motorik
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0170-5792
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/mot2025.art01d
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2025
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Editorial
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Kim Lipinski
Ricarda Menke
Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir freuen uns, Ihnen zum neuen Jahr wieder ein vielfältig buntes Heft aus den unterschiedlichen Bereichen der Psychomotorik und Motologie vorlegen zu können – wie gewohnt mit spannenden Beiträgen aus aktueller Forschung, aber auch mit vielen Impulsen für die Praxis.
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Editorial [ 1 ] motorik, 48. Jg., 1, DOI 10.2378 / mot2025.art01d © Ernst Reinhardt Verlag 1 | 2025 Kim Lipinski Ricarda Menke Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir freuen uns, Ihnen zum neuen Jahr wieder ein vielfältig buntes Heft aus den unterschiedlichen Bereichen der Psychomotorik und Motologie vorlegen zu können-- wie gewohnt mit spannenden Beiträgen aus aktueller Forschung, aber auch mit vielen Impulsen für die Praxis. Weiterhin freuen wir uns über Ihr Feedback zum Heft oder zu einzelnen Beiträgen, über Kritik, Vorschläge oder weitere Anmerkungen per Mail unter journals@reinhardt-verlag.de-- nutzen Sie auch gerne dafür die QR-Codes, die Sie nun am Ende jedes Beitrags finden. Dies hilft uns bei der Gestaltung der Hefte und wir können die Interessen der Leserschaft noch besser berücksichtigen-- vielen Dank! Im ersten Forumsbeitrag stellt uns Jörg Lemmer Schmid ausgewählte Forschungsergebnisse einer groß angelegten europaweiten Umfragestudie des Europäischen Forums für Psychomotorik (EFP) vor. Anhand dieser Ergebnisse zur Praxis und Verbreitung der Psychomotorik werden anschließend Vorschläge für eine international ausgerichtete Forschungsstrategie diskutiert, um die Anerkennung und Verbreitung der Psychomotorik im Bildungs- und Gesundheitssystem zu stärken und berufspolitische Veränderungen zu erwirken. Anschließend beschreibt Bruno Sardo eine tiefenpsychologisch ausgerichtete Psychomotorik-Therapie, in der Kindern mit Autismus die Möglichkeit gegeben wird, emotional zu reifen und der tonisch-emotionale Dialog zwischen Kind und Therapeut: in eine hohe Bedeutung hat. Dies verdeutlicht er abschließend mit eindrücklichen Fallbeispielen aus der Praxis. Der folgende Beitrag von Nathalie Hippenstiel und Stephanie Bahr zeigt Perspektiven für die psychomotorische Begleitung von Jugendlichen mit Borderline-Erleben im Kontext von Bewegungstherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie auf. Um bestehende Begleit- und Therapieangebote zu erweitern, werden ergänzende, psychomotorisch orientierte Inhalte in einer Konzeptblume dargestellt. Im empirischen Fachbeitrag legen die Autorinnen Ina Hunger und Janine Selonke eine Untersuchung dar, die den Umgang von Eltern mit alltäglichem Bewegungsverhalten ihrer Kinder fokussiert. In den ausgewählten Ergebnissen werden zwei Typen elterlicher Praktiken vorgestellt und darauf aufbauend die Bedeutung familienspezifischer Interventionen herausgestellt. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre und ein glückliches neues Jahr,
