eJournals Motorik49/3

Motorik
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0170-5792
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/mot2026.art20d
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2026
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Editorial

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2026
Sina Allkemper
Kim Lipinski
Liebe Leserinnen, liebe Leser, hiermit halten Sie wieder einmal ein buntes Heft mit vielfältigen Beiträgen aus Wissenschaft, Forschung und Praxis in den Händen. Wir freuen uns, Ihnen gleich drei besondere Orte für psychomotorische Angebote, auch über den deutschen Raum hinausgehend, in diesem Heft vorstellen zu können:
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Editorial [ 109 ] motorik, 49. Jg., 109, DOI 10.2378 / mot2026.art20d © Ernst Reinhardt Verlag 3| 2026 Liebe Leserinnen, liebe Leser, hiermit halten Sie wieder einmal ein buntes Heft mit vielfältigen Beiträgen aus Wissenschaft, Forschung und Praxis in den Händen. Wir freuen uns, Ihnen gleich drei besondere Orte für psychomotorische Angebote, auch über den deutschen Raum hinausgehend, in diesem Heft vorstellen zu können: - Jürgen Kühnis und Martin Greiter evaluieren die Einführung von zwei Waldkindergärten in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Sie zeigen positive Effekte dieses Bildungsangebotes auf, zu denen unter anderem die Naturerfahrung und die Stärkung der Beziehung zur Natur eine große Rolle spielen. Jan-Niklas Werner nimmt uns mit in die motologisch-körperpsychotherapeutische Arbeit im Rahmen der Akutpsychiatrie und stellt den psychodynamischen Konflikt der Psychose vor. Hieraus leitet er praxeologische Arbeitsdimensionen wie z. B. die Beziehungsgestaltung in Form von Interaktionsgruppen ab und zeigt konkrete Interventionen auf. Rudolph Meyer berichtet über die einjährige Förderung sozialräumlich benachteiligter Kinder in einem Schwimmprojekt in Osnabrück und die individuelle, bedürfnisorientierte Heranführung an das Element Wasser mit positiven Auswirkungen unter Anderem im Bereich Wassergewöhnung und Soft Skills. Die beiden Fachbeiträge aus Theorie und Praxis kommen dieses Mal von zwei Autor: innengruppen aus der Schweiz: Olivia Gasser-Haas und Kolleginnen berichten über ihre Dokumentenanalyse zu Handlungsprinzipien und damit wesentlichen Merkmalen der Deutschschweizer Psychomotoriktherapie. Sie stellen die Prinzipien in einem relationalen Modell vor und bieten eine theoriegeleitete Orientierung für Praxis, Ausbildung und Forschung. Im zweiten empirischen Fachbeitrag stehen anschließend die grafomotorischen Förderprozesse in der Psychomotoriktherapie im Fokus. Simone Sager und Kolleg: innen analysierten standardisierte Therapieprotokolle und zeigen auf, welche Therapieziele jeweils gesetzt und verfolgt wurden. Abschließend erreichte uns noch eine traurige Nachricht: Prof. Dr. Friedhelm Schilling ist im März im Alter von 89 Jahren verstorben. Eine Würdigung seiner weitreichenden Taten und Werke, auch für unsere Fachzeitschrift, lesen Sie im Nachruf von Klaus Fischer und dem Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Psychomotorik e. V. Wir wünschen Ihnen eine bereichernde Lektüre und eine wundervolle Sommerzeit! Sina Allkemper Kim Lipinski