in der Sekundarstufe häufig auch die Klassenkonstellation - teilweise während des Schultages. Die Aufteilung der Unterrichtsstunden, die Zunahme des Nachmittagsunterrichts, neue Schulwege, das Fachlehrerprinzip mit häufigem Lehrerwechsel sowie die Zunahme der Rückwechsler an das Förderzentrum, Förderschwerpunkt Hören, werden als Besonderheiten der Sekundarstufe genannt. Schülerbezogene Veränderungen kommen hinzu. Für die Befragten besonders wichtig sind vor allem die Bedeutungszunahme der Peergroup, die veränderten Formen der Schülerinteraktionen, die veränderte Akzeptanz der eigenen Rolle sowie das eigene Autonomiebestreben. Letzteres steht auch in Verbindung mit der sich ändernden Elternrolle. So werden bisherige Unterstützungsmaßnahmen von Schülerinnen und Schülern mit Hörschädigung gegebenenfalls neu hinterfragt und möglicherweise abgelehnt. Zusätzlich können sich neue Strategien im Umgang mit der eigenen Hörschädigung sowie Hörverschlechterungen in der Pubertät auf die Identitätsfindung der Lernenden auswirken. Auch unterrichtlich ergeben sich während dieser Phase Veränderungen: so werden beispielsweise mehr kooperative Sozialformen eingesetzt. Hierdurch steigt die Höranstrengung aufgrund erhöhter Nebengeräusche bei kooperativen Lernformen. Entsprechend wird der Nachteilsausgleich, nach Aussage des MSD, erst in der Sekundarstufe vermehrt beantragt. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Leistungsanforderungen insbesondere an die fachspezifische Ausdrucksweise sowie das Lerntempo mit der Jahrgangsstufe zunehmen. Dies sind einige exemplarische Veränderungen, die Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung in der Sekundarstufe vor neue Herausforderungen stellt. Anknüpfend an die zahlreichen Veränderungen in der Sekundarstufe wurden in den Interviews Ideen, Unterstützer und Wünsche erfragt, mit denen den genannten Herausforderungen begegnet werden könnte. Diese sollen nun als Grundlage zur Erstellung der Onlinefragebögen dienen. Ausblick Das vorliegende Teilprojekt wird seit September 2015 beforscht. Bisherige Ergebnisse lassen vermuten, dass es sich hierbei nicht nur um Faktoren handelt, die von außen an die Schülerinnen und Schüler herangetragen werden, sondern dass es auch Maßnahmen bedarf, die die Kompetenzen der Lernenden selbst stärken. Hierbei steht, neben der Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, vermutlich die Auseinandersetzung und der Umgang mit der eigenen Hörschädigung im Vordergrund. Ob diese Hypothesen bestätigt werden können, soll das weitere Forschungsvorgehen zeigen, indem nach der ausgewerteten Interviewstudie im nächsten Schritt die gewonnenen Ergebnisse bayernweit von Schülerinnen und Schülern mit Hörschädigung überprüft werden sollen. Weitere Informationen sowie Literaturangaben können eingeholt werden bei debora.eck@edu.lmu.de Pädagogische Gelingensbedingungen und Wirkung ästhetischer Bildung bei Menschen in schwierigen sozialen Konstellationen [waebi] Oliver M. Reuter, Roland Stein, Tanja Wilkeneit, Sabine Wolz Julius-Maximilians-Universität Würzburg Seit November 2016 ist an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die Forschungsstelle ästhetische Bildung eingerichtet, in deren Rahmen Fragen zu pädagogischen Gelingensbedin- VHN 1 | 2018 73 AK TU E LL E FORSCHUNGSPROJ E K TE gungen und Wirkungen ästhetischer Bildung [waebi] untersucht werden. [waebi] ist ein interdisziplinär verschränktes Projekt, bei dem die Expertise der Kunstpädagogik mit Bezug zu Fragen ästhetischer Bildung und die der Sonderpädagogik mit Bezug zu Fragen nach Beeinträchtigung und Benachteiligung zusammenkommen. In den Blick genommen werden dabei zwei zu untersuchende Gruppen: Junge Geflüchtete und Jugendliche mit einem niedrigen sozioökonomischen Status respektive in schwierigen Familienkonstellationen. Zielgruppenspezifische Bedingungen und Auswirkungen sollen eruiert und für die konkrete pädagogische Arbeit innerhalb von Praxisprojekten zugänglich gemacht werden. Problemaufriss In Deutschland befinden sich immer mehr Menschen in sozial schwierigen Konstellationen, in deren Folge Jugendliche wenig oder keinen Zugang zu ästhetischer Bildung haben. Aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen wie politischen Dynamiken leiden vor allem Kinder und Jugendliche, die sich entwicklungspsychologisch in besonderem Maße mit Fragen der Identitätsfindung sowie der Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen auseinandersetzen, unter ihrer gegenwärtigen Situation. Schwierige soziale Konstellationen von Jugendlichen lassen sich in der Regel nicht auf einzelne Problematiken zurückführen. Vielmehr korrelieren meist unterschiedliche Faktoren der Unterversorgung miteinander und führen in der Konsequenz zu gescheiterten Bildungsbiografien sowie zu Schwierigkeiten in der soziokulturellen Partizipation (Hradil 2005; Chassé 2007; Braune-Krickau u. a. 2013). Minderjährige Geflüchtete stellen in dem Zusammenhang insofern eine besondere Gruppe dar, als sie häufig zusätzlich zu den durch Unsicherheit geprägten schwierigen äußeren Bedingungen, in welche sie nach oftmals schwer belastenden Fluchterfahrungen