eJournals körper tanz bewegung14/4

körper tanz bewegung
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2195-4909
Ernst Reinhardt Verlag, GmbH & Co. KG München
10.2378/ktb2026.art27d
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2026
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Aktuelles aus der Forschung: Tanz- und Bewegungsinterventionen bei Fibromyalgie

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2026
Sabine C. Koch
Christine Fournaise
Undine Uhlig
Clara Cornaro
Mei Ling Tan
Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, die durch Schmerzen des Bewegungsapparats, schmerzhafte Druckpunkte am Körper, Erschöpfung (Fatigue), eingeschränkte körperliche Funktionsfähigkeit und verminderte Lebensqualität gekennzeichnet ist (Fournaise 2024). Im Rahmen der Leitlinienarbeit zur S3 LL Fibromyalgie stellten wir die vorliegende Evidenz zu kunstbasierten Interventionen (Künstlerischen Therapien / Künsten) bei Fibromyalgie zusammen und fanden 42 Fachartikel (01/ 2000–05/2025), davon 25 Primärstudien (randomisierte und klinisch kontrollierte Studien) und 17 systematische Übersichtsarbeiten (Reviews), die zu 90 % zu gleichen Teilen aus Tanztherapie / Tanz (10P / 11SR) und Musiktherapie / Musik (11P / 6SR) stammten. Drei Arbeiten vor 2016 waren zum expressiven Schreiben und eine zur Kunsttherapie. Je zwei unabhängige Begutachter bewerteten die Studien (Einschluss, Extraktion, Qualität). Die Primärstudien wurden einer Metaanalyse unterzogen (Tan et al., im Druck), die insbesondere eine signifikante Schmerz- und Symptomreduktion durch kunstbasierte Interventionen feststellte, während die Informationen aus den systematischen Reviews (SR) bewertet und narrativ zusammengefasst wurden.
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Aktuelles aus der Forschung 203 körper-- tanz-- bewegung 14. Jg., S. 203-208 (2026) DOI 10.2378 / ktb2026.art27d © Ernst Reinhardt Verlag Tanz- und Bewegungsinterventionen bei Fibromyalgie Evidenz aus Übersichtsarbeiten Sabine C. Koch, Christine Fournaise, Undine Uhlig, Clara Cornaro & Mei Ling Tan F ibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, die durch Schmerzen des Bewegungsapparats, schmerzhafte Druckpunkte am Körper, Erschöpfung (Fatigue), eingeschränkte körperliche Funktionsfähigkeit und verminderte Lebensqualität gekennzeichnet ist (Fournaise 2024). Im Rahmen der Leitlinienarbeit zur S3 LL Fibromyalgie stellten wir die vorliegende Evidenz zu kunstbasierten Interventionen (Künstlerischen Therapien / Künsten) bei Fibromyalgie zusammen und fanden 42 Fachartikel (01/ 2000-05/ 2025), davon 25 Primärstudien (randomisierte und klinisch kontrollierte Studien) und 17 systematische Übersichtsarbeiten (Reviews), die zu 90 % zu gleichen Teilen aus Tanztherapie / Tanz (10P / 11SR) und Musiktherapie / Musik (11P / 6SR) stammten. Drei Arbeiten vor 2016 waren zum expressiven Schreiben und eine zur Kunsttherapie. Je zwei unabhängige Begutachter bewerteten die Studien (Einschluss, Extraktion, Qualität). Die Primärstudien wurden einer Metaanalyse unterzogen (Tan et al., im Druck), die insbesondere eine signifikante Schmerz- und Symptomreduktion durch kunstbasierte Interventionen feststellte, während die Informationen aus den systematischen Reviews (SR) bewertet und narrativ zusammengefasst wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass kunstbasierte Interventionen einen bedeutenden Beitrag zur Schmerzlinderung bei Fibromyalgie leisten können. Die wichtigsten Resultate der tanz- und bewegungsbasierten Übersichtsarbeiten haben wir hier zusammengefasst. Von