körper tanz bewegung
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2195-4909
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/ktb2013.art14d
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Aus der Einengung in die Bewegungsfreiheit
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Ingrid Braunbarth
Die Integrative Leib- und Bewegungstherapie bewährt sich als klinisches Verfahren auch in der Behandlung von Angststörungen. Es wird beschrieben, wie leibliche und seelische Muster der Angst wahrgenommen und verändert werden können. Die ‚Spirale der Angst‘, die zunehmend einengt, kann im Laufe der Therapie in eine ‚Spirale der Angstbewältigung‘ umgewandelt werden, um das Erleben und die Bewegungsfreiheit zu erweitern.
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körper - tanz - bewegung 1. Jg., S. 153-160 (2013) DOI 10.2378 / ktb2013.art14d © Ernst Reinhardt Verlag Forum: Aus der Praxis 153 Aus der Einengung in die Bewegungsfreiheit Integrative Bewegungstherapie und Angstbewältigung Ingrid Braunbarth Die Integrative Leib- und Bewegungstherapie bewährt sich als klinisches Verfahren auch in der Behandlung von Angststörungen. Es wird beschrieben, wie leibliche und seelische Muster der Angst wahrgenommen und verändert werden können. Die „Spirale der Angst“, die zunehmend einengt, kann im Laufe der Therapie in eine „Spirale der Angstbewältigung“ umgewandelt werden, um das Erleben und die Bewegungsfreiheit zu erweitern. Schlüsselbegriffe Integrative Bewegungstherapie, Angststörungen, Leibgedächtnis, erfahrungsbedingtes Umlernen, Vermeidungssystem, Annäherungssystem, Körper als Ressource, Embodiment From Restriction to Freedom of Movement. Integrative Movement Therapy and Anxiety Management Integrative body and movement therapy has proven to be a viable clinical procedure for the treatment of anxiety disorders. The paper describes how embodied patterns of anxiety can be perceived and altered. The “spiral of anxiety”, that becomes increasingly restrictive can be transformed into a “spiral of anxiety management” throughout the therapeutic process, aiming to expand experience and enhance the freedom of movement. Key words integrative body and movement therapy, anxiety disorders, body memory, experience based learning, avoidance, approaching system, body as resource, embodiment D ie hier kurz zusammengefassten Strategien und Praktiken haben sich im Laufe meiner langjährigen Mitarbeit in einem verhaltenstherapeutisch orientierten Team an einer Reha-Klinik entwickelt. Die Integrative Bewegungstherapie (IBT) wird dort kombiniert mit einer Angstbewältigungsbehandlung der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Behandelt werden Patienten mit der Diagnose Agoraphobie und / oder Panikstörung, Soziale Phobie und Generalisierte Angststörung (ICD-10 F40 und F41). Das Konzept (Schneider / Margraf 2008) bietet Informationen über das Störungsbild, ein Entspannungsverfahren, Selbstbeobachtung mit Hilfe von Angsttagebüchern sowie Angstexpositionen. In der Leitlinie zur Angstbehandlung werden vor allem das KVT-Konzept und Entspannung als wirksam, Ausdauertrai- 154 4 | 2013 Ingrid Braunbarth ning als möglicherweise wirksam empfohlen (Alpers et al. 2011). In der Kombination von etwa 15 Stunden Angstbewältigungsgruppe und 15 Stunden IBT- Gruppe wirkt die IBT ergänzend, erweiternd und vertiefend. Die Spirale der Angst Angst warnt uns vor Gefahren, alarmiert und mobilisiert alle Kräfte - oder sie lähmt uns. Dies bedeutet auf der körperlichen Ebene eine Aktivierung der archaischen Notfallreaktionen bei Angst: Kampf, Flucht oder Erstarrung. Dies kann zu chronischen Verspannungen und Haltungsfixierungen nach dem Angstmuster führen (Feldenkrais 1985). Das Notfallprogramm, das Vermeidungssystem, ist