eJournals Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete94/4

Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete
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0017-9655
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/vhn2025.art26d
5_094_2025_4/5_094_2025_4.pdf101
2025
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Das Provokative Essay: Einstellungen zu Behinderung - Und was misst du?

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2025
Sarah Schulze
Anne Schröter
Die Messung von Einstellungen hat in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen (z.B. Sozialpsychologie) eine lange Tradition. Dabei wurden bereits die Einstellungen zu verschiedensten Objekten oder Vorstellungen zum Untersuchungsgegenstand. In der Sonderpädagogik werden Einstellungen zu Inklusion oder zu verwandten Konstrukten nach wie vor vielfach beforscht. Im vorliegenden Beitrag diskutieren wir anhand von sieben zentralen Herausforderungen die Schwierigkeiten, Grenzen und Möglichkeiten der Beforschung von Einstellungen zu (Menschen mit) Behinderungen.
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253 VHN, 94. Jg., S. 253 -257 (2025) DOI 10.2378/ vhn2025.art26d © Ernst Reinhardt Verlag DAS PROVOK ATIVE ESSAY Einstellungen zu Behinderung - Und was misst du? Sarah Schulze Technische Universität Dortmund Anne Schröter Leibniz Universität Hannover Zusammenfassung: Die Messung von Einstellungen hat in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen (z. B. Sozialpsychologie) eine lange Tradition. Dabei wurden bereits die Einstellungen zu verschiedensten Objekten oder Vorstellungen zum Untersuchungsgegenstand. In der Sonderpädagogik werden Einstellungen zu Inklusion oder zu verwandten Konstrukten nach wie vor vielfach beforscht. Im vorliegenden Beitrag diskutieren wir anhand von sieben zentralen Herausforderungen die Schwierigkeiten, Grenzen und Möglichkeiten der Beforschung von Einstellungen zu (Menschen mit) Behinderungen. Schlüsselbegriffe: Einstellungen, Behinderung, Einstellungsmessung, Theorie, Methodologie Attitudes Toward Disability - And What Are You Measuring? Summary: The measurement of attitudes has a long tradition in different scientific areas (e. g. social psychology). Attitudes towards various objects or ideas have already been the subject of investigation. In special education, attitudes towards inclusion or related constructs continue to be the subject of research. We discuss the difficulties, limitations and possibilities of investigating attitudes towards (people with) disabilities on the basis of 7 central challenges. Keywords: Attitudes, disability, attitude measurement, theory, methodology Die Einstellungsmessung hat in verschiedenen Disziplinen eine lange Tradition. Auch in der Sonderpädagogik wurden Einstellungen zu verschiedenen Konstrukten bereits beforscht, und das Interesse an der Einstellungsmessung scheint nach wie vor zu bestehen. Häufig stehen bei sonderpädagogischen Fragestellungen die Einstellungen zu Inklusion oder zu verwandten Konstrukten im Fokus. Mit der vertieften Auseinandersetzung gehen auch methodische und theoretische Herausforderungen einher. Anhand von sieben Herausforderungen möchten wir die Gemengelage um die Messung von Einstellungen zu (Menschen mit) Behinderungen nachzeichnen. In vorliegendem Essay beziehen wir uns hauptsächlich auf Arbeiten, die im Bereich der Fragebogenforschung in der Sonderpädagogik entstanden sind. In diesen - und in unseren eigenen Arbeiten - wird meist eine sozialpsychologische Definition zugrunde gelegt, nach der Einstellungen Bewertungstendenzen sind. Es handelt sich um Tendenzen, eine bestimmte Entität mit einem bestimmten Ausmaß an Zustimmung oder Ablehnung zu bewerten (Eagly & Chaiken, 1993). Dabei kann alles ein Einstellungsobjekt sein, was grundsätzlich bewertet werden kann. Einstellungen kann man also nicht nur zu Personen haben, sondern auch zu bestimmten Vorstellungen oder VHN 4 | 2025 254 SARAH SCHULZE, ANNE SCHRÖTER Einstellungen zur Behinderung messen DAS PROVOK ATIVE ESSAY Themen, wie etwa zur Vorstellung einer inklusiven Gesellschaft - oder eben zu (Menschen mit) Behinderungen. 