insgesamt 11 systematischen Reviews (SRs) aus den LL-relevanten Jahren 2016 bis 2025 zu Tanzinterventionen bei Fibromyalgie, die mittels AMSTAR-2 bewertet wurden, wiesen sechs eine hohe methodische Qualität auf (Tab. 1). Die meisten Reviews adressierten die Zielvariable Schmerz, gefolgt von mentaler Gesundheit und Krankheitsimpact. Die n = 6 hier zusammengefassten Reviews, die eine kritische Masse an tanz- und bewegungsbasierten Primärstudien einschließen (Hickmann und Salihu allein beinhalten bereits 62 Primärstudien zu Tanz mit > 3000 Teilnehmer: innen), davon 4 mit der Qualität hoch, eine moderat, eine niedrig, zeigen bei Fibromyalgie signifikante Verbesserungen hinsichtlich des primären Endpunkts der Schmerzreduktion und der sekundären Endpunkte der Reduktion der Krankheitsbelastung, der Depression, der Angst und des Stresses. Auf Basis der vorliegenden Studien kann empfohlen werden, Tanzinterventionen, die möglichst viele kreative und partizipative Elemente beinhalten (Murillo-García et al. 2022), als sinnvolle ergänzende Maßnahmen in gesundheitsfördernde Programme zu integrieren. 204 Sabine C. Koch et al. 4 | 2026 Es werden konkrete Empfehlungen zu Inhalten, Interventionsdauer, -länge und -frequenz gemacht (s. u.; Hickman et al. 2022; Salihu et al. 2021). Für die vorliegende Zusammenfassung wurden Reviews von kritisch niedriger Qualität ausgeschlossen und auch solche, die nur 1-2 Studien oder Übersichtsarbeiten zu Tanzinterventionen einschlossen. Von zwei Reviews von Murillo-García wurde das rezentere und qualitativ höherwertigere von 2022 eingeschlossen. Wir stellen hier die sechs resultierenden Übersichtsarbeiten vor, die die wesentliche Evidenz für Tanzinterventionen bei Fibromyalgie begründen. Tab. 1: Übersichtsstudien mit Autor: innen, Jahr, Bereich, Anzahl der Tanz- und Bewegungsstudien, Zielvariablen (Outcomes), Gesamtbewertung der Qualität/ des Verzerrungsrisikos (mit AMSTAR 2) Studien-ID N k Outcomes Qualität (AMSTAR2) 1. Andrade, 2020 (Exercise) 1 Umbrella Review (Primärstudie: Murillo-Garcia 2018), alle Outcomes Hoch 2. Bidonde, 2023 (nicht-pharmakologische Interventionen) 1 Umbrella Review (Primärstudie: Murillo-Garcia 2018), alle Outcomes Hoch 3. Bidonde, 2018 (Tanz) 13 Scoping Review; alle Outcomes Hoch 4. Bravo, 2019 (Bewegung) 2 Schmerz (2 Primärstudien: Baptista 2012; Bojner-Horwitz 2006) Niedrig 5. Hickman, 2022 (Tanz) 34 (>1000 Tn), Schmerz Hoch 6. Murillo-Garcia, 2018 (Tanz) 7 Schmerz, Depression, Angst, QoL, Körperfunktionen Niedrig 7. Murillo-Garcia, 2022 (Tanz) 15 FIQ, Schmerz, Lebensqualität Moderat 8. Paraschou, 2022 (Body- Mind Interv.) 4 FIQ-Score (Fibromyalgie- Symptome) Hoch 9. Rodriguez-Dominguez, 2025 (Exercise) 3 Network Metaanalysis, Schmerz Niedrig 10. Salihu, 2021 (Tanz) 28 (>2000 Tn); Depression, Angst, Stress Hoch 11. Samami 2021 (Psychological Interv.) 1 Lebensqualität (Quality of Life) Kritisch niedrig Anmerkung. N k = Anzahl der eingegangenen Primärstudien; Tn = Teilnehmer: in; von N = 11 Reviews wiesen 6 eine hohe, 1 eine moderate, 3 eine niedrige und 1 eine kritisch niedrige methodische Qualität auf. Aktuelles aus der Forschung 205 4 | 2026 Relevante Übersichtsarbeiten zu Tanz- und Bewegungsinterventionen und DMT bei Fibromyalgie Hickman et al. (2022): Effekte auf Schmerzreduktion Die systematische Übersichtsarbeit von Hickman (2022) untersucht die Wirksamkeit von Tanzinterventionen bei chronischen Schmerzerkrankungen. Chronische Schmerzen betreffen weltweit etwa 20-25 % der Bevölkerung und stellen eine erhebliche gesundheitliche Belastung dar. Tanz als körperliche Aktivität