dann ständig eingeschaltet. Das Normalfallprogramm, das Annäherungssystem (Grawe 2004), tritt zurück. Versetzen Sie sich in einen Alarmzustand, seien Sie auf dem Sprung, halten Sie sich bereit! Scannen Sie Ihre Umgebung nach Gefahren ab! Richten Sie alle Antennen auf Gefahr aus! Kampf: Bewegen Sie sich in eine Kampfhaltung hinein, spüren Sie Ihre Kampfkraft! Stellen Sie sich vor: Ich stelle mich der Gefahr! Flucht: Stellen Sie Ihren Körper auf Fliehen ein, stellen Sie sich vor, Sie rennen weg! Spüren Sie den Boden und die Kraft in Ihren Beinen! Erstarrung: Gehen Sie in eine passive Schutzhaltung, verstecken Sie sich, stellen Sie sich tot! Atmen Sie nur ganz flach! Auf diese Weise aktivieren Sie Ihr Vermeidungssystem (Grawe 2004). Der Übergang zwischen normalen Ängsten und Angststörungen ist fließend. Es kommt auf die Angemessenheit, das Ausmaß, den Grad der Kontrollierbarkeit und darauf an, inwieweit die Angst das Leben einschränkt. Krankhafte Angst bringt eine sich ausbreitende Tendenz zur Vermeidung mit sich, da die Befürchtungen nicht überprüft werden. Dadurch verengen sich das Erleben und die Lebenswelt. Wie kann der Körper, der im Angsterleben oft als Problem, als Ort der Bedrohung erscheint, in die Therapie als Ressource einbezogen werden? Wie in der Psychotherapie der Angststörungen generell gilt auch hier: sich mit dem Bedrohlichen befassen statt es zu vermeiden! Wenn die Angst zugelassen wird, kann die Erfahrung gemacht werden, dass sie nach einiger Zeit von selbst wieder abklingt. Als Vorbereitung dafür, sich der Angst zu stellen (Angstexposition), wird das Vertrauen in den eigenen Körper und das Vertrauen in eine unterstützende Umgebung gefördert. Das Annäherungssystem kann sich einschalten. Bewegen Sie sich dann aus der Erstarrung wieder heraus, kommen Sie in eine entspannte Haltung! Stellen Sie sich vor: Die Gefahr ist vorbei, ich kann mich jetzt erholen. Ich kann die Umgebung in aller Ruhe wahrnehmen. Es gibt interessante Dinge. Womit möchte ich mich näher befassen? Auf diese Weise aktivieren Sie Ihr Annäherungssystem. Dieses dient der Erholung, ermöglicht Lebensfreude, wirkt als Belohnung. Das Konzept des „informierten Leibes“ in der Spirale der Angstbewältigung Der „informierte Leib“ (Petzold 2008) - unser Körpergedächtnis - ist über alles informiert, was wir im Leben erfahren haben, ein riesiges unbewusstes Archiv. Hier wirkt alles zusam- Aus der Einengung in die Bewegungsfreiheit 4 | 2013 155 men, was wir denken, fühlen, wahrnehmen, wie wir uns bewegen. Im Leibgedächtnis eines Angstpatienten sind wiederholte Erfahrungen misslungener Angstbewältigung gespeichert. Angstgefühle und Vermeidungstendenzen sind besonders gut gebahnt und daher leicht auszulösen. Die Angstreaktion läuft ungehemmt, unkontrollierbar ab. Starke emotionale Eindrücke wirken irritierend und werden vermieden. So kann nicht die Erfahrung gemacht werden, dass Ängste zu bewältigen sind. Um neue Information zu speichern und das Leibgedächtnis zu erweitern, sind folgende Informationswege möglich: ● Bottom-up, über leibliche Selbstwahrnehmung: die Anregung aller Sinne, Entspannung, Konditionsverbesserung, Verkörperung (Embodiment) von positiven Gefühlen (Storch et al 2010), freie Bewegung, lockere Haltung, Gestik und Mimik, um das Gehirn über neue Möglichkeiten einer positiven Beziehung zum eigenen Körper zu informieren ● Top-down: gute Erinnerungen an selbst bewältigte Herausforderungen und an soziale Unterstützung, Vorstellung „innerer Beistände“ (z. B. die eigene starke Seite), Imagination von Angstbewältigung, um die Katastrophenfantasien umzuschreiben, mentales Training beruhigender Gedanken Abb. 1-3: Poster zur Angstbewältigung nach Braunbarth 156 4 | 2013 Ingrid Braunbarth ● Zwischenleiblichkeit: körpersprachliche Kommunikation, wechselseitige Einfühlung, Lernen am Modell, um neue Erfahrungen von Nähe und Geborgenheit zu lernen; Synchronisation bei gemeinsamen Bewegungen zur Beruhigung oder Ermutigung Auf diesen Wegen wirkt die IBT. Der Fokus wird vom Problematischen auf das Neue, Fördernde gerichtet. Da starke Angst nicht willentlich kontrollierbar ist, müssen implizit gelernte Angstreaktionen implizit „verlernt“ werden, durch Erfahrung (es passiert nichts! ) und zunehmende Kompetenzerwartung. Es wird mit dem Vermiedenen konfrontiert, bis die Hemmung der Angst stärker wird als die Aktivierung der Angst (Grawe 2004) - dies erfordert eine ressourcenorientierte Behandlung. Beruhigende und ermutigende Erfahrungen aktivieren das Annäherungssystem und fördern die Annäherung an die Welt und andere Menschen. Das Gegenteil des Teufelskreises von Vermeidung und negativer Erfahrung - die Spirale der Angstbewältigung - kommt in Gang. Die aufgeführten Poster habe ich entwickelt, um sie mit Angstpatienten zusammen anzuschauen. Wenn der Blick ängstlich verengt ist, können Überblick und Ausblick befreiend wirken. Aus der Einengung in die Bewegungsfreiheit 4 | 2013 157 Übungen aus der IBT zur Angstbewältigung Differenzierung und Entkatastrophisierung der Körperwahrnehmung Körpersignale wie z. B. Herzklopfen, Brustschmerzen, Atemnot, Schwitzen und Schwindel werden bei Angststörungen oft als furchterregend erlebt und als gefährlich interpretiert. Angst vor Herzinfarkt, Angst, verrückt zu werden, Kontrollverlustangst und Todesangst können wiederholt in die Notaufnahme führen, es dauert häufig sehr lange, bis eine Angststörung diagnostiziert wird. Das „eigenleibliche Spüren“ regt dazu an, sich auf neutrale oder angenehme Körperempfindungen zu konzentrieren, um die angstverstärkende Selbstwahrnehmung („Teufelskreis der Angst“) zu erweitern. Eine Patientin mit Panikstörung wurde beim Spüren in Ruhe sehr unruhig. Sie sah auch keinen Sinn darin, sie achte doch sowieso schon zu viel auf jede kleine Veränderung im Körper. Sie konnte sich dann unbefangener bei kraftvollen Bewegungen spüren, freundete sich dabei sogar mit Herzklopfen, schnellem Atem und Schwitzen an. 158 4 | 2013 Ingrid Braunbarth Das Körpergrenzgefühl wird belebt durch Berührungen auf der ganzen Haut, z. B. mit Hilfe von Massagebällen, Stäben, Abklopfen. Dies kann beruhigen und der Depersonalisation - der Körper fühlt sich fremd oder abwesend an - entgegenwirken (Röhricht 2000; Röhricht et al. 2002). Die Wahrnehmung des Atemrhythmus kann entspannen: Hier wird das Ausatmen bewusst zugelassen, was beruhigt und einer angststeigernden Hyperventilation (übermäßig gesteigertes Einatmen in Panik) entgegenwirkt. In der Angstbewältigungsgruppe wird Hyperventilieren gemeinsam praktiziert, um sich hineinzusteigern und zu erleben, wie die Symptome von selbst abklingen. Stärkung des Vertrauens in den eigenen Körper Der Fokus wird auf die Körperpartien gesetzt, die im Kontakt mit dem Boden und anderen tragenden Elementen wie Wand, Stuhllehne usw. sind. Dadurch wird die Beziehung zum Boden und zur Schwerkraft deutlicher gespürt. Auf diese Weise kann man sich mehr „geerdet“ und getragen fühlen und Halt spüren. So können die Angstempfindungen leichter ertragen werden. Das Erleben von Räumen ist bei Angst oft von Instabilität, Grenzenlosigkeit und Entfremdung geprägt. Stillstand, Rückzug und krampfhaftes Sich-Festhalten sind die Folge. Dadurch kommt es zu Beengung, Einschränkung und Behinderung der Bewegungsfreiheit. Dieses Enge-Gefühl kann Unruhe und ungerichtete Hyperaktivität erzeugen (Stolze 1984). Zum Abbau der Kontrollverlustangst werden Übungen wie z. B. sicheres Stehen, Balance, Fallen und Sich-Selbst-Auffangen sowie „blindes“ Gehen angeboten. Die Körperkonturen