1 Die Herausforderung des epistemologischen Zugangs Die erste Herausforderung, die wir adressieren möchten, ist nicht ein Problem im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine Grundfrage, mit der sich Forschende vor jeder Studie auseinandersetzen. Und zwar ist es die Frage nach dem erkenntnistheoretischen Zugang zum Gegenstand, der beforscht werden soll. Diese Entscheidung ist voraussetzungsreich, zieht aber gleichzeitig eine Reihe von Konsequenzen nach sich. In den meisten erziehungswissenschaftlichen Befassungen mit Einstellungen ist die Grundannahme des Empirismus handlungsleitend. Der Empirismus leitet Erkenntnisse aus Erfahrung ab, die über Sinneswahrnehmungen (im radikalen Empirismus sogar ausschließlich) gewonnen werden. Ergänzt wird dieser Zugriff durch den Positivismus, einer Variante des Empirismus, die nur „positive“ Fakten zulässt und „nur die Erfahrung als Quelle der Erkenntnis gelten [lässt]. Jede Wissenschaft wird am Ideal der Naturwissenschaft und ihrer allgemeingültigen Gesetze gemessen. Als legitime Methode für alle Wissenschaften gelten das Experiment und die Beobachtung“ (Tschamler, 1983, S. 41). Doch neben dem weit verbreiteten quantitativempirischen Zugang können auch andere Zugänge gültige Aussagen über die Beschaffenheit von Einstellungen und ihre Messung machen. In der rekonstruktiven Forschung wird auch in diesem Bereich gearbeitet; exemplarisch werden hier etwa mit der Objektiven Hermeneutik Konstrukte wie Positionierungen oder Selbstverortungen herausgearbeitet, die durchaus als mit Einstellungen verwandt angesehen werden können (Laubner, 2023; Schröter, 2019). Die Wahl des erkenntnistheoretischen Zugangs kann den beforschten Gegenstand beeinflussen. So erfordern bestimmte Fragestellungen bestimmte Zugänge und mitunter bringt der Zugang den Gegenstand erst hervor. Diese Schwierigkeit führt zur nächsten Herausforderung, und zwar zu jener nach der Frage des Konstrukts. 2 Die Herausforderung des Konstrukts Was wir als Herausforderung des Konstrukts bezeichnen, betrifft mindestens drei Ebenen - mit Folgen für die Konstruktvalidität: (1) Die Einstellungen an sich, (2) das Einstellungsobjekt und (3) deren Zusammenspiel. (1) Zunächst stellt sich die Frage, was unter Einstellungen zu verstehen ist: Welche Merkmale und Struktur haben sie und was bedeutet das für ihre Messung? Häufig wird ein Drei- Komponenten-Modell angenommen: die kognitive Komponente (z. B. Überzeugung, dass Inklusion wünschenswert ist), die affektive (z. B. positives Gefühl bei inklusiven Vorstellungen) und die behaviorale (z. B. Engagement für ein inklusives Schulsystem). Manche Fragebögen versuchen diese drei Komponenten trennscharf zu messen. Allerdings argumentieren Autoren wie Eagly und Chaiken (2007), dass Einstellungen letztlich auf einem einheitlichen kognitiven Evaluationsmuster beruhen, sodass sich Verhalten nicht unabhängig davon messen lässt. (2) Eine weitere Herausforderung liegt in der Definition des Einstellungsobjekts - hier: (Menschen mit) Behinderungen. Wahrnehmung und Bewertung von Behinderung unterliegen einem historischen Wandel, der sich auch in unterschiedlichen Theorien widerspiegelt (Schulze et al., 2021). Forschende müssen entscheiden, welche theoretische Grundlage - etwa welches Behinderungsmodell - der Messung zugrunde liegt. Gebhardt et al. (2022) unterscheiden vier Modelle, darunter das lange dominante indi- VHN 4 | 