gelangen, starkes psychosoziales Belastungserleben sowie Akkulturationsprozesse nach der Fluchtmigration bewältigen müssen. Beide zu untersuchende Gruppen verfügen über einen erschwerten Zugang zu ästhetischer Bildung, wodurch Möglichkeiten zum Aufbau von Fähigkeiten, die von großer Relevanz für gelingende Identitäts- und Selbstkonzeptentwicklungen sind respektive einen Beitrag zu diesen leisten können, erheblich eingeschränkt werden. Es stellt sich die Frage, inwiefern kulturelle Adaption und Integrationsprozesse sowie Identitätsentwicklungsprozesse mittels ästhetischer Bildung initiiert werden können. Forschungsfragen Über empirisch-qualitative Forschung sollen in diesem Forschungsprojekt folgende Fragestellungen fokussiert werden: 1. Welche pädagogischen Paradigmen, Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen kennzeichnen die vermittelnde Praxis? Unter welchen pädagogischen Bedingungen gelingen ästhetische Bildungsprozesse besonders gut und können wirken? 2. Inwiefern werden die Weiterentwicklung kommunikativer Kompetenzen sowie sozialer Interaktion positiv beeinflusst und somit Grundvoraussetzungen für eine gesellschaftliche Integration geschaffen? 3. Welche Auswirkungen können in Bezug auf Identität und Aspekte des Selbstkonzepts beschrieben werden? 4. Inwieweit tragen ästhetische Bildungsangebote zu einem erleichterten Zugang bzw. zur Auseinandersetzung mit der eigenen und der fremden Kultur bei? Forschungsfeld Zur Beantwortung der Fragen werden nach Qualitätsparametern ästhetischer Bildung ausgewählte Praxisprojekte in den Bereichen Musik/ Rhythmus, Szenisches / Theater/ Improvisation und bildende Kunst in Deutschland bundesweit begleitet, wobei eine Auswahl von sechs bis acht Praxisprojekten je Schwerpunktgruppe erfolgt. Die teilnehmenden Jugendlichen befinden sich im Alter von 10 -20 Jahren. In den Projekten arbeiten Pädagoginnen und Pädagogen aus diversen Bereichen der ästhetischen Bildung wie Theater, Tanz, Rhythmus, Musik, Malerei, Artistik, Komposition, Layout usw. mit den Jugendlichen über einen längeren Zeitraum hinweg. Mit ihren Bei- VHN 1 | 2018 74 AK TU E LL E FORSCHUNGSPROJ E K TE trägen in den Projekten organisieren sie Ausstellungen, Galas oder andere Formen von Abschlusspräsentationen. Methodisches Vorgehen und theoretische Bezüge Die Dauer des Forschungsvorhabens ist auf drei Jahre ausgelegt. Auf erste Recherchen zu Praxisprojekten innerhalb des Feldes der ästhetischen Bildung folgt eine erste Auswahl an in Frage kommenden Praxisprojekten. Der vorläufigen Projektauswahl schließt sich eine erste Kontaktaufnahme zu verantwortlichen Experten sowie ein Erstbesuch an, bei dem pädagogische Prozesse beobachtet und analysiert werden. Die finale Projektauswahl findet über festgelegte Qualitätsparameter statt. Beobachtungen unterstützen die Spezifizierung der über literaturbasierte, theoretische Überlegungen generierten Interviewleitfäden. Zu deren Erstellung stehen die besondere Relevanz von Identitätskonstrukten, damit zusammenhängend die Auseinandersetzung mit Selbstkonzepten sowie das Konzept der Akkulturation im Zentrum theoretischer Grundlagen. Hierbei finden vor allem interaktionistische Identitätsmodelle (z. B. Mead, Goffman, Krappmann) sowie Selbstkonzepttheorien und -modelle (z. B. Higgins, Shavelson u. a.) Beachtung. Weiter liegen theoretische Bezüge im Bereich der Migrationsforschung in Akkulturationstheorien, die an die Annahme des Zusammenhangs von Integrationsstatus und Identitätsentwicklung anknüpfen (z. B. Berry, Zick). Die theoretische Fundierung berücksichtigt zudem Theorien der ästhetischen Bildung. Methodisch werden auch standardisierte Fragebogeninstrumente (z. B. Frankfurter Selbstkonzeptskalen, PFK 9 -14) zur Fragengenerierung in den Interviews herangezogen. Das Kernstück der Datenerhebung bilden teilstrukturierte Interviews, die mit an den Projekten ästhetischer Bildung beteiligten Experten und teilnehmenden Jugendlichen geführt werden. Die weitere Arbeit an dem darüber gewonnenen Rohdatenmaterial erfolgt im Wesentlichen über MAXQDA als spezielles qualitatives Daten- und Textanalyseinstrument sowie die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring als spezielles Transkriptionsinstrument. Ausblick Zum Zeitpunkt der Manuskripteinreichung (Oktober 2017) ist die Vorbereitung der Projektauswahl abgeschlossen und sind Kontakte zu verantwortlichen Experten der Praxisprojekte hergestellt. Es haben Erstbesuche in den Projekten stattgefunden und die finale Auswahl über festgelegte Qualitätsparameter wird getroffen. In einer nächsten Phase erfolgt die Interviewführung. Dazu werden die bisher erstellten Interviewleitfäden weiter bearbeitet und auf die unterschiedlichen Adressaten ergänzend differenziert. Das Forschungsprojekt [waebi] wird finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Projektteam Projektleitung: Prof. Dr. Oliver M. Reuter, Prof. Dr. Roland Stein Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Tanja Wilkeneit, Sabine Wolz Weitere Informationen und Literaturangaben können eingeholt werden bei tanja.wilkeneit@uni-wuerzburg.de und sabine.wolz@uni-wuerzburg.de
