körper tanz bewegung
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2195-4909
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
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Maren Iman Imran
Liebe Leserinnen und Leser, unsere Schwerpunktausgabe 1 / 2019 „Quo vadis Körperpsychotherapie?“ hat eine wichtige Debatte um die Zukunft der Körperpsychotherapie und aller dazugehörigen therapeutischen Richtungen entfacht. Wohin geht unser Weg, wie sollen die verschiedenen Fachrichtungen berufspolitisch vorgehen? Gehen wir den Weg gemeinsam oder getrennt? [...]
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105 körper-- tanz-- bewegung 7. Jg., S. 105 (2019) DOI 10.2378 / ktb2019.art16d © Ernst Reinhardt Verlag Editorial unsere Schwerpunktausgabe 1 / 2019 „Quo vadis Körperpsychotherapie? “ hat eine wichtige Debatte um die Zukunft der Körperpsychotherapie und aller dazugehörigen therapeutischen Richtungen entfacht. Wohin geht unser Weg, wie sollen die verschiedenen Fachrichtungen berufspolitisch vorgehen? Gehen wir den Weg gemeinsam oder getrennt? Die ktb gibt dieser Diskussion Raum. Wir haben dazu eine eigene Rubrik eingerichtet und laden Sie dazu ein, ebenfalls mit einem Beitrag zu der Debatte beizutragen. In Ausgabe 2 / 2019 eröffnete Thomas Haudel mit einem Leserbrief den Dialog und schilderte die Situation aus biodynamischer Sicht. In der vorliegenden Ausgabe kommt nun Ulrich Sollmann zu Wort. Er verweist auf machtpolitische Hintergründe bei der Frage nach der Anerkennung der Humanistischen Psychotherapie durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie. Zudem erinnert er an die historischen Wurzeln der Körperpsychotherapie und erahnt einen psychotherapeutischen Paradigmenwechsel. Neben der Diskussion zur Zukunft der Körperpsychotherapie lohnt es sich, unsere Fachbeiträge zu lesen, die ebenfalls einen Blick auf zukünftige Entwicklungen werfen. Zunächst erläutern Martin J. Waibel und Ingrid Braunbarth anhand einer qualitativen Befragung, wie sich stationäre Gruppentherapie verändert und welchen Herausforderungen bewegungsorientierte TherapeutInnen im klinischen Umfeld gegenüberstehen. Bernhard Schlage erläutert die Methode „Posturale Integration“ und wie Berührungen KlientInnen in einer besseren Affektregulation unterstützen können. Dabei steht der Affektzyklus im Vordergrund, der zum Verständnis von emotionalen Prozessen traumatisierter KlientInnen beiträgt. Und schließlich geht Ulfried Geuter in seinem Stichwort auf den Begriff „Achtsamkeit“ ein und betrachtet die psychotherapeutische Anwendung aus verschiedenen Perspektiven. Wir wünschen Ihnen interessante und erhellende Lesemomente und freuen uns über weitere Beiträge zur Diskussion. Maren Iman Imran Schriftleitung „körper-- tanz-- bewegung“ Liebe Leserinnen und Leser,