2025 255 SARAH SCHULZE, ANNE SCHRÖTER Einstellungen zur Behinderung messen DAS PROVOK ATIVE ESSAY viduell-medizinische Modell, das Behinderung als einen im Individuum verankerten Defekt versteht. Diese Vorstellung hat sich im Laufe der Zeit ausdifferenziert und durch das soziale Modell erweitert. Das soziale Modell betont, dass Behinderung durch systematische gesellschaftliche Ausgrenzung und nicht durch körperliche Schädigungen entsteht (Waldschmidt, 2005). (3) Drittens stellt sich die Frage, worin Einstellungen zu (Menschen mit) Behinderungen bestehen und wie diese - etwa per Fragebogen - erfasst werden können. Wird ein individuell-medizinisches Behinderungsmodell mit einem Drei-Komponenten-Modell kombiniert, können sich Einstellungen zu (Menschen mit) Behinderungen etwa darin zeigen, wie die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen bewertet wird (z. B. „Menschen mit Behinderung sind am Arbeitsplatz weniger produktiv als Menschen ohne Behinderung“, Zustimmung oder Ablehnung im Fragebogen). Solche Operationalisierungen finden sich in bestehenden Instrumenten. Mittels qualitativer Inhaltsanalyse haben wir die zugrunde liegenden Operationalisierungen untersucht, wobei sich die Kategorien Fähigkeitserwartungen, Vulnerabilität/ Privilegienverlust, Normative Überformung, Expliziter Ableismus, Wissen und Überzeugungen, Strukturelle Barrieren und Persönlicher Kontakt ergaben (Schulze & Schröter, 2023). Teile dieser Kategorien spiegeln klassische Behinderungsmodelle wider (individuellmedizinisch, sozial, systemisch, kulturell, Gebhardt et al., 2022), wobei die meisten Items dem individuell-medizinischen Modell folgen. Dies beeinflusst die Befragungsergebnisse - wie wir im letzten Abschnitt des Essays weiter erläutern. Zugleich bleibt zu klären, ob es sich bei den verschiedenen Zugängen tatsächlich noch um die Einstellungen zu (Menschen mit) Behinderungen handelt oder um verwandte, aber dennoch unterscheidbare Konstrukte wie Inklusion oder Selbstwirksamkeit. 3 Die Herausforderung der Existenz von Einstellungen Direkt anknüpfend an die zweite Herausforderung stellt sich ein weiteres: Existieren die Einstellungen bei den befragten Personen überhaupt? Eine Befragung kann sich an verschiedene Personengruppen richten. Die befragten Personen müssen das Einstellungsobjekt kennen, es von anderen Einstellungsobjekten unterscheiden und es in einer konstanten Weise bewerten können. Wenn ein Einstellungsobjekt gänzlich unbekannt ist, dann erlaubt das keine Aussagen über eine mögliche Handlungsbereitschaft und wird irrelevant (Meinefeld, 1977). Um das zu vermeiden, sollte die Bekanntheit des Einstellungsobjekts geprüft werden. Zudem sollte empirisch geprüft werden, inwiefern ein Instrument bei verschiedenen Personengruppen tatsächlich das gleiche Konstrukt misst. Letzteres meint die Frage nach der Messinvarianz, die mittlerweile in vielen Validierungsstudien geprüft wird. 4 Die Herausforderung der Messung Zur Messung von Einstellungen werden häufig etablierte, forschungspraktisch ökonomische Instrumente - z. B. Fragebögen - eingesetzt. Oft stammen diese aus früheren Studien mit anderen Stichproben und Zeitkontexten. Obwohl Weiterentwicklung und Validierung an neuen Stichproben wünschenswert sind, werden dabei die zugrunde liegenden Annahmen und Voraussetzungen nicht immer kritisch geprüft oder angepasst. Schon 1977 stellte Meinefeld die These auf, dass Probleme in der Einstellungsforschung auf die mangelnde theoretische und methodologische Reflexion bei der Anwendung des Einstellungskonzepts zurückzuführen sind. Ein zentrales Problem: Viele Studien basieren auf Convenience-Samples - in unserem Feld häufig Lehramtsstudierende -, was die Generalisierbarkeit einschränkt. Auch wenn die Messmodelle bei solchen Stichproben gut passen, bleibt fraglich, ob sich die Ergebnisse auf andere Gruppen übertragen lassen (siehe Punkt 3). Sollten VHN 4 | 2025 256 SARAH SCHULZE, ANNE SCHRÖTER Einstellungen zur Behinderung messen DAS PROVOK ATIVE ESSAY Instrumente für die Allgemeinbevölkerung konzipiert sein, ist eine entsprechende Prüfung nötig; richten sie sich an spezifische Gruppen, muss dies transparent gemacht werden. 