motorik
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0170-5792
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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Editorial
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Astrid Krus
Liebe Leserinnen, liebe Leser, das Innehalten, die Reflexion, stellt in der psychomotorischen Praxis ein zentrales Professionalisierungselement dar und so bildet auch das Innehalten mit Blick auf den Fachdiskurs die Möglichkeit, Entwicklungen aufzuspüren und neue Impulse wahrzunehmen. Die Beiträge in diesem Heft setzen sich mit zurückliegenden und zukünftigen Entwicklungslinien der Psychomotorik / Motologie auseinander und tragen zur Profilschärfung bei.[...]
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[ 153 ] motorik, 44. Jg., 153, DOI 10.2378 / mot2021.art28d © Ernst Reinhardt Verlag 4 | 2021 Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, das Innehalten, die Reflexion, stellt in der psychomotorischen Praxis ein zentrales Professionalisierungselement dar und so bildet auch das Innehalten mit Blick auf den Fachdiskurs die Möglichkeit, Entwicklungen aufzuspüren und neue Impulse wahrzunehmen. Die Beiträge in diesem Heft setzen sich mit zurückliegenden und zukünftigen Entwicklungslinien der Psychomotorik/ Motologie auseinander und tragen zur Profilschärfung bei. Damian Badners und Alexander Hetke nehmen eine Standortbestimmung in den Wirkungsfeldern von PsychomotorikerInnen und MotologInnen vor und legen zugleich den Grundstein für eine neue Rubrik in der »motorik«, die sich mit Beiträgen aus der psychomotorischen / motologischen Berufspraxis befasst. Judith Sägesser Wyss und Olivia Gasser-Haas skizzieren Entwicklungen der Schweizer Psychomotorik in der Lehre, der Praxis und der Forschung und zeigen aktuelle Forschungsthemen auf. Astrid Krus stellt das neue Konzept der Deutschen Akademie-- Aktionskreis Psychomotorik vor, das es Kindertagesstätten ermöglicht, sich als psychomotorische Kita zertifizieren zu lassen. Caterina Schäfer, Kim Lipinski, Anna-Carolin Weber und David Wiesche greifen ein brandaktuelles Thema auf, die Einbindung von Virtual Reality in der LehrerInnenausbildung und deren Bedeutung für die Entwicklung einer forschenden Haltung. In ihrer Qualifikationsarbeit betrachtet Alexandra Micha- Hanke die Notwendigkeit, Kindern wieder das Straßenspiel zu ermöglichen, und diskutiert Handlungsoptionen für eine Straßenkindheit. Christiane Richard-Elsner verdeutlicht die Kriterien, die-den-Außenraum zu einem kindgerechten Aktionsraum werden lassen. Luzia Conrads- Gutmann zeigt mit ihrem Praxisbeispiel auf, wie der Spielrucksack bei Spaziergängen mit Kindern Potenziale zur bewegungsintensiven Umwelteroberung eröffnet. Yoon- Sun Huh betrachtet die Maske nicht als Corona Accessoire, sondern zeigt anhand verschiedener Praxisimpulse das Potenzial des Maskenspiels. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre, die aufzeigt, wie vielfältig sich die Psychomotorik/ Motologie entwickelt hat und auch weiterhin entwickeln wird. Eine Veränderung, die ich allerdings mit großem Bedauern bekanntgeben muss, ist, dass Aida Kopic und Stephanie Bahr dieses Heft zum letzten Mal als Schriftleiterinnen betreut haben. Ein Dank an dieser Stelle für die kompetente und überzeugende Arbeit in den vergangenen Jahren. Astrid Krus