mit psychosozialen Komponenten könnte hierbei eine potenziell wirksame Intervention darstellen. In die Analyse wurden 34 Studien mit insgesamt 1.254 Teilnehmenden eingeschlossen, überwiegend Frauen. Die untersuchten Populationen umfassten vor allem Personen mit Fibromyalgie sowie generalisierten chronischen Schmerzen. Die Ergebnisse zeigen, dass in 74 % der Studien eine Reduktion der Schmerzintensität oder eine Verbesserung des subjektiven Schmerzerlebens gefunden wurde. Die Autor: innen kommen zu dem Schluss, dass Tanzinterventionen konsistent positive Effekte auf chronische primäre sowie sekundäre muskuloskelettale Schmerzen haben. Besonders wirksam erscheinen Interventionen mit einer Dauer von 60 bis 150 Minuten pro Woche. Tanz kann somit als sinnvolle ergänzende Maßnahme im Management chronischer Schmerzen betrachtet werden. Empfohlen werden strukturierte Programme über 7 bis 9 Wochen mit mindestens zwei Einheiten pro Woche. Salihu et al. (2021): Effekte auf Depression, Angst und Stressreduktion Die integrative Übersichtsarbeit und Metaanalyse von Salihu (2021) untersucht die Effekte von Tanzinterventionen auf depressive Symptome, Angst und Stress bei Erwachsenen. Basierend auf 28 randomisierten kontrollierten Studien mit insgesamt 2.249 Teilnehmenden zeigen die Ergebnisse signifikante Reduktionen in allen drei untersuchten psychischen Outcomes. Besonders ausgeprägt sind die Effekte bei einer Interventionsdauer von mindestens 150 Minuten pro Woche. Die Autor: innen schlussfolgern, dass Tanzinterventionen eine effektive Maßnahme zur Verbesserung der psychischen Gesundheit darstellen und sowohl bei Personen mit als auch ohne muskuloskelettale Erkrankungen eingesetzt werden können. Eine Integration in gesundheitsfördernde Programme wird empfohlen. Bidonde et al. (2018): Effekte auf Symptomreduktion, Befindlichkeit und Körperfunktionen Die Scoping-Review von Bidonde et al. (2018) bietet einen Überblick über den Einsatz von Tanz bei Fibromyalgie basierend auf 13 Studien, die überwiegend Frauen mittleren Alters untersuchten. Die Interventionen umfassten verschiedene Tanzformen, darunter Aerobic- Tanz, Bauchtanz, Tanztherapie, Biodanza und Zumba. Die Ergebnisse deuten auf potenzielle positive Effekte hinsichtlich Symptomreduktion, psychosozialem Wohlbefinden und körperlicher Funktion hin. Allerdings ist die Evidenzbasis aufgrund der geringen Anzahl, methodischen Heterogenität und insgesamt niedrigen Qualität der Studien eingeschränkt. Eine belastbare Bewertung der Wirksamkeit ist daher derzeit nur eingeschränkt möglich. Murillo-García (2022): Effekte auf Schmerz, Krankheitsbelastung und Lebensqualität Diese systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse vergleicht kreative mit repetitiven Tanzinterventionen bei Fibromyalgie. Die Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen hinsichtlich Schmerz, Krankheitsbelastung und gesundheitsbezogener Lebensqualität. Subgruppenanalysen legen nahe, dass kreative Tanzformen gegenüber repetitiven Inter- 206 Sabine C. Koch et al. 4 | 2026 ventionen tendenziell wirksamer sind. Die Aussagekraft der Ergebnisse ist jedoch aufgrund der hohen Heterogenität und begrenzten Studienzahl (15) eingeschränkt. Rodríguez-Domínguez et al. (2025): Langfristige Effekte auf Schmerzintensität Diese Netzwerk-Metaanalyse untersucht die Wirksamkeit verschiedener therapeutischer Trainingsformen bei Frauen mit Fibromyalgie. Während kurzfristig insbesondere Aquatraining die größten Effekte zeigt, weisen langfristig Krafttraining und Tanzinterventionen eine hohe Wirksamkeit auf. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Tanz insbesondere für nachhaltige Effekte auf die Schmerzintensität relevant sein könnte, die Evidenz basiert jedoch auf einer begrenzten Anzahl von Studien (2). Paraschou et al. (2022): Effekte auf die Krankheitsbelastung Die systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse von Paraschou (2022) untersucht komplementäre und alternative Bewegungsformen bei Fibromyalgie. Die Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen im Fibromyalgia Impact Questionnaire (FIQ). Innerhalb der untersuchten Interventionen weisen insbesondere Tanz und Tai-Chi größere Effektstärken auf (je 4 Studien). Allerdings bestehen erhebliche methodische Einschränkungen, insbesondere hinsichtlich Verzerrungsrisiko und statistischer Heterogenität. Zusammenfassung und Diskussion Evidenzlage Die sechs Übersichtsarbeiten zu Tanz und Tanztherapie bei Fibromyalgie zeigen signifikante Verbesserungen hinsichtlich der primär bedeutsamen Variable der Schmerzreduktion (Hickmann et al. 2022; Paraschou et al. 2022; Rodríguez-Domínguez et al. 2025; Murillo-García et al. 2022), Reduktion der Krankheitsbelastung (Paraschou et al. 2022), sowie der Reduktion von Depression, Angst und Stress (Salihu et al. 2021). Forschungsbefunde zeigen konsistent positive Effekte bei chronisch primären sowie sekundären muskuloskelettale Schmerzen (Hickman et al. 2022) und die psychische Gesundheit (Salihu et al. 2021) nach Tanzinterventionen und wirken besonders gut, wenn die Interventionen kreativen Freiraum beinhalten (Murillo-García et al. 2022). Für andere Outcomes, wie die Lebensqualität, sind die Ergebnisse aufgrund hoher Heterogenität weniger eindeutig (Bidonde et al. 2018). Es wurden keine unerwünschten Ereignisse oder Nebenwirkungen (adverse events) berichtet. Insgesamt deuten die Befunde auf ein therapeutisches Potenzial von Tanzinterventionen hin, wobei weitere hochwertige Studien erforderlich sind. Empfehlungen der Studien Tanzinterventionen sollten möglichst viele kreative und partizipative Elemente beinhalten (Murillo-García et al. 2022). Hinsichtlich der Dosierung erscheinen Interventionen mit einer Dauer von 60 bis 150 Minuten pro Woche sinnvoll (Hickmann et al. 2022), mindestens 150 Minuten / Woche sind bei Salihu et al. (2021) angegeben. Empfohlen werden strukturierte Programme über 7 bis 12 Wochen mit mindestens zwei Einheiten pro Woche. Tanz kann als sinnvolle ergänzende Maßnahme im Management chronischer Schmerzen betrachtet werden (Hickman et al. 2022). Es wird empfohlen, Tanzinterventionen in gesundheitsfördernde Programme zu integrieren (Salihu et al. 2021). Kommentar Neben der Wirksamkeit sollten bei Überlegungen zur Indikation auch Faktoren wie Zugänglichkeit, Kosten und Patient: innenpräferenzen berücksichtigt werden. Aus Befragungen im Bereich Trauma, der Überlappungen mit dem Bereich der chronischen Schmerzen aufweist, Aktuelles aus der Forschung 207 4 | 2026 wissen wir, dass Tanzinterventionen eine hohe Patient: innenpräferenz aufweisen. Tanzinterventionen sind verglichen mit anderen Interventionen kostengünstig (z. B. Frontiers Economics Report 2024). Wendet man zusätzlich Social- Prescription-Modelle an, bei denen die Patient: innen an regionale Community-Angebote weitergeleitet werden, sind die Interventionen für die Patient: innen auch besonders niedrigschwellig, kostensparend und nachhaltig. Literatur Bidonde, J., Boden, C., Kim, S., Busch, A. J., Goes, S. M., Knight, E. (2018): Scoping review of dance for adults with fibromyalgia: what do we know about it? JMIR Rehabilitation and