5 Die Herausforderung des wahren Werts Einstellungen werden als relativ stabile und schwer veränderbare Persönlichkeitsmerkmale definiert. Fragebögen zur Erfassung von Einstellungen basieren häufig auf der Klassischen Testtheorie (KTT), die davon ausgeht, dass der gemessene Wert aus einem wahren Wert und einem Messfehler besteht (Kelava et al., 2020). Die Punkte einer Person in einem Einstellungsfragebogen würden sich demnach aus ihren wahren Einstellungen und unsystematischen Fehlereinflüssen zusammensetzen. Um zufällige Fehler auszugleichen, wird meist mit mehreren Items gearbeitet - unter der Annahme, dass Einstellungen intraindividuell konstant sind. Inwiefern das für Einstellungen zu (Menschen mit) Behinderungen gilt, ist jedoch fraglich. Psychologische Konstrukte sind selten rein stabile Eigenschaften (Traits) oder rein situationsabhängige Zustände (States) (Hertzog & Nesselroade, 1987). Je nach Kontext könnten die „State“-Anteile überwiegen. Die Vorstellung, dass sich ein Messergebnis immer auf eine Person in einer bestimmten Situation bezieht, also von der Situation beeinflusst wird, bildet den Ausgangspunkt der Latent-State-Trait-Theorie (z. B. Steyer, 1989). Um situative und dispositionelle Anteile der Einstellungen zu untersuchen, könnte der Einbezug solcher LST-Modelle gewinnbringend sein, er ist aber eine weitere Herausforderung für die Testentwicklung und -validierung. 6 Die Herausforderung der prädiktiven Aussagekraft In der Einstellungsforschung wird häufig der Zusammenhang zwischen Einstellungen und Verhalten thematisiert. Zwar gelten Einstellungen als handlungsregulierende Faktoren, stimmen aber nicht immer mit dem tatsächlichen Verhalten überein (Glasman & Albarracín, 2006; Kunz et al., 2010). So kann z. B. Anerkennung gegenüber Menschen mit Behinderungen geäußert werden, während in der Praxis dennoch Berührungsängste bestehen - ein Beispiel für das Trait-State-Problem. Trotzdem haben Einstellungen Einzug in theoretische Modelle, z. B. zu Lehrkraftkompetenzen, gefunden. Unsicherheiten oder Stereotype gelten als Barrieren inklusiver Praxis und können stigmatisierendes Verhalten fördern (Gebhardt et al., 2018). Entsprechend wird Lehrkräfte- Einstellungen eine Schlüsselrolle für inklusiven Unterricht zugeschrieben (Gebhardt et al., 2018). Besonders relevant sind solche Einstellungen auch im Hinblick auf gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Allerdings ist kaum erforscht, wie stark und unter welchen Bedingungen sie tatsächlich inklusionsförderndes oder -hemmendes Verhalten beeinflussen. Führen die positivsten Einstellungen zum inklusionsförderlichsten Verhalten? Trotz dieser Prämisse, unter der Einstellungsforschung oft stattfindet, wurde der Nachweis dieser Rechtfertigung bisher nicht hinreichend erbracht. Weitere Forschung - etwa unter Einbezug sozialer Normen - ist hier dringend erforderlich. 