und die eigene Ausdehnung im Raum werden bewusst gemacht. Dies stärkt Gleichgewicht und Selbstvertrauen. Über eine Anregung aller Sinneskanäle wird die Umgebung wieder greifbarer, der Realitätsbezug wird gestärkt. Die Wahrnehmung tritt an die Stelle ängstigender Gedanken. So entsteht allmählich wieder ein Bewegungsspielraum. Ausdauertraining (Waibel/ Jakob-Krieger 2009; Waibel 2013) kann wie eine Angstexposition wirken (rausgehen, Pulsbeschleunigung), eine gute Kondition stärkt das Vertrauen in den Körper und die Stressregulierungsfähigkeit (Broocks 2005). Wahrnehmung, Ausdruck und Regulation von Gefühlen Wer wiederholt von starken Angstgefühlen überrollt wurde, kann Angst vor Kontrollverlust entwickeln. Oft steht die Kontrolle der Angsterregung so im Vordergrund, dass andere Gefühle wenig beachtet werden. Körperliche Erregung geht ja nicht nur mit Angst, sondern auch mit anderen starken Gefühlen einher. Eine Patientin spürt beim kraftvollen Werfen mit Bällen eine enorme Wut und sieht dabei ihren Partner vor sich. Im Nachgespräch wird ihr klar, dass sie oft Panikattacken in Situationen erlebt, in denen sie auch wütend werden könnte. Sie ist überrascht von ihrer Kraft und will sie nutzen, um sich mehr zu behaupten. Die Körpersignale der Angst werden im Rahmen der IBT als Hinweise auf Gefühle statt als Gefahrensignale gedeutet. Gefühle wie Angst und Unsicherheit, aber auch Ärger und Wut werden im Zusammenhang mit dem Erleben von Situationen gesehen. Diese Gefühle, die oft negativ erlebt werden, können wahrgenommen und verstanden werden. Die mit ihnen einhergehende körperliche Erregung wird verständlicher und verliert an Schrecken. Statt Gefühle zu kontrollieren, wird versucht, gelassener mit ihnen umzugehen, sie zuzulassen. Gefühle werden gespielt: sitzen, stehen und gehen als wäre ich ängstlich, mutig, übermütig, wütend, traurig, heiter. Spielerisch kann man sich in Gefühlsbewegungen hineinstei- Aus der Einengung in die Bewegungsfreiheit 4 | 2013 159 gern und sie abklingen lassen, umsteigen in andere Gefühlbewegungen. So kann Embodiment bewusst genutzt werden: Wie ich gehe, so geht es mir. Wenn ich mich entspanne, habe ich keine Angst. Auch im Tanz werden Gefühle leichter erlebbar. Wiege-Rhythmen und Schaukelbewegungen können beruhigend wirken (Hauschild / Wüstenhagen 2013). Kommunikative Übungen Bindungssicherheit ist eine Ressource der Angst- und Stressbewältigung, eine durch emotionale Erfahrungen gelernte Bewältigungsreaktion (Hüther / Sachsse 2007). Zwischenleibliche Experimente werden durch Angstmuster zunächst beschränkt und erweitern dann vorsichtig die Spielräume. Angst zeigt sich auf der Beziehungsebene oft in Anklammerungstendenzen oder starker Distanzierung. Kommunikative Bewegungsübungen in der Gruppe oder in der Einzeltherapie fördern die Wahrnehmung eigener und fremder Grenzen, die Bereitschaft zur Auseinandersetzung und das Vertrauen in andere. Wünsche und Ängste in Bezug auf Nähe und Distanz werden deutlicher. Es wird geübt, eigene Bedürfnisse direkt zu äußern. Der Umgang mit zwiespältigen Gefühlen, mit Beengung, Einschränkung und Alleinsein wird erprobt. Es werden Zusammenhänge zwischen befriedigender Beziehungsgestaltung und körperlichem Wohlbefinden erforscht (Frei et al. 2007). Die Selbstsicherheit im Kontakt mit anderen kann dadurch wachsen. Sich gegenseitig beruhigen: miteinander ausprobieren, was beruhigend wirkt, z. B. einfach da sein, „beistehen“, eine leichte oder kraftvolle Berührung, Halt geben, beruhigende Worte Sich gegenseitig ermutigen: eine kräftige Geste, eine Rückenstärkung, ein Anstoß, mit festen Schritten zusammen gehen, ermutigende Worte Sich selbst beruhigen und ermutigen: das, was gut getan hat, sich selbst geben Essentials in der Zusammenarbeit mit