Assistive Technologies 5 (1), https: / / doi.org/ 10.2196/ 10033 Fournaise, C. (2024): Wirksamkeit der künstlerischen Kunsttherapien bei Fibromyalgie. Eine systematische Übersichtsarbeit im Rahmen der Leitlinienrevision Fibromyalgie. Unveröffentlichte Masterarbeit. SRH Universität, Heidelberg Frontiers Economics Report (2024): Culture and heritage capital: Monetizing the impact of culture and heritage on health and well being. In: www. frontier-economics.com/ media/ 2lbntjpz/ monetising-the-impact-of-culture-and-heritage-on-health-and-wellbeing.pdf, 23.7.2026 Hickman, B., Pourkazemi, F., Pebdani, R. N., Hiller, C. E., Fong Yan, A. (2022): Dance for chronic pain conditions: A systematic review. Pain Medicine 23 (12), 2022-2041, https: / / doi.org/ 10.1093/ pm/ pnac092 Murillo-Garcia, A., Adsuar, J. C., Villafaina, S., Collado-Mateo, D., Gusi, N. (2022): Creative versus repetitive dance therapies to reduce the impact of fibromyalgia and pain: A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 47, 101577, https: / / doi.org/ 10.1016/ j.ctcp.2022.101577 Paraschou, V., Partalidou, S., Gkekas, N., Siolos, P., Aris, F., Pantekidis, I. (2022): Managing fibromyalgia with complementary and alternative medical exercise: A systematic review and meta-analysis of clinical trials. Rheumatology International 42 (11), 1909-1923, https: / / doi. org/ 10.1007/ s00296-022-05151-y Rodríguez-Domínguez, Á. J., Rebollo-Salas, M., Chillón-Martínez, R., Rosales-Tristancho, A., Villa-Del-Pino, I., Jiménez-Rejano, J. J. (2025): The most effective therapeutic exercises for pain intensity in women with fibromyalgia: A systematic review and network meta-analysis. Brazilian Journal of Physical Therapy 29 (4), 101226, https: / / doi.org/ 10.1016/ j.bjpt.2025.101226 Salihu, D., Kwan, R. Y. C., Wong, E. M. L. (2021): The effect of dancing interventions on depression symptoms, anxiety, and stress in adults without musculoskeletal disorders: an integrative review and meta-analysis. Complementary Therapies in Clinical Practice 45, 101467, https: / / doi.org/ 10.1016/ j.ctcp.2021.101467 Tan, M. L., Fournaise, C., Cornaro, C., Martin, L., Hollinger, S., Uhlig, U., Koch, S. C. (im Druck). Effects of arts-based interventions on pain management in Fibromyalgia: A systematic review with meta-analysis. 208 Sabine C. Koch et al. 4 | 2026 Prof. Dr. phil. habil. Sabine C. Koch Psychologin und Tanztherapeutin (ADTA, BTD), Professorin / Leiterin des Forschungsinstituts RIArT, Alanus Hochschule Bonn, Professorin SRH Hochschule Heidelberg (Master DMT); Honorarprofessorin University of Melbourne; Chefredakteurin GMS JAT. Christine Fournaise, M.A. Tanz- und Bewegungstherapeutin (M.A.) SRH Heidelberg, derzeit tätig beim ZfP Schwäbisch Hall. Dr. rer. nat. Undine Uhlig Promovierte Paläontologin, Tanztherapeutin BTD, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Tätig als Tanztherapeutin und Körperpsychotherapeutin in der Klinik Windach für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und in privater Praxis. Clara Cornaro, M.A. Medizin-Anthropologin (M.A.) und Tanztherapeutin (M.A.). Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut RIArT, Alanus Hochschule, Bonn. PhD Candidate Netzwerk Alternsforschung, Universität Heidelberg. Mei Ling Tan, M.A. Musiktherapeutin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstituts RIArT, Alanus Hochschule Bonn. ✉ Prof. Dr. phil. habil. Sabine C. Koch, M.A., DTR, ADTA, BTD Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien (RIArT) Alanus Hochschule Alfter/ Bonn Villestr. 3 | D-53347 Alfter sabine.koch@alanus.edu