Motorik
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0170-5792
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/mot2025.art28d
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Editorial
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Christina Reichenbach
Werte Leserinnen, werte Leser, die motorik widmet sich seit Jahrzehnten dem Thema »Motodiagnostik«. Seit dem Jahr 2018 wurden einige quantitative und qualitative diagnostische Verfahren mit dem Schwerpunkt Bewegung und/oder Motorik neu entwickelt oder aktualisiert.
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Editorial [ 165 ] motorik, 48. Jg., 165, DOI 10.2378 / mot2025.art28d © Ernst Reinhardt Verlag 4 | 2025 Werte Leserinnen, werte Leser, die motorik widmet sich seit Jahrzehnten dem Thema »Motodiagnostik«. Seit dem Jahr 2018 wurden einige quantitative und qualitative diagnostische Verfahren mit dem Schwerpunkt Bewegung und / oder Motorik neu entwickelt oder aktualisiert. Im vorliegenden Themenheft erhalten Sie einen Einblick in aktuelle Überlegungen zur »Motodiagnostik« angelehnt an unterschiedliche theoretische Bezüge und aus verschiedenen bewegungsrelevanten Fachwissenschaften und Praxisfeldern. An dieser Stelle gilt ein großer Dank allen Autoren und Autorinnen des vorliegenden Schwerpunktheftes. Danke! Es beginnt mit einem Beitrag zu den MOBAK-Verfahren zur Einschätzung und Evaluation motorischer Basiskompetenzen von Christian Herrmann aus dem Fachgebiet der Bewegungs- und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter. Julia Jaščenoka stellt als Vertreterin des Fachgebiets Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie den gerade aktualisierten motorischen Entwicklungstest Movement Assessment Battery for Children (M-ABC-3) vor. In dem Beitrag von Mone Welsche werden Elemente der Laban-Bewegungsanalyse und der Beziehungsorientierten Bewegungspädagogik nach Sherborne miteinander im Sinn einer ganzheitlich orientierten Praxis zur qualitativen Bewegungsbeobachtung verknüpft. Abschließend stellt Renate Zimmer als Erziehungswissenschaftlerin das Screening MotorikPlus vor, welches dazu dient, psychomotorische Kompetenzen von Kindern im Alltag von Kindertageseinrichtungen zu erfassen. Zwei Fachbeiträge kommen von Autor: innenteams um Klaus Bös als Vertreter: innen der Sportwissenschaft: Der DMT als ein seit 15 Jahren weltweit anerkanntes Verfahren zur Überprüfung der motorischen Leistungsfähigkeit und das neu entwickelte inklusive Testverfahren DMT Plus, für Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Beeinträchtigungen. In einem weiteren Fachbeitrag wird das GRAFOS-2 vorgestellt, ein Verfahren zur Einschätzung grafomotorischer Kompetenzen, welches in der Schweiz von einem Team um Judith Sägesser Wyss entwickelt wurde. Aufgrund der regen Beteiligung für dieses Heft werden zwei weitere Beiträge zur Bewegungsdiagnostik im kommenden Heft folgen. Ich wünsche allen Leser: innen eine anregende Lektüre und dass jede: r etwas Neues und Gewinnbringendes für die eigene Praxis findet. Christina Reichenbach