von Angststörungen Betroffenen: ● Sichere Bindung zum Therapeuten und Einbindung in die Gruppe ● Positive Motivierung (Annäherungssystem): Was will ich? ● Ressourcenorientierung: Was kann ich? ● Auslösung möglichst vieler angenehmer Emotionen ● Psychoedukation, Wissen über die Angststörung, z. B. über den Teufelskreis der Angst ● Steigerung der Kompetenzerwartung, z. B. durch kognitive Vorbereitung: Was kann passieren, was kann ich tun? ● Einüben angstbewältigender Gedanken ● Konfrontation mit dem Vermiedenen: reale Erfahrungen sammeln Eine solche therapeutische Begleitung kann beruhigen und dazu ermutigen, sich aus dem Schneckenhaus der Angst hinauszubewegen. Sie nimmt an die Hand und fördert eigene Schritte in die Selbständigkeit. Weitere Beispiele zum Vorgehen in der IBT bei Angststörungen finden sich bei Braunbarth (2009). Literatur Alpers, G. et al. (2011): Evidenzbasierte Psychotherapie der Panikstörung mit und ohne Agoraphobie. Überblick zur S1-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Psychotherapeut 56 (6), 535-548 Braunbarth, I. (2009): Angststörungen. In: Waibel, M., Jakob-Krieger, C. (Hrsg.): Integrative Bewegungstherapie. Schattauer, Stuttgart Broocks A. (2005): Körperliches Training in der Behandlung psychischer Erkrankungen. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 48(8), 914-921 160 4 | 2013 Ingrid Braunbarth Feldenkrais, M. (1985): Das Körperschema der Angst. In: Feldenkrais, M.: Die Entdeckung des Selbstverständlichen. Suhrkamp, Frankfurt am Main, 91-109 Frei, R., Sieber, M., Willi, J. (2007): Beziehungsökologische Therapie bei Panikstörungen. Psychotherapeut 52, 255-264 Görlitz G. (1998): Körper und Gefühl in der Psychotherapie. Pfeiffer, München Grawe, K. (2004): Neuropsychotherapie. Hogrefe, Göttingen Hauschild, J., Wüstenhagen, C. (2013): Körper & Seele - nur gemeinsam stark. ZEIT Wissen 3, 12-24 Hüther G., Sachsse U. (2007): Angst- und stressbedingte Störungen. Psychotherapeut 52, 166-179 Hüther G. (2005): Biologie der Angst. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen Petzold, H. G. (2008): Der „Informierte Leib“. In: Waibel, M., Jakob-Krieger, C.: Integrative Bewegungstherapie. Schattauer, Stuttgart, 27-44 Röhricht F. (2000): Körperorientierte Psychotherapie psychischer Störungen. Hogrefe, Göttingen Röhricht F. et al. (2002): Störungen des Körpererlebens bei akuten Angsterkrankungen und Depressionen - Neurotizismus oder Somatisierung? PPmP 52, 205-213 Schneider S., Margraf J. (2008): Panik. 3. Aufl. Springer, Berlin Stolze, H. (1984): Möglichkeiten der Psychotherapie von Angstzuständen durch KBT. In: Stolze, H. (Hrsg.): Die Konzentrative Bewegungstherapie. Springer, Berlin, 351-355 Storch, M. et al (2010): Embodiment. 2. Aufl. Huber, Bern Waibel, M. (2013): Integrative Leib- und Bewegungstherapie (IBT). Eine kleine Auswahl an Grundkonzepten, erläutert an Beispielen. körper - tanz - bewegung 1, 21-28 Waibel, M., Jakob-Krieger, C. (Hrsg.) (2008): Integrative Bewegungstherapie. Schattauer, Stuttgart Die Autorin Ingrid Braunbarth Soziologin, Integrative Paartherapeutin, Gesundheitscoach, Integrative Bewegungstherapeutin an einer Psychosomatischen Reha-Klinik und in eigener Praxis. ✉ Ingrid Braunbarth Peter Griesstr. 25 | D-37284 Waldkappel info@bewegte-beziehungen.com Ihre Beiträge nehmen wir gerne entgegen. Bitte wenden Sie sich hierzu an: Maren Iman Imran Schriftleitung „körper - tanz - bewegung“ ktb-schriftleitung@reinhardt-journals.de Tel. (0049)-(0)71 84-291 50 40 Richtigstellung: Im Editorial der Ausgabe 3 / 2013 wurde die Arbeit von Frau Willach-Holzapfel als tanztherapeutische Arbeit bezeichnet; es handelt sich bei ihrer Arbeit aber um Körperpsychotherapie. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen. Die Schriftleitung