7 Die Herausforderung der Reifizierung Eine letzte Herausforderung liegt in der möglichen Reifizierung des Einstellungsgegenstands. Durch die Art der Messung - etwa plakative Items, die körperliche Schädigungen betonen - kann Behinderung im Sinne des individuell-medizinischen Modells evoziert werden und dieses Modell damit unbewusst verfestigen. Es bleibt unklar, ob wir durch die Messung von Einstellungen nicht selbst bestimmte Einstellungen (re)produzieren. VHN 4 | 2025 257 SARAH SCHULZE, ANNE SCHRÖTER Einstellungen zur Behinderung messen DAS PROVOK ATIVE ESSAY Ähnlich wie bei der Aussage „Intelligenz ist, was ein Intelligenztest misst“, könnte auch hier gelten: Einstellungen sind das, was Einstellungstests messen. Abschließend vertreten wir die These, dass Einstellungen etwas sind, dem man sich zwar annähern und unter verschiedenen erkenntnistheoretischen Paradigmen Spuren und Wirkungen beobachten und erklären kann, das sich jedoch vermutlich niemals vollständig erfassen lässt. Dennoch bedeutet das nicht, die Einstellungsforschung nun einzustellen, sondern Instrumente kritisch zu prüfen und mit Rücksicht auf die skizzierten Herausforderungen weiterzuentwickeln. Literatur Eagly, A. H. & Chaiken, S. (1993). The psychology of attitudes. Harcourt Brace Jovanovich. Eagly, A. H. & Chaiken, S. (2007). The advantages of an inclusive definition of attitude. Social Cognition, 25, 582 -602. Gebhardt, M., Schurig, M., Suggate, S., Scheer, D., & Capovilla, D. (2022). Social, Systemic, Individual-Medical or Cultural? Questionnaire on the Concepts of Disability Among Teacher Education Students. Frontiers in Education, 6, Artikel 701987. https: / / doi.org/ 10.3389/ feduc.20 21.701987 Hertzog, C. & Nesselroade, J. R. (1987). Beyond autoregressive models: Some implications of the trait-state distinction for the structural modeling of developmental change. Child Development, 58, 93 -109. Kelava, A. & Schermelleh-Engel, K. & Mayer, A. (2020). Latent-State-Trait-Theorie (LST-Theorie). In H. Moosbrugger & A. Kelava (Hrsg.), Testtheorie und Fragebogenkonstruktion (S. 687 -711). Springer. https: / / doi.org/ 10.1007/ 978-3-662-61 532-4_26 Laubner, M. (2023). Differenzierungen, Normalität und Positionierungen: Analysen studentischer Äußerungen über Inklusion und Schüler*innen. https: / / doi.org/ 10.53846/ goediss-10043 Lenzen, D. (1999). Orientierung Erziehungswissenschaft. Rowohlt. Meinefeld, W. (1977). Einstellung und soziales Handeln. Rowohlt. https: / / nbn-resolving.org/ urn: nbn: de: 0168-ssoar-15735 Schröter, A. (2019). Macht, Norm und Normalitätskonstruktionen in Bildungszusammenhängen: Selbstverortung von Lehramtsstudierenden hinsichtlich der Differenzlinie Dis/ Ability. https: / / doi.org/ 10.17877/ DE290R-20432 Schulze, S. & Schröter, A. (2023). Einstellungen zu Behinderung mit Fragebögen messen - Eine qualitative Inhaltsanalyse bestehender Messinstrumente. Empirische Sonderpädagogik, 15, 330 -344. https: / / doi.org/ 10.2440/ 003-0014 Schulze, S., Schröter, A., Jochmaring, J. & Kuhl, J. (2021). Einstellungen zu Behinderung bei Studierenden verschiedener Studiengänge messen - ein Beitrag zur Validierung des EXPE-B. Zeitschrift für Heilpädagogik, 72, 394 -407. Steyer, R. (1989). Models of classical psychometric test theory as stochastic measurement models: Representation, uniqueness, meaningfulness, identifiability, and testability. Methodika, 3, 25 -60. Steyer, R., Geiser, C. & Loßnitzer, C. (2023). Latent state-trait models. In H. Cooper, M. N. Coutanche, L. M. McMullen, A. T. Panter, D. Rindskopf, & K. J. Sher (Eds.), APA handbook of research methods in psychology: Data analysis and research publication (2nd ed., pp. 297 -316). American Psychological Association. https: / / doi.org/ 10.1037/ 0000320-013 Tschamler, H. (1983). Wissenschaftstheorie. Eine Einführung für Pädagogen. Klinkhardt. Waldschmidt, A. (2005). Disability Studies: individuelles, soziales und/ oder kulturelles Modell von Behinderung? Psychologie und Gesellschaftskritik, 29, 9 -31. Anschrift der Autorinnen Dr. Sarah Schulze Technische Universität Dortmund Fakultät für Rehabilitationswissenschaften Otto-Hahn-Str. 6 44227 Dortmund E-Mail: sarah.schulze@tu-dortmund.de Dr. Anne Schröter Leibniz Universität Hannover Institut für Sonderpädagogik Schloßwender Str. 1 30159 Hannover